Kokos Mandel Trüffel

Hmmmm… wollt ihr nicht auch in diesen Teller da unten tauchen? Einfach so reinhüpfen, mitten in das weiche Kokosraspelbett? So ging es zumindest mir, als ich diese Pralinchen bei Jodi von What´s cooking good looking gesehen habe. Sofort kamen die Medjool Datteln auf meine Einkaufsliste und den Rest – Mandeln, Kokosöl, Kokosraspel, Salz und Zitrone – habe ich sowieso immer daheim. Samstag nachmittags dann gleich gemacht und kurz darauf im Fake-Raffaelo-Himmel geschwebt. Man kann einfach nicht anders, man muss an Palmen denken beim essen. Und an türkisfarbenes Wasser. Und an diese Frau mit ihrem riesengroßen weißen Sonnenhut. Ähem… ok, genug mit dem Werbeausflug. Wenn ihr nächstes Mal vor dem Süßigkeitenregal im Supermarkt steht, lasst die Raffaelos wo sie sind und probiert diese Leckerbissen. Ist zwar natürlich nicht genau das Gleiche, aber eine so verdammt leckere Alternative – mal abgesehen davon, dass ihr hier auch wisst, was drin ist. Und das von jemandem, der früher tonnenweise Raffaelos gefuttert hat! Übrigens fällt mir gerade auf, dass das hier das 5. (fünfte!) Süß-Rezept nacheinander ist… tut mir leid! Oder: gern geschehen, je nachdem ;) Am Wochenende gibt´s wieder was deftiges, versprochen.

kokos mandel trüffel
Passend zum schönen Wetter das die nächsten Tage folgen soll, möchte ich euch heute gerne meine Picknick Kategorie vorstellen. Die Kokos-Mandel-Trüffel sind natürlich auch dabei, eben alles, was sich gut vorbereiten, transportieren oder auch kalt essen lässt. Bei Blattsalaten gilt natürlich wie immer: Dressing separat mitnehmen und erst kurz vor dem Verzehr darüber geben. Ich hoffe, es sind ein paar Ideen für euch dabei.
In diesem Sinne: genießt das Wochenende, packt die Decke ein, eure Liebsten, ein gutes Buch und dann ab mit euch ins sonnige Grüne! Essen natürlich nicht vergessen ;)

picknick rezepte

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frucht-nuss-pralinenDiese Schätzchen gibt es bei mir im Rahmen einer Detox-Kur, die ich gerade mache. Ja, auch ich konnte mich dieses Jahr nicht vor dem weit verbreitetem, jahresanfänglichen Körperüberholprogramm drücken… nach dem ganzen (teilweise wirklich miesem) Essen in den Wochen vor, während und nach dem Umzug hatte ich das Gefühl, ein bisschen was machen zu wollen um meinen Körper wieder auf Vordermann zu bringen und den ganzen Müll, der sich angesammelt hat über Bord zu werfen, sprich: entgiften. Als ich das dazugehörige Programm auf Whole Living entdeckt habe, zu dem auch eine meiner Lieblings-Foodbloggerin Sarah B. beigetragen hat, war für mich die Sache klar. Das Ganze ist aufgeteilt in 3 Wochen (ich mache allerdings nur 5 statt 7 Tage von jeder Woche und bin nun am Anfang von Woche 2) mit jeweils verschiedenen Zutaten, die im Laufe der Zeit wieder hinzukommen. Die erste Woche ist die simpelste und nach dem Motto “back to basics” gestaltet – hier sind nur Früchte, Trockenobst, Gemüse, Nüsse, Samen, Kerne, hochwertige Pflanzenöle wie Olivenöl und Gewürze erlaubt. Also keinerlei Kohlenhydrate, Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Zucker, Koffein oder Alkohol. Hört sich hart an. Ist es auch. Zumindest stellenweise. Aber die unglaublich große Vielfalt allein an Gemüse und Früchten entschädigt doch für einiges. Und da ich eigentlich überhaupt kein Fan davon bin, mir selbst Essen zu verbieten, ist das für mich das höchste der Gefühle, was eine Entgiftungskur betrifft, immerhin kann ich hier Obst und Gemüse in sämtlichen Variationen zu mir nehmen und zwar ohne Abstriche. Denn wer denkt, dass es bei mir die ganze Zeit über nur Rohkost gibt, irrt gewaltig. Auf dem Plan standen bisher zum Beispiel gedämpfter Broccoli und Kürbis auf Salat mit Mandelmus-Knoblauch-Dressing, buntes Röstgemüse (das liebe ich ja sowieso) und Suppen in sämtlichen Variationen. Zum Frühstück gibt es leckere, abwechslungsreiche Smoothies (Rezept folgt); wahre Vitaminbomben.

