Es bleibt blumig! Wie kürzlich ja schon geschrieben, durfte ich mir im schönen Mokka in Tübingen ein paar Dinge aussuchen… mit dabei waren Veilchenblütenstücke, in die ich mich sofort verliebt habe. Veilchenblüten auf flowers on my plate – war doch klar, dass ich die mitnehmen muss ;) Ich hatte soooooo viele Ideen für diesen Veilchenblütenzucker… Panna Cotta, Muffins, Cupcakes (natürlich), Limonade, Veilchenblütenbutter, Eistee, eine süße Cashewcreme mit Veilchen, sogar über einen fruchtigen Salat gestreut konnte ich ihn mir vorstellen. Irgendwann traf es mich aber zwischen all den Ideen plötzlich wie der Blitz – Crepes! Als meine allerliebste Kollegin und treue Mitleserin (hallo Anne! :) ) mir kürzlich ein Foto ihrer traumhaften Crepes-Torte gezeigt hat, war´s nämlich völlig um mich geschehen. Am selben Tag, als ich das Rezept von ihr bekam, stand ich abends schon in der Küche und habe den Teig zusammengerührt. So lecker! Und seither gibt es fast ein Mal pro Woche Crepes, mal herzhaft gefüllt, mal süß. Diesmal habe ich das Weißmehl gegen sehr fein gemahlenes Dinkelvollkornmehl ausgetauscht, was tadellos geklappt hat. Da ich die Farbe etwas passender zu den Veilchenblüten haben wollte, habe ich noch Heidelbeeren in den Teig “geschmuggelt”, indem ich sie sehr fein mit der Milch püriert habe, die dann in den Crepeteig kam. Ein bisschen vom Veilchenblütenzucker landete fein gemahlen in den Crepes, für die Füllung mit dem cremig-sahnigen Zitronenquark habe ich den Zucker allerdings lieber ein bisschen gröber gelassen – das knackt so schön beim Draufbeißen und man hat mehr vom zarten aber herrlich aromatischem Veilchenaroma.
weiterlesen...04
2012
Veilchencrepes mit Zitronenquarkcreme
15
2012
Magic Schokoshake
Ich habe noch nie einen Schoko-Smoothie getrunken (gibt´s sowas überhaupt?) aber wenn ich mal einen will, dann muss er genau so schmecken wie dieser Magic Schokoshake: cremig, reichhaltig, dickflüssig und mit ein paar Mandel- und Kakaostückchen drin zum drauf rumbeißen. Das witzige hier ist mal wieder, dass er sowas von lecker schokoladig und reichhaltig schmeckt, dass man nie im Leben darauf kommen würde, was so alles drin ist. Ich will mal nicht zuviel vorweg nehmen… ab in die Küche mit euch und nachmachen! :)
weiterlesen...Banoffee Pie… wie lange hatte ich dich wohl schon auf meiner Nachmach-Liste? Eeeewig. Als ich letztens beim Autofahren (seltsamerweise einer meiner Lieblingsplätze um über Essen zu sinnieren, geht´s euch auch so?) mal wieder an den guten alten Banoffee Pie und seine herrlichen Zutaten Banane, Sahne, Karamell und Schokolade dachte, fiel mir ein paar Sekunden später ein, dass ich noch etwas geschlagene Sahne von den Schoko-Heidelbeer-Cupcakes im Kühlschrank hatte… Bananen waren wie fast immer auch im Haus und da traf es mich wie der Blitz: Ha, wenn das mal nicht die perfekte Gelegenheit ist! Wie durch ein Wunder (oder soll ich sagen Schicksal? Tja, wer weiß das schon so genau…) hatte ich auch genau noch 5 verpackte Vollkornbutterkekse da und so machte ich mich daheim angekommen ans Werk. Naja, eher an die Vorbereitung… denn als ich da so im Auto saß, dachte ich an das Karamell und wer hier schon ein Weilchen mitliest, wird wissen, dass ich gerade bei Süßem gerne die Herausforderung suche, das Ganze etwas nahrhafter zu machen. Dabei fiel mir ein (ihr seht schon, ich lasse euch an jeder gedanklichen Schlussfolgerung teilhaben), dass ich vor einiger Zeit einen Raw Salted Caramel Apple Dipp auf Basis von Medjool Datteln gepinnt hatte. Und wie es der Zufall so will – ok, einigen wir uns auf Schicksal – hatte ich auch noch ein paar Medjool Datteln daheim! Diese müssen allerdings erst ein paar Stunden in Wasser eingeweicht werden, also gab es den Banoffee Pie erst am nächsten Abend zum Dessert. Aber das Warten hat sich gelohnt, das kann ich euch sagen… Das “Karamell” hat mich echt umgehauen, Medjool Datteln sind nicht einfach nur süß wie Zucker sondern haben eine viel komplexere, natürliche Süße, die wirklich an Karamell erinnert. Wer diese Datteln nicht zur Hand hat, kann aber natürlich auch auf das klassische Karamell zurückgreifen, das ist ja schließlich auch nicht zu verachten ;) Ob klassisches oder Dattel-Karamell, versucht es, ihr werdet diese Banane-Karamell-Sahne-Kombi sicher nicht bereuen!
