Nachdem die Reaktion auf meiner Facebook Seite so schön positiv war, möchte ich die “Du bist, was Du isst” Kategorie langsam aber sicher etwas ausbauen. Quasi als kleiner Vorsatz für dieses Jahr möchte ich ein bisschen öfter auf die Zutaten an sich eingehen und zeigen oder in Erinnerung rufen, was warum gut für uns ist und was sie so spannendes mit unserem Körper anstellen. Diesmal geht es um Kokosöl bzw. Kokosfett. Auf amerikanischen Foodblogs und immer mehr auch in Deutschland, liest man schon seit geraumer Zeit, wie gesund es im Vergleich zu anderen Ölen und Fetten sein soll. Nach kurzer (und zugegebenermaßen sehr oberflächlicher) Recherche bin ich vor ein paar Monaten also los, um mir ein Glas davon zu besorgen. Als ich es in der Hand hielt, musste ich bei genauerem Hinsehen allerdings erst mal nach Luft schnappen: der Anteil an gesättigten Fettsäuren lag bei 92%! Und wie wir ja alle wissen, sind gesättigte Fettsäuren nicht so wirklich optimal. Ich wollte schon aufgeben, habe es aber trotzdem mitgenommen und zuhause nochmal gründlich recherchiert. Und siehe da: Kokosfett/-öl enthält zwar viele gesättigte Fettsäuren, allerdings ganz bestimmte, nämlich mittelkettige gesättigte Fettsäuren, die besonders leicht verdaulich sind und die der Körper lieber gleich in Energie umwandelt, anstatt sie als Fettpolster einzulagern (Hallo? Herzlich Willkommen in meiner Küche, ihr neuen Freunde!). Außerdem ist über die Hälfte der Fettsäuren die sogenannte Laurinsäure, die dafür bekannt ist, das GUTE Cholesterin, also das HDL Cholesterin zu erhöhen, es wirkt sich insgesamt also positiv auf den Cholesterinspiegel aus. Laurinsäure wirkt zudem noch bakterien-, viren- und pilzhemmend. Was für ein Allrounder. Was gibt es noch schönes über Kokosöl zu sagen?

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heidelbeer-kokos-smoothie

In letzter Zeit habe ich wirklich viele Smoothies probiert, aber dieser hier gehört zu meinen Lieblingen und daher muss ich ihn gleich mal mit euch teilen. Wer kein Kokoswasser zur Hand hat, kann meiner Meinung nach auch auf halb Kokosmilch/halb Wasser zurückgreifen, das habe ich selbst zwar noch nicht getestet, macht das Ganze aber sicher auch sehr lecker und cremig. Probiert ihn aus, er geht ratzfatz und ich liiiiiebe ihn. Wirklich. Er ist cremig, süß und sättigend. Außerdem stellt er ganz tolle Dinge mit euch an: Heidelbeeren sind voller natürlicher Antioxidantien und machen damit freie Radikale im Körper unschädlich, was wiederrum Entzündungen und Herz-/Kreislauferkrankungen vorbeugt. Kokoswasser steckt voller Mineralstoffe und Vitamine, ebenso wie Walnüsse. Nettes Plus fürs Auge: die herrliche Farbe. Überhaupt habe ich mich irgendwie in alle möglichen Smoothies mit ihren schönen Farben verknallt: ob sonnengelb bei Mango-Kokos, erdbeerrot bei Beere-Blutorange oder grasgrün bei Apfel-Gurke-Minze, diese Farben machen mich morgens schon glücklich.

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frucht-nuss-pralinenDiese Schätzchen gibt es bei mir im Rahmen einer Detox-Kur, die ich gerade mache. Ja, auch ich konnte mich dieses Jahr nicht vor dem weit verbreitetem, jahresanfänglichen Körperüberholprogramm drücken… nach dem ganzen (teilweise wirklich miesem) Essen in den Wochen vor, während und nach dem Umzug hatte ich das Gefühl, ein bisschen was machen zu wollen um meinen Körper wieder auf Vordermann zu bringen und den ganzen Müll, der sich angesammelt hat über Bord zu werfen, sprich: entgiften. Als ich das dazugehörige Programm auf Whole Living entdeckt habe, zu dem auch eine meiner Lieblings-Foodbloggerin Sarah B. beigetragen hat, war für mich die Sache klar. Das Ganze ist aufgeteilt in 3 Wochen (ich mache allerdings nur 5 statt 7 Tage von jeder Woche und bin nun am Anfang von Woche 2) mit jeweils verschiedenen Zutaten, die im Laufe der Zeit wieder hinzukommen. Die erste Woche ist die simpelste und nach dem Motto “back to basics” gestaltet – hier sind nur Früchte, Trockenobst, Gemüse, Nüsse, Samen, Kerne, hochwertige Pflanzenöle wie Olivenöl und Gewürze erlaubt. Also keinerlei Kohlenhydrate, Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Zucker, Koffein oder Alkohol. Hört sich hart an. Ist es auch. Zumindest stellenweise. Aber die unglaublich große Vielfalt allein an Gemüse und Früchten entschädigt doch für einiges. Und da ich eigentlich überhaupt kein Fan davon bin, mir selbst Essen zu verbieten, ist das für mich das höchste der Gefühle, was eine Entgiftungskur betrifft, immerhin kann ich hier Obst und Gemüse in sämtlichen Variationen zu mir nehmen und zwar ohne Abstriche. Denn wer denkt, dass es bei mir die ganze Zeit über nur Rohkost gibt, irrt gewaltig. Auf dem Plan standen bisher zum Beispiel gedämpfter Broccoli und Kürbis auf Salat mit Mandelmus-Knoblauch-Dressing, buntes Röstgemüse (das liebe ich ja sowieso) und Suppen in sämtlichen Variationen. Zum Frühstück gibt es leckere, abwechslungsreiche Smoothies (Rezept folgt); wahre Vitaminbomben.

