Trockenfrüchtekompott mit Vanille Crème Fraiche, flowers on my plate

Es wird mal wieder langsam Zeit für was Süßes, oder? Wie wäre es also mit einem ganz wunderbarem Dessert? Ok, “Trockenfrüchtekompott” hört sich jetzt vielleicht nicht ganz so sexy an wie Triple Chocolate Heidelbeer Cupcakes oder so, aber glaubt mir, es lohnt sich. Ich muss zugeben, hätte ich das Rezept in einem Kochbuch gesehen, hätte ich wahrscheinlich kurz “Aha” gedacht und dann weiter geblättert. Nachdem aber meine liebe Kollegin und Freundin Anne mir bereits des Öfteren ausschweifend davon vorgeschwärmt und mich mit dem Rezept versorgt hat, war es klar, dass ich es mal testen muss – und da kam der Geburtstagsbrunch neulich genau richtig. Am Vorabend wurden also die Trockenfrüchte, in meinem Fall Datteln, Feigen, Aprikosen, Rosinen und Cranberries (kann getauscht werden wie man möchte) mit den Nüssen, bei mir Pistazien, Mandeln und Pinienkerne mit etwas Wasser und einem kleinen Klecks Honig einige Minuten lang geköchelt. Moment, gekochte Nüsse? Da war ich dann doch skeptisch, habe die Anweisung aber natürlich brav befolgt. Ich habe noch eine Vanillestange mit reingeworfen, deren Mark ich vorher ausgekratzt und mit der Crème Fraiche vermengt habe, aber dazu später mehr. Jedenfalls köchelten Früchte, Nüsse, Honig und Vanille so vor sich hin und erfüllten unsere ganze Wohnung mit vorfreudig-süßen Dessertdüften. Natürlich habe ich dann erst mal ein paar Mal zu oft abgeschmeckt, weil es einfach jetzt schon nicht übel war, so richtig himmlisch wurde es aber, als es eine Nacht im Kühlschrank ruhen durfte. Da wurde das Vanillearoma noch intensiviert und das restliche bisschen Wasser wurde von den Früchten und Nüssen aufgesogen, alles zusammen ergab einen schön süßen, knackigen und gleichzeitig cremigen Nachtisch. Naja, in unserem Fall eben Frühstück, aber hey, no regrets. Getoppt wurde das Ganze dann mit besagter Vanille Crème Fraiche und ich musste mich ganz schön zusammenreißen, nicht die Hälfte schon zu verputzen, bevor die Gäste kamen. Also. Was lernen wir daraus? Trockenfrüchtekompott = sexy. So einfach ist das.

Trockenfrüchtekompott mit Vanille Crème Fraiche flowers on my plate

weiterlesen...

Rote Bete Gnocchi by flowers on my plate
Hach. Hört sich schön an, oder? Ist es auch. Diese netten pinken Wölkchen gab es bei uns zum Valentinstag. Der Deal war, dass ich das Essen mache und mein Liebster den Nachtisch. Was er auch irgendwie wunderbar hinbekommen hat. Ich werde euch jetzt nicht erzählen, dass er erst daheim gemerkt hat, dass nur die Hälfte an Buttermenge da war, die er gebraucht hat. Oder dass alle Eier gefehlt haben, für den Kuchen. Zum Glück haben wir liebe Nachbarn. Nein, das erzähle ich euch nicht, weil er es wirklich alles wunderbar gedeichselt hat und der Kuchen ganz fantastisch war. Überhaupt ist es toll, wenn ich auch mal bebackt werde. Wir haben absichtlich kein kompliziertes 5 Gänge Menü ausgesucht, da wir einfach nicht den ganzen Abend in der Küche verbringen wollten. War ja schließlich ein Donnerstag. Und Valentinstag. Nicht, dass ich die 5-Gänge-Menü-Tour nicht auch schon gemacht hätte, aber wenn ich so etwas in Angriff nehme, dann ist grundsätzlich Wochenende oder Urlaub und ich fange am besten schon vormittags damit an. Gaaaaanz stressfrei bin ich dann meist mit guter Musik und ab dem frühen Abend auch des Öfteren mit einem oder zwei Gläsern Glas Wein in der Hand in der Küche vorzufinden. Ich mag das schon mal ganz gerne, aber eben nicht an einem Donnerstag. Also gab es Gnocchi. Die macht man zwar auch nicht mal eben in einer halben Stunde, aber die Idee hat mich einfach nicht los gelassen und die Farbe passte so toll zum Valentinstag und überhaupt. Motiviert war ich also und oft ist das ja auch schon alles, was man braucht.

