Kokos Mandel Trüffel

Hmmmm… wollt ihr nicht auch in diesen Teller da unten tauchen? Einfach so reinhüpfen, mitten in das weiche Kokosraspelbett? So ging es zumindest mir, als ich diese Pralinchen bei Jodi von What´s cooking good looking gesehen habe. Sofort kamen die Medjool Datteln auf meine Einkaufsliste und den Rest – Mandeln, Kokosöl, Kokosraspel, Salz und Zitrone – habe ich sowieso immer daheim. Samstag nachmittags dann gleich gemacht und kurz darauf im Fake-Raffaelo-Himmel geschwebt. Man kann einfach nicht anders, man muss an Palmen denken beim essen. Und an türkisfarbenes Wasser. Und an diese Frau mit ihrem riesengroßen weißen Sonnenhut. Ähem… ok, genug mit dem Werbeausflug. Wenn ihr nächstes Mal vor dem Süßigkeitenregal im Supermarkt steht, lasst die Raffaelos wo sie sind und probiert diese Leckerbissen. Ist zwar natürlich nicht genau das Gleiche, aber eine so verdammt leckere Alternative – mal abgesehen davon, dass ihr hier auch wisst, was drin ist. Und das von jemandem, der früher tonnenweise Raffaelos gefuttert hat! Übrigens fällt mir gerade auf, dass das hier das 5. (fünfte!) Süß-Rezept nacheinander ist… tut mir leid! Oder: gern geschehen, je nachdem ;) Am Wochenende gibt´s wieder was deftiges, versprochen.

kokos mandel trüffel
Passend zum schönen Wetter das die nächsten Tage folgen soll, möchte ich euch heute gerne meine Picknick Kategorie vorstellen. Die Kokos-Mandel-Trüffel sind natürlich auch dabei, eben alles, was sich gut vorbereiten, transportieren oder auch kalt essen lässt. Bei Blattsalaten gilt natürlich wie immer: Dressing separat mitnehmen und erst kurz vor dem Verzehr darüber geben. Ich hoffe, es sind ein paar Ideen für euch dabei.
In diesem Sinne: genießt das Wochenende, packt die Decke ein, eure Liebsten, ein gutes Buch und dann ab mit euch ins sonnige Grüne! Essen natürlich nicht vergessen ;)

picknick rezepte

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erika´s chocolate chip cookies

Weiter geht´s mit unserem Urlaubsbericht! Diesmal: der Weg von San Francisco nach Los Angeles auf dem Highway No. 1. Nachdem wir uns von San Francisco und Muir Beach verabschiedet hatten, sind wir zuerst nach Pacific Grove gefahren, haben dort 2 Nächte verbracht und u.a. das nahe Carmel-by-the-Sea und Monterey besichtigt. Übernachtet haben wir in einem supersüßen kleinen Gästecottage, weiter unten findet ihr Fotos dazu. Die Besitzerin, Erika, hat uns auf dem Zimmer selbstgebackene Chocolate Chip Cookies hinterlassen und oh.mein.Gott. waren die gut! So gut, dass ich sie angebettelt habe, mir das Rezept zu geben, um sie auch zuhause mal testen zu können. Natürlich kann und will ich euch auch das nicht vorenthalten, ihr findet es am Ende des Artikels – selbstverständlich mit Erikas Erlaubnis :)

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Rhabarber Cupcakes

Der Frühling ist da und mit ihm der Rhabarber! So richtig entdeckt habe ich ihn ehrlich gesagt erst letztes Jahr und ihn da zum Beispiel für die Rhabarber-Streuselschnitten verbacken. War aber ja klar, dass es dabei nicht bleibt und ich mich so bald wie möglich mal an einer Cupcake Version testen muss! Das Grundrezept für den Teig habe ich von Martha Stewart, allerdings habe ich es stark abgewandelt und diesmal den kompletten Zucker durch cremigen Honig ausgetauscht und auch den dann schon wieder etwas in der Menge reduziert. Für uns waren sie so genau richtig – nicht zu süß, aber eben auch nicht zu sauer. Fürs Topping wollte ich im Kontrast zum säuerlich-frischen Rhabarber etwas cremig-vanilliges (Vanille + Rhabarber sind ja so ein nettes Paar!) und so wurde es die Vanille Mascarpone, die mit etwas Sahne locker aufgeschlagen wurde. Vorsicht, diese Cupcakes haben ein hohes Suchtpotential, mir kam zu Ohren, dass man davon gut und gerne 4 Stück hintereinander essen kann… ;)