Sogar für Snacks ist gesorgt, diese Pralinchen hier sind zum Beispiel die perfekte Waffe gegen süße Gelüste; sie bestehen aus verschiedenen getrockneten Früchten sowie gemischten Nüssen, Samen und Kernen und werden mit Zimt und einer Prise Meersalz abgeschmeckt und in Sesam gerollt. Wenn ich ein oder zwei Stück davon esse, könnte ich so ziemlich jede Schokotafel links liegen lassen. Was nicht heißt, dass ich mich nicht wieder auf gute, hochwertige Schokolade freue, das ist ja wohl klar ;) Aber es ist eine schöne, süße Snackidee. Ich bin jeden Tag aufs Neue erstaunt, wie gut man Zucker dank vielerlei süßer Früchte (Banane, Datteln, getrocknete Feigen usw.) vermeiden kann. Außerdem hätte ich nie gedacht, dass man sich nur an Gemüse so dermaßen satt essen kann. Also wirklich richtig “kein-Platz-mehr-für-Nachtisch-pappsatt”. Ich bin mal gespannt, wie es weiter geht! Oh und noch etwas: obwohl man wohl zwangsweise ein wenig Gewicht verliert, geht es bei dieser Kur in erster Linie nicht darum, abzunehmen, sondern seinen Körper mit dem ganzen frischen, farbenfrohen und puren Essen regelrecht zu verwöhnen, es geht also nicht um Kalorien zählen oder Fett zu reduzieren (davon halte ich sowieso nichts) und ist damit auch keine Diät (davon halte ich noch weniger). Und ist ja klar, dass es auch den Geist erfreut, wenn man mal wieder sieht, was Mutter Natur alles grandioses hervorbringt und wenn man sieht und merkt, wie gut einem Essen tun kann.

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Juhu, ich melde mich zurück aus der Küche! Sie ist zwar immer noch nicht ganz fertig, aber ich kann mittlerweile wieder kochen und backen und vor allem: der Umzug ist geschafft und wir sind sehr happy! Wer meine Facebook Seite kennt, wird es schon wissen: diese Cookies waren unsere erste Backofen Aktion in der neuen Wohnung. Der Duft ist absolut himmlisch und der Geschmack hat mich sehr überzeugt, vor allem wenn man bedenkt, dass sie eigentlich zu den gesünderen Keksen gehören – auch wenn man es ihnen definitiv nicht ansieht, schmeckt oder es sich gar vom Titel ableiten liese. Ich war neugierig darauf, weil sie nur aus einer Hand voll guter Zutaten bestehen und ich umzugsbedingt an dem Tag sowieso nicht sehr viel mehr im Haus hatte. Sie sind komplett ohne Butter, Zucker und Ei gebacken, was sie damit auch veganfreundlich macht. Der Erdnussgeschmack kommt sehr intensiv durch und ich kann es kaum erwarten, sie auch z.B. mal mit Mandelmus zu testen! Die Schokostückchen waren im Originalrezept nicht enthalten, aber ich konnte sie mir nicht verkneifen und die Zartbitterschokolade passt einfach super.

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Wer viel mit amerikanischen – oder auch sonstigen – Rezepten backt, findet den Vanilla Extract (nicht zu verwechseln mit Vanille Aroma!) in fast jedem zweiten Rezept. Also war mir klar, dass ich diese Fläschchen unbedingt mal besorgen muss, was ich letzten Herbst in den USA auch getan habe. Mittlerweile neigt sich mein 2. und letztes mit heimgebrachtes Fläschlein dem Ende zu. Zum Glück habe ich zwischenzeitlich auch mitbekommen, dass man sowas auch ganz einfach selbst zuhause machen kann. Alles, was man benötigt ist Wodka, ein paar Vanilleschoten und etwas Zeit. Zeit zum ruhen lassen, denn das vorbereiten selbst ist in 2 Minuten erledigt. Fertig? Los geht´s:

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Oh jaaa… jeder Foodie sollte ein gutes, verlässliches Rezept für Karamell haben. Meins hab ich bei Tartelette gefunden und es enthält nur böseböse traumhaft schöne Dinge: Zucker, Butter, Sahne und ein absolut zu vernachlässigender, weil so kleiner, Anteil an Wasser.  Wer hätte gedacht, dass allein diese Zutaten im Endeffekt ein  so leckeres Karamell ergeben, dass ich es pur trinken könnte. Was man natürlich nicht sollte.  Aber man könnte, das dürft ihr mir glauben. Die Herstellung dauert insgesamt schon so eine halbe Stunde, kann aber die meiste Zeit über auch  gut nebenher köcheln, während man sowieso in der Küche ist um etwas anderes zu machen.
Für etwa 2 Marmeladengläser:

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Man könnte sie auch einfach als “Ausstecherle” bezeichnen, wie wir das im schönen Schwabenland zu tun pflegen. Allerdings finde ich, dass dieser Teig etwas mehr verdient hat, als nur auf die Form der jeweiligen Ausstecher reduziert zu werden.  Außerdem war mein bisheriger Ausstecherle-Teig immer ein einfacher Mürbteig, der simpler gar nicht sein konnte. Wir sprechen hier aber immerhin von einer geradezu Chanel-mäßigen Luxusauführung des Mürbteiges mit Vanille-Extract, bestem Bourbon-Vanillemark (und zwar nicht zu knapp – ich liebe die kleinen schwarzen Punkte auf den Keksen!!) und Bio-Zitronenschale, die dem ganzen noch einen extra Kick gibt. Und das schmeckt man einfach. Also, vergesst eure bisherigen Ausstecherle-Rezepte und pimpt eure Weihnachtsbäckerei in Zukunft mit dieser Version! Ich jedenfalls werde das tun. Hübsch dekoriert geben die Kekse auch ein nettes Weihnachtsgeschenk ab.

