Rote Bete Gnocchi by flowers on my plate
Hach. Hört sich schön an, oder? Ist es auch. Diese netten pinken Wölkchen gab es bei uns zum Valentinstag. Der Deal war, dass ich das Essen mache und mein Liebster den Nachtisch. Was er auch irgendwie wunderbar hinbekommen hat. Ich werde euch jetzt nicht erzählen, dass er erst daheim gemerkt hat, dass nur die Hälfte an Buttermenge da war, die er gebraucht hat. Oder dass alle Eier gefehlt haben, für den Kuchen. Zum Glück haben wir liebe Nachbarn. Nein, das erzähle ich euch nicht, weil er es wirklich alles wunderbar gedeichselt hat und der Kuchen ganz fantastisch war. Überhaupt ist es toll, wenn ich auch mal bebackt werde. Wir haben absichtlich kein kompliziertes 5 Gänge Menü ausgesucht, da wir einfach nicht den ganzen Abend in der Küche verbringen wollten. War ja schließlich ein Donnerstag. Und Valentinstag. Nicht, dass ich die 5-Gänge-Menü-Tour nicht auch schon gemacht hätte, aber wenn ich so etwas in Angriff nehme, dann ist grundsätzlich Wochenende oder Urlaub und ich fange am besten schon vormittags damit an. Gaaaaanz stressfrei bin ich dann meist mit guter Musik und ab dem frühen Abend auch des Öfteren mit einem oder zwei Gläsern Glas Wein in der Hand in der Küche vorzufinden. Ich mag das schon mal ganz gerne, aber eben nicht an einem Donnerstag. Also gab es Gnocchi. Die macht man zwar auch nicht mal eben in einer halben Stunde, aber die Idee hat mich einfach nicht los gelassen und die Farbe passte so toll zum Valentinstag und überhaupt. Motiviert war ich also und oft ist das ja auch schon alles, was man braucht.

Rote Bete & Ricotta Gnocchi, flowers on my plate

Das war mein erster Gnocchi Versuch überhaupt. Und mal wieder kann ich nicht so ganz verstehen, was mich die ganze Zeit davon abgehalten hat. Es klingt viel komplizierter, als es ist. Ok zugegeben, bei dieser Variante hier muss man 2 Mal ein bisschen Wartezeit einplanen, in der die rote Bete auskühlen kann, aber wenn man ein kleines bisschen Zeit mitbringt ist das kein Problem. Dazu gibt es ein einfaches, zitroniges Basilikumpesto, das in 5 Minuten im Mixer zusammengerührt wird. Den Ricotta schmeckt man bei den Gnocchi nicht unbedingt heraus aber ich denke, er hilft eine Menge bei der Konsistenz der kleine Knubbelchen – sie halten zwar gut zusammen, sind dabei aber trotzdem weich und fluffig.

youmakemyheartbeet

Das Rezept ergibt ungefähr die doppelte Menge an Gnocchi die wir zu Zweit benötigt haben, der Rest wurde einfach eingefroren und ich freu mich jetzt schon auf ein schnelles, leckeres unter-der-Woche-Essen, für das ich die tiefgefrorenen Gnocchi einfach für ein paar wenige Minuten ins kochende Wasser werfe und mit einer Soße nach Wahl vermenge. Das Pesto hat für uns beide gut ausgereicht, da blieb nichts übrig. Ihr müsst übrigens nicht bis zum nächsten 14. Februar damit warten, wenn ihr die Gnocchi nachmachen wollt. Schließlich – Achtung, cheesy Kitschalarm – kann ja jeden Tag Valentinstag sein. Kitschalarm Ende.
PS: das Dessert könnt ihr hier bestaunen: Klickmich – es war himmlischst!

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Pasta a la Vodka_flowers on my plate

Dieses Rezept hatte ich leicht abgewandelt schon mal vor 2 Jahren gebloggt – mit ganz, ganz grauenvollem Foto (so schlimm, das hätte ich auch zu Halloween aufhängen können….naja, aller Anfang ist schwer) und einer ähm, wie soll ich sagen… einer ziemlich optimierungsbedürftigen Rezeptbeschreibung. Als ich dann die Pasta vor einiger Zeit nochmal gemacht habe und mir mal wieder auffiel, wie lecker sie ist, habe ich beschlossen, dass ich das Rezept unbedingt mit einem besseren Foto und einer übersichtlicheren Rezeptbeschreibung aktualisieren sollte. Diesmal habe ich Linguine genommen, Spaghetti, Fussili oder Rigatoni passen aber auch sehr gut. Die Soße ist unheimlich cremig und besteht aus gedünsteten Schalotten, Knoblauch, Tomatenmark, Sahne, Parmesan und natürlich einem ordentlichen (!) Schuss Wodka. Ja, ich gebe zu, dieses Gericht reiht sich wohl nicht in die “Healthy Corner” meiner Blog-Kategorien ein. Nichtsdestotrotz ist es ein wirklich gern gesehener Gast in unserer Küche und unseren Bäuchen und wird mal mehr, mal weniger regelmäßig, aber immer gerne gemacht. Diese Version hier ist mit gebratenen Rosmarin-Knoblauch-Garnelen und einem Haufen (da kam noch einiges dazu, nachdem das Foto gemacht wurde) Basilikum. Rucola würde auch toll passen. Grünzeug und so, ihr wisst schon. Ist eben nicht nur gut fürs Auge.