weiterlesen...29
2012
Schoko-Orangenmousse im Walnusstartelette
Ok, wie beschreibe ich euch diese kleinen Schätzchen? Mal sehen… schokoladig. Cremig. Süß. Nussig. Ein Hauch Karamell, der von den Medjool-Datteln kommt, deren Geschmack mich einfach immer wieder umhaut. Und dann ist da natürlich noch das Orangenaroma, das so toll zur Schokolade passt. Normalerweise bin ich nicht der allergrößte Schoko-Orange-Kombi-Fan, aber nachdem ich die Tartelettes gefüllt hatte und die Orange im Obstkorb mich so unglaublich angelacht hat, dachte ich; was soll´s, probieren wir´s. Und dieser kleine Frischekick ist genau das, was noch gefehlt hat. Wer alle Zutaten im Haus hat, kann innerhalb von ein paar Minuten diese Törtchen zaubern, sie müssen nämlich nicht gebacken werden. Der Boden besteht aus Walnüssen und Datteln und die Füllung aus einem cremigem Schoko-Bananen-Mandelmus. Wir haben die Tartelettes zum Nachtisch gegessen und waren nach je einem pappsatt. Ich liebe es einfach, wenn man so simpel aus ein paar tollen Zutaten kleine hübsche Dinge zaubern kann, die sündig aussehen und schmecken, es aber überhaupt nicht sind :)
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Diese Schätzchen gibt es bei mir im Rahmen einer Detox-Kur, die ich gerade mache. Ja, auch ich konnte mich dieses Jahr nicht vor dem weit verbreitetem, jahresanfänglichen Körperüberholprogramm drücken… nach dem ganzen (teilweise wirklich miesem) Essen in den Wochen vor, während und nach dem Umzug hatte ich das Gefühl, ein bisschen was machen zu wollen um meinen Körper wieder auf Vordermann zu bringen und den ganzen Müll, der sich angesammelt hat über Bord zu werfen, sprich: entgiften. Als ich das dazugehörige Programm auf Whole Living entdeckt habe, zu dem auch eine meiner Lieblings-Foodbloggerin Sarah B. beigetragen hat, war für mich die Sache klar. Das Ganze ist aufgeteilt in 3 Wochen (ich mache allerdings nur 5 statt 7 Tage von jeder Woche und bin nun am Anfang von Woche 2) mit jeweils verschiedenen Zutaten, die im Laufe der Zeit wieder hinzukommen. Die erste Woche ist die simpelste und nach dem Motto “back to basics” gestaltet – hier sind nur Früchte, Trockenobst, Gemüse, Nüsse, Samen, Kerne, hochwertige Pflanzenöle wie Olivenöl und Gewürze erlaubt. Also keinerlei Kohlenhydrate, Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Zucker, Koffein oder Alkohol. Hört sich hart an. Ist es auch. Zumindest stellenweise. Aber die unglaublich große Vielfalt allein an Gemüse und Früchten entschädigt doch für einiges. Und da ich eigentlich überhaupt kein Fan davon bin, mir selbst Essen zu verbieten, ist das für mich das höchste der Gefühle, was eine Entgiftungskur betrifft, immerhin kann ich hier Obst und Gemüse in sämtlichen Variationen zu mir nehmen und zwar ohne Abstriche. Denn wer denkt, dass es bei mir die ganze Zeit über nur Rohkost gibt, irrt gewaltig. Auf dem Plan standen bisher zum Beispiel gedämpfter Broccoli und Kürbis auf Salat mit Mandelmus-Knoblauch-Dressing, buntes Röstgemüse (das liebe ich ja sowieso) und Suppen in sämtlichen Variationen. Zum Frühstück gibt es leckere, abwechslungsreiche Smoothies (Rezept folgt); wahre Vitaminbomben.