Sogar für Snacks ist gesorgt, diese Pralinchen hier sind zum Beispiel die perfekte Waffe gegen süße Gelüste; sie bestehen aus verschiedenen getrockneten Früchten sowie gemischten Nüssen, Samen und Kernen und werden mit Zimt und einer Prise Meersalz abgeschmeckt und in Sesam gerollt. Wenn ich ein oder zwei Stück davon esse, könnte ich so ziemlich jede Schokotafel links liegen lassen. Was nicht heißt, dass ich mich nicht wieder auf gute, hochwertige Schokolade freue, das ist ja wohl klar ;) Aber es ist eine schöne, süße Snackidee. Ich bin jeden Tag aufs Neue erstaunt, wie gut man Zucker dank vielerlei süßer Früchte (Banane, Datteln, getrocknete Feigen usw.) vermeiden kann. Außerdem hätte ich nie gedacht, dass man sich nur an Gemüse so dermaßen satt essen kann. Also wirklich richtig “kein-Platz-mehr-für-Nachtisch-pappsatt”. Ich bin mal gespannt, wie es weiter geht! Oh und noch etwas: obwohl man wohl zwangsweise ein wenig Gewicht verliert, geht es bei dieser Kur in erster Linie nicht darum, abzunehmen, sondern seinen Körper mit dem ganzen frischen, farbenfrohen und puren Essen regelrecht zu verwöhnen, es geht also nicht um Kalorien zählen oder Fett zu reduzieren (davon halte ich sowieso nichts) und ist damit auch keine Diät (davon halte ich noch weniger). Und ist ja klar, dass es auch den Geist erfreut, wenn man mal wieder sieht, was Mutter Natur alles grandioses hervorbringt und wenn man sieht und merkt, wie gut einem Essen tun kann.

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Juhu, ich melde mich zurück aus der Küche! Sie ist zwar immer noch nicht ganz fertig, aber ich kann mittlerweile wieder kochen und backen und vor allem: der Umzug ist geschafft und wir sind sehr happy! Wer meine Facebook Seite kennt, wird es schon wissen: diese Cookies waren unsere erste Backofen Aktion in der neuen Wohnung. Der Duft ist absolut himmlisch und der Geschmack hat mich sehr überzeugt, vor allem wenn man bedenkt, dass sie eigentlich zu den gesünderen Keksen gehören – auch wenn man es ihnen definitiv nicht ansieht, schmeckt oder es sich gar vom Titel ableiten liese. Ich war neugierig darauf, weil sie nur aus einer Hand voll guter Zutaten bestehen und ich umzugsbedingt an dem Tag sowieso nicht sehr viel mehr im Haus hatte. Sie sind komplett ohne Butter, Zucker und Ei gebacken, was sie damit auch veganfreundlich macht. Der Erdnussgeschmack kommt sehr intensiv durch und ich kann es kaum erwarten, sie auch z.B. mal mit Mandelmus zu testen! Die Schokostückchen waren im Originalrezept nicht enthalten, aber ich konnte sie mir nicht verkneifen und die Zartbitterschokolade passt einfach super.

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tofuburgerSo ihr Lieben, ich hoffe, ihr hattet alle eine super Silvesterparty und einen herrlichen Start in 2012! Jetzt nach den Feiertagen können wir´s ja mal wieder etwas “leichter” und vor allem weniger süß angehen lassen, daher gibt es heute eins meiner ältesten Rezepte; Tofuburger. Soja an sich ist ökologisch gesehen ja ein sehr komplexes Thema und geistert immer wieder durch die Medien. Ich bin da nicht total drin, weiß aber, dass es wichtig ist, Biotofu zu nehmen, da dieser keinen genmanipulierten Soja enthält – denn wir wissen ja: genmanipuliert = böse, weil es die Produktvielfalt einschränkt, wir erinnern uns. Ebenso wichtig ist der regionale Bezug, also lieber Tofu aus Deutschland kaufen, anstatt ihn völlig unnötigerweise aus Übersee ankarren zu lassen. Geschmacklich gesehen habe ich generell zwar kein Problem mit Ersatzfleischprodukten aus Tofu, aber ich muss sagen, dass Tofuburger – neben Tofusaitenwürstchen – so ziemlich das einzige sind, was ich persönlich aus dem immer größer werdenden Repertoire zu mir nehme. Und wenn dann meist in Form dieser Burger. Als verkappte Halbvegetarierin (so etwas nennt man heutzutage ja Flexitarier, wie ich kürzlich gelernt habe) bin ich schon seit Jahren ein Fan davon, die Kombination mit Lauch, Knoblauch, Basilikum, Chili etc. ist einfach nur lecker. Hier also ein Rezept, das mich schon seit 10 Jahren begleitet und immer wieder gerne gemacht wird :)

