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So ihr Lieben, Weihnachten ist vorbei, alle Beschenkten wurden beschenkt (ich hoffe ihr ebenso großzügig wie ich) und daher kann ich euch jetzt auch zeigen, was ich dieses Jahr so an Weihnachtsgeschenken aus der Küche für unsere Liebsten vorbereitet habe. Ich wollte diesmal nicht nur die traditionellen Plätzchen verschenken sondern auch eher untypische Weihnachtsgeschenke, die man auch nach Weihnachten noch sehen kann und essen will, wie z.B. ein Knuspermüsli oder Schokofeigen. Die Rezepte dazu schreib ich nicht alle einzeln auf sondern verlinke euch die jeweilige Originalquelle. Es gab:

Weihnachtsgranola mit Zimt, Orangenschale, Cranberries und weißer Schokolade – Idee von hier

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Brownie-Würfel, Rezept von hier und Idee von hier

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frucht-nuss-pralinenDiese Schätzchen gibt es bei mir im Rahmen einer Detox-Kur, die ich gerade mache. Ja, auch ich konnte mich dieses Jahr nicht vor dem weit verbreitetem, jahresanfänglichen Körperüberholprogramm drücken… nach dem ganzen (teilweise wirklich miesem) Essen in den Wochen vor, während und nach dem Umzug hatte ich das Gefühl, ein bisschen was machen zu wollen um meinen Körper wieder auf Vordermann zu bringen und den ganzen Müll, der sich angesammelt hat über Bord zu werfen, sprich: entgiften. Als ich das dazugehörige Programm auf Whole Living entdeckt habe, zu dem auch eine meiner Lieblings-Foodbloggerin Sarah B. beigetragen hat, war für mich die Sache klar. Das Ganze ist aufgeteilt in 3 Wochen (ich mache allerdings nur 5 statt 7 Tage von jeder Woche und bin nun am Anfang von Woche 2) mit jeweils verschiedenen Zutaten, die im Laufe der Zeit wieder hinzukommen. Die erste Woche ist die simpelste und nach dem Motto “back to basics” gestaltet – hier sind nur Früchte, Trockenobst, Gemüse, Nüsse, Samen, Kerne, hochwertige Pflanzenöle wie Olivenöl und Gewürze erlaubt. Also keinerlei Kohlenhydrate, Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Zucker, Koffein oder Alkohol. Hört sich hart an. Ist es auch. Zumindest stellenweise. Aber die unglaublich große Vielfalt allein an Gemüse und Früchten entschädigt doch für einiges. Und da ich eigentlich überhaupt kein Fan davon bin, mir selbst Essen zu verbieten, ist das für mich das höchste der Gefühle, was eine Entgiftungskur betrifft, immerhin kann ich hier Obst und Gemüse in sämtlichen Variationen zu mir nehmen und zwar ohne Abstriche. Denn wer denkt, dass es bei mir die ganze Zeit über nur Rohkost gibt, irrt gewaltig. Auf dem Plan standen bisher zum Beispiel gedämpfter Broccoli und Kürbis auf Salat mit Mandelmus-Knoblauch-Dressing, buntes Röstgemüse (das liebe ich ja sowieso) und Suppen in sämtlichen Variationen. Zum Frühstück gibt es leckere, abwechslungsreiche Smoothies (Rezept folgt); wahre Vitaminbomben.

Sogar für Snacks ist gesorgt, diese Pralinchen hier sind zum Beispiel die perfekte Waffe gegen süße Gelüste; sie bestehen aus verschiedenen getrockneten Früchten sowie gemischten Nüssen, Samen und Kernen und werden mit Zimt und einer Prise Meersalz abgeschmeckt und in Sesam gerollt. Wenn ich ein oder zwei Stück davon esse, könnte ich so ziemlich jede Schokotafel links liegen lassen. Was nicht heißt, dass ich mich nicht wieder auf gute, hochwertige Schokolade freue, das ist ja wohl klar ;) Aber es ist eine schöne, süße Snackidee. Ich bin jeden Tag aufs Neue erstaunt, wie gut man Zucker dank vielerlei süßer Früchte (Banane, Datteln, getrocknete Feigen usw.) vermeiden kann. Außerdem hätte ich nie gedacht, dass man sich nur an Gemüse so dermaßen satt essen kann. Also wirklich richtig “kein-Platz-mehr-für-Nachtisch-pappsatt”. Ich bin mal gespannt, wie es weiter geht! Oh und noch etwas: obwohl man wohl zwangsweise ein wenig Gewicht verliert, geht es bei dieser Kur in erster Linie nicht darum, abzunehmen, sondern seinen Körper mit dem ganzen frischen, farbenfrohen und puren Essen regelrecht zu verwöhnen, es geht also nicht um Kalorien zählen oder Fett zu reduzieren (davon halte ich sowieso nichts) und ist damit auch keine Diät (davon halte ich noch weniger). Und ist ja klar, dass es auch den Geist erfreut, wenn man mal wieder sieht, was Mutter Natur alles grandioses hervorbringt und wenn man sieht und merkt, wie gut einem Essen tun kann.

