Im Urlaub entwickle ich mich regelmäßig zur Nachteule. Ernsthaft, gebt mir eine gute Woche zuhause frei und mein Rhythmus verschiebt sich um sechs, sieben Stunden nach hinten. Was dazu führt, dass ich mich des Öfteren um Mitternacht auf einmal in der Küche wiederfinde, einer urplötzlichen – und äußerst dringlichen – Backlaune folgend. So entstanden diese Croissants. Gut, Hunbun trägt eine Mitschuld, denn als wir gerade “Wenn Liebe so einfach wäre” (übrigens sehr süß) schauten und Meryl Streep auf einmal anfing, Schokocroissants zu backen, konnten wir förmlich riechen, wie sie im Ofen backten. Ich schätze, er war schon kurz davor, mich in die Küche schicken zu wollen ;). Er musste aber gar nicht viel sagen, denn ich war wie gesagt noch hellwach und habe mich verzückt – und völlig selbstlos, versteht sich – ans Teig kneten begeben. Das Tolle an diesem Teig: er ist in etwa 10 Minuten gemacht und besteht aus nur einer Handvoll Zutaten, die man sowieso meist im Haus hat, ist also wirklich total unkompliziert.
Für etwa 8 kleine Croissants:

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Mitte September, Zeit für ein Zwiebelrezept! Das hier habe ich von Annies Eats und wurde mal wieder nicht enttäuscht. Ich hatte ja einige Platten von meinem Blätterteig eingefroren, der passte super dazu. Da ich keinen Ricotta und frischen Thymian im Haus hatte, dafür aber noch Büffelmozzarella, habe ich ein bisschen mit dem Belag rumgespielt. Michael hat letzte Woche ein paar Flaschen jungen Wein mitgebracht, der auch super zu diesem leichten Essen gepasst hat.
Für die karamellisierten Zwiebeln:

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Wenn ich das meiner Mutter erzähle, wird sie mich wahrscheinlich fragen, ob mir heute langweilig war und ich zu viel Zeit hatte ;) Aber nachdem ich gestern ein Rezept für eine vereinfachte Version des seeeehr aufwendigen Blätterteigherstellens gefunden habe, hat mich die Idee irgendwie gepackt.

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