Rote Bete & Ricotta Gnocchi, flowers on my plate

Das war mein erster Gnocchi Versuch überhaupt. Und mal wieder kann ich nicht so ganz verstehen, was mich die ganze Zeit davon abgehalten hat. Es klingt viel komplizierter, als es ist. Ok zugegeben, bei dieser Variante hier muss man 2 Mal ein bisschen Wartezeit einplanen, in der die rote Bete auskühlen kann, aber wenn man ein kleines bisschen Zeit mitbringt ist das kein Problem. Dazu gibt es ein einfaches, zitroniges Basilikumpesto, das in 5 Minuten im Mixer zusammengerührt wird. Den Ricotta schmeckt man bei den Gnocchi nicht unbedingt heraus aber ich denke, er hilft eine Menge bei der Konsistenz der kleine Knubbelchen – sie halten zwar gut zusammen, sind dabei aber trotzdem weich und fluffig.

youmakemyheartbeet

Das Rezept ergibt ungefähr die doppelte Menge an Gnocchi die wir zu Zweit benötigt haben, der Rest wurde einfach eingefroren und ich freu mich jetzt schon auf ein schnelles, leckeres unter-der-Woche-Essen, für das ich die tiefgefrorenen Gnocchi einfach für ein paar wenige Minuten ins kochende Wasser werfe und mit einer Soße nach Wahl vermenge. Das Pesto hat für uns beide gut ausgereicht, da blieb nichts übrig. Ihr müsst übrigens nicht bis zum nächsten 14. Februar damit warten, wenn ihr die Gnocchi nachmachen wollt. Schließlich – Achtung, cheesy Kitschalarm – kann ja jeden Tag Valentinstag sein. Kitschalarm Ende.
PS: das Dessert könnt ihr hier bestaunen: Klickmich – es war himmlischst!

weiterlesen...

Verlobungsparty

Neulich kam es zu einer spontanen Verlobungsparty bei uns zuhause denn… meine Mama wird bald heiraten! Und zwar im September an der Nordsee in einer herzallerliebsten alten Mühle, die den Namen “Vergißmeinnicht” trägt. Das musste natürlich gefeiert werden und ich habe ein kleines Buffet vorbereitet. Da die beiden immer noch wie frisch verliebt sind, war das Thema “Love Birds” und “Love is in the air” mehr als passend…

verlobungsparty love birds

Zum Anstoßen gab es zuerst eine Holunderblüten-Zitronen-Granita, die mit Sekt aufgegossen wurde und dann ging es an den (kleinen) Buffettisch; es gab Zucchini Carpaccio mit Proscuitto und Parmesan nach Foto e Fornelli

weiterlesen...

ghost cupcakeLeider konnte ich euch diese Cupcakes nicht mehr vor Halloween zeigen, da sie Bestandteil unseres Halloween-Buffets waren und ich sie erst am selben Tag gebacken habe. Ich finde sie aber so putzig, dass ich sie vielleicht sogar nochmal vor dem 31.10.2012 machen werde, wer weiß ;) Wie schon bei den Sheep Cupcakes könnte ich mir diese hier auch gut für einen Kindergeburtstag vorstellen. Sie bestehen aus 3 Komponenten: dem Schoko-Cupcake, dessen Schokonote durch etwas Kaffee (z.B. Schoko-Sahne-Kaffee, den ich noch zuhause hatte und der hat super gepasst hat, bestellen könnt ihr ihn im schnuckeligen Mokka – nein, der Satz ist nicht gesponsort, er ist wirklich lecker ;) )  im Teig noch betont wird, der Schoko-Ganache, die sowohl innen als auch außen zu finden ist und den Geistern aus Baiser. Am besten beginnt ihr mit den Baiser-Geistern, da diese einige Zeit im Ofen trocknen müssen, ihr könnt sie aber auch problemlos schon ein paar Tage vorher zubereiten. Dann müsst ihr nur noch die wirklich unkomplizierten Cupcakes zusammenrühren, die Ganache machen und die Geister draufsetzen und voilà – fertig! Noch ein Wort zu den Baisers: wie fast immer habe ich die Zuckermenge drastisch reduziert, was in diesem Fall aber etwas kontraproduktiv war – die Baisers waren luftdicht verpackt schön knusprig und genau wie sie sein sollten, nach aber nur 1 Stunde außerhalb der luftdichten Verpackung und bei Raumtemperatur sind sie unheimlich klebrig geworden. Ich habe mich online auf Problemsuche begeben und herausgefunden, dass man wohl pro Eiweiß mind. 50g Zucker nehmen sollte, da sie sonst die Feuchtigkeit aus der Umgebung ziehen. Ich habe nur die Hälfte an Zucker genommen, was meine klebrigen Geister erklären dürfte ;) Im Rezept habe ich die Zuckermenge entsprechend korrigiert, damit das beim nächsten Mal nicht mehr passiert.

ghost cupcakes2

weiterlesen...

