Pommes mal anders! Ich mag Süßkartoffeln ja sowieso sehr und im Ofen gebacken mit gutem Kokosöl sind sie außen knusprig, innen weich, ganz leicht süßlich und einfach nur lecker. Wenn ihr Süßkartoffeln bisher noch nicht probiert habt, kann ich euch das nur empfehlen. Sie sind nicht nur lecker sondern auch ein wahres “Superfood”, da sie – verglichen mit anderem Gemüse – in überdurchschnittlichen Mengen hochwertige, komplexe Kohlenhydrate, Proteine, Eisen, Calcium und die Vitamine A und C enthalten. Sie haben auch einen fast doppelt so hohen Nährwert wie normale Kartoffeln. Es lohnt sich also sehr, der Süßkartoffel mal eine Chance zu geben, zum Beispiel in Form dieser Pommes. Ach und ein Tipp noch: nicht zu lange im Ofen lassen, so wie bei mir passiert… sonst bringen euch die ganzen schönen Nährwerte nicht mehr viel ;) Die ganz dunklen Stellen an einigen Sticks müsst ihr euch daher bitte wegdenken *hust*
05
2012
Süßkartoffel Fritten
02
2012
Kokosöl bzw. Kokosfett
Nachdem die Reaktion auf meiner Facebook Seite so schön positiv war, möchte ich die “Du bist, was Du isst” Kategorie langsam aber sicher etwas ausbauen. Quasi als kleiner Vorsatz für dieses Jahr möchte ich ein bisschen öfter auf die Zutaten an sich eingehen und zeigen oder in Erinnerung rufen, was warum gut für uns ist und was sie so spannendes mit unserem Körper anstellen. Diesmal geht es um Kokosöl bzw. Kokosfett. Auf amerikanischen Foodblogs und immer mehr auch in Deutschland, liest man schon seit geraumer Zeit, wie gesund es im Vergleich zu anderen Ölen und Fetten sein soll. Nach kurzer (und zugegebenermaßen sehr oberflächlicher) Recherche bin ich vor ein paar Monaten also los, um mir ein Glas davon zu besorgen. Als ich es in der Hand hielt, musste ich bei genauerem Hinsehen allerdings erst mal nach Luft schnappen: der Anteil an gesättigten Fettsäuren lag bei 92%! Und wie wir ja alle wissen, sind gesättigte Fettsäuren nicht so wirklich optimal. Ich wollte schon aufgeben, habe es aber trotzdem mitgenommen und zuhause nochmal gründlich recherchiert. Und siehe da: Kokosfett/-öl enthält zwar viele gesättigte Fettsäuren, allerdings ganz bestimmte, nämlich mittelkettige gesättigte Fettsäuren, die besonders leicht verdaulich sind und die der Körper lieber gleich in Energie umwandelt, anstatt sie als Fettpolster einzulagern (Hallo? Herzlich Willkommen in meiner Küche, ihr neuen Freunde!). Außerdem ist über die Hälfte der Fettsäuren die sogenannte Laurinsäure, die dafür bekannt ist, das GUTE Cholesterin, also das HDL Cholesterin zu erhöhen, es wirkt sich insgesamt also positiv auf den Cholesterinspiegel aus. Laurinsäure wirkt zudem noch bakterien-, viren- und pilzhemmend. Was für ein Allrounder. Was gibt es noch schönes über Kokosöl zu sagen?