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Schoko-GranolaUnd mal wieder gibt es ein neues Granola Rezept! Immer das gleiche zum Frühstück wäre ja auch irgendwie langweilig, also muss Abwechslung rein. Diesmal wollte ich etwas schokoladiges ausprobieren und nach einigem herumsuchen habe ich mich für das von Deliciously Organic entschieden. Erst dachte ich, dass ich evt. noch geschmolzene Zartbitterschokolade oder gehackte zum fertigen Granola dazu geben will, damit es noch schokoladiger wird, aber das muss wirklich nicht sein, durch den Kakao allein find ich es schon schokoladig genug. Die Sonnenblumenkerne darin habe ich erst skeptisch beäugt, weil sie mir meist zu weich und langweilig sind, war aber sehr positiv überrascht, wie gut sie das Müsli ergänzen. Durch das backen werden sie richtig schön crunchy, herrlich! Außerdem habe ich erst kürzlich erfahren, wie gesund die kleinen Kernchen sind, win-win also. Alleine schmeckt das Granola schon lecker, aber mit frischen Beeren (ja!! Ich glaube, dafür liebe ich den Sommer wirklich am meisten…) und Milch oder Joghurt wird es zum kleinen Gourmet-Frühstück :)

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olive oil granola

Granola ist mein typisches unter-der-Woche-Büro-Frühstück. Knusprige Müsli-Cluster mit Nüssen und getrockneten Früchten, dazu frische Bio-Milch und ggf. noch ein paar frische Früchte – für mich das perfekte, schnelle Frühstück. Ich mache etwa 1 Mal im Monat ein Granola, das mir dann auch entsprechend 3-4 Wochen lang reicht. Die Zubereitung geht schnell und in nur einer Schüssel, man weiß genau was drin ist und kann unheimlich flexibel damit herumexperimentieren. Als ich vom Olivenöl Granola der New York Times gehört habe, war ich gleich ganz Ohr. Es hört sich schräg an, ich weiß, aber ich habe nur positives und die größten Schwärmereien darüber gelesen. Also hieß es: ausprobieren. Ich habe zwar die Nuss- und Fruchtmischung verändert (statt Pistazien und Aprikosen gab es bei mir Pecankerne, Mandeln, Feigen und Cranberries), aber die Olivenöl-Idee ist wirklich genial. Man schmeckt es natürlich nicht wirklich raus, es gibt dem Ganzen aber einen richtig vollmundigen Geschmack. Und dass Olivenöl aus vielen gesunden Fetten besteht wisst ihr ja wahrscheinlich sowieso, ein schlechtes Gewissen muss also auch niemand haben. Und dann der Kardamom! Das war mein 1. bewusster Kontakt damit und ich bin hin und weg. Alles in allem ist es also superlecker, ich kann schon gar nicht mehr aufhören, pur davon zu naschen… es hat definitiv einen Suchtfaktor und ist mein neuer Star am Granola-Himmel! ;)
Rezept / Recipe:

olive oil granola detail

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Apfel-GranolaNoch ein Granola! Ein schnelles, nussiges Knuspermüsli, das mit zarten Honig-Zimt-Äpfeln und Bio-Naturjoghurt geschichtet wird. Willkommen zur Frühstücksoffenbarung.

Yet another Granola! A nice and nutty one which comes together in no time, topped with tender honey-cinnamon-apples and plain organic yoghurt. This makes one amazing breakfast…
Für 2 Personen / breakfast for 2:

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granola

Seit unserem Neuenglandtrip, v.a. seit dem unglaublich leckerem Frühstück im Four Columns Inn will ich mich an homemade granola versuchen. Als ich kürzlich auf David Lebovitz´s Apfel-Zimt-Version stieß war klar, dass ich sie testen muss. Also schnell Nussmischung besorgt, den Rest hatte ich im Haus.  Den Zuckeranteil habe ich im Rezept unten etwas verringert, da das Endergebnis doch etwas arg süß war. Ich spiele immer mit Zuckerersatz herum, meist nehme ich eine Kombination aus Ahornsirup, Honig, Vollrohrzucker und Agavendicksaft. Man kann aber natürlich auch einfach nur z.B. Honig oder Zucker nehmen. Die Menge ergibt 1 Backblech, ca. 500 Gramm und der Duft beim Backen ist der absolute Wahnsinn! Geschmack und Konsistenz übrigens auch: knusprig, aber durch die Äpfel nicht zu trocken.  Hunbun meinte, es erinnert ihn irgendwie an gebrannte Mandeln. Vergesst Kellog´s & Co., macht euer eigenes Müsli! :)

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