sauce hollandaiseNeulich habe ich mich das erste Mal an Sauce Hollandaise versucht. Bisher hat mich die Buttermenge immer leicht abgeschreckt, aber als ich eine kleine - zugegebenermaßen nicht original klassische – Variante gesehen habe, wollte ich sie mal testen. Hier wird die Soße mit ein klein wenig Crème Fraiche (ich habe Schmand genommen, weil ich den da hatte) quasi verlängert und bringt so auch noch eine schöne Säure, unterstützt vom Zitronensaft, mit rein. Den Senf habe ich auch hinzugefügt, obwohl das dann eigentlich schon fast wieder eine Sauce Bernaise ist, aber nur so ein kleines bisschen gibt einfach einen super Geschmack. Die Menge reicht ziemlich genau für 2 Personen und ehrlich gesagt ist das dann auch nicht so tragisch mit der Butter (insgesamt 70g). Isst man ja schließlich auch nicht jeden Tag. Das Ganze dann über frischen Spargel geträufelt – ich hätte mich buchstäblich reinlegen können… wenn man einmal eine selbstgemachte Sauce Hollandaise probiert hat, wird man nie wieder auf Fertigversionen zurückgreifen, ich spreche da jetzt aus Erfahrung! ;) Traut euch, durch die Zubereitung mit dem Mixstab ist sie absolut gelingsicher und geht genauso schnell wie Tütensoßen anrühren.

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Alter Schwede, was für eine Geburt. Dieses Rezept ist der beste Beweis dafür, dass ich hier wirklich nur Dinge einstelle, die mir selbst schmecken. Und zwar nicht nur so irgendwie ein bisschen, sondern eben richtig gut. Ich habe vor ein paar Wochen das erste Mal Brioche gebacken, als  die kleinen typischen Brötchen in der Muffinform. Sie waren ganz gut, aber irgendwie nicht 100%ig so, wie ich es mir gewünscht hätte. Für mich müssen Brioche v.a. eins sein: weich und zart. Sie sollen vor lauter Zartheit fast schon zerfallen, sich aber trotzdem noch (wenn man sie als Brioche Brot backt) schneiden lassen können. Vom Geschmack her sollten sie kaum nach Ei schmecken (daher mag ich die Brioche Rezepte mit vielen Eiern drin nicht so sehr), dafür aber schön buttrig und natürlich leicht süß. Ich habe es letztendlich tatsächlich hinbekommen. Allerdings mussten 5 oder 6 Versuche daran glauben, bis es geklappt hat. Ich habe zig Rezepte gegoogelt, getestet, abgewandelt. Beim einen Mal waren sie nicht zart genug, beim anderen Mal zu weich, so dass sie völlig zerfielen. Beim nächsten Mal waren sie zu süß, zu wenig süß usw. Irgendwas war immer. Jetzt habe ich das – für mich perfekte – Rezept gefunden und ich bin very proud to present: Danis Brioche-Brot! :)

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Tja ok… also der Teig hier gibt eine Menge Brötchen, ich habe ungefähr 2/3 davon nach dem Backen eingefroren. Schuld war ein leicht fehlerhaftes Milch/Mehlverhältnis. Ich habe nämlich anfangs statt 0,06l Milch 0,6l Milch gelesen, ähem. Kleiner Unterschied… also musste ich dementsprechend viel Mehl dazu mischen um einen halbwegs festen Teig zu bekommen. Ich hab ja fest damit gerechnet, alles in die Tonne kippen zu können. Aber, trotz allem rumprobieren war ich überrascht, wie lecker das Ergebnis war. Locker-fluffige Milchbrötchen, die dank dem Vollkornmehl aber auch Biss hatten.
Für 14-16 Brötchen:

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Dramatisch, ich weiß ;) Aber ich habe eben das 1. Mal Dinner Rolls gebacken und bin hin und weg… weich, warm, ach – einfach perfekt! Ich hab den Teig von hier und die Glasur von hier genommen. Merken fürs nächste Mal:

  1. Hefeteig besser nicht 24 Stunden im Kühlschrank lassen (… ja Mann, so ist das eben als voll Berufstätige! ;) Habe den Teig gestern abend schon gemacht, die Brötchen geformt und dann ab in den Kühlschrank. Hätte sie aber spät. heute morgen backen sollen, da waren sie noch viel höher als heute abend)
  2. runde Pie-/Auflaufform dafür nehmen, da kleben sie nämlich an mehreren Enden zusammen, ergo: noch weicher, weil weniger Kruste
  3. Doppelte Menge machen!! Und einfrieren. Hierraus hab ich 14 kleine Rolls bekommen.

So, nun zum Rezept:

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