Polenta Bärlauch Muffins & Feta Creme, flowers on my plate

Schon seit einer Weile spuken mir Bärlauch Muffins im Kopf herum. Genau genommen schon seit einer ganzen Weile, noch lange bevor die ersten knallgrünen Bärlauchbunde im Wald oder auf dem Markt aufgetaucht sind und lange bevor ich, wie jedes Jahr um diese Zeit, in regelmäßigen Abständen vorbeifahrenderweise an kurzen Waldstücken so tiefe Atemzüge genommen habe, als hinge mein Leben davon ab (ihr wisst, wovon ich rede, oder? Oder…?). Das ist für mich eines der untrüglichsten Frühlingsanzeichen, es sind immer die gleichen Stellen, an denen man den betörenden Knoblauchduft  im Auto selbst durch geschlossene Fenster riechen kann.

Polenta Bärlauch Muffins & Feta Creme, flowers on my plate

Der erste Bärlauch dieses Jahr wurde in unserer Küche zu Blätterteig Tartelettes verarbeitet. Dann kamen die Muffins. Mit Polenta, da ich diesen schönen kleinen Crunch vor allem in herzhaften kleinen Gerichten mag, wie schon damals bei den Zucchini Tartelettes. Ich hatte kurz überlegt, die Feta Crème oben drauf zu spritzen und sie euch als herzhafte Cupcakes vorzustellen, aber mir war gerade nicht nach fancy. Möglich wäre es aber sicher, probiert es ruhig aus wenn ihr wollt. So hat sich die Feta Crème bei mir als Füllung versteckt und da hat sie ebenso gut hin gepasst.

Polenta Bärlauch Muffins & Feta Creme, flowers on my plate

Was sind eure liebsten Bärlauch Rezepte? Bin immer noch auf der Suche nach ein bisschen Inspiration… Pizza steht bisher noch auf der Liste und Bärlauch Carbonara mit Pasta.

Polenta Bärlauch Muffins & Feta Creme, flowers on my plate

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Bärlauch & Mangold Tarte flowers on my plate

Es gibt Tage, da muss es schnell gehen. Tage bzw. in unserem Fall sind es ja meist Abende. Wenn man weder die Zeit, noch oft auch die Lust hat, 10 Minuten lang Zutaten zu schnippeln, bevor es mit dem Kochen überhaupt erst los gehen kann. An solchen Abenden greife ich dann gerne mal auf Blätterteig zurück, von dem ich fast immer was eingefroren habe. Der selbstgemachte hat zwar alle bisher gekauften geschmacklich völlig ausgestochen, ist aber zeitlich einfach oft nicht drin. Genau wie bei Pizza liebe ich die zig Möglichkeiten, die man mit so einer simplen Teigbasis hat.

Bärlauch & Mangold Tarte {flowers on my plate}

Ein bisschen knackiges Gemüse, ein bisschen Käse, dazu einen Salat und ruckzuck ist ein leckeres Essen auf dem Tisch. Inspiriert durch den Frühling wurde der Teig diesmal mit Bärlauch und kurz sautiertem Mangold belegt, Spinat würde auch gut passen. Ich habe kleine Quadrate geschnitten, weil uns nach Mini Happshäppchen Tartelettes war, ihr könnt aber auch eine große Tarte daraus machen.
Und nun, on to the GlückLinks. Eine Menge erste Male in diesem Jahr:

  • Ein Picknick. Das erste in diesem Jahr. Mehr Fotos gibt´s unten
  • Spargel. Der erste in diesem Jahr. From our lovely neighbors, thanks again :)
  • Schon länger auf meiner Glücklichmach-Liste, gibt es nun eine wunderschöne Doku über Herriott Grace
  • Wiesenblumen, die ersten in diesem Jahr. Gepflückt direkt neben einer Hand voll Schafe, die sich der in der Mittagssonne an die leuchtend blühenden Apfel- und Kirschbäume gelehnt und in ihrem Schatten gedöst haben. Und mein Herz hüpfte ein Mal mehr, als ich mal wieder festgestellt habe, an welchem schönen Fleckchen Erde wir hier wohnen

