Fischfilet, Pistazienpesto & Röstkarotten flowers on my plate

Es mag auf den ersten Blick kompliziert aussehen, doch an sich ist das hier ein ziemlich simples Essen. Man wird mit einer großen Auflaufform duftender Köstlichkeiten mit Röstaromen belohnt und die meiste Arbeit macht dabei der Ofen. Man muss nur darauf achten, die Zutaten entsprechend ihrer Garzeit in den Ofen zu geben: zuerst rösten die Kartoffeln eine Viertelstunde, dann kommen die Karotten für ein paar weitere Minuten dazu und am Schluss der Fisch. Und am Tisch kommt dann noch Rucola darüber – und zwar übrigens viel mehr als auf den Fotos, aber hätte ich alles davon drauf geklatscht, hättet ihr leider nichts mehr vom schönen Gemüse und Fisch gesehen. In dem Fall galt also mal: Schönheit vor Wahrheit.

Fischfilet, Pistazienpesto & Röstkarotten flowers on my plate

Im Originalrezept wird der Rucola übrigens untergemischt, so dass er größtenteils anfängt zu welken. Aus irgendeinem Grund hatte ich das Gefühl, dass ich lieber knackigen als welken Rucola auf meinem Teller haben möchte und hab ihn daher nur oben drauf gegeben. Ein paar Blätter sind mir aber entwischt und haben sich unter das heiße Gemüse gemischt, was letztendlich also doch in ein paar welken Rucolablättern resultierte. Und oh Wunder, welkender, lauwarmer Rucola schmeckt gar nicht mal so übel. Nächstes Mal wird also ruhig die Hälfte einfach mal untergemischt. No risk, no fun.  Ach, mit das Beste hab ich ja noch gar nicht erwähnt: Zum leckeren Gemüse und einfach gehaltenen Fisch wird zum Einen noch eine Zitrone mit geröstet, die einen guten Teil Saft beim Garen abgibt und zum Anderen gibt es dann ja noch das wunderbare Pesto dazu: mit Basilikum, Petersilie und Pistazien. Das wurde bei uns zuerst auf den Fisch, dann aufs Gemüse und zum Schluss sogar über den Rucola verteilt.
Am liebsten wäre ich mit Anlauf und Spicker reingehüpft.

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Brokkoli Avocado Salat flowers on my plate

Heute muss ich euch zuerst mal kurz was erklären. Also, folgendes: so gut wie alle meine Artikel werden Tage im Voraus vorbereitet. Mit Text, Fotos, Rezept und eben allem was so dazu gehört. Auch wenn ich liebend gern spontan genug wäre, euch noch am selben Abend zu posten, was ich 2 Stunden vorher gegessen habe, es klappt leider nicht. Ein bisschen Vorausplanung gehört bei mir einfach dazu, sonst bekomme ich das alles zeitlich nicht unter einen Hut. Kleine Anmerkung am Rande: für ein kurzes Handyfoto ist schon öfter Zeit, daher findet ihr auf Instagram einige Schnappschüsse unserer unter-der-Woche-Teller. Jedenfalls, Vorausplanung. So kam es, dass ich am letzten Wochenende hier saß, diesen Artikel vorbereitet habe, mit dem Blick nach draußen und mich am wunderbar-warmem Frühlingswetter erfreuend. Das erklärt den nun folgenden Text – nur falls sich jemand wundert, warum ich gerade heute den Frühling bejubeln muss, wo es doch seit 4 Tagen wieder graue Bindfäden regnet. Es wird ganz bestimmt ganz bald schon wieder ganz sonnig. Los geht´s.
Grün. Sattes, saftiges, wunderbares Grün. Wie lange haben wir uns wohl nach Dir gesehnt? Wohl mindestens genau so lange, wie nach Deinem Buddy, dem strahlenden Blau am Himmel. Richtig schön grün wird es gerade überall – draußen auf den Wiesen, an den Bäumen und nun dank diesem Salat in sämtlichen Grün Tönen auch auf unseren Tellern. Neulich bei Lena von Coconut & Vanilla gefunden, habe ich mich gleich in die Kombination von frischem Salat, knackigem Brokkoli und zartweicher Avocado verliebt.

