Pommes mal anders! Ich mag Süßkartoffeln ja sowieso sehr und im Ofen gebacken mit gutem Kokosöl sind sie außen knusprig, innen weich, ganz leicht süßlich und einfach nur lecker. Wenn ihr Süßkartoffeln bisher noch nicht probiert habt, kann ich euch das nur empfehlen. Sie sind nicht nur lecker sondern auch ein wahres “Superfood”, da sie – verglichen mit anderem Gemüse – in überdurchschnittlichen Mengen hochwertige, komplexe Kohlenhydrate, Proteine, Eisen, Calcium und die Vitamine A und C enthalten. Sie haben auch einen fast doppelt so hohen Nährwert wie normale Kartoffeln. Es lohnt sich also sehr, der Süßkartoffel mal eine Chance zu geben, zum Beispiel in Form dieser Pommes. Ach und ein Tipp noch: nicht zu lange im Ofen lassen, so wie bei mir passiert… sonst bringen euch die ganzen schönen Nährwerte nicht mehr viel ;) Die ganz dunklen Stellen an einigen Sticks müsst ihr euch daher bitte wegdenken *hust*
05
2012
Süßkartoffel Fritten
02
2012
Kokosöl bzw. Kokosfett
Nachdem die Reaktion auf meiner Facebook Seite so schön positiv war, möchte ich die “Du bist, was Du isst” Kategorie langsam aber sicher etwas ausbauen. Quasi als kleiner Vorsatz für dieses Jahr möchte ich ein bisschen öfter auf die Zutaten an sich eingehen und zeigen oder in Erinnerung rufen, was warum gut für uns ist und was sie so spannendes mit unserem Körper anstellen. Diesmal geht es um Kokosöl bzw. Kokosfett. Auf amerikanischen Foodblogs und immer mehr auch in Deutschland, liest man schon seit geraumer Zeit, wie gesund es im Vergleich zu anderen Ölen und Fetten sein soll. Nach kurzer (und zugegebenermaßen sehr oberflächlicher) Recherche bin ich vor ein paar Monaten also los, um mir ein Glas davon zu besorgen. Als ich es in der Hand hielt, musste ich bei genauerem Hinsehen allerdings erst mal nach Luft schnappen: der Anteil an gesättigten Fettsäuren lag bei 92%! Und wie wir ja alle wissen, sind gesättigte Fettsäuren nicht so wirklich optimal. Ich wollte schon aufgeben, habe es aber trotzdem mitgenommen und zuhause nochmal gründlich recherchiert. Und siehe da: Kokosfett/-öl enthält zwar viele gesättigte Fettsäuren, allerdings ganz bestimmte, nämlich mittelkettige gesättigte Fettsäuren, die besonders leicht verdaulich sind und die der Körper lieber gleich in Energie umwandelt, anstatt sie als Fettpolster einzulagern (Hallo? Herzlich Willkommen in meiner Küche, ihr neuen Freunde!). Außerdem ist über die Hälfte der Fettsäuren die sogenannte Laurinsäure, die dafür bekannt ist, das GUTE Cholesterin, also das HDL Cholesterin zu erhöhen, es wirkt sich insgesamt also positiv auf den Cholesterinspiegel aus. Laurinsäure wirkt zudem noch bakterien-, viren- und pilzhemmend. Was für ein Allrounder. Was gibt es noch schönes über Kokosöl zu sagen?
29
2012
Heidelbeer-Kokos Smoothie
In letzter Zeit habe ich wirklich viele Smoothies probiert, aber dieser hier gehört zu meinen Lieblingen und daher muss ich ihn gleich mal mit euch teilen. Wer kein Kokoswasser zur Hand hat, kann meiner Meinung nach auch auf halb Kokosmilch/halb Wasser zurückgreifen, das habe ich selbst zwar noch nicht getestet, macht das Ganze aber sicher auch sehr lecker und cremig. Probiert ihn aus, er geht ratzfatz und ich liiiiiebe ihn. Wirklich. Er ist cremig, süß und sättigend. Außerdem stellt er ganz tolle Dinge mit euch an: Heidelbeeren sind voller natürlicher Antioxidantien und machen damit freie Radikale im Körper unschädlich, was wiederrum Entzündungen und Herz-/Kreislauferkrankungen vorbeugt. Kokoswasser steckt voller Mineralstoffe und Vitamine, ebenso wie Walnüsse. Nettes Plus fürs Auge: die herrliche Farbe. Überhaupt habe ich mich irgendwie in alle möglichen Smoothies mit ihren schönen Farben verknallt: ob sonnengelb bei Mango-Kokos, erdbeerrot bei Beere-Blutorange oder grasgrün bei Apfel-Gurke-Minze, diese Farben machen mich morgens schon glücklich.