rhabarber

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shokoshake1

Ich habe noch nie einen Schoko-Smoothie getrunken (gibt´s sowas überhaupt?) aber wenn ich mal einen will, dann muss er genau so schmecken wie dieser Magic Schokoshake: cremig, reichhaltig, dickflüssig und mit ein paar Mandel- und Kakaostückchen drin zum drauf rumbeißen. Das witzige hier ist mal wieder, dass er sowas von lecker schokoladig und reichhaltig schmeckt, dass man nie im Leben darauf kommen würde, was so alles drin ist. Ich will mal nicht zuviel vorweg nehmen… ab in die Küche mit euch und nachmachen! :)

shokoshake2

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triple chocolate heidelbeer cupcakes2

Hört sich doch verboten gut an, oder…? Hihi. Schmeckt auch so. Ihr dürft aber trotzdem völlig reuelos mehr als einen dieser Cupcakes essen, wenn ihr wollt. Warum, dazu komme ich gleich. Erst mal ganz von vorn: die “dreifach Schokolade” aus der Überschrift setzt sich zusammen aus: 1. Schokostückchen im Teig, die beim Draufbeißen so richtig schön knacken, 2. Kakaopulver und 3. Kakao-Splittern – die nicht nur ebenfalls schön knacken sondern auch voller toller Antioxidantien stecken und auf die wolkenweiche Amarettosahne gestreut werden. Von der Konsistenz her sind diese Cupcakes nicht so fluffig wie man das normalerweise von Cupcakes gewöhnt ist, dafür aber dank der vielen Heidelbeeren (hey, noch mehr Antioxidantien, yeah!) schön saftig und dank der Schokolade, naja, äh… ziemlich schokoladig eben ;) Ich habe wenig Zucker verwendet, da ich hauptsächlich mit den Heidelbeeren und der Schokolade süßen wollte, was gut geklappt hat – sie sind süß genug aber eben nicht zu süß. Und dann – aber das müsst ihr ja niemandem erzählen – habe ich noch fein gemahlenes Vollkornmehl statt normalem Weißmehl reingeschmuggelt, was aber absolut niemand an der Kaffeetafel herausgeschmeckt hat. Im Gegenteil, sie waren alle in Rekordzeit verputzt. Jetzt wisst ihr, warum ihr gut und gerne ruhig auch mehr als einen dieser Babies verputzen dürft. Aber psssst…

triple chocolate heidelbeer cupcakes

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schoko-orangen-mousse-tartelettes

Ok, wie beschreibe ich euch diese kleinen Schätzchen? Mal sehen… schokoladig. Cremig. Süß. Nussig. Ein Hauch Karamell, der von den Medjool-Datteln kommt, deren Geschmack mich einfach immer wieder umhaut. Und dann ist da natürlich noch das Orangenaroma, das so toll zur Schokolade passt. Normalerweise bin ich nicht der allergrößte Schoko-Orange-Kombi-Fan, aber nachdem ich die Tartelettes gefüllt hatte und die Orange im Obstkorb mich so unglaublich angelacht hat, dachte ich; was soll´s, probieren wir´s. Und dieser kleine Frischekick ist genau das, was noch gefehlt hat. Wer alle Zutaten im Haus hat, kann innerhalb von ein paar Minuten diese Törtchen zaubern, sie müssen nämlich nicht gebacken werden. Der Boden besteht aus Walnüssen und Datteln und die Füllung aus einem cremigem Schoko-Bananen-Mandelmus. Wir haben die Tartelettes zum Nachtisch gegessen und waren nach je einem pappsatt. Ich liebe es einfach, wenn man so simpel aus ein paar tollen Zutaten kleine hübsche Dinge zaubern kann, die sündig aussehen und schmecken, es aber überhaupt nicht sind :)