Linguine a la Vodka Garnelen_flowers on my plate

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avocado basilikum creme pasta_flowers on my plate

Dass Pasta mit pürierter Avocado und Zitrone lecker ist, war mir nicht neu. Fügt man allerdings noch frisches Basilikum, geröstete Knoblauchzehen und etwas Olivenöl hinzu und toppt das Ganze dann mit karamellisierten Kirschtomaten… dann, tja dann, hat dieses Essen wirklich einen Höhenflug erreicht. Die Avocado macht die Soße so cremig, dass man hier wirklich schon von einer Pastacreme sprechen kann. Durch die Zitrusnote wird sie aber schön leicht. Dazu dann ein paar von den süß-säuerlichen Tomaten, eventuell etwas frisch geriebener Pecorino oder Parmesan und eure Geschmacksknospen feiern eine rauschende Party. Wer wenig Zeit hat, kann die Tomaten auch weglassen und den Knoblauch entweder pur dazu geben oder kurz in einer kleinen Pfanne in etwas Olivenöl vorsichtig rösten, dann geht alles wirklich ruckzuck und ihr habt innerhalb einer Viertelstunde das Essen auf dem Tisch. Nachtrag: Eilige können auch Zucker in einer Pfanne schmelzen lassen, die halbierten Kirschtomaten dazu geben und blubbern lassen und die Knoblauchzehen in Olivenöl angebraten. Ein paar leicht geröstete Pinienkerne passen übrigens ganz super dazu.

avocado basilikum creme pasta_flowers on my plate

Und damit verabschiede ich mich jetzt erst mal für die nächsten Tage nach Hamburg und an die Nordsee, um die Hochzeit meiner Mutter zu feiern, wir freuen uns schon riesig! Bis bald, ihr Lieben!

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kürbislasagne-1Ok ja – es gibt hübschere Essensfotos, ich weiß. Aber Lasagne zu fotografieren ist eigentlich nie einfach… und lasst euch davon nicht abschrecken, es schmeckt wirklich besser, als es aussieht ;) Schon im September habe ich das erste Mal diese Lasagne gemacht und war gleich begeistert: Kürbispüree (letztes Mal kam mir die Idee, dass man ggf. auch einfach im Ofen geröstete Kürbisspalten nehmen könnte – nächstes Mal vielleicht!), mit ein wenig Zimt, Ahornsirup und Muskat abgeschmeckt, dazu Spinat, saure Sahne mit Knoblauch und eine Menge Mozzarella. Hört sich nach einer etwas bunten Mischung an, ergibt aber pure Glückseligkeit auf der Gabel. Und wie immer bei Lasagne gilt: ein frischer, knackiger Salat dazu, zum Beispiel der hier und das Abendessen ist perfekt :) Reste können auch gut am Tag darauf aufgewärmt werden!

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lasagne ofengeröstetes gemüse

Dass ofengeröstetes Gemüse etwas ganz besonders aromatisches und leckeres ist, wissen wir ja nun. Und jetzt stellt euch dieses Gemüse umgeben von zarten Lasagneblättern, einer herrlichen Schmandcreme und einer pikanten Tomatensoße mit Chili vor. Ach ja, Mozzarella und Parmesan gesellen sich auch noch dazu. Man merkt dieser Lasagne ganz sicher nicht an, dass sie eigentlich wirklich gut für euch ist. So viel leckeres Gemüse, so schön verpackt!

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spaghetti gemüsejulienne trüffelöl Dieses Essen wurde inspiriert von einem Gericht, das ich mal in einem wundervollen Hotel in Luzern gegessen habe, in dem wir vor ein paar Jahren über Silvester waren. In deren Restaurant hatten wir einen traumhaft romantischen Abend und ich habe das erste Mal etwas mit Trüffeln gegessen. Naja, eigentlich waren gar keine richtigen Trüffel drin, nur frische Pasta und Gemüse, sautiert in diesem unglaublich aromatischem Trüffelöl. Ich war so begeistert von dem Aroma des Öls, dass ich die Trüffel überhaupt nicht vermisst habe. Seither bin ich jedes Mal, sobald ich etwas mit Trüffeln rieche, innerhalb von wenigen Sekunden wieder in diesem Hotel in Luzern. Ist es nicht toll, was Gerüche manchmal auslösen können? Als mir vor kurzem dieses Gericht wieder einfiel, musste ich es sofort auf des Menü für die kommende Woche setzen. Zusammen mit Spaghetti, Parmesanspänen und Zuchini- und Karottenjulienne ergibt es eine herrlich leichtes Frühlingsessen.

This dish was inspired by something similar I once ate at a wonderful hotel in Lucerne, Switzerland where we stayed over New Year´s Eve a few years ago. We had a very romantic evening in their fancy restaurant and it was the first time I ate something involving truffle. Well, actually there was no real truffle in it, only their unbelievably delicious truffle-infused oil. I didn´t mind it though, as the oil itself was so good that I didn´t miss the real truffle for one second. Since then, everytime I smell truffle or truffle oil, it reminds me of this evening and our beautiful stay. Isn´t it great, what the smell of some things can do to you? Recently I remembered this dish and put it on the menu for the following week, together with some spaghetti, shaved parmesan and curled zucchini and carrots it makes a wonderful and light spring dinner.

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