Ja, ich weiß, hört sich ziemlich abgedroschen an und irgendwie hat fast jeder ein eigenes Rezept für seinen ganz persönlichen perfekten Pizzaboden. Allen anderen, die das noch nicht haben, kann ich diese Version hier wärmstens empfehlen. Durch den Honig wird er super knusprig und nachdem ich bei Steph endlich gelernt habe, wie man steinofenmäßige Pizza auch bei sich zuhause, ganz ohne Pizzastein, dafür aber mit einem total simplen Trick machen kann, war´s um mich geschehen. Letzte, diese und nächste Woche gab bzw.  gibt es Pizza. Das sagt doch einiges, oder? ;) Vor allem bei jemandem wie mir, die beim Italiener grundsätzlich lieber Pasta als Pizza bestellt. Aus dem Teig bekomme ich 3-4 sehr dünne Pizzaböden. 3, wenn man zu Zweit viel Hunger hat und/oder den Teig ein wenig dicker ausrollen will, 4, wenn man normalen Appetit hat und am besten noch einen Salat dazu serviert.  Das reicht auf jeden Fall auch zum satt werden. Ich benütze die Hälfte meist sofort und friere die restlichen beiden ein, klappt super.

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Alter Schwede, was für eine Geburt. Dieses Rezept ist der beste Beweis dafür, dass ich hier wirklich nur Dinge einstelle, die mir selbst schmecken. Und zwar nicht nur so irgendwie ein bisschen, sondern eben richtig gut. Ich habe vor ein paar Wochen das erste Mal Brioche gebacken, als  die kleinen typischen Brötchen in der Muffinform. Sie waren ganz gut, aber irgendwie nicht 100%ig so, wie ich es mir gewünscht hätte. Für mich müssen Brioche v.a. eins sein: weich und zart. Sie sollen vor lauter Zartheit fast schon zerfallen, sich aber trotzdem noch (wenn man sie als Brioche Brot backt) schneiden lassen können. Vom Geschmack her sollten sie kaum nach Ei schmecken (daher mag ich die Brioche Rezepte mit vielen Eiern drin nicht so sehr), dafür aber schön buttrig und natürlich leicht süß. Ich habe es letztendlich tatsächlich hinbekommen. Allerdings mussten 5 oder 6 Versuche daran glauben, bis es geklappt hat. Ich habe zig Rezepte gegoogelt, getestet, abgewandelt. Beim einen Mal waren sie nicht zart genug, beim anderen Mal zu weich, so dass sie völlig zerfielen. Beim nächsten Mal waren sie zu süß, zu wenig süß usw. Irgendwas war immer. Jetzt habe ich das – für mich perfekte – Rezept gefunden und ich bin very proud to present: Danis Brioche-Brot! :)

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Nein, ich habe nicht zu viel Zeit. Und ja, mir ist durchaus bewusst, dass man Hamburger Brötchen auch sehr günstig kaufen kann… aber das war bisher ja auch kein Argument, mich vom Backen abzuhalten ;) Und nachdem ich ständig von diesen Hamburger Brötchen lese war es an der Zeit, sie mal zu testen. Das “Brioche-like” im Titel hat mich hellhörig gemacht und die Butter im Teig verspricht leichte, fluffige Brötchen. Bei Smitten Kitchen  und Annie´s Eats haben alle in den höchsten Tönen davon geschwärmt. Recht hatten sie! Ist wirklich kein Vergleich zur gekaufen Variante. Was nicht gleich benötigt wird, wird eingefroren und bei Bedarf aufgetaut. Und weil ich leider nicht genug davon bekommen kann, kommen die Schnuckis auch gerne mal auf den Frühstücksteller. Aber pssssst….
Für 8-10 Brötchen:

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So, wir sind wieder zurück aus unserem “2. Honeymoon” und hatten einfach den perfekten Urlaub, später mehr dazu. Nach 3 Wochen Küchenabstinenz – naja ok, nicht ganz – in einem Cottage in Neuengland hatte ich eine putzig-kleine Bilderbuchküche, die ich natürlich gleich testen musste ;) – konnte ich es kaum erwarten, wieder mit Teigschaber, Knethaken und Messern herumzuspielen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass ich meinen Zollfreibetrag dieses Mal mehr mit allerlei Küchenutensilien (juhu! Endlich ein Martha Mini-Muffinblech, Kürbis-Cookieausstecher, Cupcakeförmchen in sämtlichen Variationen und verschiedene Cup-Größen um das mit den Maßeinheiten besser in den Griff zu bekommen) als – wie sonst – rein mit Klamotten ausgereizt habe. Am 1. Tag ging das Kochen/Backen noch ganz gut, ab dem 2. Tag lag ich flach mit Erkältung. Hier aber mal das Rezept vom 1. Tag daheim: Kürbiscremesuppe mit Kokos und Ingwer und dazu diese kleinen Schnuckis: weiche, warme Knotenbrötchen mit geröstetem Knoblauch.
Für ca. 12 Brötchen (und man möge mir die Cups Einheiten verzeihen – seit ich sie habe, will ich sie natürlich auch nutzen, ansonsten gilt: 1 Cup = 230ml. Für die genauen Umrechnungen empfehle ich diese Seite hier, hat mir schon treue Dienste erwiesen):

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Manchmal muss es schnell gehen, so wie kürzlich bei meinem Rucola-Ziegenkäse-Salat, für den brauchten wir nämlich noch eine Beilage, hatten aber nicht mehr viel Zeit. Dafür sind diese Brötchen hier perfekt. Basis für das Rezept war mal das hier, also ein Pizzateigrezept. Dafür nehme ich es immer noch ganz gerne, allerdings eben auch für Pizzabrötchen. Mittlerweile hab ich es aber nach eigenem Gusto etwas abgewandelt, ich arbeite z.B. lieber mit frischer Hefe als mit Trockenhefe (die ist mir irgendwie suspekt… auch wenn ich weiß, dass sie ja eigentlich funktioniert, ich bleibe skeptisch!) und bin etwas großzügiger mit fast allem: dem Olivenöl, dem Zucker und dem Salz. Sehr lecker dazu ist auch frischer, in Streifen geschnittener Basilikum, getrocknete Kräuter der Provence oder Oregano oder Rosmarin oder Knoblauch oderoderoder. Die kleine Schnuckis hier machen alles mit :)
Für 8 – 10 kleine Brötchen:

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Dramatisch, ich weiß ;) Aber ich habe eben das 1. Mal Dinner Rolls gebacken und bin hin und weg… weich, warm, ach – einfach perfekt! Ich hab den Teig von hier und die Glasur von hier genommen. Merken fürs nächste Mal:

  1. Hefeteig besser nicht 24 Stunden im Kühlschrank lassen (… ja Mann, so ist das eben als voll Berufstätige! ;) Habe den Teig gestern abend schon gemacht, die Brötchen geformt und dann ab in den Kühlschrank. Hätte sie aber spät. heute morgen backen sollen, da waren sie noch viel höher als heute abend)
  2. runde Pie-/Auflaufform dafür nehmen, da kleben sie nämlich an mehreren Enden zusammen, ergo: noch weicher, weil weniger Kruste
  3. Doppelte Menge machen!! Und einfrieren. Hierraus hab ich 14 kleine Rolls bekommen.

So, nun zum Rezept:

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