Blutorangen & Joghurt Kuchen by flowers on my plate

Februar. Draußen ist es immer noch winterlich und genau so fühlt es sich auch an; dunkel, grau, manchmal noch stellenweise weiß, schlafend und wir fangen an, nach längeren Tagen, Sonnenstrahlen und zartem Grün zu lechzen. Es ist irgendwie jedes Jahr das Selbe. Das Ende des Winters ist immer irgendwie ein bisschen zu lange, zieht sich zu sehr, bis sich dann endlich die ersten Frühlingsvorboten blicken lassen. Als kleine “Entschädigung” finden wir aber gerade jetzt sämtliche Zitrusfrüchte auf dem Markt, deren leuchtende Farben uns quasi schon von weitem entgegen rufen: “Hier, kauf mich!” Was wir dann auch allzu gerne tun, denn sie füllen nicht nur unsere Mägen, sondern machen uns dank der kräftigen Farben und Aromen auch einfach irgendwie glücklich. Sauer, süß, bunt. Was macht außerdem noch glücklich? Kuchen. Also machen wir einen Zitruskuchen. Nachdem ich Blutorangen dieses Jahr wieder für mich entdeckt habe, könnte ich sie tonnenweise pur essen, am liebsten mit einem kleinen Klecks Naturjoghurt, der ganz leicht mit Ahornsirup gesüßt und mit Orangenschale aromatisiert wurde, darüber dann knackig-geröstete, grob gehackte Mandeln (wie auf dem Foto hier - leider habe ich die 2. Orange nicht fotografiert, die hatte nämlich noch viel mehr hübsche dunkelrote Muster mit drin). Joghurt ist auch in diesem Kuchen drin und sorgt damit für eine tolle Konsistenz und einen herrlichen Geschmack. Genau wie natürlich die Orangenschale und die frische Vanille, die fürs Aroma zuständig sind. Der frisch gepresste Blutorangensaft süßt ihn schon leicht, dazu kommt zur Unterstützung noch ein bisschen Honig. Hach ja. So lässt sich der Februar doch schon viel besser ertragen.

Blutorangen & Joghurt Kuchen, flowers on my plate

Dieser Kuchen ist kein groß gezuckerter und eingebutterter “ich-brauch-danach-erst-mal-ein-Mittagsschläfchen”-Kuchen. Er trägt auch kein dickes Zuckerglasurgewand – was ja auch mal ganz nett ist, aber hier nicht wirklich nötig. Er ist viel simpler, genau wie seine Zubereitung und fast schon ein kleines bisschen rustikal (so ohne Glasur), dabei aber gleichzeitig zart, saftig, herrlich aromatisch und nur leicht süß, was mir persönlich sehr gut gefällt, da man die Blutorange so wunderbar heraus schmecken kann. Wenn ihr ihn aufpeppen wollt, serviert ihn mit einem Klecks geschlagener Sahne oder mit Rahmjoghurt, der mit etwas Honig oder Ahornsirup gesüßt wurde. Ein Traum!

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Vegan French Toast Amaretto Almond Creme_flowers on my plate

Bitte setzt euch. Es ist angerichtet. Von diesem Frühstück hier habe ich viele Fotos gemacht. Viiiiele. Das ist immer ein ziemlich sicheres Zeichen, dass mich das Essen vom Hocker gehauen hat und ich euch deshalb un-be-dingt nicht nur durch Worte sondern offenbar auch durch Bilder klarmachen will, wie sehr. Bin ich nicht einfach gestrickt? Tja, wenn mich was begeistert, kenn ich eben keine Grenzen. Das vom Hocker-hauen hatte zum großen Teil damit zu tun, dass das hier ein komplett veganes Rezept ist und ich schlicht und ergreifend zwar schon dachte, dass es ganz lecker wird (sonst hätte ich´s ja gar nicht erst gemacht), aber ich hätte wirklich nicht gedacht, dass es mir sogar besser als die herkömmliche Eier-Milch-Variante schmeckt. Veganer French Toast / Arme Ritter? Ja, das geht – und wie! Die Brotscheiben werden in eine Mischung aus Mandelmus, Mandelmilch und Zimt getunkt (die ich schon beim tunken ständig von den Fingern lecken musste), ausgebacken und dann mit einer herrlich-cremig-fein-luxuriös-schmeckenden Amaretto-Mandel-Crème und natürlich frischem Obst der Saison gekrönt. Die Crème besteht (natürlich) aus Amaretto, Mandelmilch, Kokosmilch und Vanille. Fein pürierte Cashews machen sie so schön sahnig-cremig. Da ich das Rezept Sonntag morgens relativ spontan gemacht und daher weder Mandelmilch, noch die Cashews entsprechend vorbereitet und eingeweicht habe, musste ich ein bisschen improvisieren. Für die Mandelmilch habe ich einfach Mandelmus mit Wasser, Vanille und einer Dattel püriert (und abgeschmeckt und beschlossen, dass es das nun auch pur öfter geben wird – schöne und sehr schmackhafte Alternative zur üblichen Mandelmilch aus ganzen Mandeln) und die Cashews habe ich einige Minuten in heißem Wasser baden lassen, das hat auch gut geklappt.