Brokkoli Avocado Salat flowers on my plate

Bei uns gab´s noch ein paar Frühlingszwiebeln dazu (noch mehr grün!) und die nicht vorhandenen Pistazien wurden durch geröstete Mandeln ersetzt. Für kleine weiße Farbtupfer sorgen Mozzarellastückchen, die durch die Wärme des gerade gegarten Brokkoli ganz leicht anschmelzen. Parmesan oder Feta passt aber auch sehr gut. Dazu gab es eine Dijon-Senfvinaigrette mit einer schönen leichten Schärfe sowie dunkles Vollkornbrot mit grün schmeckender Demeter Butter und Fleur de Sel. Und der Frühling ist da - oder kommt ganz bald wieder…

Brokkoli Avocado Salat flowers on my plate

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Dattel-Linsen & Manouri im Pitabrot, flowers on my plate

Tim Mälzer hatte ich bisher eigentlich kaum auf dem Schirm. Viel zu sehr hatte ich ihn mit Fleisch und deftigen Gerichten in Verbindung gebracht, die mich einfach nie sonderlich angesprochen haben. Als ich dann aber von meiner sehr essensbewussten und wunderbar gesund kochenden Oma (von der ich zum Thema vegetarisch und gesund kochen schon als Kind so einiges mit auf den Weg bekommen und damals schon dankbar aufgesogen habe) sein vegetarisches Kochbuch “Greenbox” geschenkt bekam, war ich doch ziemlich überrascht. Mal abgesehen davon, dass er vom Layout her wohl den gleichen Designer und/oder Illustrator hat wie Jamie Oliver (sieht schon arg ähnlich aus) haben es mir so einige der Rezepte ganz schön angetan und es sind wirklich tolle Ideen dabei. Wer hätte das gedacht!

Dattel-Linsen + Manouri im Pitabrot, flowers on my plate

Ich finde es ja immer wieder toll zu sehen, dass es mehr und mehr vegetarische Kochbücher gibt, die Gemüse so schön feierlich in den Mittelpunkt stellen. Scheint ja ein ziemlich offensichtlicher und für mich auch sehr nachvollziehbarer Trend zu sein. Jedenfalls sind einige richtig tolle Ideen im Buch und angefangen habe ich mit den Dattellinsensalat, den der gute Herr Mälzer mit Kokosrelish, Kichererbsenmus und Pfannenbroten kombiniert. Die Kombination der süß-sauren-knackigen Linsen ist wirklich eine geniale Idee. Bei mir gibt´s die Dattellinsen in Pitabrot, dazu gebratener Manouri (Feta oder Halloumi geht auch), Hummus und Orangenfilets. Und da das Ganze so schön orientalisch angehaucht ist, wurde noch mit Ottolenghi´s Za´atar abgeschmeckt. Wer das nicht zur Hand hat, lässt es einfach weg.

Dattel-Linsen + Manouri im Pitabrot, flowers on my plate

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Spinat Artischocken Panini by flowers on my plate

Von unserer Liebe zu prall gefüllten und kross gebackenem Brot habe ich ja bereits beim Kürbispanini geschwärmt. Hier kommt ein weiteres Beispiel, das mich ebenso glücklich stimmt. Falls ihr schon frischen deutschen Spinat bekommt, nur zu. Ansonsten kann man hier auch gut auf die tiefgekühlte Variante zurück greifen. Dazu gibt es Artischockenherzen aus dem Glas, die in Öl und Kräutern baden durften, ein Hauch Knoblauch, Fleur de Sel und frisch gemahlener Pfeffer runden das Ganze ab. Paninis sind so wunderbar; außen knusprig, innen cremig. Schnell gemacht und einfach immer beglückend. A propos… hier noch die aktuellen GlückLinks:

Artischocken & Spinat Panini, flowers on my plate

Und um noch mehr Glück zu verströmen gibt´s jetzt noch die Gewinner der Salzprojekt Verlosung:

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  Trockenfrüchtekompott mit Vanille Crème Fraiche, flowers on my plate

