FAQ

Worum geht´s hier?

Hallo! Schön, dass Du her gefunden hast… wir sind Michael und Dani, flowers on my plate ist unser Foodblog. Ich (Dani) schreibe, koche, backe und fotografiere während sich Michael um alles hinter den Kulissen kümmert. In erster Linie geht es hier um gutes Essen, doch da wir auch gerne reisen (wir sind New York und Kalifornien verfallen), schreibe ich hier auch ab und zu mal davon. Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid, findet ihr unten ein paar mehr Infos und Antworten auf Fragen, die am häufigsten gestellt werden.

„flowers on my was?“ – Was heißt das?

flowers on my plate war damals das Ergebnis einer Brainstormingsession; wir wollten einen Namen, der metaphorisch für frisches, farbenfrohes und (meist…) gesundes Essen aus biologischen Zutaten steht, eben einen, der den Blog wider spiegelt. Die “Blumen auf meinem Teller” sind also eine Metapher für gutes Essen im Allgemeinen, denn für uns haben Blumen und gutes Essen eine Menge gemeinsam: natürlich, vielfältig und farbenfroh.

Warum gesund und warum Bio?

Damals, als das mit dem Foodbloggen los ging und ich mich plötzlich ganz begeistert viel öfter in der Küche vorfand als sonst, schon wieder am kochen, backen, oder sonstwas kleinschnippeln kam mir ziemlich schnell auch der Gedanke, was ich da in so rapide steigender Häufigkeit eigentlich alles zusammenrühre und uns vorsetze. Also wurde ich neugierig und habe angefangen zu recherchieren. Und wenn man sich mal ein bisschen eingehender mit den Zutaten und Nahrungsmitteln beschäftigt, merkt man sehr schnell, dass die Unterschiede zwischen Bio und konventionellen Lebensmitteln oft doch enorm groß sind und man lernt viel: Wie uns die Werbung schon ein Stück weit erfolgreich manipuliert hat – auch wenn wir natürlich immer sagen, dass wir es besser wissen. Dass Zucker nicht nur schlecht für Zähne und Hüften ist, sondern z.B. auch das gesamte Immunsystem schwächt. Dass Rezepte aus Vollkorn tatsächlich schmecken können, wenn man sie richtig zubereitet. Wie faszinierend perfekt die meisten Lebensmittel in ihrer ursprünglichen / natürlichen Form in Bezug auf Vitamine, Mineralien und Spurenelementen für uns sind, auch ohne, dass wir sie ständig verändern oder ihnen Zusätze hinzufügen. Alles hier aufzuführen würde total den Rahmen sprengen, aber in der Kategorie „Du bist, was Du isst: Bio & Co.“  gehe ich immer wieder auf das Bio-Thema und auch den Nährstoffgehalt einzelner Zutaten ein und wie diese sich positiv auf uns auswirken.

Wo kauft ihr ein? Ein paar der aufgelisteten Zutaten finde ich nicht im Discounter / Rewe / Edeka etc.

Fast zeitgleich mit der regelmäßigen Foodbloggerei, der Beschäftigung mit unseren Zutaten und dem Bio-Thema haben wir peu à peu unser Einkaufsverhalten umgestellt. Wir kaufen Samstags zuerst unser Obst und Gemüse beim Bioland oder Demeter Stand auf dem Wochenmarkt, danach den Rest an Trockenvorrat und Kühlprodukten im Bioladen, z.B. im Alnatura, manchmal auch im DM und die Kühlprodukte in einem kleinen süßen örtlichen Reformhaus. Brot und Brötchen holen wir vom ansässigen Biobäcker. Das hört sich alles komplizierter an als es ist, da wir mittlerweile super eingespielt sind. Freitag Abend oder Samstag früh mache ich für 10-15 Minuten meinen Menüplan für die kommende Woche, notiere mir dazu den Einkaufszettel und dann wird entsprechend für die kommende Woche eingekauft. Dadurch, dass Obst und Gemüse quasi feldfrisch vom Markt kommen, halten sie sich wunderbar die ganze Woche über. Zu den „exotischen“ Zutaten: es gibt sicherlich einige Produkte, die ich mittlerweile regelmäßig verwende und die es nicht im normalen Supermarkt gibt, Kokosöl zum Beispiel. Falls ihr Interesse daran habt, findet ihr so etwas im Bioladen oder auch online. Ich versuche allerdings wo immer möglich alternative Vorschläge mit dazu zu schreiben, damit nicht jeder erst zum Bioladen fahren muss, bevor er/sie die Rezepte nachkochen kann