Bärlauch & Mangold Tarte {flowers on my plate}

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Rote Bete Salat mit Ziegenkäse & Rucola_flowers on my plate

Zu Weihnachten habe ich eines der Kochbücher von Yotam Ottolenghi bekommen, Plenty. Das Buch gibt es wohl auch auf Deutsch unter dem Namen “Genussvoll vegetarisch“, ich hatte mir die englische Original-Version gewünscht, Ottolenghi wohnt und arbeitet zur Zeit in London, wo er auch seine Delis und Restaurant betreibt.  In der Food Blogosphäre ist Ottolenghi schon lange kein Geheimtipp mehr und das ist auch gut so – wer auf frisches und gesundes Essen steht, das an Aromenvielfalt kaum zu übertreffen ist, der ist bei ihm genau richtig. Und sowohl seine Rezepte als auch die Fotos lassen einem buchstäblich das Wasser im Mund zusammenlaufen und während man nur so drin herumblättert, sprudeln noch weitere Ideen fast von alleine, wie man dies mit jenem kombinieren oder das hinzufügen und so und so würzen könnte usw. Als erstes wollte ich einen Linsensalat probieren und dabei stach mir einer ins Auge, in dem er für das Dressing Brunnenkresse mit Olivenöl, Rotweinessig, Knoblauch und Salz püriert. Da ich noch Rucola im Kühlschrank hatte, musste der als Ersatz zur Brunnenkresse her halten, erst hatte ich Bedenken, ob das Dressing damit zu scharf wird, aber die waren unbegründet – würzig, aromatisch aber keinesfalls zu scharf. Ich schätze, man darf ihn auch einfach nicht zu lange pürieren, damit er so “sanft” bleibt. Dazu habe ich dann noch 3 rote Bete im Ofen gegart, eine rote Zwiebel mit reingeschnippelt und etwas Ziegenkäse (ich liebe die Kombination von roter Bete und Ziegenkäse!) darüber gekrümelt. Und weil ich irgendwie noch etwas mehr Grün im Salat haben wollte als “nur” das Rucola-Dressing, habe ich noch einen kleinen Mangold gedünstet und zusammen mit den gekochten Linsen unter gemischt. Dazu gab es eine Scheibe kräftiges Vollkorn-Sauerteigbrot, bestrichen mit Butter und etwas Fleur de Sel. Ein Traum! Die (kläglichen) Reste gab es bei mir am nächsten Tag leicht angewärmt zum Mittagessen und wie so oft bei Linsensalat schmeckt er am Tag danach fast noch besser, wenn ihr also genug Zeit und / oder Vorplanung mitbringt, lasst ihn ruhig eine Weile ziehen.

Rote Bete Salat Rucola Ziegenkäse_flowers on my plate

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Naja, genau genommen sind es wohl eher Linsentaler… auch wenn ich eigentlich Bällchen machen wollte ;) Neulich hatte ich abends total Lust auf Linsen, normalerweise koche ich uns, wenn so etwas passiert 1-2 Tassen rote Linsen (die sind ja ruckzuck gar), schnipple ein paar Frühlingszwiebel rein, gebe etwas Feta und sämtliches Gemüse, das der Kühlschrank gerade hergibt mit dazu und mache dann alles mit Olivenöl und Zitronensaft als Salat an. Doch diesmal war mir nicht nach Salat; knusprig, käsig und deftig wollte ich sie diesmal haben, et voilà, die Linsenbällchen waren geboren. Sie sind genau so geworden, wie ich sie haben wollte: pikant, außen schön knusprig und leicht käsig – aber bei all dem trotzdem noch recht gesund und dann auch noch auf einem großen Salat serviert. Wenn ihr es noch käsiger haben wollt, gebt ein bisschen vom geriebenen Käse über die Bällchen, solange sie noch in der Pfanne braten. Hach ja… käsefadenziehende Glücksmomente. Die Bällchen / Taler / whatsoever können heiß, lauwarm oder kalt gegessen werden, uns hat jede Variante geschmeckt. Das Rezept ergibt übrigens eine gaaaanze Menge, wenn ihr zu Zweit seid, macht am besten die Hälfte… wir konnten 2 Tage davon essen ;)

