Es mag auf den ersten Blick kompliziert aussehen, doch an sich ist das hier ein ziemlich simples Essen. Man wird mit einer großen Auflaufform duftender Köstlichkeiten mit Röstaromen belohnt und die meiste Arbeit macht dabei der Ofen. Man muss nur darauf achten, die Zutaten entsprechend ihrer Garzeit in den Ofen zu geben: zuerst rösten die Kartoffeln eine Viertelstunde, dann kommen die Karotten für ein paar weitere Minuten dazu und am Schluss der Fisch. Und am Tisch kommt dann noch Rucola darüber – und zwar übrigens viel mehr als auf den Fotos, aber hätte ich alles davon drauf geklatscht, hättet ihr leider nichts mehr vom schönen Gemüse und Fisch gesehen. In dem Fall galt also mal: Schönheit vor Wahrheit.
Im Originalrezept wird der Rucola übrigens untergemischt, so dass er größtenteils anfängt zu welken. Aus irgendeinem Grund hatte ich das Gefühl, dass ich lieber knackigen als welken Rucola auf meinem Teller haben möchte und hab ihn daher nur oben drauf gegeben. Ein paar Blätter sind mir aber entwischt und haben sich unter das heiße Gemüse gemischt, was letztendlich also doch in ein paar welken Rucolablättern resultierte. Und oh Wunder, welkender, lauwarmer Rucola schmeckt gar nicht mal so übel. Nächstes Mal wird also ruhig die Hälfte einfach mal untergemischt. No risk, no fun. Ach, mit das Beste hab ich ja noch gar nicht erwähnt: Zum leckeren Gemüse und einfach gehaltenen Fisch wird zum Einen noch eine Zitrone mit geröstet, die einen guten Teil Saft beim Garen abgibt und zum Anderen gibt es dann ja noch das wunderbare Pesto dazu: mit Basilikum, Petersilie und Pistazien. Das wurde bei uns zuerst auf den Fisch, dann aufs Gemüse und zum Schluss sogar über den Rucola verteilt.
Am liebsten wäre ich mit Anlauf und Spicker reingehüpft.




