Zur Zubereitung: ich dachte ja mal wieder, ich wäre besonders schlau und habe den 1. Teig – wie im Rezept beschrieben – mit der Küchenmaschine hergestellt. Ergebnis war ein glatter Teig, der sich gut verarbeiten ließ. Aus irgendeinem Grund hatte ich aber das Bedürfnis, ihn auch mal nach meiner sonst üblichen Methode zu versuchen: Mehl auf die Arbeitsfläche (= Tupperwaren Backmatte bei mir) kippen, Loch in die Mitte bohren, in das das Ei kommt und Butter, Zucker und den Rest auf den Mehlrand setzen und wild drauf loskneten. Das Ergebnis war weniger schön als beim 1. Mal, ein brüchiger Teig, der einfach nicht so schön glatt werden wollte, wie der erste. Also: Küchenmaschine bzw. Handmixer nehmen, das ist einer der Mürbeteige, bei dem das offenbar tatsächlich die bessere Variante ist.
Für etwa 2 Blech voller Kekse:

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Royal Icing. Zuerst war ich royal eingeschüchtert von dieser schicken Keks-Deko-Methode. Wer sie nicht kennt: es wird Puderzucker mit Wasser und Meringue Powder (besteht hauptsächlich aus Stärke, man kann aber auch einfach frische, steifgeschlagene Eiweiße nehmen – ich bin da nur immer etwas vorsichtig) zu einer geschmeidigen, hübsch ansehenden Masse vermischt, die dann entweder ganz nackig in weiß oder mit Lebensmittelfarbe in bunten Farben auf Kekse & Co. gespritzt wird. Das Icing trocknet recht schnell und ist von der Süße her auch ok (Fondant ist schlimmer). Nachdem ich schon öfter mal gelesen habe, dass man damit ganz schön auf die Nase fallen kann, u.a. weil die richtige Konsistenz offenbar eine Wissenschaft für sich ist und man überhaupt schnell viel falsch machen kann, war ich erst Mal skeptisch. Aber mit Weihnachten um die Ecke war klar, dass ich mich nicht lange davor verstecken konnte… also ran ans Icing und nach ein paar Versuchen hat´s auch ganz gut geklappt. Ist noch nicht perfekt, aber Übung macht ja bekanntlich den Meister.

Frohe Weihnachten!

Für die Lebkuchen Cookies, ergibt etwa 3 Bleche:

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Ich würde euch gerne meine neuen Kumpels, Shaun & Shaun, vorstellen:

Sie sehen etwas verschüchtert aus, das dürft ihr ihnen nicht übel nehmen. Liegt wahrscheinlich daran, dass sie ahnen, dass sie bald gegessen werden – von einer Horde 6-Jähriger beim Kindergeburtstag. Michaels kleine Schwester hatte diese Woche  Geburtstag und dafür habe ich Shaun & Shaun und noch ein paar weitere Buddies kreiert.
Die Basis bildet ein fluffiger Schokocupcake, darauf kommt mein neues, herrliches Cream Cheese Frosting und dann wird munter drauf los dekoriert. Das war mein 1. Motiv-Cupcake-Versuch und es ging wirklich einfacher und schneller, als ich dachte!
Für etwa 16 Schafe:

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Oh jaaaa… Fudgy Triple Chocolate Brownies a.k.a Death by Chocolate! Dieses Rezept ist der Hammer! Die Brownies sind, wie sie sein sollten: super schokoladig, innen weich und fudgy-cremig und sehr, sehr reichhaltig (Kommentare, die ich dazu bekommen habe: “pervers” (!), “superlecker”, “wirklich wie in Amerika” und “bombig”). Sie sind also mit Vorsicht zu genießen :D Ich habe die doppelte Menge gemacht und 2 rechteckige Auflaufformen damit füllen können. Eine davon habe ich gut verpackt und zu meinem Bruder, der gerade für die Bundeswehr im Auslandseinsatz ist, als “Care Paket” auf eine lange Reise geschickt. Bin gespannt, wie sie bei ihm ankommen.

Weil ich dachte, dass Pecannüsse da ganz gut dazu passen könnten, habe ich eine Form mit Nüssen gemacht und die andere ”plain” gelassen und ich muss sagen, die Nussversion war sogar noch ein Tick besser.

Für ca. 24 Brownies:

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Als Give-Aways hatte ich Oreo-Truffles vorbereitet, die wollte ich schon eine ganze Weile mal testen. Für ca. 40 Truffles:

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