Polenta Bärlauch Muffins & Feta Creme, flowers on my plate

Schon seit einer Weile spuken mir Bärlauch Muffins im Kopf herum. Genau genommen schon seit einer ganzen Weile, noch lange bevor die ersten knallgrünen Bärlauchbunde im Wald oder auf dem Markt aufgetaucht sind und lange bevor ich, wie jedes Jahr um diese Zeit, in regelmäßigen Abständen vorbeifahrenderweise an kurzen Waldstücken so tiefe Atemzüge genommen habe, als hinge mein Leben davon ab (ihr wisst, wovon ich rede, oder? Oder…?). Das ist für mich eines der untrüglichsten Frühlingsanzeichen, es sind immer die gleichen Stellen, an denen man den betörenden Knoblauchduft  im Auto selbst durch geschlossene Fenster riechen kann.

Polenta Bärlauch Muffins & Feta Creme, flowers on my plate

Der erste Bärlauch dieses Jahr wurde in unserer Küche zu Blätterteig Tartelettes verarbeitet. Dann kamen die Muffins. Mit Polenta, da ich diesen schönen kleinen Crunch vor allem in herzhaften kleinen Gerichten mag, wie schon damals bei den Zucchini Tartelettes. Ich hatte kurz überlegt, die Feta Crème oben drauf zu spritzen und sie euch als herzhafte Cupcakes vorzustellen, aber mir war gerade nicht nach fancy. Möglich wäre es aber sicher, probiert es ruhig aus wenn ihr wollt. So hat sich die Feta Crème bei mir als Füllung versteckt und da hat sie ebenso gut hin gepasst.

Polenta Bärlauch Muffins & Feta Creme, flowers on my plate

Was sind eure liebsten Bärlauch Rezepte? Bin immer noch auf der Suche nach ein bisschen Inspiration… Pizza steht bisher noch auf der Liste und Bärlauch Carbonara mit Pasta.

Polenta Bärlauch Muffins & Feta Creme, flowers on my plate

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  Trockenfrüchtekompott mit Vanille Crème Fraiche, flowers on my plate

Es wird mal wieder langsam Zeit für was Süßes, oder? Wie wäre es also mit einem ganz wunderbarem Dessert? Ok, “Trockenfrüchtekompott” hört sich jetzt vielleicht nicht ganz so sexy an wie Triple Chocolate Heidelbeer Cupcakes oder so, aber glaubt mir, es lohnt sich. Ich muss zugeben, hätte ich das Rezept in einem Kochbuch gesehen, hätte ich wahrscheinlich kurz “Aha” gedacht und dann weiter geblättert. Nachdem aber meine liebe Kollegin und Freundin Anne mir bereits des Öfteren ausschweifend davon vorgeschwärmt und mich mit dem Rezept versorgt hat, war es klar, dass ich es mal testen muss – und da kam der Geburtstagsbrunch neulich genau richtig. Am Vorabend wurden also die Trockenfrüchte, in meinem Fall Datteln, Feigen, Aprikosen, Rosinen und Cranberries (kann getauscht werden wie man möchte) mit den Nüssen, bei mir Pistazien, Mandeln und Pinienkerne mit etwas Wasser und einem kleinen Klecks Honig einige Minuten lang geköchelt. Moment, gekochte Nüsse? Da war ich dann doch skeptisch, habe die Anweisung aber natürlich brav befolgt. Ich habe noch eine Vanillestange mit reingeworfen, deren Mark ich vorher ausgekratzt und mit der Crème Fraiche vermengt habe, aber dazu später mehr. Jedenfalls köchelten Früchte, Nüsse, Honig und Vanille so vor sich hin und erfüllten unsere ganze Wohnung mit vorfreudig-süßen Dessertdüften. Natürlich habe ich dann erst mal ein paar Mal zu oft abgeschmeckt, weil es einfach jetzt schon nicht übel war, so richtig himmlisch wurde es aber, als es eine Nacht im Kühlschrank ruhen durfte. Da wurde das Vanillearoma noch intensiviert und das restliche bisschen Wasser wurde von den Früchten und Nüssen aufgesogen, alles zusammen ergab einen schön süßen, knackigen und gleichzeitig cremigen Nachtisch. Naja, in unserem Fall eben Frühstück, aber hey, no regrets. Getoppt wurde das Ganze dann mit besagter Vanille Crème Fraiche und ich musste mich ganz schön zusammenreißen, nicht die Hälfte schon zu verputzen, bevor die Gäste kamen. Also. Was lernen wir daraus? Trockenfrüchtekompott = sexy. So einfach ist das.

