Alter Schwede, was für eine Geburt. Dieses Rezept ist der beste Beweis dafür, dass ich hier wirklich nur Dinge einstelle, die mir selbst schmecken. Und zwar nicht nur so irgendwie ein bisschen, sondern eben richtig gut. Ich habe vor ein paar Wochen das erste Mal Brioche gebacken, als  die kleinen typischen Brötchen in der Muffinform. Sie waren ganz gut, aber irgendwie nicht 100%ig so, wie ich es mir gewünscht hätte. Für mich müssen Brioche v.a. eins sein: weich und zart. Sie sollen vor lauter Zartheit fast schon zerfallen, sich aber trotzdem noch (wenn man sie als Brioche Brot backt) schneiden lassen können. Vom Geschmack her sollten sie kaum nach Ei schmecken (daher mag ich die Brioche Rezepte mit vielen Eiern drin nicht so sehr), dafür aber schön buttrig und natürlich leicht süß. Ich habe es letztendlich tatsächlich hinbekommen. Allerdings mussten 5 oder 6 Versuche daran glauben, bis es geklappt hat. Ich habe zig Rezepte gegoogelt, getestet, abgewandelt. Beim einen Mal waren sie nicht zart genug, beim anderen Mal zu weich, so dass sie völlig zerfielen. Beim nächsten Mal waren sie zu süß, zu wenig süß usw. Irgendwas war immer. Jetzt habe ich das – für mich perfekte – Rezept gefunden und ich bin very proud to present: Danis Brioche-Brot! :)

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Nein, ich habe nicht zu viel Zeit. Und ja, mir ist durchaus bewusst, dass man Hamburger Brötchen auch sehr günstig kaufen kann… aber das war bisher ja auch kein Argument, mich vom Backen abzuhalten ;) Und nachdem ich ständig von diesen Hamburger Brötchen lese war es an der Zeit, sie mal zu testen. Das “Brioche-like” im Titel hat mich hellhörig gemacht und die Butter im Teig verspricht leichte, fluffige Brötchen. Bei Smitten Kitchen  und Annie´s Eats haben alle in den höchsten Tönen davon geschwärmt. Recht hatten sie! Ist wirklich kein Vergleich zur gekaufen Variante. Was nicht gleich benötigt wird, wird eingefroren und bei Bedarf aufgetaut. Und weil ich leider nicht genug davon bekommen kann, kommen die Schnuckis auch gerne mal auf den Frühstücksteller. Aber pssssst….
Für 8-10 Brötchen:

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Tja ok… also der Teig hier gibt eine Menge Brötchen, ich habe ungefähr 2/3 davon nach dem Backen eingefroren. Schuld war ein leicht fehlerhaftes Milch/Mehlverhältnis. Ich habe nämlich anfangs statt 0,06l Milch 0,6l Milch gelesen, ähem. Kleiner Unterschied… also musste ich dementsprechend viel Mehl dazu mischen um einen halbwegs festen Teig zu bekommen. Ich hab ja fest damit gerechnet, alles in die Tonne kippen zu können. Aber, trotz allem rumprobieren war ich überrascht, wie lecker das Ergebnis war. Locker-fluffige Milchbrötchen, die dank dem Vollkornmehl aber auch Biss hatten.
Für 14-16 Brötchen:

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Dieses Brot hab ich jetzt schon öfter gebacken und wir essen es immer wieder gerne – als Bruschetta, als Beilage zur Suppe oder einfach pur mit etwas Olivenöl und Salz. Ich backe immer gleich 3 Laibe und friere den Rest, den ich nicht heute oder morgen benötige ein, lässt sich super aufbacken. Auch hier kann man wieder mit Kräutern oder Knoblauch herumspielen und entsprechendes in den Teig kneten, je nachdem, wozu man sie später essen möchte.


Für 3 kleine Brote:

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So, wir sind wieder zurück aus unserem “2. Honeymoon” und hatten einfach den perfekten Urlaub, später mehr dazu. Nach 3 Wochen Küchenabstinenz – naja ok, nicht ganz – in einem Cottage in Neuengland hatte ich eine putzig-kleine Bilderbuchküche, die ich natürlich gleich testen musste ;) – konnte ich es kaum erwarten, wieder mit Teigschaber, Knethaken und Messern herumzuspielen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass ich meinen Zollfreibetrag dieses Mal mehr mit allerlei Küchenutensilien (juhu! Endlich ein Martha Mini-Muffinblech, Kürbis-Cookieausstecher, Cupcakeförmchen in sämtlichen Variationen und verschiedene Cup-Größen um das mit den Maßeinheiten besser in den Griff zu bekommen) als – wie sonst – rein mit Klamotten ausgereizt habe. Am 1. Tag ging das Kochen/Backen noch ganz gut, ab dem 2. Tag lag ich flach mit Erkältung. Hier aber mal das Rezept vom 1. Tag daheim: Kürbiscremesuppe mit Kokos und Ingwer und dazu diese kleinen Schnuckis: weiche, warme Knotenbrötchen mit geröstetem Knoblauch.
Für ca. 12 Brötchen (und man möge mir die Cups Einheiten verzeihen – seit ich sie habe, will ich sie natürlich auch nutzen, ansonsten gilt: 1 Cup = 230ml. Für die genauen Umrechnungen empfehle ich diese Seite hier, hat mir schon treue Dienste erwiesen):

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Bagels selbstgemacht

Bagels selbstgemacht
Selbstgemachte Bagels sind superlecker und wenn man den Dreh mit dem Formen einmal raus hat, gehen sie auch eigentlich ganz fix. Frischkäse mit Schnittlauch, einem Spritzer Zitronensaft und Räucherlachs sind die perfekte Begleitung.
Für ca. 16 Bagels:

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