kürbispüreeWer in der amerikanischen Food Blogsphäre unterwegs ist, kommt an allerlei Kürbisleckerein nicht vorbei. Und das ist gut so, denn was ruft mehr nach Herbst und was könnte die gemütliche Jahreszeit kulinarisch schöner einläuten als Kürbis, am besten noch gepaart mit Zimt, Nelken und Muskat? Wo hierzulande außer Kürbiscremesuppe und vielleicht noch Kürbisgemüse vieles noch recht unbekannt ist, gibt es in den USA sämtliche Variationen, die man sich nur denken kann, gerne auch als süße Backwaren und inklusive dem berühmten Pumpkin Pie, den ich auch noch testen will. Letztes Jahr habe ich bereits Pumpkin Cream Cheese Muffins gemacht, die göttlich waren, aber leider habe ich verpasst, sie zu bloggen. Für die Muffins habe ich mich damals an Kürbispüree aus Vermont bedient, das wir gerade frisch aus dem Urlaub mitgebracht hatten. Da sich die Dosen locker 1-2 Jahre halten, habe ich gleich mehrere mitgenommen. Nun geht mein Vorrat allerdings langsam zur Neige und es wurde Zeit, herauszufinden, wie ich das Ganze selbst herstellen kann. Und hätte ich gewusst, wie einfach das geht, hätte ich die Dosen in Vermont gelassen! ;) Kinderleicht, wirklich und noch dazu um einiges nahrhafter als die Dosenkumpels: Hokkaido (er ist cremig, süßlich und man muss ihn nicht schälen) waschen, Kerne entfernen, klein schneiden und etwa eine halbe Stunde im Ofen rösten. Pürieren, fertig! Ihr seht also, es gibt ab jetzt keine Ausrede mehr, Kürbisbackwerk links liegen zu lassen! ;)

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karamell brownies
Jepp, genau. Karamell + Brownies. Mit all dem Zucker, der Butter und Schokolade, die sie vermuten lassen. Im Normalfall ernähren wir uns ja recht ausgewogen und die Zeit, in der ich so ungefähr 2x pro Woche lauter Zuckerbuttersauereienleckereien gebacken habe, sind eigentlich vorrüber. Daher auch die meist etwas gesund angehauchten Rezepte hier. Für jede Regel gibt es ja aber bekanntlich (so einige) Ausnahmen und für diese Schätzchen hier gilt genau das.

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white bean dippDipps sind eine super Sache: feed a crowd, machen sich gut auf einem Buffet oder geben einen tollen Filmabend Begleiter mit Gemüsesticks und Brotchips ab.  Dieser hier hat durch die Bohnen einen sättigenden Nebeneffekt, Olivenöl sorgt für die cremige Note (und einen tollen Geschmack), Basilikum und Rosmarin geben eine herrliches Aroma und der Zitronensaft fügt die nötige Säure hinzu. Ein bisschen Knoblauch darf natürlich auch nicht fehlen. Und das Beste: man wirft alles in den Mixer / Küchenmaschine und in spätestens 5 Minuten ist der leckere Snack fertig. Da dauert das Gemüse schnippeln länger ;)

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zimt cupcakesDer Herbst ist da und ich bin ganz verzückt, geht es euch auch so? Vor allem die ersten Wochen finde ich herrlich, das ist wirklich meine liebste Zeit im Jahr. Herbst, das heißt für mich: die erste Tasse heiße Schokolade. Flatterkleidchen mit Stiefeln. Lange Filmabende auf der Couch mit Kuscheldecke. Erinnerungen an Neuengland. Spaziergänge im Herbssonnenlicht, eingehüllt in Strickjacken und garniert mit buntem Laub. Dahlien. Äpfelbäume, die ihre Äste unter der üppigen Früchtelast biegen. Und natürlich einer ganze Menge toller saisonaler Dinge zum Kochen und Backen: Apple Pies (Rezept folgt!), Karamell-Dinge, Kürbisse in sämtlichen Variationen, Zwiebelkuchen… und natürlich Zimt. Für manche ist es eher ein Wintergewürz, ich finde aber, dass es auch ganz hervorragend in den Herbst passt. Also habe ich diese Zimt Cupcakes hier gemacht. Und es sind wohl die zartesten, flaumigsten Cupcakes geworden, die ich je gebacken habe. Schuld daran ist Miette, das Backbuch zur Bilderbuch-Konditorei in San Francisco, das mir mein Mann kürzlich geschenkt hat. Das habe ich regelrecht verschlungen und einige Techniken aus dem Buch auf diese Cupcakes hier angewendet, u.a. das sehr sehr lange Rühren von Butter und Zucker. So lange, bis die Masse sich vergrößert und fluffiger wird, als ich es je für möglich gehalten hätte. Das Topping besteht diesmal total simpel aus griechischem Joghurt (meine neue Sucht, habe ich kürzlich auf “unserem” Hof entdeckt und bin seither davon besessen), gesüßt mit Ahornsirup und mit ein wenig Zimt bestreut. Probiert es aus, wir waren absolut begeistert!

