aprikosen grapefruit toffee main

Sofort als ich diese Rezeptidee bei den Green Kitchen Stories gesehen habe, wusste ich, dass ich sie bald mal testen musste. Bei gesunden Naschereien und Snacks bin ich ja immer ganz Ohr und experimentierfreudig. Die Schoko und Nuss-Fraktion habe ich die letzten Monate bereits ganz gut abgedeckt, aber etwas fruchtiges fehlte mir irgendwie noch. Naja, jetzt nicht mehr :) Fruchtig-süß und ganz leicht säuerlich, die Konsistenz noch schön weich, aber nicht zu sehr, eben ähnlich wie bei einem Toffee – herrlich! Und das alles mal wieder bei nur 4 Zutaten: getrocknete Aprikosen, Mandeln, Grapefruitsaft und Kokosraspel.

aprikosen grapefruit toffee geschnitten

Ich habe mit den Mengenangaben etwas herumgespielt, weil ich nur 100g getrocknete Aprikosen daheim hatte, außerdem habe ich noch ein bisschen Grapefruitabrieb mit reingegeben, weil ich das Aroma so gerne mag. Beim Essen kamen mir ein paar weitere Kombinationsideen; Feigen mit Limette und Minze könnte ich mir zum Beispiel auch sehr gut vorstellen. Nächstes Mal mache ich übrigens garantiert die doppelte Menge, diese kleinen Babies waren viel zu schnell weg. Und wenn man sie einzeln in Pergament einwickelt, ist das Bonbon/Candy-Feeling perfekt :) 

aprikosen grapefruit toffee eingewickelt

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Kokos Mandel Trüffel

Hmmmm… wollt ihr nicht auch in diesen Teller da unten tauchen? Einfach so reinhüpfen, mitten in das weiche Kokosraspelbett? So ging es zumindest mir, als ich diese Pralinchen bei Jodi von What´s cooking good looking gesehen habe. Sofort kamen die Medjool Datteln auf meine Einkaufsliste und den Rest – Mandeln, Kokosöl, Kokosraspel, Salz und Zitrone – habe ich sowieso immer daheim. Samstag nachmittags dann gleich gemacht und kurz darauf im Fake-Raffaelo-Himmel geschwebt. Man kann einfach nicht anders, man muss an Palmen denken beim essen. Und an türkisfarbenes Wasser. Und an diese Frau mit ihrem riesengroßen weißen Sonnenhut. Ähem… ok, genug mit dem Werbeausflug. Wenn ihr nächstes Mal vor dem Süßigkeitenregal im Supermarkt steht, lasst die Raffaelos wo sie sind und probiert diese Leckerbissen. Ist zwar natürlich nicht genau das Gleiche, aber eine so verdammt leckere Alternative – mal abgesehen davon, dass ihr hier auch wisst, was drin ist. Und das von jemandem, der früher tonnenweise Raffaelos gefuttert hat! Übrigens fällt mir gerade auf, dass das hier das 5. (fünfte!) Süß-Rezept nacheinander ist… tut mir leid! Oder: gern geschehen, je nachdem ;) Am Wochenende gibt´s wieder was deftiges, versprochen.

kokos mandel trüffel
Passend zum schönen Wetter das die nächsten Tage folgen soll, möchte ich euch heute gerne meine Picknick Kategorie vorstellen. Die Kokos-Mandel-Trüffel sind natürlich auch dabei, eben alles, was sich gut vorbereiten, transportieren oder auch kalt essen lässt. Bei Blattsalaten gilt natürlich wie immer: Dressing separat mitnehmen und erst kurz vor dem Verzehr darüber geben. Ich hoffe, es sind ein paar Ideen für euch dabei.
In diesem Sinne: genießt das Wochenende, packt die Decke ein, eure Liebsten, ein gutes Buch und dann ab mit euch ins sonnige Grüne! Essen natürlich nicht vergessen ;)