Diese Schätzchen gibt es bei mir im Rahmen einer Detox-Kur, die ich gerade mache. Ja, auch ich konnte mich dieses Jahr nicht vor dem weit verbreitetem, jahresanfänglichen Körperüberholprogramm drücken… nach dem ganzen (teilweise wirklich miesem) Essen in den Wochen vor, während und nach dem Umzug hatte ich das Gefühl, ein bisschen was machen zu wollen um meinen Körper wieder auf Vordermann zu bringen und den ganzen Müll, der sich angesammelt hat über Bord zu werfen, sprich: entgiften. Als ich das dazugehörige Programm auf Whole Living entdeckt habe, zu dem auch eine meiner Lieblings-Foodbloggerin Sarah B. beigetragen hat, war für mich die Sache klar. Das Ganze ist aufgeteilt in 3 Wochen (ich mache allerdings nur 5 statt 7 Tage von jeder Woche und bin nun am Anfang von Woche 2) mit jeweils verschiedenen Zutaten, die im Laufe der Zeit wieder hinzukommen. Die erste Woche ist die simpelste und nach dem Motto “back to basics” gestaltet – hier sind nur Früchte, Trockenobst, Gemüse, Nüsse, Samen, Kerne, hochwertige Pflanzenöle wie Olivenöl und Gewürze erlaubt. Also keinerlei Kohlenhydrate, Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Zucker, Koffein oder Alkohol. Hört sich hart an. Ist es auch. Zumindest stellenweise. Aber die unglaublich große Vielfalt allein an Gemüse und Früchten entschädigt doch für einiges. Und da ich eigentlich überhaupt kein Fan davon bin, mir selbst Essen zu verbieten, ist das für mich das höchste der Gefühle, was eine Entgiftungskur betrifft, immerhin kann ich hier Obst und Gemüse in sämtlichen Variationen zu mir nehmen und zwar ohne Abstriche. Denn wer denkt, dass es bei mir die ganze Zeit über nur Rohkost gibt, irrt gewaltig. Auf dem Plan standen bisher zum Beispiel gedämpfter Broccoli und Kürbis auf Salat mit Mandelmus-Knoblauch-Dressing, buntes Röstgemüse (das liebe ich ja sowieso) und Suppen in sämtlichen Variationen. Zum Frühstück gibt es leckere, abwechslungsreiche Smoothies (Rezept folgt); wahre Vitaminbomben.
Sogar für Snacks ist gesorgt, diese Pralinchen hier sind zum Beispiel die perfekte Waffe gegen süße Gelüste; sie bestehen aus verschiedenen getrockneten Früchten sowie gemischten Nüssen, Samen und Kernen und werden mit Zimt und einer Prise Meersalz abgeschmeckt und in Sesam gerollt. Wenn ich ein oder zwei Stück davon esse, könnte ich so ziemlich jede Schokotafel links liegen lassen. Was nicht heißt, dass ich mich nicht wieder auf gute, hochwertige Schokolade freue, das ist ja wohl klar ;) Aber es ist eine schöne, süße Snackidee. Ich bin jeden Tag aufs Neue erstaunt, wie gut man Zucker dank vielerlei süßer Früchte (Banane, Datteln, getrocknete Feigen usw.) vermeiden kann. Außerdem hätte ich nie gedacht, dass man sich nur an Gemüse so dermaßen satt essen kann. Also wirklich richtig “kein-Platz-mehr-für-Nachtisch-pappsatt”. Ich bin mal gespannt, wie es weiter geht! Oh und noch etwas: obwohl man wohl zwangsweise ein wenig Gewicht verliert, geht es bei dieser Kur in erster Linie nicht darum, abzunehmen, sondern seinen Körper mit dem ganzen frischen, farbenfrohen und puren Essen regelrecht zu verwöhnen, es geht also nicht um Kalorien zählen oder Fett zu reduzieren (davon halte ich sowieso nichts) und ist damit auch keine Diät (davon halte ich noch weniger). Und ist ja klar, dass es auch den Geist erfreut, wenn man mal wieder sieht, was Mutter Natur alles grandioses hervorbringt und wenn man sieht und merkt, wie gut einem Essen tun kann.
