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So ihr Lieben, Weihnachten ist vorbei, alle Beschenkten wurden beschenkt (ich hoffe ihr ebenso großzügig wie ich) und daher kann ich euch jetzt auch zeigen, was ich dieses Jahr so an Weihnachtsgeschenken aus der Küche für unsere Liebsten vorbereitet habe. Ich wollte diesmal nicht nur die traditionellen Plätzchen verschenken sondern auch eher untypische Weihnachtsgeschenke, die man auch nach Weihnachten noch sehen kann und essen will, wie z.B. ein Knuspermüsli oder Schokofeigen. Die Rezepte dazu schreib ich nicht alle einzeln auf sondern verlinke euch die jeweilige Originalquelle. Es gab:

Weihnachtsgranola mit Zimt, Orangenschale, Cranberries und weißer Schokolade – Idee von hier

weihnachtsgranola,-flowers-on-my-plate

Brownie-Würfel, Rezept von hier und Idee von hier

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Zimt & Kardamom Schnecken, flowers on my plate

Dieses Jahr bin ich in der Weihnachtsbäckerei ein wenig experimentell. Es gibt keine üblichen Ausstecher, keine Marmeladenplätzchen oder Vanillekipferl, irgendwie wollte ich mal was anderes. Gut, Zimtschnecken sind jetzt nicht gerade exotisch, aber zu weit weg von den traditionellen weihnachtlichen Geschmacksrichtungen wollte ich auch nicht gehen. Bei diesem Rezept hatte ich die schwedischen Kanelbullen, Zimtbrötchen mit Kardamom, im Hinterkopf, die ich schon ewig mal machen wollte. Da es bisher einfach noch nicht klappen wollte, habe ich daher jetzt einfach mal meinen üblichen Plätzchen-Ausstecher-Mürbteig leicht zweckentfremdet, ihn ausgerollt, mit etwas Butter bestrichen, dann eine Mischung aus braunem Zucker, Kardamom und frisch gemahlenem Zimt darauf gestreut, aufgerollt und in Scheiben geschnitten und voilà, fertig sind die Zimt und Kardamom Schnecken. A propos frisch gemahlener Zimt: seitdem mein Liebster mir vor einigen Wochen eine antike Kaffeemühle ergattert hat, mahle ich Zimt und Kardamom (und ich hoffe, dass noch viele andere Gewürze folgen werden) selbst und führe mich dabei jedes Mal auf wie ein Kind an Weihnachten. Ja, ich denke, ich kann durchaus sagen, dass das Gewürze selbst mahlen für mich eine kleine Offenbarung ist ;) Es ist einfach un.glaub.lich, was das für einen Unterschied macht im Gegensatz zum gekauften Pulver, das schon monatelang im Regal darauf gewartet hat, endlich mitgenommen zu werden. Gerade bei Zimt bin ich völlig hin und weg, mein Mann hat z.B. steif und fest behauptet, dass in dem Apple Pie, den ich ihm neulich zum Geburtstag gemacht habe, “definitiv noch etwas anderes” drin sein muss als “nur” Zimt. Die Aromen waren so vielfältig, irgendwie frischer und sogar leicht zitrusartig. Aber zurück zu den Zimtschnecken. Sie schmecken genauso zimtig und mit einer leichten Kardamomnote, wie ich sie haben wollte.  Übrigens habe ich seit dem selbst Gewürze mahlen auch das 1. Mal die (ebenfalls fast schon antike) Moulinette meiner Oma entstaubt, die sie uns damals für unsere erste Wohnung geschenkt hat, die ich aber vorher nie zu benutzen wusste. Ich schätze, sie ist noch aus den frühen 70ern und hat einen französischen Originalkarton, echt ein Kracher, das Teil. Und geht ab wie ein Mini Vitamix, ich war echt ganz schön erstaunt… so scharfe Messer noch nach so vielen Jahren, so muss das sein.

Zimt & Kardamom Schnecken by flowers on my plate

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Als ich diese Cookies, die im Originalrezept mit Shortbread verglichen werden gesehen habe, wurden sie sofort gespeichert. Sie sind mit Ahornsirup gebacken und kommen daher ohne Zucker aus. Weil ich es noch etwas herbstlicher haben wollte, kam bei mir noch ein bisschen Zimt mit rein, was super funktioniert hat. Man schmeckt definitiv nicht, wie schnell und unkompliziert diese Cookies gemacht werden: weiche Butter mit Ahornsirup schaumig rühren, dann Mehl, Speisestärke und Zimt dazu. Und fertig ist der Teig! Pur oder zum Tee schmecken sie schon toll, aber wenn man sie ein wenig zerkrümelt und dann mit Joghurt, frischen Feigen, etwas Ahornsirup und gerösteten Trauben in ein Glas schichtet, sind sie der Knaller. Ein einfaches und trotzdem schickes Dessert, das ich mir auch gut als Abschluss für ein schönes Herbstmenü vorstellen könnte.