Es wird mal wieder langsam Zeit für was Süßes, oder? Wie wäre es also mit einem ganz wunderbarem Dessert? Ok, “Trockenfrüchtekompott” hört sich jetzt vielleicht nicht ganz so sexy an wie Triple Chocolate Heidelbeer Cupcakes oder so, aber glaubt mir, es lohnt sich. Ich muss zugeben, hätte ich das Rezept in einem Kochbuch gesehen, hätte ich wahrscheinlich kurz “Aha” gedacht und dann weiter geblättert. Nachdem aber meine liebe Kollegin und Freundin Anne mir bereits des Öfteren ausschweifend davon vorgeschwärmt und mich mit dem Rezept versorgt hat, war es klar, dass ich es mal testen muss – und da kam der Geburtstagsbrunch neulich genau richtig. Am Vorabend wurden also die Trockenfrüchte, in meinem Fall Datteln, Feigen, Aprikosen, Rosinen und Cranberries (kann getauscht werden wie man möchte) mit den Nüssen, bei mir Pistazien, Mandeln und Pinienkerne mit etwas Wasser und einem kleinen Klecks Honig einige Minuten lang geköchelt. Moment, gekochte Nüsse? Da war ich dann doch skeptisch, habe die Anweisung aber natürlich brav befolgt. Ich habe noch eine Vanillestange mit reingeworfen, deren Mark ich vorher ausgekratzt und mit der Crème Fraiche vermengt habe, aber dazu später mehr. Jedenfalls köchelten Früchte, Nüsse, Honig und Vanille so vor sich hin und erfüllten unsere ganze Wohnung mit vorfreudig-süßen Dessertdüften. Natürlich habe ich dann erst mal ein paar Mal zu oft abgeschmeckt, weil es einfach jetzt schon nicht übel war, so richtig himmlisch wurde es aber, als es eine Nacht im Kühlschrank ruhen durfte. Da wurde das Vanillearoma noch intensiviert und das restliche bisschen Wasser wurde von den Früchten und Nüssen aufgesogen, alles zusammen ergab einen schön süßen, knackigen und gleichzeitig cremigen Nachtisch. Naja, in unserem Fall eben Frühstück, aber hey, no regrets. Getoppt wurde das Ganze dann mit besagter Vanille Crème Fraiche und ich musste mich ganz schön zusammenreißen, nicht die Hälfte schon zu verputzen, bevor die Gäste kamen. Also. Was lernen wir daraus? Trockenfrüchtekompott = sexy. So einfach ist das.

Trockenfrüchtekompott mit Vanille Crème Fraiche flowers on my plate

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Winter Bruschetta mit Fleur de Sel_flowers on my plate

Da, sie tut´s schon wieder! Wintergemüse. Aber nachdem ihr mir ja beim letzten Rezept etwas Mut zugesprochen habt, bin ich mal so frech ;) Außerdem ist das hier ja 1. ein “Bye bye Winter” Rezept und 2. sieht es draußen gerade so aus, als ob der Winter für die Verabschiedung ein bisschen Hilfe benötigen würde… vielleicht muss man ihm einfach ein bisschen nachhelfen, damit er sich endlich mal von uns verabschiedet und dem Frühling Platz macht. Vielleicht muss man ein kleines Fest für ihn schmeißen, eine Farewell Party sozusagen. Und um ihm gebührend Lebewohl zu sagen, gibt´s daher nochmal eine kleine Parade, ein feierlicher Aufmarsch, bei dem allerlei saisonales Wintergemüse vorbei schaut und Hallo (bzw. Tschüss) sagt. Mit von der Partie wären dann also die Stars und Sternchen der Wintersaison, darunter meine mittlerweile heiß geliebte rote Bete, Süßkartoffeln, Wintermangold (eigentlich wollte ich Grünkohl, der war aber leider schon nicht mehr da), Pastinaken, karamellisierte Zwiebeln und natürlich Zitrusfrüchte, in dem Fall eine Orange. Grapefruit würde auch passen und wäre ein schöner bitterer Kontrast zum süßen Wurzelgemüse und den Zwiebeln. All das wird schön im Ofen geröstet und dann auf knusprig-warme, frisch gebackene und mit bestem Olivenöl beträufelte Brotscheiben gelegt. Das Olivenöl, das ich hier verwendet habe, schmeckt grandios: scharf-fruchtig, intensiv und ein bisschen (mit ein wenig Fantasie und geschlossenen Augen…) nach lauen Sommerabenden. Sein herber Geschmackt hat mir super zu dem süßen Wurzelgemüse und den Zwiebeln gefallen. Es kommt aus einer Familienplantage in Andalusien und wird ökologisch angebaut, kaufen kann man dieses wunderbare Öl beim Salzprojekt, das ist eine sehr sympathische Kooperation von Matthias und Daniel aus Berlin, die ihre Produkte genau so vermarkten, wie es sein soll: handverlesen ausgewählt und vertrauensvoll. Freunde des mild-fruchtigen Olivenöls werden auch fündig, es gibt nämlich sowohl ein mildes als auch ein intensives.

