Tja ok… also der Teig hier gibt eine Menge Brötchen, ich habe ungefähr 2/3 davon nach dem Backen eingefroren. Schuld war ein leicht fehlerhaftes Milch/Mehlverhältnis. Ich habe nämlich anfangs statt 0,06l Milch 0,6l Milch gelesen, ähem. Kleiner Unterschied… also musste ich dementsprechend viel Mehl dazu mischen um einen halbwegs festen Teig zu bekommen. Ich hab ja fest damit gerechnet, alles in die Tonne kippen zu können. Aber, trotz allem rumprobieren war ich überrascht, wie lecker das Ergebnis war. Locker-fluffige Milchbrötchen, die dank dem Vollkornmehl aber auch Biss hatten.
Für 14-16 Brötchen:

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So, wir sind wieder zurück aus unserem “2. Honeymoon” und hatten einfach den perfekten Urlaub, später mehr dazu. Nach 3 Wochen Küchenabstinenz – naja ok, nicht ganz – in einem Cottage in Neuengland hatte ich eine putzig-kleine Bilderbuchküche, die ich natürlich gleich testen musste ;) – konnte ich es kaum erwarten, wieder mit Teigschaber, Knethaken und Messern herumzuspielen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass ich meinen Zollfreibetrag dieses Mal mehr mit allerlei Küchenutensilien (juhu! Endlich ein Martha Mini-Muffinblech, Kürbis-Cookieausstecher, Cupcakeförmchen in sämtlichen Variationen und verschiedene Cup-Größen um das mit den Maßeinheiten besser in den Griff zu bekommen) als – wie sonst – rein mit Klamotten ausgereizt habe. Am 1. Tag ging das Kochen/Backen noch ganz gut, ab dem 2. Tag lag ich flach mit Erkältung. Hier aber mal das Rezept vom 1. Tag daheim: Kürbiscremesuppe mit Kokos und Ingwer und dazu diese kleinen Schnuckis: weiche, warme Knotenbrötchen mit geröstetem Knoblauch.
Für ca. 12 Brötchen (und man möge mir die Cups Einheiten verzeihen – seit ich sie habe, will ich sie natürlich auch nutzen, ansonsten gilt: 1 Cup = 230ml. Für die genauen Umrechnungen empfehle ich diese Seite hier, hat mir schon treue Dienste erwiesen):

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Manchmal muss es schnell gehen, so wie kürzlich bei meinem Rucola-Ziegenkäse-Salat, für den brauchten wir nämlich noch eine Beilage, hatten aber nicht mehr viel Zeit. Dafür sind diese Brötchen hier perfekt. Basis für das Rezept war mal das hier, also ein Pizzateigrezept. Dafür nehme ich es immer noch ganz gerne, allerdings eben auch für Pizzabrötchen. Mittlerweile hab ich es aber nach eigenem Gusto etwas abgewandelt, ich arbeite z.B. lieber mit frischer Hefe als mit Trockenhefe (die ist mir irgendwie suspekt… auch wenn ich weiß, dass sie ja eigentlich funktioniert, ich bleibe skeptisch!) und bin etwas großzügiger mit fast allem: dem Olivenöl, dem Zucker und dem Salz. Sehr lecker dazu ist auch frischer, in Streifen geschnittener Basilikum, getrocknete Kräuter der Provence oder Oregano oder Rosmarin oder Knoblauch oderoderoder. Die kleine Schnuckis hier machen alles mit :)
Für 8 – 10 kleine Brötchen:

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Dramatisch, ich weiß ;) Aber ich habe eben das 1. Mal Dinner Rolls gebacken und bin hin und weg… weich, warm, ach – einfach perfekt! Ich hab den Teig von hier und die Glasur von hier genommen. Merken fürs nächste Mal:

  1. Hefeteig besser nicht 24 Stunden im Kühlschrank lassen (… ja Mann, so ist das eben als voll Berufstätige! ;) Habe den Teig gestern abend schon gemacht, die Brötchen geformt und dann ab in den Kühlschrank. Hätte sie aber spät. heute morgen backen sollen, da waren sie noch viel höher als heute abend)
  2. runde Pie-/Auflaufform dafür nehmen, da kleben sie nämlich an mehreren Enden zusammen, ergo: noch weicher, weil weniger Kruste
  3. Doppelte Menge machen!! Und einfrieren. Hierraus hab ich 14 kleine Rolls bekommen.

So, nun zum Rezept:

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