Diese Schätzchen gibt es bei mir im Rahmen einer Detox-Kur, die ich gerade mache. Ja, auch ich konnte mich dieses Jahr nicht vor dem weit verbreitetem, jahresanfänglichen Körperüberholprogramm drücken… nach dem ganzen (teilweise wirklich miesem) Essen in den Wochen vor, während und nach dem Umzug hatte ich das Gefühl, ein bisschen was machen zu wollen um meinen Körper wieder auf Vordermann zu bringen und den ganzen Müll, der sich angesammelt hat über Bord zu werfen, sprich: entgiften. Als ich das dazugehörige Programm auf Whole Living entdeckt habe, zu dem auch eine meiner Lieblings-Foodbloggerin Sarah B. beigetragen hat, war für mich die Sache klar. Das Ganze ist aufgeteilt in 3 Wochen (ich mache allerdings nur 5 statt 7 Tage von jeder Woche und bin nun am Anfang von Woche 2) mit jeweils verschiedenen Zutaten, die im Laufe der Zeit wieder hinzukommen. Die erste Woche ist die simpelste und nach dem Motto “back to basics” gestaltet – hier sind nur Früchte, Trockenobst, Gemüse, Nüsse, Samen, Kerne, hochwertige Pflanzenöle wie Olivenöl und Gewürze erlaubt. Also keinerlei Kohlenhydrate, Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Zucker, Koffein oder Alkohol. Hört sich hart an. Ist es auch. Zumindest stellenweise. Aber die unglaublich große Vielfalt allein an Gemüse und Früchten entschädigt doch für einiges. Und da ich eigentlich überhaupt kein Fan davon bin, mir selbst Essen zu verbieten, ist das für mich das höchste der Gefühle, was eine Entgiftungskur betrifft, immerhin kann ich hier Obst und Gemüse in sämtlichen Variationen zu mir nehmen und zwar ohne Abstriche. Denn wer denkt, dass es bei mir die ganze Zeit über nur Rohkost gibt, irrt gewaltig. Auf dem Plan standen bisher zum Beispiel gedämpfter Broccoli und Kürbis auf Salat mit Mandelmus-Knoblauch-Dressing, buntes Röstgemüse (das liebe ich ja sowieso) und Suppen in sämtlichen Variationen. Zum Frühstück gibt es leckere, abwechslungsreiche Smoothies (Rezept folgt); wahre Vitaminbomben.
Sogar für Snacks ist gesorgt, diese Pralinchen hier sind zum Beispiel die perfekte Waffe gegen süße Gelüste; sie bestehen aus verschiedenen getrockneten Früchten sowie gemischten Nüssen, Samen und Kernen und werden mit Zimt und einer Prise Meersalz abgeschmeckt und in Sesam gerollt. Wenn ich ein oder zwei Stück davon esse, könnte ich so ziemlich jede Schokotafel links liegen lassen. Was nicht heißt, dass ich mich nicht wieder auf gute, hochwertige Schokolade freue, das ist ja wohl klar ;) Aber es ist eine schöne, süße Snackidee. Ich bin jeden Tag aufs Neue erstaunt, wie gut man Zucker dank vielerlei süßer Früchte (Banane, Datteln, getrocknete Feigen usw.) vermeiden kann. Außerdem hätte ich nie gedacht, dass man sich nur an Gemüse so dermaßen satt essen kann. Also wirklich richtig “kein-Platz-mehr-für-Nachtisch-pappsatt”. Ich bin mal gespannt, wie es weiter geht! Oh und noch etwas: obwohl man wohl zwangsweise ein wenig Gewicht verliert, geht es bei dieser Kur in erster Linie nicht darum, abzunehmen, sondern seinen Körper mit dem ganzen frischen, farbenfrohen und puren Essen regelrecht zu verwöhnen, es geht also nicht um Kalorien zählen oder Fett zu reduzieren (davon halte ich sowieso nichts) und ist damit auch keine Diät (davon halte ich noch weniger). Und ist ja klar, dass es auch den Geist erfreut, wenn man mal wieder sieht, was Mutter Natur alles grandioses hervorbringt und wenn man sieht und merkt, wie gut einem Essen tun kann.