Zimt Cookies mit Feigen, Ahornsirup & gerösteten Trauben_flowers on my plate

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orangenkringel2Yeah, flower power! :D Als ich dieses Rezept bei Paule schon im Sommer (!) durch Zufall beim Stöbern entdeckt hatte, habe ich es mir direkt für Weihnachten vorgemerkt. Sind die nicht süß?? Und die sehen nicht nur hübsch aus, nein, sie schmecken auch noch fantastisch-orangig. Ich wollte einfach mal ein paar Alternativen zu den klassischen Weihnachtsplätzchen und da ich bis auf die getrockneten Blüten (die man problemlos im Bio Supermarkt erhält) alles zuhause hatte, war die Entscheidung schnell getroffen. Ich bin für meine Verhältnisse etwas spät dran mit dem Backen dieses Jahr, aber irgendwie ist hier gerade alles etwas chaotisch – einige von euch werden sicher schon bemerkt haben, dass ich nicht mehr ganz so häufig zum posten komme… Das alles hat mehrere Gründe, zum einen bin ich beruflich die letzten Wochen sehr eingespannt, dann zieht meine Mutter mit Partner nächste Woche in ein Haus um, das die letzten Wochen tatkräftig umgebaut und renoviert wurde und last but not least hat es sich vor kurzem sehr spontan ergeben, dass auch wir gleich Anfang nächsten Jahres (also bereits in ein paar Wochen – Hilfe!!) umziehen! Ihr seht also, einiges los hier hinter den Kulissen ;) Ich habe aber allerdings noch einige Rezepte im Archiv, die ich in den nächsten Wochen während meiner kleinen und hoffentlich kurzen “Blog-Dürreperiode” posten werde und hoffe, dass ich euch damit etwas bei der Stange halten kann ;)

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pumpkin whoopie pies

… oder – frei – übersetzt: wahnsinnig leckere, herbstlich gewürzte, weiche Kürbiskekse mit einer mit Ahornsirup gesüßten Frischkäsefüllung. Ich hatte im Sommer ja bereits die Schoko Whoopie Pies mit Erdbeersahne gemacht, die super wurden und perfekt in den Juli gepasst haben. Passend zum Oktober gibt es nun die Variante mit Kürbis, Zimt, Nelken, Ingwer und Ahornsirup, die regelrecht nach Herbst schreit. Allein der Duft beim Backen ist der Wahnsinn! Von der Konsistenz her sind diese Whoopie Pies im Vergleich zu denen aus dem Sommer etwas leichter, saftiger, ja fast kuchenähnlich, was hervorragend mit der leicht gesüßten, flaumigen Füllung harmoniert. Ganz besonders freut mich, dass die Kekse ausschließlich mit (sehr fein gemahlenem) Vollkornmehl gebacken wurden und in Kombination mit Vollrohrzucker und etwas Kokosöl statt einer riesigen Menge Butter sind die Leckereien also tatsächlich auf der gesünderen Seite. Wer das alles nicht im Haus hat, kann natürlich auch auf normales Mehl, Zucker und nur Butter zurückgreifen. Und falls ihr euch die Vollkornvariante nicht traut, weil ihr Angst habt, es könnte jemand herausschmecken: probiert es, ich verspreche, das wird nicht passieren. Vorraussetzung ist lediglich wirklich sehr sehr fein gemahlenes Mehl, dann merkt man höchstens nur dann einen leichten Unterschied, wenn man davon weiß. Wir mahlen unser Mehl immer auf der feinsten Stufe im Bio Supermarkt, wo wir es auch kaufen, das klappt super und kostet nichts.

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whoopie pies1Liebe Leser, falls ihr die Whoopies noch nicht kennt, darf ich sie euch hiermit liebend gerne vorstellen: ein Whoopie Pie, das ist kurz gesagt ein Sandwich-Keks – Sandwich als Keks, ist das cool, oder was? :) Außen fetter Schokoladenkeks, innen cremige Vanillesahne mit frischen Erdbeeren.  Schon lange wollte ich Whoopie Pies mal testen, die Keks-Cremefüllung-Kombi finde ich einfach genial. Da ich es im Herbst und Winter mit den klassischen Varianten leider nicht mehr geschafft habe (da hätten wir zum Beispiel Pumpkin-Maple-Cream Cheese oder aber Hannahs leckere Dulce de Leche Whoopies), musste nun passend zur Jahreszeit eine etwas sommerliche Variante herhalten. Schokolade geht natürlich immer und da ich gerade Erdbeeren hier hatte und da ich mir die Kombination von dunklem Keks und heller Erdbeersahne optisch hübsch vorgestellt habe, wurde sie getestet. Tatkräftig unterstützt wurde ich von der kleinen Schwester meines Mannes (also meine Schwägerin – aber bei dem Altersunterschied irgendwie schräg, sie so zu nennen), die kräftig geholfen hat.

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