Bärlauch & Mangold Tarte flowers on my plate

Es gibt Tage, da muss es schnell gehen. Tage bzw. in unserem Fall sind es ja meist Abende. Wenn man weder die Zeit, noch oft auch die Lust hat, 10 Minuten lang Zutaten zu schnippeln, bevor es mit dem Kochen überhaupt erst los gehen kann. An solchen Abenden greife ich dann gerne mal auf Blätterteig zurück, von dem ich fast immer was eingefroren habe. Der selbstgemachte hat zwar alle bisher gekauften geschmacklich völlig ausgestochen, ist aber zeitlich einfach oft nicht drin. Genau wie bei Pizza liebe ich die zig Möglichkeiten, die man mit so einer simplen Teigbasis hat.

Bärlauch & Mangold Tarte {flowers on my plate}

Ein bisschen knackiges Gemüse, ein bisschen Käse, dazu einen Salat und ruckzuck ist ein leckeres Essen auf dem Tisch. Inspiriert durch den Frühling wurde der Teig diesmal mit Bärlauch und kurz sautiertem Mangold belegt, Spinat würde auch gut passen. Ich habe kleine Quadrate geschnitten, weil uns nach Mini Happshäppchen Tartelettes war, ihr könnt aber auch eine große Tarte daraus machen.
Und nun, on to the GlückLinks. Eine Menge erste Male in diesem Jahr:

  • Ein Picknick. Das erste in diesem Jahr. Mehr Fotos gibt´s unten
  • Spargel. Der erste in diesem Jahr. From our lovely neighbors, thanks again :)
  • Schon länger auf meiner Glücklichmach-Liste, gibt es nun eine wunderschöne Doku über Herriott Grace
  • Wiesenblumen, die ersten in diesem Jahr. Gepflückt direkt neben einer Hand voll Schafe, die sich der in der Mittagssonne an die leuchtend blühenden Apfel- und Kirschbäume gelehnt und in ihrem Schatten gedöst haben. Und mein Herz hüpfte ein Mal mehr, als ich mal wieder festgestellt habe, an welchem schönen Fleckchen Erde wir hier wohnen

Bärlauch & Mangold Tarte {flowers on my plate}

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Galette mit Mangold, Feta & Granatapfel, flowers on my plate

Schon ewig wollte ich mal eine tolle, rustikale und vor allem total simple Galette machen. Unser Biolandstand hatte neulich mal wieder wunderschönen bunten Mangold, den ich einfach mitnehmen musste und da ich momentan auch noch in Granatäpfel verliebt bin und ich zudem noch einen Pie Crust Teig eingefroren hatte, der von der Herbstgemüse Quiche übrig blieb, kam die Gelegenheit wie gerufen. Dass so eine Galette ganz passabel schmeckt, muss ich wohl niemandem erzählen. Ich tu´s trotzdem. Blättrig-zarter Mürbteig (bei uns war noch aromatischer Rosmarin mit drin), cremige Füllung, knackige, süß-saure Granatapfelkerne und zum Schluss noch salziger Feta. Und das Tolle: man muss den Teig nicht umständlich in eine Form legen und darauf achten, dass die Ränder auch ja hübsch aussehen, oh nein, eine Galette kann mit solchen Schönheits-Attitüden nichts anfangen. Sie will einfach nur grob rund ausgerollt, befüllt und dann an den Rändern eingeklappt und gebacken werden. Simpel, rustikal und doch irgendwie edel. Ich bin sehr happy, dass mein 1. Galette Versuch gleich so gut gelungen ist und bin mir sicher, dass das erst der Anfang von vielen weiteren Kombination war!

Mangold, Feta & Granatapfel Galette, flowers on my plate

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 herbstgemüsequiche_flowers on my plate

Der wunderschöne goldene Oktober, den wir in den letzten Wochen so genießen konnten, neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Am letzten Wochenende hat er sich nochmal von seiner prächtigsten Seite gezeigt, während wir unsere neue, sehr weitläufige Biosphärengebiet-Nachbarschaft im strahlenden Sonnenschein erkundet haben.

Herbst im Biosphärengebiet_flowers on my plate

Wir haben kleine, im Tal versteckte Dörfchen von oben bestaunt…

Aussichtspunkt Herbst_flowers on my plate

Pferde gestreichelt…

Pferde im Herbst_flowers on my plate

Laub herumgewirbelt, ein paar Äpfel stibitzt und konnten uns am Farbenspiel der Bäume kaum satt sehen.

herbstspaziergang_flowers on my plate

Als wir wieder auf dem Nachhauseweg waren, habe ich überlegt, wie wir den Tag auch kulinarisch noch schön herbstlich abschließen können und so gab es diese Herbstgemüse Quiche. Zuerst wollte ich eine Art Flammkuchen machen, auf den das geröstete Herbstgemüse gelegt und mit kleinen Ricottabällchen bestreut wird, aber als es abends, als die Sonne weg war plötzlich wieder so schnell kühl wurde, wollte ich die Sache dann doch etwas herzhafter machen und so wurde ein Quiche daraus, mit gerösteten Kürbisspalten, Karotten, Petersilienwurzel, Zwiebel, Knoblauch und Speck. Wie ich ja schon öfter erwähnt habe, bin ich immer wieder begeistert von der Transformation, die sämtliche Gemüsesorten im Ofen so hinlegen. Und die Kombination aus frisch geröstetem, süßlichem Kürbis und herzhaften, krossen Speckwürfeln ist einfach nur herrlich. Ich habe den Mürbeteig für die Quiche und den Ricotta selbst gemacht, wenn die Zeit drängt, kann man aber natürlich auch z.B. auf Blätterteig und / oder gekauften Ricotta zurückgreifen.