19
2012
Peanut Butter Chocolate Chip Cookies
Juhu, ich melde mich zurück aus der Küche! Sie ist zwar immer noch nicht ganz fertig, aber ich kann mittlerweile wieder kochen und backen und vor allem: der Umzug ist geschafft und wir sind sehr happy! Wer meine Facebook Seite kennt, wird es schon wissen: diese Cookies waren unsere erste Backofen Aktion in der neuen Wohnung. Der Duft ist absolut himmlisch und der Geschmack hat mich sehr überzeugt, vor allem wenn man bedenkt, dass sie eigentlich zu den gesünderen Keksen gehören – auch wenn man es ihnen definitiv nicht ansieht, schmeckt oder es sich gar vom Titel ableiten liese. Ich war neugierig darauf, weil sie nur aus einer Hand voll guter Zutaten bestehen und ich umzugsbedingt an dem Tag sowieso nicht sehr viel mehr im Haus hatte. Sie sind komplett ohne Butter, Zucker und Ei gebacken, was sie damit auch veganfreundlich macht. Der Erdnussgeschmack kommt sehr intensiv durch und ich kann es kaum erwarten, sie auch z.B. mal mit Mandelmus zu testen! Die Schokostückchen waren im Originalrezept nicht enthalten, aber ich konnte sie mir nicht verkneifen und die Zartbitterschokolade passt einfach super.
weiterlesen...04
2012
Tofuburger mit Lauch
So ihr Lieben, ich hoffe, ihr hattet alle eine super Silvesterparty und einen herrlichen Start in 2012! Jetzt nach den Feiertagen können wir´s ja mal wieder etwas “leichter” und vor allem weniger süß angehen lassen, daher gibt es heute eins meiner ältesten Rezepte; Tofuburger. Soja an sich ist ökologisch gesehen ja ein sehr komplexes Thema und geistert immer wieder durch die Medien. Ich bin da nicht total drin, weiß aber, dass es wichtig ist, Biotofu zu nehmen, da dieser keinen genmanipulierten Soja enthält – denn wir wissen ja: genmanipuliert = böse, weil es die Produktvielfalt einschränkt, wir erinnern uns. Ebenso wichtig ist der regionale Bezug, also lieber Tofu aus Deutschland kaufen, anstatt ihn völlig unnötigerweise aus Übersee ankarren zu lassen. Geschmacklich gesehen habe ich generell zwar kein Problem mit Ersatzfleischprodukten aus Tofu, aber ich muss sagen, dass Tofuburger – neben Tofusaitenwürstchen – so ziemlich das einzige sind, was ich persönlich aus dem immer größer werdenden Repertoire zu mir nehme. Und wenn dann meist in Form dieser Burger. Als verkappte Halbvegetarierin (so etwas nennt man heutzutage ja Flexitarier, wie ich kürzlich gelernt habe) bin ich schon seit Jahren ein Fan davon, die Kombination mit Lauch, Knoblauch, Basilikum, Chili etc. ist einfach nur lecker. Hier also ein Rezept, das mich schon seit 10 Jahren begleitet und immer wieder gerne gemacht wird :)
So, ein Posting vor Weihnachten schaffe ich noch! Nochmal etwas Süßes, denn nach den Feiertagen könnt ihr das vermutlich nicht mehr sehen ;) Kürzlich hatte ich abends unglaubliche Lust auf ein Nutellabrot, wir haben aber schon seit Ewigkeiten kein Nutella mehr gekauft (tatsächlich musste ich das letzte angebrochene Glas sogar wegwerfen, weil es bereits abgelaufen war und entsprechend geschmeckt hat! Hätte nie gedacht, dass uns das mal passiert…), also musste improvisiert werden. Eigentlich ist ja klar, woraus es besteht: Nüsse, Schokolade und Fett. Ach ja, und Zucker, und zwar nicht zu knapp. So habe ich mich also in die Küche begeben und ein bisschen experimentiert. Dass es auf Anhieb klappt, damit hätte ich nicht gerechnet, umso mehr aber natürlich gefreut. Es besteht nur aus Haselnüssen (die aber geröstete sein sollten wegen dem herrlichen Aroma, wie das geht, seht ihr hier), Zartbitterschokolade, Kokosöl und Honig. Und das Ergebnis war wirklich richtig lecker! Am 1. Tag war mir persönlich die Konsistenz noch ein Tick zu flüssig, es härtet aber etwas nach und war danach richtig schön streichfähig, wie es sein sollte.
