Tja. Was kann ich hierzu noch sagen. DIE Stadt. Oh du Perfektion einer Stadt! Meine große Liebe, ich werde dir ewig treu sein! Ich muss gestehen, ich hatte noch nie so eine Verliebtheit zu einem ORT. Erst dachte ich, es liegt daran, dass wir uns damals hier verlobt haben und ich war schon darauf gefasst, diesmal etwas auf den Boden der Tatsachen zurück zu kommen. Aber nein, sie ist immer noch genauso perfekt wie vor 1,5 Jahren. Die  Straßen, die Gebäude, die Menschen, die Taxis, die Geräusche, die Gerüche. Und das Essen, oh, das Essen! An dieser Stelle sei wärmstens der Michelin Guide empfohlen, der hat sich für uns sehr gelohnt. Aufgeführt sind hier auch “normale” Restaurants, teils auch günstige, also nicht nur die 5th Avenue / halbe Tellerportionen-Lokale.
Jedenfalls habe ich an unserem letzten Abend in der Badewanne schon überlegt, wann wir wohl das nächste Mal wieder hier sein können.
Dieses Mal haben wir´s etwas ruhiger angehen lassen als letztes Mal, einfach mal durch die Straßen treiben lassen, die Kamera im Hotel gelassen – der Druck, möglichst viele Fotos war einfach weg, weil wir letztes Mal schon so viele gemacht hatten.
Was mich beim 1. Mal, neben vielen anderen Dingen, besonders beeindruckt hat:

Ellis Island – grandios

Rockefeller Centre / Aussicht vom Top of the Rock

New York Palace, ganz besonders deren Lounge mit lecker Essen:


Und natürlich auch die typische Weihnachtsbeleuchtung. Weihnachten in New York ist wunderbar kitschig-verträumt, im positivsten Sinn, den man sich nur vorstellen kann. Es herrscht eine ganz besondere Stimmung und es war bestimmt nicht das letzte Mal, dass wir über Weihnachten dort waren!

Was mir dieses Mal besonders in Erinnerung geblieben ist: lecker und günstig Thai essen in Queens (leider kein Foto), der Times Square – diesmal haben wir ihn im Gegensatz zum ersten Mal auch mal richtig erkundet

Cupcake Paradies in der Madison Avenue:

Lunch zum Fixpreis im Mandarin Oriental mit grandioser Aussicht auf den Columbus Circle…


… und Central Park:

und natürlich durfte auch ein romantischer Spaziergang im sonnigen Central Park mit Herbstlaub nicht fehlen.

So, das war er also, unser perfekter Urlaub. Er war romantisch, perfekt, einzigartig, gigantomanisch. Und würde er nicht eine ebenso gigantomanische Reisekasse erfordern, würden wir sowas wohl jedes Jahr machen. Aber hey, es war ja auch unser 2. Honeymoon, und den hat man -  wie wir alle wissen -  schließlich nur einmal ;)

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W
ie fange ich hier an… hm. Vielleicht damit, indem ich betone, wie wertvoll so ein zusätzlicher Tag in New York doch sein kann. Äußerst wertvoll. Mit einem Besuch beim Empire State Building, der 5th Avenue, einem Kinogang (Wall Street 2 – wie cool war das; aus dem Kino raus und die ganze Stadt, die eben noch auf der Leinwand hing, direkt vor Augen haben) usw. Gut, wenn man bedenkt, WIE wir, eigentlich nämlich ungewollt, an diesen zusätzlichen Tag kamen, könnte man sich kurz an den Kopf klatschen. Aber nur kurz. Wir sprechen hier immerhin von New York! Ok, ich lüfte das Geheimnis: wir haben unseren Flieger verpasst. Unseren Flieger, der uns an einem Dienstag früh um 7 in die warme tropische Sonne hätte fliegen sollen. Verpasst, weil der Check-In im Terminal 4 genau 1 Stunde (!) vor Abflug schließt. SCHLIEßT. Und das meinen die auch so, beim JFK.  Was wir Landeier natürlich nicht wissen, auch wenn JEMAND selbst mal am Flughafen gearbeitet hat, sich damals noch über zu spät kommende Fluggäste lustig gemacht hat und JEMANDEM die ganze Sache daher besonders peinlich war *räusper*. Zum Glück konnten wir kostenlos stand-by umgebucht werden auf den nächsten Morgen. Und zum Glück war die Maschine nicht überbucht. Und schwupps, so schnell erhält man also einen zusätzlichen Tag in New York!
Nun aber zur Karibik: heiß, tropisch, Bacardistrand (ja, tatsächlich),

miese Cocktails (naja, AI halt…), grandiose Urlaubslektüre (Eat.Pray.Love – unbedingt lesen, auf englisch!), ein volleyballspielender Ehemann, viel Schlaf, viiiel Entspannung, viel Harmonie.