Trockenfrüchtekompott mit Vanille Crème Fraiche flowers on my plate

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Blutorangen & Joghurt Kuchen by flowers on my plate

Februar. Draußen ist es immer noch winterlich und genau so fühlt es sich auch an; dunkel, grau, manchmal noch stellenweise weiß, schlafend und wir fangen an, nach längeren Tagen, Sonnenstrahlen und zartem Grün zu lechzen. Es ist irgendwie jedes Jahr das Selbe. Das Ende des Winters ist immer irgendwie ein bisschen zu lange, zieht sich zu sehr, bis sich dann endlich die ersten Frühlingsvorboten blicken lassen. Als kleine “Entschädigung” finden wir aber gerade jetzt sämtliche Zitrusfrüchte auf dem Markt, deren leuchtende Farben uns quasi schon von weitem entgegen rufen: “Hier, kauf mich!” Was wir dann auch allzu gerne tun, denn sie füllen nicht nur unsere Mägen, sondern machen uns dank der kräftigen Farben und Aromen auch einfach irgendwie glücklich. Sauer, süß, bunt. Was macht außerdem noch glücklich? Kuchen. Also machen wir einen Zitruskuchen. Nachdem ich Blutorangen dieses Jahr wieder für mich entdeckt habe, könnte ich sie tonnenweise pur essen, am liebsten mit einem kleinen Klecks Naturjoghurt, der ganz leicht mit Ahornsirup gesüßt und mit Orangenschale aromatisiert wurde, darüber dann knackig-geröstete, grob gehackte Mandeln (wie auf dem Foto hier - leider habe ich die 2. Orange nicht fotografiert, die hatte nämlich noch viel mehr hübsche dunkelrote Muster mit drin). Joghurt ist auch in diesem Kuchen drin und sorgt damit für eine tolle Konsistenz und einen herrlichen Geschmack. Genau wie natürlich die Orangenschale und die frische Vanille, die fürs Aroma zuständig sind. Der frisch gepresste Blutorangensaft süßt ihn schon leicht, dazu kommt zur Unterstützung noch ein bisschen Honig. Hach ja. So lässt sich der Februar doch schon viel besser ertragen.

Blutorangen & Joghurt Kuchen, flowers on my plate

Dieser Kuchen ist kein groß gezuckerter und eingebutterter “ich-brauch-danach-erst-mal-ein-Mittagsschläfchen”-Kuchen. Er trägt auch kein dickes Zuckerglasurgewand – was ja auch mal ganz nett ist, aber hier nicht wirklich nötig. Er ist viel simpler, genau wie seine Zubereitung und fast schon ein kleines bisschen rustikal (so ohne Glasur), dabei aber gleichzeitig zart, saftig, herrlich aromatisch und nur leicht süß, was mir persönlich sehr gut gefällt, da man die Blutorange so wunderbar heraus schmecken kann. Wenn ihr ihn aufpeppen wollt, serviert ihn mit einem Klecks geschlagener Sahne oder mit Rahmjoghurt, der mit etwas Honig oder Ahornsirup gesüßt wurde. Ein Traum!

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Vegan French Toast Amaretto Almond Creme_flowers on my plate

Bitte setzt euch. Es ist angerichtet. Von diesem Frühstück hier habe ich viele Fotos gemacht. Viiiiele. Das ist immer ein ziemlich sicheres Zeichen, dass mich das Essen vom Hocker gehauen hat und ich euch deshalb un-be-dingt nicht nur durch Worte sondern offenbar auch durch Bilder klarmachen will, wie sehr. Bin ich nicht einfach gestrickt? Tja, wenn mich was begeistert, kenn ich eben keine Grenzen. Das vom Hocker-hauen hatte zum großen Teil damit zu tun, dass das hier ein komplett veganes Rezept ist und ich schlicht und ergreifend zwar schon dachte, dass es ganz lecker wird (sonst hätte ich´s ja gar nicht erst gemacht), aber ich hätte wirklich nicht gedacht, dass es mir sogar besser als die herkömmliche Eier-Milch-Variante schmeckt. Veganer French Toast / Arme Ritter? Ja, das geht – und wie! Die Brotscheiben werden in eine Mischung aus Mandelmus, Mandelmilch und Zimt getunkt (die ich schon beim tunken ständig von den Fingern lecken musste), ausgebacken und dann mit einer herrlich-cremig-fein-luxuriös-schmeckenden Amaretto-Mandel-Crème und natürlich frischem Obst der Saison gekrönt. Die Crème besteht (natürlich) aus Amaretto, Mandelmilch, Kokosmilch und Vanille. Fein pürierte Cashews machen sie so schön sahnig-cremig. Da ich das Rezept Sonntag morgens relativ spontan gemacht und daher weder Mandelmilch, noch die Cashews entsprechend vorbereitet und eingeweicht habe, musste ich ein bisschen improvisieren. Für die Mandelmilch habe ich einfach Mandelmus mit Wasser, Vanille und einer Dattel püriert (und abgeschmeckt und beschlossen, dass es das nun auch pur öfter geben wird – schöne und sehr schmackhafte Alternative zur üblichen Mandelmilch aus ganzen Mandeln) und die Cashews habe ich einige Minuten in heißem Wasser baden lassen, das hat auch gut geklappt.