Und nun wünsche ich euch allen wunderbar-schön-entspannte Weihnachtsfeiertage, genießt die Zeit mit Freunden und Familie und hoffentlich einer Menge tollem Essen! Falls wir uns vorher nicht mehr hören (der Umzugsstress geht ab nächster Woche in die heiße Phase) natürlich auch einen tollen Start in 2012!
12
2011
Stollenkonfekt mit Cranberries und Mandeln
Und noch ein Weihnachtsrezept… eins, das ich euch wirklich sehr ans Herz legen kann, ich jedenfalls bin sehr begeistert. Auch das habe ich wieder bei Paule “geklaut”, ich fand die Idee mit diesen süßen kleinen Konfektstollen für uns perfekt, weil ich keinen riesigen Stollen backen wollte. Da wir Stollen sehr mögen, aber er einfach recht unhantlich und schwer zu transportieren ist, finde ich diese Lösung sehr genial :) Der Geschmack ist umwerfend, ich hatte zwar keine Pistazien wie im Originalrezept, die Mandeln passen aber auch ganz hervorragend.
weiterlesen...04
2011
Blumige Orangenkringel mit Pinienkernen
Yeah, flower power! :D Als ich dieses Rezept bei Paule schon im Sommer (!) durch Zufall beim Stöbern entdeckt hatte, habe ich es mir direkt für Weihnachten vorgemerkt. Sind die nicht süß?? Und die sehen nicht nur hübsch aus, nein, sie schmecken auch noch fantastisch-orangig. Ich wollte einfach mal ein paar Alternativen zu den klassischen Weihnachtsplätzchen und da ich bis auf die getrockneten Blüten (die man problemlos im Bio Supermarkt erhält) alles zuhause hatte, war die Entscheidung schnell getroffen. Ich bin für meine Verhältnisse etwas spät dran mit dem Backen dieses Jahr, aber irgendwie ist hier gerade alles etwas chaotisch – einige von euch werden sicher schon bemerkt haben, dass ich nicht mehr ganz so häufig zum posten komme… Das alles hat mehrere Gründe, zum einen bin ich beruflich die letzten Wochen sehr eingespannt, dann zieht meine Mutter mit Partner nächste Woche in ein Haus um, das die letzten Wochen tatkräftig umgebaut und renoviert wurde und last but not least hat es sich vor kurzem sehr spontan ergeben, dass auch wir gleich Anfang nächsten Jahres (also bereits in ein paar Wochen – Hilfe!!) umziehen! Ihr seht also, einiges los hier hinter den Kulissen ;) Ich habe aber allerdings noch einige Rezepte im Archiv, die ich in den nächsten Wochen während meiner kleinen und hoffentlich kurzen “Blog-Dürreperiode” posten werde und hoffe, dass ich euch damit etwas bei der Stange halten kann ;)
Ok ja – es gibt hübschere Essensfotos, ich weiß. Aber Lasagne zu fotografieren ist eigentlich nie einfach… und lasst euch davon nicht abschrecken, es schmeckt wirklich besser, als es aussieht ;) Schon im September habe ich das erste Mal diese Lasagne gemacht und war gleich begeistert: Kürbispüree (letztes Mal kam mir die Idee, dass man ggf. auch einfach im Ofen geröstete Kürbisspalten nehmen könnte – nächstes Mal vielleicht!), mit ein wenig Zimt, Ahornsirup und Muskat abgeschmeckt, dazu Spinat, saure Sahne mit Knoblauch und eine Menge Mozzarella. Hört sich nach einer etwas bunten Mischung an, ergibt aber pure Glückseligkeit auf der Gabel. Und wie immer bei Lasagne gilt: ein frischer, knackiger Salat dazu, zum Beispiel der hier und das Abendessen ist perfekt :) Reste können auch gut am Tag darauf aufgewärmt werden!