Sogar für Snacks ist gesorgt, diese Pralinchen hier sind zum Beispiel die perfekte Waffe gegen süße Gelüste; sie bestehen aus verschiedenen getrockneten Früchten sowie gemischten Nüssen, Samen und Kernen und werden mit Zimt und einer Prise Meersalz abgeschmeckt und in Sesam gerollt. Wenn ich ein oder zwei Stück davon esse, könnte ich so ziemlich jede Schokotafel links liegen lassen. Was nicht heißt, dass ich mich nicht wieder auf gute, hochwertige Schokolade freue, das ist ja wohl klar ;) Aber es ist eine schöne, süße Snackidee. Ich bin jeden Tag aufs Neue erstaunt, wie gut man Zucker dank vielerlei süßer Früchte (Banane, Datteln, getrocknete Feigen usw.) vermeiden kann. Außerdem hätte ich nie gedacht, dass man sich nur an Gemüse so dermaßen satt essen kann. Also wirklich richtig “kein-Platz-mehr-für-Nachtisch-pappsatt”. Ich bin mal gespannt, wie es weiter geht! Oh und noch etwas: obwohl man wohl zwangsweise ein wenig Gewicht verliert, geht es bei dieser Kur in erster Linie nicht darum, abzunehmen, sondern seinen Körper mit dem ganzen frischen, farbenfrohen und puren Essen regelrecht zu verwöhnen, es geht also nicht um Kalorien zählen oder Fett zu reduzieren (davon halte ich sowieso nichts) und ist damit auch keine Diät (davon halte ich noch weniger). Und ist ja klar, dass es auch den Geist erfreut, wenn man mal wieder sieht, was Mutter Natur alles grandioses hervorbringt und wenn man sieht und merkt, wie gut einem Essen tun kann.
Sommer ist die perfekte Zeit für Sorbets, nicht nur wegen der Hitze, sondern auch, weil sämtliche Obstsorten gerade Saison haben und daher besonders aromatisch sind. Ich habe keine Eismaschine, trotzdem konnte ich bisher schon ein paar Mal erfolgreich Sorbets herstellen. Durch die Zugabe von etwas Alkohol wird die Eiskristallbildung reduziert, da Alkohol nicht friert. Und wenn man das fertige Sorbet rechtzeitig vor dem Servieren aus dem Tiefkühler holt, kann man es auch gut portionieren. Dieses Mal habe ich mich an ein Pflaumensorbet gewagt und wollte anstatt dem üblichen Zucker Honig damit kombinieren. Super Sache, wirklich: säuerlich-süß, schön aromatisch, seeeeehr erfrischend und schnell gemacht. Nur die Abkühl- und Einfrierzeit dauert etwas, aber das liegt ja in der Natur der Sache.
13
2011
Raw Brownie
Ich habe vor einigen Wochen mal sogenannte “Black Bean Brownies” gemacht – ganz genau, mit roten Bohnen drin. Ja genau, in einem Dessert. Da ich sie zwar ganz ok fand, aber nicht so 100%ig davon überzeugt war, habe ich nicht darüber gebloggt. Mein Mann, dem ich das Ganze ohne große Erklärung vorsetzte, hat, einer spontanen Eingebung folgend, ein Stück davon aufgewärmt und zusammen mit einer Kugel Vanilleeis verspeist. Dann meinte er zufrieden kauend und mit vollem Mund zu mir: “Hey, die schmecken wie dieses Brownie-Zeug vom Burger King!”. Ich nehme mal an, dass das ein Kompliment war. Er weiß bis heute nicht, dass da rote Bohnen drin waren. Er weiß noch nicht mal, dass sie - rein von den Inhaltsstoffen her - so gesund waren, dass sie es wahrscheinlich sogar mit einem Broccoli aufnehmen könnten ;) Diese Version hier ist noch simpler, ebenfalls “gesund” und hat mir persönlich um Längen besser geschmeckt als der erste Versuch. Man nehme:

20
2011
Olivencracker mit Rucola, Feigen und Ziegenkäse

Kürzlich gab´s auf dem Biohof frische Feigen, die wanderten natürlich directamente in den Korb. Ein paar wurden so gegessen und ein paar haben wir für diese Vorspeise verarbeitet. Dieses kleine Gerichtlein ist ziemlich flexibel und würde auch genauso gut als Snack, schnelles Mittagessen oder sogar als Dessert bzw. Käsegang durchgehen. Ich hatte von einem Ausflug noch gekaufte Olivencracker übrig, ansonsten hätte ich die Cracker selbstgemacht, so wie diese hier. Die knusprigen Cracker haben sich super mit den süßen, weichen Feigen, dem leicht scharfen Rucola und dem salzigen Ziegenkäse vertragen.