Bio ist ja ganz nett, aber einfach viel zu teuer

Das kommt darauf an. Wir geben seit wir Bio kaufen weniger Geld aus als früher, als wir völlig planlos alle paar Tage durch den Discounter / Rewe oder Edeka gestreift sind und eingepackt haben, wonach uns gerade der Sinn stand. Und dann kurz darauf viel zu viel wegwerfen mussten, weil es schlecht geworden ist. Wir finden es schade, dass man in unserem Land diese „Geiz ist geil“ Mentalität auch auf Lebensmittel anwendet – wieso soll ich von etwas, das ich mindestens 3 Mal täglich zu mir nehme und das mich nachweislich gesund oder langfristig auch krank machen kann das Allerbilligste wählen? Unsere Gesundheit und auch unsere Umwelt ist uns das bisschen Mehrgeld und den bewussteren Einkauf einfach wert. Mehr dazu findet ihr in diesem Artikel: Bio = zu teuer? Der Artikel ist zwar von 2011 und unsere Einkaufsroute hat sich zwecks Umzug schon wieder geändert, aber die Aussagen bleiben die gleichen

Woher nimmst du die Zeit fürs Kochen, Backen und Bloggen?

Wir sind wie gesagt mittlerweile sehr gut eingespielt. Ich versuche 1x wöchentlich ein Rezept zu bloggen, das vorher eben entsprechend fotografiert wurde. In der Anfangszeit konnte ich öfter bloggen, doch irgendwann wurde es zu viel und mit 1x pro Woche kommen wir mittlerweile gut klar. Kochen, backen und fotografieren sind für mich kreative Entspannungstherapie, oder auch ganz simpel: ein großes Hobby. Selbst kochen kostet natürlich schon etwas Zeit und in Verbindung mit unseren Vollzeitjobs kommt bei uns das Abendessen in den seltensten Fällen vor 19 oder manchmal auch 20 Uhr auf den Tisch, aber damit können wir gut leben. Außerdem lernt man mit der Zeit immer besser, voraus zu planen. Dazu gehört, dass ich wöchentlich das Menü mit 5-6 Rezepten für die kommende Woche zusammenstelle und wir dementsprechend einkaufen. Das ist so eine Erleichterung, das glaubt man gar nicht. Keine ratlos vor dem Kühlschrank stehenden „oh Gott, was koch ich heute nur“ Fragen mehr, keine panischen (und viel zu ausschweifenden, weil hungrig ausgeführten) Supermarkttouren nach Feierabend, einfach nur entspannt. Meistens zumindest ;)

Gibt es bei euch immer nur gesundes Essen? Was ist mit Schokolade?

Ha! Wir lieben Schokolade! Alles andere wäre gelogen. Und wir essen sie auch gerne, nur eben mit Genuss und nicht in rauen Mengen. Wir haben gemerkt, dass wir uns viel besser fühlen wenn wir uns entsprechend ernähren, wir sind fitter, gesünder und habe mehr Energie. Ja ok, das hört man irgendwie immer… aber so einen Unterschied dann tatsächlich am eigenen Körper zu spüren ist einfach eine ziemliche Erfahrung und motiviert. Klar haben wir auch mal Phasen in denen das alles nicht so klappt wie wir wollen, oder ich auch mal faul bin und wir uns eine Pizza holen. Aber grundsätzlich ja, meistens essen wir tatsächlich „so gesund“ ;)