23
2011
Yoga Pot mit Röstgemüse und Quinoa
Im Originalrezept wird diese kleine Schüssel des Glücks “Yoga Pot” genannt und wenn man so sieht, was alles drin ist, macht es sogar Sinn, sie wirklich nach dem Yoga zu kochen, da sie sowohl von innen, dank toller Gewürze, als auch von außen (warme, dampfende Schale) wärmt – was sie natürlich auch perfekt macht für die kälter werdenden Tage. Sie besteht aus einer Menge Gemüse, das ich allerdings nicht mitgekocht, sondern im Ofen geröstet habe, so dass es diese unfassbar tollen Röst- und Karamellaromen bekam, dazu gibt es rote Linsen und weiße Bohnen, die in Tomatensoße baden und mit Zimt und Cayennepfeffer abgeschmeckt werden und dann wird alles auf Quinoa oder Reis serviert. Ich habe es nicht nach dem Yoga gekocht, sondern nach einem unglaublich stressigem Tag mit Kopfschmerzen und surrenden Gedanken. Die Versuchung, lieber ein paar Pasta in den Topf zu hauen oder den Pizzadienst kommen zu lassen war dementsprechend enorm groß, aber irgendwie brauchte ich ganz dringend ein paar Vitamine und meistens habe ich die Erfahrung gemacht, dass mich die Zeit in der Küche doch ein bisschen runterkommen und entspannen lässt. So auch diesmal. Wenn man so ein schönes und tolles Essen kocht, kann es die Stimmung nur aufheitern. Und spätestens, wenn man dann mit der dampfenden Schale in den Händen dasitzt und das Resultat genießt, ist alles wieder gut :) Namaste.
20
2011
Schoko Fudge Ghost Cupcakes
Leider konnte ich euch diese Cupcakes nicht mehr vor Halloween zeigen, da sie Bestandteil unseres Halloween-Buffets waren und ich sie erst am selben Tag gebacken habe. Ich finde sie aber so putzig, dass ich sie vielleicht sogar nochmal vor dem 31.10.2012 machen werde, wer weiß ;) Wie schon bei den Sheep Cupcakes könnte ich mir diese hier auch gut für einen Kindergeburtstag vorstellen. Sie bestehen aus 3 Komponenten: dem Schoko-Cupcake, dessen Schokonote durch etwas Kaffee (z.B. Schoko-Sahne-Kaffee, den ich noch zuhause hatte und der hat super gepasst hat, bestellen könnt ihr ihn im schnuckeligen Mokka – nein, der Satz ist nicht gesponsort, er ist wirklich lecker ;) ) im Teig noch betont wird, der Schoko-Ganache, die sowohl innen als auch außen zu finden ist und den Geistern aus Baiser. Am besten beginnt ihr mit den Baiser-Geistern, da diese einige Zeit im Ofen trocknen müssen, ihr könnt sie aber auch problemlos schon ein paar Tage vorher zubereiten. Dann müsst ihr nur noch die wirklich unkomplizierten Cupcakes zusammenrühren, die Ganache machen und die Geister draufsetzen und voilà – fertig! Noch ein Wort zu den Baisers: wie fast immer habe ich die Zuckermenge drastisch reduziert, was in diesem Fall aber etwas kontraproduktiv war – die Baisers waren luftdicht verpackt schön knusprig und genau wie sie sein sollten, nach aber nur 1 Stunde außerhalb der luftdichten Verpackung und bei Raumtemperatur sind sie unheimlich klebrig geworden. Ich habe mich online auf Problemsuche begeben und herausgefunden, dass man wohl pro Eiweiß mind. 50g Zucker nehmen sollte, da sie sonst die Feuchtigkeit aus der Umgebung ziehen. Ich habe nur die Hälfte an Zucker genommen, was meine klebrigen Geister erklären dürfte ;) Im Rezept habe ich die Zuckermenge entsprechend korrigiert, damit das beim nächsten Mal nicht mehr passiert.