Fleur de Sel & Olivenöl Salzprojekt, flowers on my plate

Ich wollte euch schon eine ganze Weile mal vom Salzprojekt erzählen, da nämlich eines ihrer anderen Produkte schon seit ein paar Jährchen täglich (ich salze eigentlich nur noch damit) in unserer Küche zum Einsatz kommt und absolut nicht mehr wegzudenken ist: Fleur de Sel, die “Blume des Salzes”, wie es so schön heißt. Als mich Matthias dann neulich angeschrieben hat, habe ich mich umso mehr gefreut, es euch hier vorzustellen, da es definitiv eines meiner Lieblingsprodukte in der Küche ist. Nun gibt es ja so einige Sterneköche, die Fleur de Sel schon empfohlen haben und teilweise glaube ich sogar unter ihrem Namen zu horrenden Preisen in Kleinstmengen vermarkten, die Philosophie vom Salzprojekt gefällt mir da um einiges besser: das Produkt so pur belassen und verkaufen wie es ist und zwar zu einem absolut fairen Preis. In einer rustikalen aber gut durchdachten 1kg-Verpackung aus simplem braunem Papier, innen beschichtet und luftdicht verschließbar, übrigens mit einem netten Insider, den mir Matthias verraten hat: die Umrandung auf dem Verpackungsetikett ist Morsecode für “Hilfe, ich werde in einer Salzfabrik gefangen gehalten” ;) Wenn es nur eine Handvoll Dinge geben würde, die ich mit auf eine einsame Insel nehmen dürfte, Fleur de Sel wäre unter den Top 5. Immerhin muss ich ja den Fisch vor Ort irgendwie würzen. Oder äh, naja, vielleicht auch die dortigen Wildpflanzen, denn ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass das mit dem fischen und mir was werden würde. Ihr merkt schon, so ein Fleur de Sel kann ungeahnte Euphorien bei mir auslösen. Ich bin sogar so begeistert, dass ich über die Jahre schon einige Familienmitglieder erfolgreich angefixt habe und sogar nur noch mit diesem Fleur de Sel verreise, extra in kleine Tütchen abgefüllt. So kam es zum Beispiel im letzten Jahr schon bis nach Kalifornien - was jetzt übrigens genau 1 Jahr her ist und momentan heftigste Fernwehattacken auslöst. Aber zurück zum Thema. Das Salzprojekt hat bisher 3 handverlesene und hochwertige Produkte zu absolut fairen Preisen im Angebot: das Fleur de Sel, das Bio-Olivenöl aus Andalusien und 2 verschiedene Bio-Pfeffersorten aus Südindien, schaut doch einfach mal bei ihnen vorbei, auf facebook und Twitter sind sie auch vertreten. Und ob ihr´s glaubt oder nicht, ich habe doch tatsächlich verlauten hören, dass der Osterhase demnächst einige ihrer Produkte an meine allerliebsten Leser verlosen will! Ist das nicht grandios? Also, stay tuned für ein großes Oster Give-Away :)

Winter Bruschetta mit Fleur de Sel by flowers on my plate

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