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banane haselnuss pancakesEigentlich sollten das hier ja Kokos-Pancakes mit einer Kokosvanillecreme werden, wie ich sie kürzlich als Rezept gefunden habe. Aber irgendwie wurde daraus dann das hier, da ich nämlich 1. keine Kokosraspeln im Haus hatte und 2. die Kokos-Vanillecreme leider nichts wurde (ich vermute, es war zuviel Speisestärke, sie war nämlich zu dick und etwas klumpig). Aber egal, die Kokoscreme gab es natürlich dazu, wo sie schon mal da war, ich blogge aber nicht darüber, da ich nicht weiß, warum sie nichts geworden ist. Während dem Essen habe ich mir überlegt, dass auch Schlagsahne sich super dazu machen würde. Schlagsahne zum Frühstück?! Ja, genau. Denn wer solch gesunde und dabei aber wirklich leckere Pancakes macht, dazu ungesüßte, kurz erwärmte Beeren, der darf sich auch ruhig einen Klecks Schlagsahne mit Vanille gönnen, finde ich. Ich rede aber natürlich nicht von chemischer Sprühsahne (uaaaah!) oder irgendwelchen aroma- und zusatzstoffverseuchten Halbfettvarianten, deren Zutatenliste vorzulesen länger dauert, als sie zu schlagen. So ein Klecks echter, vollfetter und frisch geschlagener Bio-Sahne schmeckt natürlich viel besser und passt hervorragend. Wem das doch etwas zu heftig ist, Joghurt passt sicher auch gut ;) Die Pancakes selbst kommen übrigens komplett ohne Mehl aus und sind damit glutenfrei. Keine Angst, ich werde jetzt nicht auf den glutenfrei-Zug aufspringen. Mal abgesehen davon, dass viele Menschen wirklich ernsthaft darunter leiden, scheint es in letzter Zeit fast so eine Art Trend geworden zu sein, glutenfrei zu essen. Ich betrachte das Ganze etwas skeptisch, denn solange man es gut verträgt, auf die Menge von Brot & Co. achtet und nicht immer nur “totes” 405-er Auszugsmehl zu sich nimmt, genieße ich Brot und Backwaren auch weiterhin und sehr gerne, ich habe nur während der Entgiftungszeit vorrübergehend darauf verzichtet. Allerdings muss ich zugeben, dass diese Pancakes absolut kein Mehl vermissen lassen, denn statt Mehl bekommen sie gemahlene Haselnüsse, was ihnen ein tolles Aroma gibt. Von der Konsistenz her sind sie weich, fluffig und dank der Bananen süßlich. Zusätzlichen Zucker wird da sicher niemand vermissen :)

banane haselnuss pancakes2

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heidelbeer-kokos-smoothie

In letzter Zeit habe ich wirklich viele Smoothies probiert, aber dieser hier gehört zu meinen Lieblingen und daher muss ich ihn gleich mal mit euch teilen. Wer kein Kokoswasser zur Hand hat, kann meiner Meinung nach auch auf halb Kokosmilch/halb Wasser zurückgreifen, das habe ich selbst zwar noch nicht getestet, macht das Ganze aber sicher auch sehr lecker und cremig. Probiert ihn aus, er geht ratzfatz und ich liiiiiebe ihn. Wirklich. Er ist cremig, süß und sättigend. Außerdem stellt er ganz tolle Dinge mit euch an: Heidelbeeren sind voller natürlicher Antioxidantien und machen damit freie Radikale im Körper unschädlich, was wiederrum Entzündungen und Herz-/Kreislauferkrankungen vorbeugt. Kokoswasser steckt voller Mineralstoffe und Vitamine, ebenso wie Walnüsse. Nettes Plus fürs Auge: die herrliche Farbe. Überhaupt habe ich mich irgendwie in alle möglichen Smoothies mit ihren schönen Farben verknallt: ob sonnengelb bei Mango-Kokos, erdbeerrot bei Beere-Blutorange oder grasgrün bei Apfel-Gurke-Minze, diese Farben machen mich morgens schon glücklich.