23
2011
Erdbeer-Stracciatella Joghurt
Entschuldigt bitte meine Blog-Abstinenz, aber in den letzten Tagen kam irgendwie alles zusammen: kreative Schreib- und Fotografierpause ;) und sowohl beruflich als auch privat eine Menge um die Ohren… so wirklich viel hat sich daran zwar noch nicht geändert, aber da ich euch nicht zu lange warten lassen wollte, geht es heute mal weiter! Und zwar mit einem Rezept, das ich momentan als eins meiner liebsten süßen Sommersnacks beizeichne: Erdbeer-Stracciatella Joghurt. Ich bin kein großer Fan von Fruchtjoghurts, zumindest nicht von den gekauften. Sind mir oft zu süß oder zu wenig fruchtig, dafür erstaunlicherweise immer so farbenfroh (woher das wohl kommen mag, wenn nachweislich im Durchschnitt nur 1 Erdbeere pro Becher enthalten ist…?). Also mach ich´s lieber selbst, hier kann ich sowohl die Joghurtqualität als auch die Anzahl der Früchte und Süße bestimmen. Und auch mal ein bisschen rumflippen und Schokolade reingeben, wenn ich mag ;) Supereinfach, schnell und definitiv besser als der gekaufte!
16
2011
Shrikhand mit Orangenblütenhonig & wilder Mango / Shrikhand with Orange Blossom Honey & Wild Mango
Shrikhand ist ein leichtes, indisches Joghurtdessert, das mit Honig, Kardamom und traditionell auch noch mit Safran verfeinert wird. Safran hatte ich nicht da, daher blieb er bei mir einfach weg. Normalerweise bin ich kein großer Fan der indischen Küche, was aber hauptsächlich daran liegt, dass ich absolut keinen Kreuzkümmel mag und der in Indien seeehr häufig Verwendung findet. Als ich dann aber diesen völlig kreuzkümmel-freien und sehr lecker klingenden Nachtisch im TV gesehen habe, habe ich mir gleich alles notiert. Superlecker! Genau das richtige Dessert oder süßer Snack für die wärmere Jahreszeit. Der Joghurt ist durch das mind. 2stündige Entwässern sehr schön cremig, ähnlich wie griechischer Joghurt. Dazu kommt süß-aromatische Honig und Kardamom, der dem Ganzen etwas Pfiff gibt. Die Mandeln (die auf dem Bild leider fehlen) sind meiner Meinung nach Pflicht, da sie mit ihrem herrlichen Crunch so gut dazu passen. Wir hatten eine wilde Mango dazu, die es gerade im Bio-Laden gab… ich habe es genau 1 Woche lang geschafft, an ihr vorbei zu laufen, dann war meine Neugier zu groß, ich habe den horrenden Preis mal ignoriert und 2 Stück davon mitgenommen. Wir wurden nicht enttäuscht, sie sind zwar etwas kleiner als normale Mangos, aber definitiv süßer, aromatischer und irgendwie auch “tropischer” im Geschmack. Sie haben uns auch sehr an die Mangos in Thailand erinnert. Wenn ihr mal eine seht, unbedingt probieren!
Shrikhand is a light indian yoghurt dessert spiced with kardamom and sweetened with honey. Creamy, sweet, spicy, light and cool – the perfect dessert or sweet snack for spring and summer. We served it with wild mango which tastes sweeter and more amoratic but feel free to use a regular one as well – or, considering the berry season, I believe that strawberries would be a great addition, too. Note that the yoghurt has to be drained for at least 2 hours.
Rezept für 2 kleine or 1 normale Portion / recipe for 2 small or 1 regular bowl:
