So ihr Lieben, wie schon auf meiner facebook Seite versprochen, gibt es nun den Bericht unseres Halloween-Buffets. Es gab:

Monster Caprese

monster caprese

Ist denke ich selbsterklärend: ein paar Spritzer Olivenöl und weißen Balsamico auf den Teller geben, Basilikumblätter darauflegen und aus Tomaten, Mozzarella, Oliven mit Paprika und Kressesträußchen Monstergesichter legen.

Wurstfinger im Pumpernickel-Beet

wurstfinger2

Kleine Wiener am einen Ende mit einem gezackten Messer leicht einritzen und eine “Fingernagelvertiefung” einschneiden. Mit Ketchup auffüllen und in ein Beet aus zerkrümelten Pumpernickeln legen.

Spinat-Knoblauch-Quiches mit Frischkäsespinnennetz…

spinat-knoblauch quiche

… bzw. ich zitiere hier mal die liebe Sandra: “Knoblauchquiche mit etwas Spinat” – aber hey, wir mussten ja schließlich die Vampire fernhalten! :P
Das Rezept war das meiner Brokkoliquiche nur mit Blätterteig, 250g Spinat statt Brokkoli und der doppelten Menge an Knoblauch. Für die Deko Frischkäse mit etwas Milch glattrühren und ein Spinnennetz über die ausgekühlte Quiche malen, entweder mit einer Squeezeflasche oder einer Spritztülle.

Dazu gab es noch Nachos mit Guacamole in Kürbisform, von denen ich leider kein Foto habe.

Für´s Dessert habe ich Schoko-Fudge Cupcakes mit Baiser-Geistern gebacken, das Rezept dazu folgt separat findet ihr hier.

Zum Trinken gab es warmen Apple Cider, entweder pur oder mit Rum und Amaretto. Leider habe ich davon auch kein wirkliches Foto, aber hier erkennt ihr ihn in der Mitte in der Glasschüssel:

Apple Cider

apple cider

Der Apple Cider ist denkbar einfach: einfach 2 Liter Apfelsaft erhitzen, 4 Äpfel waschen und mit je 4-5 Nelken spicken, 3-4 Zimtstangen und die Schale einer Orange dazu und alles für insgesamt 1,5-2 Stunden simmern lassen. Wir waren überrascht, wie süß der Cider am Schluss war, obwohl wir überhaupt keinen Zucker dazu gegeben haben. Ich vermute, es kam durch die Äpfel, die im Laufe der Zeit beim Simmern leicht geplatzt sind und entsprechend Süße abgegeben haben.

So, das war´s auch schon!

Zum Schluss noch ein Bild von Creepy Me, beim Versuch, gruselig zu schauen (bitte die passende Musik im Hintergrund dazu vorstellen…)

creepy me

weiterlesen...

Vorab: dieses Rezept ergibt mehr Teig, als ihr für das Dessert für 2 Personen benötigt. Ich rate euch aber dringend, es nicht zu halbieren, denn aus dem restlichen Teig formt ihr einfach schnell ein paar Scones, die ihr am Morgen danach zum Frühstück genießen könnt. Oder ihr friert sie ein, werft sie an einem Samstag morgen vor dem Einkaufen kurz in den Ofen und esst sie noch lauwarm mit Marmelade, dazu ein paar Löffel Naturjoghurt und  frischer Orangensaft. Wenn ihr euch dann verzückt die Krümel aus dem Mundwinkel wischt, werdet ihr froh sein, dass ihr die volle Menge gemacht habt, trust me. Das Originalrezept heißt übrigens “melt in your mouth scones” – und das  “im Mund schmelzen” ist hier absolut buchstäblich gemeint. Ich habe noch nie so leckere Scones gegessen. Ob es an der riesigen marginal erhöhten Sahne- und Buttermenge im Teig liegt? Och, naja, wechseln wir das Thema… ;)
PS: auch hier leider wieder nur ein ganz böses Handyfoto, sorry :(

weiterlesen...