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gebackene haferflockenIn den USA erfreuen sich “baked oatmeals” ziemlicher Beliebtheit und ich bin ein neues Mitglied der Fangemeinde. Warme, eingebackene Haferflocken in einer Mischung aus Milch, Ei und Ahornsirup. Dazwischen werden noch ein paar Früchte eingeschichtet und wenn alles dann mit etwas Butter im Ofen zusammenbackt, die Banane dabei butterweich wird, die Himbeeren ihren süß-säuerlichen Fruchtsaft abgeben und die ganze Küche nach Zimt riecht, dann ist die Vorfreude auf das Frühstück groß. Da die Himbeersaison ja gerade erst vorrüber ging, habe ich auf tiefgekühlte zurückgegriffen, die ich noch im Gefrierschrank hatte, klappt tadellos. Auf Zucker kann man hier getrost verzichten und dafür lieber mit ein wenig Ahornsirup oder Honig süßen. Die (reifen) Bananen steuern auch noch etwas Süße bei.

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KokosquinoaAls es kürzlich die ersten frischen, windigen Spätsommer-/Frühherbstvormittage gab, hatte ich am Wochenende mal Lust auf ein warmes Frühstück. Da ich neuerdings ja eine kleine Verliebtheit zu Quinoa hege und noch etwas angebrochene Kokosmilch im Kühlschrank da war, habe ich versucht das Ganze zu kombinieren. Heraus kam ein sehr leckerer, sättigender und gesunder Kokosquinoa, getoppt mit etwas Obst (frische Feigen und die letzten Heidelbeeren diesen Sommer!). Leicht gesüßt ein richtiges Soulfood-Frühstück.

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pizza mit mangold
Und noch ein Rezept aus dem Archiv, das es schon lange auf den Blog hätte schaffen sollen – allein schon wegen dem schnellen Teig. Pizzateig mit Hefe ist natürlich der Klassiker, das Original, das außer Konkurrenz steht. Wenn´s aber mal schnell gehen muss und man weder Zeit hat, um entweder den Hefeteig in Ruhe gehen zu lassen oder den bereits fertigen, eingefrorenen Teig auftauen zu lassen, habe ich hier eine Alternative, die – wenn auch ein wenig anders – fast genauso gut schmeckt. Genau genommen ist es eine Art Flammkuchenteig und wirft beim Backen ein paar dekorative Blasen. Er enthält eine gute Menge Olivenöl (das man auch etwas rausschmeckt – herrlich!), kann aber wunderbar eben auch als Pizzateig genommen werden. Wir haben die Pizza mal wieder ganz simpel weiß und mit sautiertem, bunten Mangold belegt – eines meiner neuen Lieblingsgemüse, ich stehe total auf diese Regenbogenfarben, der macht mich schon beim Schneiden glücklich :) Dazu gab es den wohl einfachsten und schnellsten Tomatensalat der Welt: Tiefrote Tomaten, frisch vom Balkon gepflückt, nur mit einem Spritzer Olivenöl, Salz und Pfeffer angemacht.

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So ihr Lieben, es ist mal wieder soweit, ich brauche euch! Die Abstimmphase für den aktuellen Beeren-Back-a-thon hat begonnen und wenn ihr möchtet, könnt ihr HIER für meinen Raw & Frozen Himbeer Cupcake voten. Ein Blick lohnt sich allemal, denn die Konkurrenz geizt nicht mit kreativen und traumhaften Beerenkombinationen! Ich danke euch vielmals und schicke euch in Gedanken viele kleine Cupcake-Küsschen!! :)

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