picknick rezepte

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frucht-nuss-pralinenDiese Schätzchen gibt es bei mir im Rahmen einer Detox-Kur, die ich gerade mache. Ja, auch ich konnte mich dieses Jahr nicht vor dem weit verbreitetem, jahresanfänglichen Körperüberholprogramm drücken… nach dem ganzen (teilweise wirklich miesem) Essen in den Wochen vor, während und nach dem Umzug hatte ich das Gefühl, ein bisschen was machen zu wollen um meinen Körper wieder auf Vordermann zu bringen und den ganzen Müll, der sich angesammelt hat über Bord zu werfen, sprich: entgiften. Als ich das dazugehörige Programm auf Whole Living entdeckt habe, zu dem auch eine meiner Lieblings-Foodbloggerin Sarah B. beigetragen hat, war für mich die Sache klar. Das Ganze ist aufgeteilt in 3 Wochen (ich mache allerdings nur 5 statt 7 Tage von jeder Woche und bin nun am Anfang von Woche 2) mit jeweils verschiedenen Zutaten, die im Laufe der Zeit wieder hinzukommen. Die erste Woche ist die simpelste und nach dem Motto “back to basics” gestaltet – hier sind nur Früchte, Trockenobst, Gemüse, Nüsse, Samen, Kerne, hochwertige Pflanzenöle wie Olivenöl und Gewürze erlaubt. Also keinerlei Kohlenhydrate, Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Zucker, Koffein oder Alkohol. Hört sich hart an. Ist es auch. Zumindest stellenweise. Aber die unglaublich große Vielfalt allein an Gemüse und Früchten entschädigt doch für einiges. Und da ich eigentlich überhaupt kein Fan davon bin, mir selbst Essen zu verbieten, ist das für mich das höchste der Gefühle, was eine Entgiftungskur betrifft, immerhin kann ich hier Obst und Gemüse in sämtlichen Variationen zu mir nehmen und zwar ohne Abstriche. Denn wer denkt, dass es bei mir die ganze Zeit über nur Rohkost gibt, irrt gewaltig. Auf dem Plan standen bisher zum Beispiel gedämpfter Broccoli und Kürbis auf Salat mit Mandelmus-Knoblauch-Dressing, buntes Röstgemüse (das liebe ich ja sowieso) und Suppen in sämtlichen Variationen. Zum Frühstück gibt es leckere, abwechslungsreiche Smoothies (Rezept folgt); wahre Vitaminbomben.

Sogar für Snacks ist gesorgt, diese Pralinchen hier sind zum Beispiel die perfekte Waffe gegen süße Gelüste; sie bestehen aus verschiedenen getrockneten Früchten sowie gemischten Nüssen, Samen und Kernen und werden mit Zimt und einer Prise Meersalz abgeschmeckt und in Sesam gerollt. Wenn ich ein oder zwei Stück davon esse, könnte ich so ziemlich jede Schokotafel links liegen lassen. Was nicht heißt, dass ich mich nicht wieder auf gute, hochwertige Schokolade freue, das ist ja wohl klar ;) Aber es ist eine schöne, süße Snackidee. Ich bin jeden Tag aufs Neue erstaunt, wie gut man Zucker dank vielerlei süßer Früchte (Banane, Datteln, getrocknete Feigen usw.) vermeiden kann. Außerdem hätte ich nie gedacht, dass man sich nur an Gemüse so dermaßen satt essen kann. Also wirklich richtig “kein-Platz-mehr-für-Nachtisch-pappsatt”. Ich bin mal gespannt, wie es weiter geht! Oh und noch etwas: obwohl man wohl zwangsweise ein wenig Gewicht verliert, geht es bei dieser Kur in erster Linie nicht darum, abzunehmen, sondern seinen Körper mit dem ganzen frischen, farbenfrohen und puren Essen regelrecht zu verwöhnen, es geht also nicht um Kalorien zählen oder Fett zu reduzieren (davon halte ich sowieso nichts) und ist damit auch keine Diät (davon halte ich noch weniger). Und ist ja klar, dass es auch den Geist erfreut, wenn man mal wieder sieht, was Mutter Natur alles grandioses hervorbringt und wenn man sieht und merkt, wie gut einem Essen tun kann.

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raw brownie

Ich habe vor einigen Wochen mal sogenannte “Black Bean Brownies” gemacht – ganz genau, mit roten Bohnen drin. Ja genau, in einem Dessert. Da ich sie zwar ganz ok fand, aber nicht so 100%ig davon überzeugt war, habe ich nicht darüber gebloggt. Mein Mann, dem ich das Ganze ohne große Erklärung vorsetzte, hat, einer spontanen Eingebung folgend, ein Stück davon aufgewärmt und zusammen mit einer Kugel Vanilleeis verspeist. Dann meinte er zufrieden kauend und mit vollem Mund zu mir: “Hey, die schmecken wie dieses Brownie-Zeug vom Burger King!”. Ich nehme mal an, dass das ein Kompliment war. Er weiß bis heute nicht, dass da rote Bohnen drin waren. Er weiß noch nicht mal, dass sie - rein von den Inhaltsstoffen her - so gesund waren, dass sie es wahrscheinlich sogar mit einem Broccoli aufnehmen könnten ;) Diese Version hier ist noch simpler, ebenfalls “gesund” und hat mir persönlich um Längen besser geschmeckt als der erste Versuch. Man nehme:

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Als Give-Aways hatte ich Oreo-Truffles vorbereitet, die wollte ich schon eine ganze Weile mal testen. Für ca. 40 Truffles:

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