04
2012
Tofuburger mit Lauch
So ihr Lieben, ich hoffe, ihr hattet alle eine super Silvesterparty und einen herrlichen Start in 2012! Jetzt nach den Feiertagen können wir´s ja mal wieder etwas “leichter” und vor allem weniger süß angehen lassen, daher gibt es heute eins meiner ältesten Rezepte; Tofuburger. Soja an sich ist ökologisch gesehen ja ein sehr komplexes Thema und geistert immer wieder durch die Medien. Ich bin da nicht total drin, weiß aber, dass es wichtig ist, Biotofu zu nehmen, da dieser keinen genmanipulierten Soja enthält – denn wir wissen ja: genmanipuliert = böse, weil es die Produktvielfalt einschränkt, wir erinnern uns. Ebenso wichtig ist der regionale Bezug, also lieber Tofu aus Deutschland kaufen, anstatt ihn völlig unnötigerweise aus Übersee ankarren zu lassen. Geschmacklich gesehen habe ich generell zwar kein Problem mit Ersatzfleischprodukten aus Tofu, aber ich muss sagen, dass Tofuburger – neben Tofusaitenwürstchen – so ziemlich das einzige sind, was ich persönlich aus dem immer größer werdenden Repertoire zu mir nehme. Und wenn dann meist in Form dieser Burger. Als verkappte Halbvegetarierin (so etwas nennt man heutzutage ja Flexitarier, wie ich kürzlich gelernt habe) bin ich schon seit Jahren ein Fan davon, die Kombination mit Lauch, Knoblauch, Basilikum, Chili etc. ist einfach nur lecker. Hier also ein Rezept, das mich schon seit 10 Jahren begleitet und immer wieder gerne gemacht wird :)
Ok ja – es gibt hübschere Essensfotos, ich weiß. Aber Lasagne zu fotografieren ist eigentlich nie einfach… und lasst euch davon nicht abschrecken, es schmeckt wirklich besser, als es aussieht ;) Schon im September habe ich das erste Mal diese Lasagne gemacht und war gleich begeistert: Kürbispüree (letztes Mal kam mir die Idee, dass man ggf. auch einfach im Ofen geröstete Kürbisspalten nehmen könnte – nächstes Mal vielleicht!), mit ein wenig Zimt, Ahornsirup und Muskat abgeschmeckt, dazu Spinat, saure Sahne mit Knoblauch und eine Menge Mozzarella. Hört sich nach einer etwas bunten Mischung an, ergibt aber pure Glückseligkeit auf der Gabel. Und wie immer bei Lasagne gilt: ein frischer, knackiger Salat dazu, zum Beispiel der hier und das Abendessen ist perfekt :) Reste können auch gut am Tag darauf aufgewärmt werden!
23
2011
Yoga Pot mit Röstgemüse und Quinoa
Im Originalrezept wird diese kleine Schüssel des Glücks “Yoga Pot” genannt und wenn man so sieht, was alles drin ist, macht es sogar Sinn, sie wirklich nach dem Yoga zu kochen, da sie sowohl von innen, dank toller Gewürze, als auch von außen (warme, dampfende Schale) wärmt – was sie natürlich auch perfekt macht für die kälter werdenden Tage. Sie besteht aus einer Menge Gemüse, das ich allerdings nicht mitgekocht, sondern im Ofen geröstet habe, so dass es diese unfassbar tollen Röst- und Karamellaromen bekam, dazu gibt es rote Linsen und weiße Bohnen, die in Tomatensoße baden und mit Zimt und Cayennepfeffer abgeschmeckt werden und dann wird alles auf Quinoa oder Reis serviert. Ich habe es nicht nach dem Yoga gekocht, sondern nach einem unglaublich stressigem Tag mit Kopfschmerzen und surrenden Gedanken. Die Versuchung, lieber ein paar Pasta in den Topf zu hauen oder den Pizzadienst kommen zu lassen war dementsprechend enorm groß, aber irgendwie brauchte ich ganz dringend ein paar Vitamine und meistens habe ich die Erfahrung gemacht, dass mich die Zeit in der Küche doch ein bisschen runterkommen und entspannen lässt. So auch diesmal. Wenn man so ein schönes und tolles Essen kocht, kann es die Stimmung nur aufheitern. Und spätestens, wenn man dann mit der dampfenden Schale in den Händen dasitzt und das Resultat genießt, ist alles wieder gut :) Namaste.