Und weiter geht´s in der Herbstbäckerei! Kurz nach den Zimt Cupcakes habe ich diesen Apple Pie, der Klassiker in der amerikanischen Küche, gemacht. Was blieb mir auch anderes übrig, haben wir doch einen riesigen Sack Äpfel von Schwiegerfamily´s Apfelbäumen bekommen. Und die MUSSTE ich ja schließlich irgendwie verbrauchen ;) Die Pie Crust habe ich nach meinem üblichen Standardrezept ganz klassisch gehalten, allerdings habe ich mal wieder die Zuckermenge in der Füllung drastisch reduziert und wir fanden es so genau richtig. Wer säuerliche Äpfel dafür nimmt, sollte aber ruhig einen Esslöffel mehr nehmen. Die Füllung ist generell sehr einfach gehalten, da ich die Äpfel im Vordergrund halten wollte. Trotzdem darf natürlich ausreichend Zimt nicht fehlen! Zimt und Apfel sind einfach eine Traumkombi…
Ich bin reichlich spät dran mit diesem Beitrag, Schande über mich… eigentlich wollte ich euch den schon vor Wochen zeigen, als es noch die letzten Zucchini aus dem Sommer gab. Falls ihr trotzdem noch welche habt und verbrauchen wollt, kann ich euch nur allerwärmstens diese Sticks in Kombination mit dem süß-senfigem Dipp ans Herz legen. Die Zucchinisticks werden mit einer Mischung aus Parmesan, Semmelbröseln und Kräutern paniert und im Ofen knusprig gebacken. Der Dipp besteht aus karamellisierten Zwiebeln, die mit Sauerrahm und etwas Mayo püriert und mit Honig und Senf abgeschmeckt werden. Wirklich sehr lecker, ich könnte mir den Dipp auch gut für Sandwiches oder Rohkostgemüse vorstellen. Wer jetzt denkt, dass dieses Rezept nur eine kleine, feine Beilage ist, irrt. Ich bin anfangs erst erschrocken, als ich die durch die Ofenhitze geschrumpften Sticks vor mir hatte, doch tatsächlich haben wir sie zu Zweit (und mit großem Beilagensalat) gar nicht ganz geschafft. Noch ein Wort zum Zeitaufwand: die Zucchinistücke sollten vor dem Panieren etwa 1 Stunde im Sieb abtropfen, schneidet sie also besser rechtzeitig klein – sonst ist das Abendessen nicht vor 21:00 Uhr auf dem Tisch, so wie es bei uns der Fall war ;)
So ihr Lieben, wie schon auf meiner facebook Seite versprochen, gibt es nun den Bericht unseres Halloween-Buffets. Es gab:
Monster Caprese
Ist denke ich selbsterklärend: ein paar Spritzer Olivenöl und weißen Balsamico auf den Teller geben, Basilikumblätter darauflegen und aus Tomaten, Mozzarella, Oliven mit Paprika und Kressesträußchen Monstergesichter legen.
Wurstfinger im Pumpernickel-Beet
Kleine Wiener am einen Ende mit einem gezackten Messer leicht einritzen und eine “Fingernagelvertiefung” einschneiden. Mit Ketchup auffüllen und in ein Beet aus zerkrümelten Pumpernickeln legen.
Spinat-Knoblauch-Quiches mit Frischkäsespinnennetz…
… bzw. ich zitiere hier mal die liebe Sandra: “Knoblauchquiche mit etwas Spinat” – aber hey, wir mussten ja schließlich die Vampire fernhalten! :P
Das Rezept war das meiner Brokkoliquiche nur mit Blätterteig, 250g Spinat statt Brokkoli und der doppelten Menge an Knoblauch. Für die Deko Frischkäse mit etwas Milch glattrühren und ein Spinnennetz über die ausgekühlte Quiche malen, entweder mit einer Squeezeflasche oder einer Spritztülle.
Dazu gab es noch Nachos mit Guacamole in Kürbisform, von denen ich leider kein Foto habe.
Für´s Dessert habe ich Schoko-Fudge Cupcakes mit Baiser-Geistern gebacken, das Rezept dazu folgt separat.
Zum Trinken gab es warmen Apple Cider, entweder pur oder mit Rum und Amaretto. Leider habe ich davon auch kein wirkliches Foto, aber hier erkennt ihr ihn in der Mitte in der Glasschüssel:
Apple Cider
Der Apple Cider ist denkbar einfach: einfach 2 Liter Apfelsaft erhitzen, 4 Äpfel waschen und mit je 4-5 Nelken spicken, 3-4 Zimtstangen und die Schale einer Orange dazu und alles für insgesamt 1,5-2 Stunden simmern lassen. Wir waren überrascht, wie süß der Cider am Schluss war, obwohl wir überhaupt keinen Zucker dazu gegeben haben. Ich vermute, es kam durch die Äpfel, die im Laufe der Zeit beim Simmern leicht geplatzt sind und entsprechend Süße abgegeben haben.