Ich versuche hier ja auch ein bisschen daran zu erinnern, dass frisches, gesundes und farbenfrohes Essen keine Folter ist, sondern richtig schmecken, Freude machen und sexy sein kann. Einfache, gute und vollwertige Zutaten sind meist besser als man denkt und die Kombinationsmöglichkeiten sind unendlich. Das Wort “gesund” hat bei vielen Menschen einen schalen Beigeschmack. “Gesund”, das ist etwas, was man sollte, was man muss und immer schwebt die Drohung mit: wenn du dich nicht gesund ernährst, wirst du irgendwann dick, krank und unglücklich. Was ziemlich blöd ist, denn wer will sich schon gerne ein schlechtes Gewissen beim Schokolade essen machen lassen? Eben. Wir sind der Meinung, dass es die Mischung macht und wer sich überwiegend bewusst und (Achtung, da kommt es wieder, das böse Wort) gesund ernährt, soll eben auch kein schlechtes Gewissen haben, wenn er sich mal ein 2. Stück Kuchen auf den Teller lädt. Essen soll schließlich Spass machen und die Zubereitung davon ebenso. Deshalb – und weil wir uns nicht gerne in Schubladen stecken lassen ;) – findet ihr hier sowohl Gesundes (süß oder herzhaft), als auch manchmal weniger Gesundes, viel Vegetarisches, aber manchmal auch Nicht-Vegetarisches und sogar das ein oder andere vegane Rezept, wonach uns eben der Sinn steht und was gerade so in unserer Küche brutzelt. Gebt der Natur eine Chance, sie weiß am besten, was gut für euch ist. Und esst dann auch weiterhin – mit gutem Gewissen – euer Stück Schokolade ;)

Die Veganer-Frage: wie können Milchprodukte für dich „natürlich und gesund“ sein?

Über „natürlich“ kann man selbstverständlich streiten. Ich verstehe z.B. den Punkt, dass es nicht gerade natürlich ist, wenn Milchkühe nur für den menschlichen Bedarf als Nutztiere gezüchtet und gehalten werden. Wir sind keine Veganer, aber  als “Menüplanverantwortliche” (was ein Wort!) achte ich aus vielerlei Gründen auf einen bewussten Konsum tierischer Produkte und bin begeistert von vielen veganen Rezepten, die ich vorher nicht kannte, z.B. selbstgemachte Mandelmilch, die es mittlerweile regelmäßig bei uns gibt. Viele unserer Rezepte sind leicht veganisierbar, seit einiger Zeit vermerke ich das auch an der entsprechenden Stelle mit einem Sternchen *. Für mich sind vegane oder auch rohköstliche Rezepte eine absolute Bereicherung im Repertoire, auf die ich sehr neugierig bin und die mich immer wieder begeistert. Allerdings kann und möchte ich nicht zu 100% auf tierische Produkte verzichten, weder auf Milchprodukte noch auf Fisch oder Fleisch, was eben ab und zu bei uns auf den Tisch kommt. Und wenn das der Fall ist, dann ist es ausnahmslos von hochwertiger Qualität, nachhaltig (beim Fisch) und Bio. Viele mögen sagen, dass es das auch nicht besser macht, aber der Meinung bin ich nicht. Wenn ich ein Ei oder ein Stück Käse genieße, das von einem wesensgerecht gehaltenem Tier kam, dann finde ich, dass es sehr wohl einen Unterschied macht gegenüber einem Produkt aus der Massentierhaltung. Die Rezepte hier spiegeln unsere Art zu Essen wider – sie ist nicht perfekt (wobei “perfekt” ja auch immer relativ ist), das war sie nie und muss sie auch nicht. Sie ist einfach eine natürliche Entwicklung, die wir seit dem Foodbloggen und dem damit verbundenen vielen Kochen durchlebt haben und auch weiterhin durchleben und dementsprechend macht sie sich auch hier auf dem Blog bemerkbar. Wohin die Reise geht wissen wir selbst nicht. Aber wir freuen uns sehr, wenn ihr uns dabei begleitet.

Was sind GlückLinks?

Diese Initiative wurde von Sarah von My Mood Food ins Leben gerufen. Etwa ein Mal im Monat blogge ich Links zu Orten, Personen, Dingen oder Ereignissen, die mich oder uns in den letzten Wochen erfreut und bewegt haben. Ich finde, es ist eine schöne Möglichkeit, die letzte Zeit Revue passieren zu lassen und sich zu überlegen, wovon man manchmal mehr im Leben haben könnte oder sollte, oft sind es die kleinsten Kleinigkeiten, die einen glücklich machen und inspirieren.

Und sonst so?

Falls ihr mehr erfahren oder mal “hinter die Kulissen” schauen möchtet, findet ihr uns auch auf InstagramPinterestfacebook und Twitter. Außerdem freuen wir uns über jeden einzelnen Kommentar oder email von euch, denn der Austausch mit euch ist mit das Schönste am Bloggen! Wenn ihr Fragen, Anmerkungen, Kritik oder einfach nur Zeit und Lust habt, schickt gerne jederzeit eine email an dani@flowersonmyplate.de

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