20
2011
Schoko Fudge Ghost Cupcakes
Leider konnte ich euch diese Cupcakes nicht mehr vor Halloween zeigen, da sie Bestandteil unseres Halloween-Buffets waren und ich sie erst am selben Tag gebacken habe. Ich finde sie aber so putzig, dass ich sie vielleicht sogar nochmal vor dem 31.10.2012 machen werde, wer weiß ;) Wie schon bei den Sheep Cupcakes könnte ich mir diese hier auch gut für einen Kindergeburtstag vorstellen. Sie bestehen aus 3 Komponenten: dem Schoko-Cupcake, dessen Schokonote durch etwas Kaffee (z.B. Schoko-Sahne-Kaffee, den ich noch zuhause hatte und der hat super gepasst hat, bestellen könnt ihr ihn im schnuckeligen Mokka – nein, der Satz ist nicht gesponsort, er ist wirklich lecker ;) ) im Teig noch betont wird, der Schoko-Ganache, die sowohl innen als auch außen zu finden ist und den Geistern aus Baiser. Am besten beginnt ihr mit den Baiser-Geistern, da diese einige Zeit im Ofen trocknen müssen, ihr könnt sie aber auch problemlos schon ein paar Tage vorher zubereiten. Dann müsst ihr nur noch die wirklich unkomplizierten Cupcakes zusammenrühren, die Ganache machen und die Geister draufsetzen und voilà – fertig! Noch ein Wort zu den Baisers: wie fast immer habe ich die Zuckermenge drastisch reduziert, was in diesem Fall aber etwas kontraproduktiv war – die Baisers waren luftdicht verpackt schön knusprig und genau wie sie sein sollten, nach aber nur 1 Stunde außerhalb der luftdichten Verpackung und bei Raumtemperatur sind sie unheimlich klebrig geworden. Ich habe mich online auf Problemsuche begeben und herausgefunden, dass man wohl pro Eiweiß mind. 50g Zucker nehmen sollte, da sie sonst die Feuchtigkeit aus der Umgebung ziehen. Ich habe nur die Hälfte an Zucker genommen, was meine klebrigen Geister erklären dürfte ;) Im Rezept habe ich die Zuckermenge entsprechend korrigiert, damit das beim nächsten Mal nicht mehr passiert.
Ich bin reichlich spät dran mit diesem Beitrag, Schande über mich… eigentlich wollte ich euch den schon vor Wochen zeigen, als es noch die letzten Zucchini aus dem Sommer gab. Falls ihr trotzdem noch welche habt und verbrauchen wollt, kann ich euch nur allerwärmstens diese Sticks in Kombination mit dem süß-senfigem Dipp ans Herz legen. Die Zucchinisticks werden mit einer Mischung aus Parmesan, Semmelbröseln und Kräutern paniert und im Ofen knusprig gebacken. Der Dipp besteht aus karamellisierten Zwiebeln, die mit Sauerrahm und etwas Mayo püriert und mit Honig und Senf abgeschmeckt werden. Wirklich sehr lecker, ich könnte mir den Dipp auch gut für Sandwiches oder Rohkostgemüse vorstellen. Wer jetzt denkt, dass dieses Rezept nur eine kleine, feine Beilage ist, irrt. Ich bin anfangs erst erschrocken, als ich die durch die Ofenhitze geschrumpften Sticks vor mir hatte, doch tatsächlich haben wir sie zu Zweit (und mit großem Beilagensalat) gar nicht ganz geschafft. Noch ein Wort zum Zeitaufwand: die Zucchinistücke sollten vor dem Panieren etwa 1 Stunde im Sieb abtropfen, schneidet sie also besser rechtzeitig klein – sonst ist das Abendessen nicht vor 21:00 Uhr auf dem Tisch, so wie es bei uns der Fall war ;)
So ihr Lieben, wie schon auf meiner facebook Seite versprochen, gibt es nun den Bericht unseres Halloween-Buffets. Es gab:
Monster Caprese
Ist denke ich selbsterklärend: ein paar Spritzer Olivenöl und weißen Balsamico auf den Teller geben, Basilikumblätter darauflegen und aus Tomaten, Mozzarella, Oliven mit Paprika und Kressesträußchen Monstergesichter legen.
Wurstfinger im Pumpernickel-Beet
Kleine Wiener am einen Ende mit einem gezackten Messer leicht einritzen und eine “Fingernagelvertiefung” einschneiden. Mit Ketchup auffüllen und in ein Beet aus zerkrümelten Pumpernickeln legen.
Spinat-Knoblauch-Quiches mit Frischkäsespinnennetz…
… bzw. ich zitiere hier mal die liebe Sandra: “Knoblauchquiche mit etwas Spinat” – aber hey, wir mussten ja schließlich die Vampire fernhalten! :P
Das Rezept war das meiner Brokkoliquiche nur mit Blätterteig, 250g Spinat statt Brokkoli und der doppelten Menge an Knoblauch. Für die Deko Frischkäse mit etwas Milch glattrühren und ein Spinnennetz über die ausgekühlte Quiche malen, entweder mit einer Squeezeflasche oder einer Spritztülle.
Dazu gab es noch Nachos mit Guacamole in Kürbisform, von denen ich leider kein Foto habe.
Für´s Dessert habe ich Schoko-Fudge Cupcakes mit Baiser-Geistern gebacken, das Rezept dazu folgt separat.