So, das war´s auch schon!
Zum Schluss noch ein Bild der grusligen Gastgeberin alias Creepy Me (bitte die passende Musik im Hintergrund dazu vorstellen) :P
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… oder – frei – übersetzt: wahnsinnig leckere, herbstlich gewürzte, weiche Kürbiskekse mit einer mit Ahornsirup gesüßten Frischkäsefüllung. Ich hatte im Sommer ja bereits die Schoko Whoopie Pies mit Erdbeersahne gemacht, die super wurden und perfekt in den Juli gepasst haben. Passend zum Oktober gibt es nun die Variante mit Kürbis, Zimt, Nelken, Ingwer und Ahornsirup, die regelrecht nach Herbst schreit. Allein der Duft beim Backen ist der Wahnsinn! Von der Konsistenz her sind diese Whoopie Pies im Vergleich zu denen aus dem Sommer etwas leichter, saftiger, ja fast kuchenähnlich, was hervorragend mit der leicht gesüßten, flaumigen Füllung harmoniert. Ganz besonders freut mich, dass die Kekse ausschließlich mit (sehr fein gemahlenem) Vollkornmehl gebacken wurden und in Kombination mit Vollrohrzucker und etwas Kokosöl statt einer riesigen Menge Butter sind die Leckereien also tatsächlich auf der gesünderen Seite. Wer das alles nicht im Haus hat, kann natürlich auch auf normales Mehl, Zucker und nur Butter zurückgreifen. Und falls ihr euch die Vollkornvariante nicht traut, weil ihr Angst habt, es könnte jemand herausschmecken: probiert es, ich verspreche, das wird nicht passieren. Vorraussetzung ist lediglich wirklich sehr sehr fein gemahlenes Mehl, dann merkt man höchstens nur dann einen leichten Unterschied, wenn man davon weiß. Wir mahlen unser Mehl immer auf der feinsten Stufe im Bio Supermarkt, wo wir es auch kaufen, das klappt super und kostet nichts.
21
2011
Zwiebelkuchen mit Trauben & Bergkäse
Dieses Idee hier habe ich aus der Schrot & Korn vom letzten Monat und war gleich begeistert, als ich die Kombi von Trauben und Zwiebeln sah. Mit dem angegebenen Hefeteig war ich leider gar nicht zufrieden (der Teig war viel zu flüssig und nach entsprechender Mehlzugabe nach dem Backen dann zu hart), daher habe ich im Rezept einen Pate Brisée Teig angegeben, der sicher genauso gut dazu passt. Wer lieber eine Vollkornvariante nehmen will, dem kann ich diesen Boden hier sehr ans Herz legen. Die Füllung aber ist wirklich genial! Die Zwiebelringen werden kurz in Butter geschwenkt und mit ein wenig Ahornsirup oder Honig karamellisiert und passen damit super zu den sowieso schon süßlichen Trauben. Damit das Ganze aber nicht zu süß wird, haben wir für die herzhafte Note noch etwas Bergkäse mit eingebacken. Da der Kuchen fast 1 Stunde backen und dann vor dem Anschneiden noch kurz ruhen muss, solltet ihr den Zeitaufwand vorher mit einplanen. Es lohnt sich aber! Eventuelle Reste können übrigens problemlos – am besten bereits in einzelne Stücke portioniert – eingefroren, bei Bedarf aufgetaut und nochmal kurz im Ofen erwärmt werden. Und nun noch schnell was in eigener Sache: schon lange habe ich mir gewünscht, meine Rezepte auch saisonal in Frühling, Sommer, Herbst und Winter sortieren zu können. Auf der facebook Seite habe ich das jetzt endlich umgesetzt, los geht´s natürlich mit dem Herbst! :)
Sofort als ich diesen Salat bei Food plus Words gesehen habe, wanderte er auf den Menüplan. Nicht nur die Kombination von Salat, knackig gerösteten Walnüssen, fruchtigen Cranberries und salzigem Ziegenkäse hat es mir angetan, auch dank dem apple cider dressing war ich gleich ganz aus dem Häuschen. Was für eine geniale Idee! Die Vinaigrette besteht aus Apfelsaft, Apfelessig und Olivenöl, ist mit ein wenig Ahornsirup leicht gesüßt und mit einer Prise Zimt gewürzt. Das nenne ich mal herbstlich! Wir hätten uns in das Dressing reinlegen können und so gab es den Salat die Woche darauf gleich nochmal, diesmal allerdings als Beilagensalat und daher ohne Ziegenkäse. Mit dem Käse kann ich ihn euch aber genauso ans Herz legen, probiert ihn aus!