herbst biosphärengebiet_flowers on my plate

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Kennt ihr eigentlich schon Julia? Julia von Chestnut & Sage. Es gibt ja so Blogs, da klickt es sofort, wenn man das 1. Mal vorbei schaut. Das hier ist genau so einer, also zumindest ging es mir so. Sehr sympathisch geschrieben, schöne Fotos und vor allem: richtig tolle Rezepte. Fast alles trifft hier meinen Geschmack, so zum Beispiel auch diese Pizza mit Birne und Salbei. Ich habe ein bisschen am Originalrezept rumgewerkelt, weil ich keinen Taleggio da hatte, dafür aber (etwas weniger) Ziegenkäse, der auch super gepasst hat. Außerdem habe ich noch ein bisschen saure Sahne mit dazu gegeben, weil es mir sonst, nur mit dem bisschen Ziegenkäse, zu trocken geworden wäre. Tja, ihr Lieben, was soll ich sagen… es war ein Gedicht! Klar, bei den Zutaten: Frische, zarte Birnenspalten auf würzigem Ziegenkäse und knusprig-heißem Pizzaboden, ein Wölkchen Pecorino darüber gestreut, mit Olivenöl beträufelt und mit (natürlich) frisch gemahlenem Pfeffer verfeinert. Dazu ein großer Salat und ich war im Dinnerhimmel. Und wie immer wenn ich Pizza esse, schicke ich gedanklich ein dickes fettes Dankeschön an Steph, von der ich letztes Jahr gelernt habe, wie man mit einem super einfachen Trick restaurantreifen, knusperdünnen Pizzaboden auch Zuhause und ohne Pizzastein perfekt hinbekommt.

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Blütenricotta

Das hier, meine Lieben, das ist absolut und definitiv “Spring on my plate”! Knackiger grüner Spargel und selbstgemachter Ricotta mit einer Blüten-Kräutermischung auf goldgelb gebackenem Blätterteig. Frühling durch und durch – es schmeckt danach, es riecht danach, es sieht danach aus.

Rezept mit grünen Spargel

Die Idee mit dem Blütenricotta hatte ich bei Foto e Fornelli gesehen. Als Blütenmischung habe ich die “Gute Laune” von Sonnentor verwendet, sie enthält neben Meersalz, Bärlauch und ein paar mediterranen Kräutern Ringelblumen, Rosenblüten und Kornblumen. Das hat sooooo gut zum Ricotta gepasst, ich konnte kaum aufhören ihn pur zu naschen, bevor er überhaupt auf die Tarte kam! Ein Traum… die ganzen Blütenaromen, dazu die Kräuter, ein Hauch Knoblauch – besser wird´s wirklich nicht. Alles in allem eine einfaches und traumhaftes Frühlingsessen! Und eben fällt mir ein: die Tarte lässt sich kleingeschnitten gut transportieren, lauwarm oder kalt essen und macht sich damit natürlich auch besonders schön auf einer Picknickwiese :) Und weil Peter zum “Duell der Köpfe” aufgerufen hat, nehme ich sehr gerne mit dieser Tarte daran teil!

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zwiebelkuchenDieses Idee hier habe ich aus der Schrot & Korn vom letzten Monat und war gleich begeistert, als ich die Kombi von Trauben und Zwiebeln sah. Mit dem angegebenen Hefeteig war ich leider gar nicht zufrieden (der Teig war viel zu flüssig und nach entsprechender Mehlzugabe nach dem Backen dann zu hart), daher habe ich im Rezept einen Pate Brisée Teig angegeben, der sicher genauso gut dazu passt. Wer lieber eine Vollkornvariante nehmen will, dem kann ich diesen Boden hier sehr ans Herz legen. Die Füllung aber ist wirklich genial! Die Zwiebelringen werden kurz in Butter geschwenkt und mit ein wenig Ahornsirup oder Honig karamellisiert und passen damit super zu den sowieso schon süßlichen Trauben. Damit das Ganze aber nicht zu süß wird, haben wir für die herzhafte Note noch etwas Bergkäse mit eingebacken. Da der Kuchen fast 1 Stunde backen und dann vor dem Anschneiden noch kurz ruhen muss, solltet ihr den Zeitaufwand vorher mit einplanen. Es lohnt sich aber! Eventuelle Reste können übrigens problemlos – am besten bereits in einzelne Stücke portioniert – eingefroren, bei Bedarf aufgetaut und nochmal kurz im Ofen erwärmt werden. Und nun noch schnell was in eigener Sache: schon lange habe ich mir gewünscht, meine Rezepte auch saisonal in Frühling, Sommer, Herbst und Winter sortieren zu können. Auf der facebook Seite habe ich das jetzt endlich umgesetzt, los geht´s natürlich mit dem Herbst! :)

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