Vegan French Toast with Almond & Amaretto_flowers on my plate

Lasst euch von der umfangreichen Zutatenliste nicht abschrecken, das liegt nur daran, dass sich z.B. einiges aus der Amaretto Creme auch in der Tunke für die French Toast wider findet. Während dem Essen habe ich überlegt, ob man nicht auch einfach die Amaretto Creme an Menge verdoppeln kann, einen Teil mit Zimt versehen und diesen Teil dann als Tunke verwenden kann. Das würde das Ganze noch schneller machen. Muss ich wohl mal testen… Und da man French Toast zwar klassischerweise zum Frühstück, aber doch auch ganz gerne mal zum Sonntagskaffee essen kann (oder? Klaaaaaar…), nehme ich hiermit auch sehr gerne am Vegan Kaffeeklatsch (hier auf facebook) teil, was ich schon seit der Gründung endlich mal tun wollte!

Amaretto & Almond French Toast, flowers on my plate

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mandelfeigentörtchen_flowers on my plate

Passend zur kälteren Jahreszeit dürfen auch meine Kuchen wieder etwas “handfester” werden. Luftige, fluffige Cupcakes, die vor lauter Zartheit fast davon wehen, wenn man sie nur anhaucht sind an sich zwar eine feine Sache, aber im Moment ist mir eher nach etwas nussigem und saftigem, so wie diesem Mandeltörtchen. Es besteht zum größten Teil aus gemahlenem Mandeln und wird jeden Nussliebhaber glücklich machen. Damit es nicht zu kompakt wird, habe ich noch einen Hauch Mehl und Speisestärke mit dazu gegeben und steif geschlagenes Eiweiß vorsichtig untergehoben. Aromatisiert wurde der Teig schön herbstlich mit Zimt und Amaretto, gesüßt mit Ahornsirup statt Zucker. Die Süße war für uns genau richtig, wenn ihr aber richtige Süßschnäbel seid, erhöht die Sirupmenge ruhig ein wenig. Das Törtchen wurde nach dem Backen ein Mal durchgeschnitten und bekam eine cremige Honigmascarpone verpasst, oben drauf kamen dann noch ein paar frische Feigen und gehackte, ungeschälte Mandelkerne. Ich habe es zwar nicht ausprobiert, aber ich denke, dass man das Mehl auch komplett weglassen und das Törtchen damit ganz glutenfrei machen könnte. Dann einfach etwas mehr Speisestärke hinzufügen. Ich habe nur ein kleines Törtchen mit einer 18cm Durchmesser Backform gemacht und uns und unserem Besuch hat das völlig gereicht. Dadurch, dass der Kuchen so nussig ist, schafft man eigentlich sowieso nicht mehr als 1 Stück auf einmal.

Mandel-Feigentörtchen_flowers on my plate

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aprikosen grapefruit toffee main

Sofort als ich diese Rezeptidee bei den Green Kitchen Stories gesehen habe, wusste ich, dass ich sie bald mal testen musste. Bei gesunden Naschereien und Snacks bin ich ja immer ganz Ohr und experimentierfreudig. Die Schoko und Nuss-Fraktion habe ich die letzten Monate bereits ganz gut abgedeckt, aber etwas fruchtiges fehlte mir irgendwie noch. Naja, jetzt nicht mehr :) Fruchtig-süß und ganz leicht säuerlich, die Konsistenz noch schön weich, aber nicht zu sehr, eben ähnlich wie bei einem Toffee – herrlich! Und das alles mal wieder bei nur 4 Zutaten: getrocknete Aprikosen, Mandeln, Grapefruitsaft und Kokosraspel.