Vegan French Toast with Almond & Amaretto_flowers on my plate

Lasst euch von der umfangreichen Zutatenliste nicht abschrecken, das liegt nur daran, dass sich z.B. einiges aus der Amaretto Creme auch in der Tunke für die French Toast wider findet. Während dem Essen habe ich überlegt, ob man nicht auch einfach die Amaretto Creme an Menge verdoppeln kann, einen Teil mit Zimt versehen und diesen Teil dann als Tunke verwenden kann. Das würde das Ganze noch schneller machen. Muss ich wohl mal testen… Und da man French Toast zwar klassischerweise zum Frühstück, aber doch auch ganz gerne mal zum Sonntagskaffee essen kann (oder? Klaaaaaar…), nehme ich hiermit auch sehr gerne am Vegan Kaffeeklatsch (hier auf facebook) teil, was ich schon seit der Gründung endlich mal tun wollte!

Amaretto & Almond French Toast, flowers on my plate

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So ihr Lieben, Weihnachten ist vorbei, alle Beschenkten wurden beschenkt (ich hoffe ihr ebenso großzügig wie ich) und daher kann ich euch jetzt auch zeigen, was ich dieses Jahr so an Weihnachtsgeschenken aus der Küche für unsere Liebsten vorbereitet habe. Ich wollte diesmal nicht nur die traditionellen Plätzchen verschenken sondern auch eher untypische Weihnachtsgeschenke, die man auch nach Weihnachten noch sehen kann und essen will, wie z.B. ein Knuspermüsli oder Schokofeigen. Die Rezepte dazu schreib ich nicht alle einzeln auf sondern verlinke euch die jeweilige Originalquelle. Es gab:

Weihnachtsgranola mit Zimt, Orangenschale, Cranberries und weißer Schokolade – Idee von hier

weihnachtsgranola,-flowers-on-my-plate

Brownie-Würfel, Rezept von hier und Idee von hier

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Zimt & Kardamom Schnecken, flowers on my plate

Dieses Jahr bin ich in der Weihnachtsbäckerei ein wenig experimentell. Es gibt keine üblichen Ausstecher, keine Marmeladenplätzchen oder Vanillekipferl, irgendwie wollte ich mal was anderes. Gut, Zimtschnecken sind jetzt nicht gerade exotisch, aber zu weit weg von den traditionellen weihnachtlichen Geschmacksrichtungen wollte ich auch nicht gehen. Bei diesem Rezept hatte ich die schwedischen Kanelbullen, Zimtbrötchen mit Kardamom, im Hinterkopf, die ich schon ewig mal machen wollte. Da es bisher einfach noch nicht klappen wollte, habe ich daher jetzt einfach mal meinen üblichen Plätzchen-Ausstecher-Mürbteig leicht zweckentfremdet, ihn ausgerollt, mit etwas Butter bestrichen, dann eine Mischung aus braunem Zucker, Kardamom und frisch gemahlenem Zimt darauf gestreut, aufgerollt und in Scheiben geschnitten und voilà, fertig sind die Zimt und Kardamom Schnecken. A propos frisch gemahlener Zimt: seitdem mein Liebster mir vor einigen Wochen eine antike Kaffeemühle ergattert hat, mahle ich Zimt und Kardamom (und ich hoffe, dass noch viele andere Gewürze folgen werden) selbst und führe mich dabei jedes Mal auf wie ein Kind an Weihnachten. Ja, ich denke, ich kann durchaus sagen, dass das Gewürze selbst mahlen für mich eine kleine Offenbarung ist ;) Es ist einfach un.glaub.lich, was das für einen Unterschied macht im Gegensatz zum gekauften Pulver, das schon monatelang im Regal darauf gewartet hat, endlich mitgenommen zu werden. Gerade bei Zimt bin ich völlig hin und weg, mein Mann hat z.B. steif und fest behauptet, dass in dem Apple Pie, den ich ihm neulich zum Geburtstag gemacht habe, “definitiv noch etwas anderes” drin sein muss als “nur” Zimt. Die Aromen waren so vielfältig, irgendwie frischer und sogar leicht zitrusartig. Aber zurück zu den Zimtschnecken. Sie schmecken genauso zimtig und mit einer leichten Kardamomnote, wie ich sie haben wollte.  Übrigens habe ich seit dem selbst Gewürze mahlen auch das 1. Mal die (ebenfalls fast schon antike) Moulinette meiner Oma entstaubt, die sie uns damals für unsere erste Wohnung geschenkt hat, die ich aber vorher nie zu benutzen wusste. Ich schätze, sie ist noch aus den frühen 70ern und hat einen französischen Originalkarton, echt ein Kracher, das Teil. Und geht ab wie ein Mini Vitamix, ich war echt ganz schön erstaunt… so scharfe Messer noch nach so vielen Jahren, so muss das sein.

Zimt & Kardamom Schnecken by flowers on my plate

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