Zum Trinken gab es warmen Apple Cider, entweder pur oder mit Rum und Amaretto. Leider habe ich davon auch kein wirkliches Foto, aber hier erkennt ihr ihn in der Mitte in der Glasschüssel:
Apple Cider
Der Apple Cider ist denkbar einfach: einfach 2 Liter Apfelsaft erhitzen, 4 Äpfel waschen und mit je 4-5 Nelken spicken, 3-4 Zimtstangen und die Schale einer Orange dazu und alles für insgesamt 1,5-2 Stunden simmern lassen. Wir waren überrascht, wie süß der Cider am Schluss war, obwohl wir überhaupt keinen Zucker dazu gegeben haben. Ich vermute, es kam durch die Äpfel, die im Laufe der Zeit beim Simmern leicht geplatzt sind und entsprechend Süße abgegeben haben.
So, das war´s auch schon!
Zum Schluss noch ein Bild der grusligen Gastgeberin alias Creepy Me (bitte die passende Musik im Hintergrund dazu vorstellen) :P
weiterlesen...21
2011
Zwiebelkuchen mit Trauben & Bergkäse
Dieses Idee hier habe ich aus der Schrot & Korn vom letzten Monat und war gleich begeistert, als ich die Kombi von Trauben und Zwiebeln sah. Mit dem angegebenen Hefeteig war ich leider gar nicht zufrieden (der Teig war viel zu flüssig und nach entsprechender Mehlzugabe nach dem Backen dann zu hart), daher habe ich im Rezept einen Pate Brisée Teig angegeben, der sicher genauso gut dazu passt. Wer lieber eine Vollkornvariante nehmen will, dem kann ich diesen Boden hier sehr ans Herz legen. Die Füllung aber ist wirklich genial! Die Zwiebelringen werden kurz in Butter geschwenkt und mit ein wenig Ahornsirup oder Honig karamellisiert und passen damit super zu den sowieso schon süßlichen Trauben. Damit das Ganze aber nicht zu süß wird, haben wir für die herzhafte Note noch etwas Bergkäse mit eingebacken. Da der Kuchen fast 1 Stunde backen und dann vor dem Anschneiden noch kurz ruhen muss, solltet ihr den Zeitaufwand vorher mit einplanen. Es lohnt sich aber! Eventuelle Reste können übrigens problemlos – am besten bereits in einzelne Stücke portioniert – eingefroren, bei Bedarf aufgetaut und nochmal kurz im Ofen erwärmt werden. Und nun noch schnell was in eigener Sache: schon lange habe ich mir gewünscht, meine Rezepte auch saisonal in Frühling, Sommer, Herbst und Winter sortieren zu können. Auf der facebook Seite habe ich das jetzt endlich umgesetzt, los geht´s natürlich mit dem Herbst! :)
Sofort als ich diesen Salat bei Food plus Words gesehen habe, wanderte er auf den Menüplan. Nicht nur die Kombination von Salat, knackig gerösteten Walnüssen, fruchtigen Cranberries und salzigem Ziegenkäse hat es mir angetan, auch dank dem apple cider dressing war ich gleich ganz aus dem Häuschen. Was für eine geniale Idee! Die Vinaigrette besteht aus Apfelsaft, Apfelessig und Olivenöl, ist mit ein wenig Ahornsirup leicht gesüßt und mit einer Prise Zimt gewürzt. Das nenne ich mal herbstlich! Wir hätten uns in das Dressing reinlegen können und so gab es den Salat die Woche darauf gleich nochmal, diesmal allerdings als Beilagensalat und daher ohne Ziegenkäse. Mit dem Käse kann ich ihn euch aber genauso ans Herz legen, probiert ihn aus!