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selbstgemachtes Nutella1So, ein Posting vor Weihnachten schaffe ich noch! Nochmal etwas Süßes, denn nach den Feiertagen könnt ihr das vermutlich nicht mehr sehen ;) Kürzlich hatte ich abends unglaubliche Lust auf ein Nutellabrot, wir haben aber schon seit Ewigkeiten kein Nutella mehr gekauft (tatsächlich musste ich das letzte angebrochene Glas sogar wegwerfen, weil es bereits abgelaufen war und entsprechend geschmeckt hat! Hätte nie gedacht, dass uns das mal passiert…), also musste improvisiert werden. Eigentlich ist ja klar, woraus es besteht: Nüsse, Schokolade und Fett. Ach ja, und Zucker, und zwar nicht zu knapp. So habe ich mich also in die Küche begeben und ein bisschen experimentiert.  Dass es auf Anhieb klappt, damit hätte ich nicht gerechnet, umso mehr aber natürlich gefreut. Es besteht nur aus Haselnüssen (die aber geröstete sein sollten wegen dem herrlichen Aroma, wie das geht, seht ihr hier), Zartbitterschokolade, Kokosöl und Honig. Und das Ergebnis war wirklich richtig lecker! Am 1. Tag war mir persönlich die Konsistenz noch ein Tick zu flüssig, es härtet aber etwas nach und war danach richtig schön streichfähig, wie es sein sollte.

selbstgemachtes NutellaUnd nun wünsche ich euch allen wunderbar-schön-entspannte Weihnachtsfeiertage, genießt die Zeit mit Freunden und Familie und hoffentlich einer Menge tollem Essen! Falls wir uns vorher nicht mehr hören (der Umzugsstress geht ab nächster Woche in die heiße Phase) natürlich auch einen tollen Start in 2012!

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Und noch ein Weihnachtsrezept… eins, das ich euch wirklich sehr ans Herz legen kann, ich jedenfalls bin sehr begeistert. Auch das habe ich wieder bei Paule “geklaut”, ich fand die Idee mit diesen süßen kleinen Konfektstollen für uns perfekt, weil ich keinen riesigen Stollen backen wollte. Da wir Stollen sehr mögen, aber er einfach recht unhantlich und schwer zu transportieren ist, finde ich diese Lösung sehr genial :) Der Geschmack ist umwerfend, ich hatte zwar keine Pistazien wie im Originalrezept, die Mandeln passen aber auch ganz hervorragend.

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orangenkringel2Yeah, flower power! :D Als ich dieses Rezept bei Paule schon im Sommer (!) durch Zufall beim Stöbern entdeckt hatte, habe ich es mir direkt für Weihnachten vorgemerkt. Sind die nicht süß?? Und die sehen nicht nur hübsch aus, nein, sie schmecken auch noch fantastisch-orangig. Ich wollte einfach mal ein paar Alternativen zu den klassischen Weihnachtsplätzchen und da ich bis auf die getrockneten Blüten (die man problemlos im Bio Supermarkt erhält) alles zuhause hatte, war die Entscheidung schnell getroffen. Ich bin für meine Verhältnisse etwas spät dran mit dem Backen dieses Jahr, aber irgendwie ist hier gerade alles etwas chaotisch – einige von euch werden sicher schon bemerkt haben, dass ich nicht mehr ganz so häufig zum posten komme… Das alles hat mehrere Gründe, zum einen bin ich beruflich die letzten Wochen sehr eingespannt, dann zieht meine Mutter mit Partner nächste Woche in ein Haus um, das die letzten Wochen tatkräftig umgebaut und renoviert wurde und last but not least hat es sich vor kurzem sehr spontan ergeben, dass auch wir gleich Anfang nächsten Jahres (also bereits in ein paar Wochen – Hilfe!!) umziehen! Ihr seht also, einiges los hier hinter den Kulissen ;) Ich habe aber allerdings noch einige Rezepte im Archiv, die ich in den nächsten Wochen während meiner kleinen und hoffentlich kurzen “Blog-Dürreperiode” posten werde und hoffe, dass ich euch damit etwas bei der Stange halten kann ;)

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