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frucht-nuss-pralinenDiese Schätzchen gibt es bei mir im Rahmen einer Detox-Kur, die ich gerade mache. Ja, auch ich konnte mich dieses Jahr nicht vor dem weit verbreitetem, jahresanfänglichen Körperüberholprogramm drücken… nach dem ganzen (teilweise wirklich miesem) Essen in den Wochen vor, während und nach dem Umzug hatte ich das Gefühl, ein bisschen was machen zu wollen um meinen Körper wieder auf Vordermann zu bringen und den ganzen Müll, der sich angesammelt hat über Bord zu werfen, sprich: entgiften. Als ich das dazugehörige Programm auf Whole Living entdeckt habe, zu dem auch eine meiner Lieblings-Foodbloggerin Sarah B. beigetragen hat, war für mich die Sache klar. Das Ganze ist aufgeteilt in 3 Wochen (ich mache allerdings nur 5 statt 7 Tage von jeder Woche und bin nun am Anfang von Woche 2) mit jeweils verschiedenen Zutaten, die im Laufe der Zeit wieder hinzukommen. Die erste Woche ist die simpelste und nach dem Motto “back to basics” gestaltet – hier sind nur Früchte, Trockenobst, Gemüse, Nüsse, Samen, Kerne, hochwertige Pflanzenöle wie Olivenöl und Gewürze erlaubt. Also keinerlei Kohlenhydrate, Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Zucker, Koffein oder Alkohol. Hört sich hart an. Ist es auch. Zumindest stellenweise. Aber die unglaublich große Vielfalt allein an Gemüse und Früchten entschädigt doch für einiges. Und da ich eigentlich überhaupt kein Fan davon bin, mir selbst Essen zu verbieten, ist das für mich das höchste der Gefühle, was eine Entgiftungskur betrifft, immerhin kann ich hier Obst und Gemüse in sämtlichen Variationen zu mir nehmen und zwar ohne Abstriche. Denn wer denkt, dass es bei mir die ganze Zeit über nur Rohkost gibt, irrt gewaltig. Auf dem Plan standen bisher zum Beispiel gedämpfter Broccoli und Kürbis auf Salat mit Mandelmus-Knoblauch-Dressing, buntes Röstgemüse (das liebe ich ja sowieso) und Suppen in sämtlichen Variationen. Zum Frühstück gibt es leckere, abwechslungsreiche Smoothies (Rezept folgt); wahre Vitaminbomben.

Sogar für Snacks ist gesorgt, diese Pralinchen hier sind zum Beispiel die perfekte Waffe gegen süße Gelüste; sie bestehen aus verschiedenen getrockneten Früchten sowie gemischten Nüssen, Samen und Kernen und werden mit Zimt und einer Prise Meersalz abgeschmeckt und in Sesam gerollt. Wenn ich ein oder zwei Stück davon esse, könnte ich so ziemlich jede Schokotafel links liegen lassen. Was nicht heißt, dass ich mich nicht wieder auf gute, hochwertige Schokolade freue, das ist ja wohl klar ;) Aber es ist eine schöne, süße Snackidee. Ich bin jeden Tag aufs Neue erstaunt, wie gut man Zucker dank vielerlei süßer Früchte (Banane, Datteln, getrocknete Feigen usw.) vermeiden kann. Außerdem hätte ich nie gedacht, dass man sich nur an Gemüse so dermaßen satt essen kann. Also wirklich richtig “kein-Platz-mehr-für-Nachtisch-pappsatt”. Ich bin mal gespannt, wie es weiter geht! Oh und noch etwas: obwohl man wohl zwangsweise ein wenig Gewicht verliert, geht es bei dieser Kur in erster Linie nicht darum, abzunehmen, sondern seinen Körper mit dem ganzen frischen, farbenfrohen und puren Essen regelrecht zu verwöhnen, es geht also nicht um Kalorien zählen oder Fett zu reduzieren (davon halte ich sowieso nichts) und ist damit auch keine Diät (davon halte ich noch weniger). Und ist ja klar, dass es auch den Geist erfreut, wenn man mal wieder sieht, was Mutter Natur alles grandioses hervorbringt und wenn man sieht und merkt, wie gut einem Essen tun kann.

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Juhu, ich melde mich zurück aus der Küche! Sie ist zwar immer noch nicht ganz fertig, aber ich kann mittlerweile wieder kochen und backen und vor allem: der Umzug ist geschafft und wir sind sehr happy! Wer meine Facebook Seite kennt, wird es schon wissen: diese Cookies waren unsere erste Backofen Aktion in der neuen Wohnung. Der Duft ist absolut himmlisch und der Geschmack hat mich sehr überzeugt, vor allem wenn man bedenkt, dass sie eigentlich zu den gesünderen Keksen gehören – auch wenn man es ihnen definitiv nicht ansieht, schmeckt oder es sich gar vom Titel ableiten liese. Ich war neugierig darauf, weil sie nur aus einer Hand voll guter Zutaten bestehen und ich umzugsbedingt an dem Tag sowieso nicht sehr viel mehr im Haus hatte. Sie sind komplett ohne Butter, Zucker und Ei gebacken, was sie damit auch veganfreundlich macht. Der Erdnussgeschmack kommt sehr intensiv durch und ich kann es kaum erwarten, sie auch z.B. mal mit Mandelmus zu testen! Die Schokostückchen waren im Originalrezept nicht enthalten, aber ich konnte sie mir nicht verkneifen und die Zartbitterschokolade passt einfach super.

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