weiterlesen...03
2011
Kürbispüree
Wer in der amerikanischen Food Blogsphäre unterwegs ist, kommt an allerlei Kürbisleckerein nicht vorbei. Und das ist gut so, denn was ruft mehr nach Herbst und was könnte die gemütliche Jahreszeit kulinarisch schöner einläuten als Kürbis, am besten noch gepaart mit Zimt, Nelken und Muskat? Wo hierzulande außer Kürbiscremesuppe und vielleicht noch Kürbisgemüse vieles noch recht unbekannt ist, gibt es in den USA sämtliche Variationen, die man sich nur denken kann, gerne auch als süße Backwaren und inklusive dem berühmten Pumpkin Pie, den ich auch noch testen will. Letztes Jahr habe ich bereits Pumpkin Cream Cheese Muffins gemacht, die göttlich waren, aber leider habe ich verpasst, sie zu bloggen. Für die Muffins habe ich mich damals an Kürbispüree aus Vermont bedient, das wir gerade frisch aus dem Urlaub mitgebracht hatten. Da sich die Dosen locker 1-2 Jahre halten, habe ich gleich mehrere mitgenommen. Nun geht mein Vorrat allerdings langsam zur Neige und es wurde Zeit, herauszufinden, wie ich das Ganze selbst herstellen kann. Und hätte ich gewusst, wie einfach das geht, hätte ich die Dosen in Vermont gelassen! ;) Kinderleicht, wirklich und noch dazu um einiges nahrhafter als die Dosenkumpels: Hokkaido (er ist cremig, süßlich und man muss ihn nicht schälen) waschen, Kerne entfernen, klein schneiden und etwa eine halbe Stunde im Ofen rösten. Pürieren, fertig! Ihr seht also, es gibt ab jetzt keine Ausrede mehr, Kürbisbackwerk links liegen zu lassen! ;)
25
2011
White Bean Dipp
Dipps sind eine super Sache: feed a crowd, machen sich gut auf einem Buffet oder geben einen tollen Filmabend Begleiter mit Gemüsesticks und Brotchips ab. Dieser hier hat durch die Bohnen einen sättigenden Nebeneffekt, Olivenöl sorgt für die cremige Note (und einen tollen Geschmack), Basilikum und Rosmarin geben eine herrliches Aroma und der Zitronensaft fügt die nötige Säure hinzu. Ein bisschen Knoblauch darf natürlich auch nicht fehlen. Und das Beste: man wirft alles in den Mixer / Küchenmaschine und in spätestens 5 Minuten ist der leckere Snack fertig. Da dauert das Gemüse schnippeln länger ;)

Und noch ein Rezept aus dem Archiv, das es schon lange auf den Blog hätte schaffen sollen – allein schon wegen dem schnellen Teig. Pizzateig mit Hefe ist natürlich der Klassiker, das Original, das außer Konkurrenz steht. Wenn´s aber mal schnell gehen muss und man weder Zeit hat, um entweder den Hefeteig in Ruhe gehen zu lassen oder den bereits fertigen, eingefrorenen Teig auftauen zu lassen, habe ich hier eine Alternative, die – wenn auch ein wenig anders – fast genauso gut schmeckt. Genau genommen ist es eine Art Flammkuchenteig und wirft beim Backen ein paar dekorative Blasen. Er enthält eine gute Menge Olivenöl (das man auch etwas rausschmeckt – herrlich!), kann aber wunderbar eben auch als Pizzateig genommen werden. Wir haben die Pizza mal wieder ganz simpel weiß und mit sautiertem, bunten Mangold belegt – eines meiner neuen Lieblingsgemüse, ich stehe total auf diese Regenbogenfarben, der macht mich schon beim Schneiden glücklich :) Dazu gab es den wohl einfachsten und schnellsten Tomatensalat der Welt: Tiefrote Tomaten, frisch vom Balkon gepflückt, nur mit einem Spritzer Olivenöl, Salz und Pfeffer angemacht.
Sommer ist die perfekte Zeit für Sorbets, nicht nur wegen der Hitze, sondern auch, weil sämtliche Obstsorten gerade Saison haben und daher besonders aromatisch sind. Ich habe keine Eismaschine, trotzdem konnte ich bisher schon ein paar Mal erfolgreich Sorbets herstellen. Durch die Zugabe von etwas Alkohol wird die Eiskristallbildung reduziert, da Alkohol nicht friert. Und wenn man das fertige Sorbet rechtzeitig vor dem Servieren aus dem Tiefkühler holt, kann man es auch gut portionieren. Dieses Mal habe ich mich an ein Pflaumensorbet gewagt und wollte anstatt dem üblichen Zucker Honig damit kombinieren. Super Sache, wirklich: säuerlich-süß, schön aromatisch, seeeeehr erfrischend und schnell gemacht. Nur die Abkühl- und Einfrierzeit dauert etwas, aber das liegt ja in der Natur der Sache.