Ihr wisst schon, Karibik halt.


Unser typischer Tagesablauf sah wie folgt aus:

  • 09:30 Frühstück
  • 11-13:00 Mittagsschläfchen (ich; war ja schon anstrengend dort, die Hitze und so ;)) bzw. Volleyball spielen / am Strand liegen / Mittagsbuffet plündern (Göttergatte)
  • 14-18:00 faul im Liegestuhl am Strand rumliegen und lesen, dösen und ab und zu mal ins Meer bewegen
  • 19:30 Abendessen

Man merkt, wir hatten eine echt harte Woche.

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So, jetzt sind wir schon fast 4 Wochen wieder zuhause, es wird Zeit, vom Urlaub zu berichten! Erst mal zum Titel: der perfekte Urlaub. Gut, über DEN perfekten Urlaub kann man natürlich streiten. Wir hatten aber auf jeden Fall unseren perfekten Urlaub. Ganze 3 Wochen lang, auf den Tag genau. Er hatte alles, was wir uns nur wünschen konnten: los ging es mit einer Rundreise durch Neuengland, dann folgte eine Woche karibische Entspanntheit (liegt ja quasi “um die Ecke”), gefolgt von 6 Tagen Neeeeew Yoooooooork!
Es folgt der Versuch einer Zusammenfassung dieser 3 Teile – mit ein paar Fotos. Leider haben wir immer noch nicht alle aussortiert, es sind einfach zu viele…

Neuengland:
wild-romantisch, idyllisch bis zum Umfallen, bunte Bäume (und bevor die Fragen kommen: JA, es waren mehr als auf der Schwäbischen Alb und ja, die Farben waren auch eindrucksvoller als hier, ein Besuch lohnt sich also trotz dem hier stattfindendem “Swabian Summer” durchaus), deutlich in der Luft liegender Pionierstolz, das ländliche Vermont (mit äußerst pflichtbewussten, gutaussehenden (!!) Verkehrssheriffs – ja, wir wurden angehalten, es gab aber nur eine nette Verwarnung von dem handsome man mit dem Hut), das malerische Maine (Lobster Rolls und Leuchttürme!), das durch Boston geprägte Massachussetts, tax-free shopping in New Hampshire (hooray!), das kleine Rhode Island, zu dem ich gerne mehr sagen würde, zu dem mir aber leider immer nur Providence und damit unweigerlich “Cheesecake Factory!!” “Cheesecake Factory!!” einfällt und das putzige Connecticut. Hertz Mietwagen, Best-Western / Ramada / Hampton Inn Hotels (und 2  äußerst positiv überraschte Gäste, nämlich uns: Manche der 3-Sterne Hotels hatten modernere Zimmer und mehr Komfort als wir es in so manch einem 5-Sterne Laden bisher erlebt haben. Ein Blick auf Tripadvisor vor der Buchung hat aber sicher auch nicht geschadet), aber auch Bilderbuch-B&Bs wie bei den Gilmore Girls, Kaminfeuer, hervorragendes Essen & Wein vor selbigem und ein Cottage nur für uns für 2 Nächte. In das ich auf der Stelle für immer eingezogen wäre weil es einfach nur perfekt war.
Fazit: 1 Woche war viel zu kurz und wir müssen wieder kommen. Bald.

Ich entspanne auf der Veranda vor unserem neuen Haus… *hüstel* Naja, gut. Es war das Four Columns Inn in Newfane, Vermont. Supersüßes B&B, wir hatten ständig das Gefühl, dass gleich Lorelai und Sookie um die Ecke spaziert kommen.

Das hier war unser Zimmer…
… mit eigenem Kamin. Das Bett ging mir übrigens fast bis zur Taille ;)

Und das gab´s zum Frühstück: home made Granola (mit einer Menge Ziiiiiimt – ich LIEBE Herbst!) mit Joghurt und Früchten:


Und außerdem noch warmes Brot, Muffins und Quiche. Alles hausgemacht versteht sich. Und alles göttlich, versteht sich.
Wo wir gerade beim Essen sind (hab ich gut gemacht, oder? ;)), hier die Auslage der Cheesecake Factory *sabber*

Gut, genug Essen (fürs Erste).