aprikosen grapefruit toffee geschnitten

Ich habe mit den Mengenangaben etwas herumgespielt, weil ich nur 100g getrocknete Aprikosen daheim hatte, außerdem habe ich noch ein bisschen Grapefruitabrieb mit reingegeben, weil ich das Aroma so gerne mag. Beim Essen kamen mir ein paar weitere Kombinationsideen; Feigen mit Limette und Minze könnte ich mir zum Beispiel auch sehr gut vorstellen. Nächstes Mal mache ich übrigens garantiert die doppelte Menge, diese kleinen Babies waren viel zu schnell weg. Und wenn man sie einzeln in Pergament einwickelt, ist das Bonbon/Candy-Feeling perfekt :) 

aprikosen grapefruit toffee eingewickelt

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Kokos Mandel Trüffel

Hmmmm… wollt ihr nicht auch in diesen Teller da unten tauchen? Einfach so reinhüpfen, mitten in das weiche Kokosraspelbett? So ging es zumindest mir, als ich diese Pralinchen bei Jodi von What´s cooking good looking gesehen habe. Sofort kamen die Medjool Datteln auf meine Einkaufsliste und den Rest – Mandeln, Kokosöl, Kokosraspel, Salz und Zitrone – habe ich sowieso immer daheim. Samstag nachmittags dann gleich gemacht und kurz darauf im Fake-Raffaelo-Himmel geschwebt. Man kann einfach nicht anders, man muss an Palmen denken beim essen. Und an türkisfarbenes Wasser. Und an diese Frau mit ihrem riesengroßen weißen Sonnenhut. Ähem… ok, genug mit dem Werbeausflug. Wenn ihr nächstes Mal vor dem Süßigkeitenregal im Supermarkt steht, lasst die Raffaelos wo sie sind und probiert diese Leckerbissen. Ist zwar natürlich nicht genau das Gleiche, aber eine so verdammt leckere Alternative – mal abgesehen davon, dass ihr hier auch wisst, was drin ist. Und das von jemandem, der früher tonnenweise Raffaelos gefuttert hat! Übrigens fällt mir gerade auf, dass das hier das 5. (fünfte!) Süß-Rezept nacheinander ist… tut mir leid! Oder: gern geschehen, je nachdem ;) Am Wochenende gibt´s wieder was deftiges, versprochen.

kokos mandel trüffel
Passend zum schönen Wetter das die nächsten Tage folgen soll, möchte ich euch heute gerne meine Picknick Kategorie vorstellen. Die Kokos-Mandel-Trüffel sind natürlich auch dabei, eben alles, was sich gut vorbereiten, transportieren oder auch kalt essen lässt. Bei Blattsalaten gilt natürlich wie immer: Dressing separat mitnehmen und erst kurz vor dem Verzehr darüber geben. Ich hoffe, es sind ein paar Ideen für euch dabei.
In diesem Sinne: genießt das Wochenende, packt die Decke ein, eure Liebsten, ein gutes Buch und dann ab mit euch ins sonnige Grüne! Essen natürlich nicht vergessen ;)

picknick rezepte

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triple chocolate heidelbeer cupcakes2

Hört sich doch verboten gut an, oder…? Hihi. Schmeckt auch so. Ihr dürft aber trotzdem völlig reuelos mehr als einen dieser Cupcakes essen, wenn ihr wollt. Warum, dazu komme ich gleich. Erst mal ganz von vorn: die “dreifach Schokolade” aus der Überschrift setzt sich zusammen aus: 1. Schokostückchen im Teig, die beim Draufbeißen so richtig schön knacken, 2. Kakaopulver und 3. Kakao-Splittern – die nicht nur ebenfalls schön knacken sondern auch voller toller Antioxidantien stecken und auf die wolkenweiche Amarettosahne gestreut werden. Von der Konsistenz her sind diese Cupcakes nicht so fluffig wie man das normalerweise von Cupcakes gewöhnt ist, dafür aber dank der vielen Heidelbeeren (hey, noch mehr Antioxidantien, yeah!) schön saftig und dank der Schokolade, naja, äh… ziemlich schokoladig eben ;) Ich habe wenig Zucker verwendet, da ich hauptsächlich mit den Heidelbeeren und der Schokolade süßen wollte, was gut geklappt hat – sie sind süß genug aber eben nicht zu süß. Und dann – aber das müsst ihr ja niemandem erzählen – habe ich noch fein gemahlenes Vollkornmehl statt normalem Weißmehl reingeschmuggelt, was aber absolut niemand an der Kaffeetafel herausgeschmeckt hat. Im Gegenteil, sie waren alle in Rekordzeit verputzt. Jetzt wisst ihr, warum ihr gut und gerne ruhig auch mehr als einen dieser Babies verputzen dürft. Aber psssst…

triple chocolate heidelbeer cupcakes

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