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Herbstliche Cupcakes soll es regnen! Bei der Liebelei werden die Muffinbleche geölt und die Frosting Tips poliert, denn sie hosten ihr erstes eigenes Blog Event, hooray! Wie schon gesagt, dreht sich alles um herbstliche Cupcakes und ich gehe mit diesen Apfel-Zimt-Karamell Babies an den Start. Das heißt, wir haben einen klassischen Vanillecupcake mit einer feinen Apfel-Zimt-Füllung und das Ganze wird mit einem reichhaltigen Cream Cheese Karamell Frosting getoppt. Für Teig und Frosting habe ich mich wieder am Miette Buch bedient, in das ich zur Zeit wirklich sehr verliebt bin. Und diese Cupcakes haben mich wirklich umgehauen. Sie sind auf wundersame Weise fest genug, um Füllung und Topping unbeschadet zu tragen und gleichzeitig aber saftig, samtig-flaumig und schön buttrig. Zwar nicht ganz so flaumig wie die Zimt Cupcakes, allerdings waren die ja auch so zart, dass nur leichte Frostings wie das griechische Joghurt Topping dazu passen, alles andere wäre zu schwer. Nein, diese hier sind wirklich die standard to-go Cupcakes, die mit sämtlichen Topping- und Füllungsvariationen funktionieren und schmecken am Tag danach sogar fast noch besser, weil die Vanille- und Butteraromen dann noch mehr zum Tragen kommen. Die Zubereitung ist ein wenig komplizierter, als einfach alles nur zusammen zu rühren, da Butter + Milch und Eier getrennt voneinander ganz kurz leicht erwärmt werden, bis sie dieselbe Temperatur haben. Erst dann werden sie vermengt und ergeben einen sehr seidigen, glatten und recht flüssigen Teig, den ich so bisher auch noch nicht gesehen habe. Aber der kleine extra Aufwand lohnt sich wirklich!
08
2011
flowers on my plate goes social networks!
Lange hat´s gedauert, doch was lange währt und so, ihr wisst schon wie es weiter geht ;) Auch ich trete jetzt den social networks bei, genauer gesagt facebook und Twitter. Ich bin schwer begeistert, denn jetzt gibt es noch weitere Plattformen, auf denen wir uns gemeinsam rund ums Thema Essen, den kleinen aber feinen Tipps und Tricks und was bei uns allen so in der Küche brodelt, austauschen können. Eigentlich habe ich nur noch auf mein Logo gewartet, das mir eine kreative und sehr nette Agentur gebastelt hat, ich hoffe, es gefällt euch ebenso gut wie mir! Ich würde mich natürlich sehr über viele “likes” und “follower” freuen – spread the word, auf dass die Welt noch ein bisschen blumiger wird! ;)
Vielen Dank an euch alle, ich freue mich wirklich über jeden Kommentar, jedes Feedback und jedes ausprobierte Rezept, ihr seid einfach die Besten und motiviert mich konstant, auch an küchenfaulen oder besonders stressigen Tagen weiterhin Bildchen und Texte zu bloggen, daher schicke ich euch an dieser Stelle einen dicken, virtuellen Drücker! Ein besonders großes Dankeschön hat an dieser Stelle auch noch mein Mann verdient, ohne den ich diese Seite so gar nicht umsetzen könnte. Er ist mein geduldiger Mitkoch, Mitbäcker, Mitesser, Mitprobierer (manchmal auch Versuchskaninchen), räumt oft genug meinem Küchenchaos hinterher und kümmert sich hinter den Kulissen des Blogs aufopferungsvoll um vielerelei Dinge, unter anderem Design, Technik und darum, dass ihr mich über Google & Co. auch finden könnt.
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