Wir alle kennen sie, diese schwül-heißen Hochsommertage, an denen man sich am Liebsten den ganzen Tag nicht rühren will, weil es sowieso nur anstrengt. Klar, dass dann die Küche kalt bleibt und wir nach einem frischen, leichten Abendessen lechzen. Ein Abendessen, das gleichzeitig auch den unersättlichen Durst stillt. Als ich dieses fruchtige, saftige Melonencarpaccio bei der Liebelei entdeckt habe, kam es sofort auf meine Liste. Die Woche darauf war es dann soweit; drückende, schwüle Hitze. Also habe ich mich (unter größter Anstrengung, versteht sich) in die Küche geschwungen und dieses Gerichtlein in Rekordzeit zusammengezaubert. Und was soll ich sagen – kaum hatten wir angefangen mit dieser erfrischenden Leckerei, hat sich draußen alles zusammengezogen und das ersehnte Sommergewitter samt leichter Abkühlung kam. Perfektes Timing :)

Ein frischer, leichter und trotzdem sättigender Sommersalat, entweder als Beilage oder mit etwas Käse auch gut als Hauptgericht. Die Viertelstunde, in der der Quinoa gart, kann man locker nutzen um die restlichen Zutaten zu schnippeln und das Dressing zusammenzurühren, fix geht es also auch. Wir hatten heimische, bunte Kirschtomaten, die gleichzeitig auch noch ein hübscher Augenschmaus waren. Dazu cremige Avocado, knackig-scharfe Frühlingszwiebel und körniger Quinoa. Die Basilikumvinaigrette ist direkt mal in meine Standard-Salatdressingsammlung gewandert, da sie einfach unglaublich aromatisch und dabei aber total simpel und schnell zu machen ist. Gut könnte ich mir in dem Salat auch noch Paprika vorstellen und/oder etwas Ziegenfrischkäse, Feta oder Büffelmozzarella.
13
2011
Raw Brownie
Ich habe vor einigen Wochen mal sogenannte “Black Bean Brownies” gemacht – ganz genau, mit roten Bohnen drin. Ja genau, in einem Dessert. Da ich sie zwar ganz ok fand, aber nicht so 100%ig davon überzeugt war, habe ich nicht darüber gebloggt. Mein Mann, dem ich das Ganze ohne große Erklärung vorsetzte, hat, einer spontanen Eingebung folgend, ein Stück davon aufgewärmt und zusammen mit einer Kugel Vanilleeis verspeist. Dann meinte er zufrieden kauend und mit vollem Mund zu mir: “Hey, die schmecken wie dieses Brownie-Zeug vom Burger King!”. Ich nehme mal an, dass das ein Kompliment war. Er weiß bis heute nicht, dass da rote Bohnen drin waren. Er weiß noch nicht mal, dass sie - rein von den Inhaltsstoffen her - so gesund waren, dass sie es wahrscheinlich sogar mit einem Broccoli aufnehmen könnten ;) Diese Version hier ist noch simpler, ebenfalls “gesund” und hat mir persönlich um Längen besser geschmeckt als der erste Versuch. Man nehme:

01
2011
Auberginenauflauf
Sommerzeit = Auberginenzeit. Ich liebe dieses Gemüse einfach, am liebsten gegrillt und dann entweder pur oder so wie hier weiterverarbeitet. Durch das grillen werden sie butterweich und erhalten ein tolles Aroma. Man kann den Auflauf mit Reis, frischem Ciabatta oder Baguette oder einfach nur mit einem Salat essen, letzteres geht dann sogar als leckeres und sättigendes low carb Essen durch.
20
2011
Olivencracker mit Rucola, Feigen und Ziegenkäse

Kürzlich gab´s auf dem Biohof frische Feigen, die wanderten natürlich directamente in den Korb. Ein paar wurden so gegessen und ein paar haben wir für diese Vorspeise verarbeitet. Dieses kleine Gerichtlein ist ziemlich flexibel und würde auch genauso gut als Snack, schnelles Mittagessen oder sogar als Dessert bzw. Käsegang durchgehen. Ich hatte von einem Ausflug noch gekaufte Olivencracker übrig, ansonsten hätte ich die Cracker selbstgemacht, so wie diese hier. Die knusprigen Cracker haben sich super mit den süßen, weichen Feigen, dem leicht scharfen Rucola und dem salzigen Ziegenkäse vertragen.

