Zurück zu ein paar weiteren Augenschmankerln. Hunbun beim Entspannen:


… und ein paar Foliage Bilder…

Eine covered bridge darf natürlich auch nicht fehlen…

Bunte Bäume beim Shaker Village in Canterbury:

Und zum Schluss eins meiner Lieblingsfotos, der unfassbar putzige Leuchtturm in Maine:


Is´er nicht einfach nur zum liebhaben? ;)

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Manchmal braucht´s doch echt nicht viel. Ein frisches Brot. Gutes Olivenöl. Ein paar Bohnen. Etwas Speck (und weil wir so verwöhnt sind, gab´s bei uns noch Trüffelöl). Fertig ist ein leckeres kleines Abendessen oder Snack. In New York waren wir in einer Wine & Cheesebar Abendessen und Michael bekam ein Bohnencrostini mit Champignons, Speck und Trüffelöl, das war göttlich. Gerade fällt mir auf: da war gar kein Käse dabei. Und das in einer Wine & Cheesebar, tse. Naja, jedenfalls fiel mal da ein, dass ich mal wieder mein Jamie Oliver Bohnencrostini machen sollte, diesmal eben etwas abgewandelt.
Für das Bohnenpüree:

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Am letzten Wochenende waren wir genau 4 Wochen verheiratet. Und werden seither öfter mal gefragt, wie es denn jetzt so ist, verheiratet zu sein. Ich habe immer die gleiche Antwort: es ist eigentlich wie vorher, nur alles irgendwie ein bisschen schöner. Wir haben viele Monate geplant, viel vorbereitet und sowohl den Tag selbst, als auch die Flitterwochen und die Zeit danach sehr genossen. Wir hatten eine wundervolle Hochzeit, die viel zu schnell vorbei ging, mit traumhaften Gästen und herrlicher Stimmung. Aber auch mit ein paar kleinen, unnötigen Pannen (die wir aber erst im Nachhinein mitbekommen haben, dazu komme ich noch) und statt dem gewünschten strahlenden Sonnenschein auch etwas Regen. Aber nichts davon kann unsere Erinnerungen trüben. Wir hatten einfach einen wunderschönen Tag und haben die Zweisamkeit in den Flitterwochen in Thailand direkt im Anschluss sehr genossen. Einfach mal nur entspannen, keine To do Listen mehr schreiben, keine Anrufe zu tätigen, es war herrlich! :) Ich werde hier zwar keinen ausführlichen Hochzeitsbericht einstellen, aber hier und da mit Sicherheit noch ein paar Details rekapitulieren. Die Fotos vom Fotografen fehlen uns noch, daher stelle ich zunächst mal eins vom Standesamt ein – frisch getraut:

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via slh.com / pimalai.com

… das ist die Übersetzung von “Pimalai” – unserem jetzt definitiv feststehenden Flitterwochenhotel. Hört sich irgendwie gar nicht italienisch an? Oder spanisch? Jaaa, das kommt wohl daher, dass wir unseren Horizont etwas erweitert haben *räusper* Aus einer Weinlaune heraus geboren hat uns die Idee, doch einfach weiter weg zu verreisen einfach nicht losgelassen (auch nicht, als wir wieder komplett nüchtern waren ;) ). Vor allem dann nicht, als ich das angesprochenen Hotel entdeckt habe, zu einem unschlagbar günstigen Angebot, wo ich doch schon vor einigen Wochen darüber gestolpert bin und mich verliebt habe.

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Bevor es im Herbst in die großen Flitterwochen nach New York & Neuengland geht, wollen wir noch ein paar kurze Tage Ruhe und Entspannung direkt nach der Hochzeit genießen. Wir haben gemeinsam stundenlang Hotels in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Norditalien und Spanien durchsucht. Wir haben eine Schwäche für gute und leider auch ziemlich teure Hotels – eines unserer großen gemeinsamen Laster, unser Konto zittert immer schon ;) – da hat es uns die Bedingung “Honeymoon-Hotel”, das ja wirklich sehr besonders sein soll, auch nicht gerade einfacher gemacht… bisher hatten wir das Bollants Hotel & Spa in Rheinland-Pfalz reserviert, ein Romantikhotel, das im Juli neue Spa Lodges, alle mit eigenem kleinen Privatpool eröffnet – eigentlich ja perfekt für den Sommer. Da der Eröffnungstermin dieser Lodges allerdings kürzlich schon von 1. Juni auf 1. Juli verschoben wurde, und wir nicht wissen können, ob A) sie tatsächlich rechtzeitig fertig werden und B) wir in dieser Woche entsprechend gutes Sommerwetter haben werden um den Pool auch nutzen zu können, haben wir uns nach Alternativen umgeschaut…

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