Doch bevor ich euch das Rezept erzähle, hier noch schnell meine GlückLinks für diese Woche:

  • Sarah hat mich interviewt! Was dabei raus kam, seht ihr hier
  • die Tatsache, dass ich die Erweiterung der Küche endlich in meinem Köpfchen abhaken kann, weil es nämlich am Wochenende erfolgreich erledigt wurde – und ich seither um einiges ruhiger abends einschlafe…
  • Pfirsich Panzanella. Letzte Woche gemacht und diese Woche gleich nochmal. Rezept folgt :)
  • Wir haben ein neues Bett gekauft! Mitsamt extra hohen Matratzen (USA-Boxpringbetten-Feeling Hallo! Naja, noch nicht ganz, aber wir arbeiten uns definitiv in die richtige Richtung vor…), übergroßer Decke, passenden Kissen, Tagesdecken und neuer Bettwäsche. Aufgebaut wird´s in 2 Wochen und ich freue mich schon riesig auf die erste Nacht darin

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nusscracker5

Dass geröstete Nüsse, Olivenöl, Kräuter und Meersalz fingerlickin´gut schmecken, das habe ich schon vorletztes Jahr an Weihnachten gemerkt. Da habe ich nämlich eine Nussmischung mit Rosmarin, Paprikapulver, Fleur de Sel und Olivenöl aufgepeppt und dann geröstet. Die gab es vor dem Weihnachtsmenü zum Aperitif. Und wenn ich ehrlich bin – ich hätte wahrscheinlich nicht viel mehr gebraucht an diesem Abend. Gebt mir eine Schüssel voll gut gewürzter, frisch gerösteter Nüsse mit einem Hauch Olivenöl und ich bin glücklich. Als ich dann diese Nusscracker hier gesehen habe, wusste ich sofort, dass sie sicher gut sein werden. Und wie wahr… knusprig, würzig, herrlich. Wie kann man bei dieser Mischung auch enttäuscht werden?

nusscracker

Der Knoblauch passt super. Paprika könnte ich mir auch gut vorstellen. Und nächstes Mal will ich unbedingt etwas geriebenen Parmesan darüber streuen, leider kam mir die Idee erst, als ich sie aus dem Ofen geholt habe. Und wo wir schon beim mediterranen Parmesan sind: wie wäre es mit getrockneten Tomaten, klein gehackten Oliven… ihr wisst schon. Wir haben sie mit einem Dipp aus Frischkäse, Schmand und Frühlingszwiebeln und am Tag darauf mit etwas Camembert und Obst gegessen. Eigentlich wollte ich noch eine Guacamole machen, aber ob ihr´s glaub oder nicht: ich habe einfach völlig vergessen, sie zu machen. Einfach so. Dafür landete die reife Avocado dann im Magic Schokoshake. Es gibt wirklich schlimmeres… für die Avocado und mich.

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Verlobungsparty

Neulich kam es zu einer spontanen Verlobungsparty bei uns zuhause denn… meine Mama wird bald heiraten! Und zwar im September an der Nordsee in einer herzallerliebsten alten Mühle, die den Namen “Vergißmeinnicht” trägt. Das musste natürlich gefeiert werden und ich habe ein kleines Buffet vorbereitet. Da die beiden immer noch wie frisch verliebt sind, war das Thema “Love Birds” und “Love is in the air” mehr als passend…

verlobungsparty love birds

Zum Anstoßen gab es zuerst eine Holunderblüten-Zitronen-Granita, die mit Sekt aufgegossen wurde und dann ging es an den (kleinen) Buffettisch; es gab Zucchini Carpaccio mit Proscuitto und Parmesan nach Foto e Fornelli

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