kürbislasagne-1Ok ja – es gibt hübschere Essensfotos, ich weiß. Aber Lasagne zu fotografieren ist eigentlich nie einfach… und lasst euch davon nicht abschrecken, es schmeckt wirklich besser, als es aussieht ;) Schon im September habe ich das erste Mal diese Lasagne gemacht und war gleich begeistert: Kürbispüree (letztes Mal kam mir die Idee, dass man ggf. auch einfach im Ofen geröstete Kürbisspalten nehmen könnte – nächstes Mal vielleicht!), mit ein wenig Zimt, Ahornsirup und Muskat abgeschmeckt, dazu Spinat, saure Sahne mit Knoblauch und eine Menge Mozzarella. Hört sich nach einer etwas bunten Mischung an, ergibt aber pure Glückseligkeit auf der Gabel. Und wie immer bei Lasagne gilt: ein frischer, knackiger Salat dazu, zum Beispiel der hier und das Abendessen ist perfekt :) Reste können auch gut am Tag darauf aufgewärmt werden!

lasagne1

weiterlesen...

Rezept für einen Apple PieUnd weiter geht´s in der Herbstbäckerei! Kurz nach den Zimt Cupcakes habe ich diesen Apple Pie, der Klassiker in der amerikanischen Küche, gemacht. Was blieb mir auch anderes übrig, haben wir doch einen riesigen Sack Äpfel von Schwiegerfamily´s Apfelbäumen bekommen. Und die MUSSTE ich ja schließlich irgendwie verbrauchen ;) Die Pie Crust habe ich nach meinem üblichen Standardrezept ganz klassisch gehalten, allerdings habe ich mal wieder die Zuckermenge in der Füllung drastisch reduziert und wir fanden es so genau richtig. Wer säuerliche Äpfel dafür nimmt, sollte aber ruhig einen Esslöffel mehr nehmen. Die Füllung ist generell sehr einfach gehalten, da ich die Äpfel im Vordergrund halten wollte. Trotzdem darf natürlich ausreichend Zimt nicht fehlen! Zimt und Apfel sind einfach eine Traumkombi…

apple pie2

weiterlesen...



pumpkin whoopie pies

… oder – frei – übersetzt: wahnsinnig leckere, herbstlich gewürzte, weiche Kürbiskekse mit einer mit Ahornsirup gesüßten Frischkäsefüllung. Ich hatte im Sommer ja bereits die Schoko Whoopie Pies mit Erdbeersahne gemacht, die super wurden und perfekt in den Juli gepasst haben. Passend zum Oktober gibt es nun die Variante mit Kürbis, Zimt, Nelken, Ingwer und Ahornsirup, die regelrecht nach Herbst schreit. Allein der Duft beim Backen ist der Wahnsinn! Von der Konsistenz her sind diese Whoopie Pies im Vergleich zu denen aus dem Sommer etwas leichter, saftiger, ja fast kuchenähnlich, was hervorragend mit der leicht gesüßten, flaumigen Füllung harmoniert. Ganz besonders freut mich, dass die Kekse ausschließlich mit (sehr fein gemahlenem) Vollkornmehl gebacken wurden und in Kombination mit Vollrohrzucker und etwas Kokosöl statt einer riesigen Menge Butter sind die Leckereien also tatsächlich auf der gesünderen Seite. Wer das alles nicht im Haus hat, kann natürlich auch auf normales Mehl, Zucker und nur Butter zurückgreifen. Und falls ihr euch die Vollkornvariante nicht traut, weil ihr Angst habt, es könnte jemand herausschmecken: probiert es, ich verspreche, das wird nicht passieren. Vorraussetzung ist lediglich wirklich sehr sehr fein gemahlenes Mehl, dann merkt man höchstens nur dann einen leichten Unterschied, wenn man davon weiß. Wir mahlen unser Mehl immer auf der feinsten Stufe im Bio Supermarkt, wo wir es auch kaufen, das klappt super und kostet nichts.

weiterlesen...


zwiebelkuchenDieses Idee hier habe ich aus der Schrot & Korn vom letzten Monat und war gleich begeistert, als ich die Kombi von Trauben und Zwiebeln sah. Mit dem angegebenen Hefeteig war ich leider gar nicht zufrieden (der Teig war viel zu flüssig und nach entsprechender Mehlzugabe nach dem Backen dann zu hart), daher habe ich im Rezept einen Pate Brisée Teig angegeben, der sicher genauso gut dazu passt. Wer lieber eine Vollkornvariante nehmen will, dem kann ich diesen Boden hier sehr ans Herz legen. Die Füllung aber ist wirklich genial! Die Zwiebelringen werden kurz in Butter geschwenkt und mit ein wenig Ahornsirup oder Honig karamellisiert und passen damit super zu den sowieso schon süßlichen Trauben. Damit das Ganze aber nicht zu süß wird, haben wir für die herzhafte Note noch etwas Bergkäse mit eingebacken. Da der Kuchen fast 1 Stunde backen und dann vor dem Anschneiden noch kurz ruhen muss, solltet ihr den Zeitaufwand vorher mit einplanen. Es lohnt sich aber! Eventuelle Reste können übrigens problemlos – am besten bereits in einzelne Stücke portioniert – eingefroren, bei Bedarf aufgetaut und nochmal kurz im Ofen erwärmt werden. Und nun noch schnell was in eigener Sache: schon lange habe ich mir gewünscht, meine Rezepte auch saisonal in Frühling, Sommer, Herbst und Winter sortieren zu können. Auf der facebook Seite habe ich das jetzt endlich umgesetzt, los geht´s natürlich mit dem Herbst! :)

weiterlesen...

herbstsalat1

Sofort als ich diesen Salat bei Food plus Words gesehen habe, wanderte er auf den Menüplan. Nicht nur die Kombination von Salat, knackig gerösteten Walnüssen, fruchtigen Cranberries und salzigem Ziegenkäse hat es mir angetan, auch dank dem apple cider dressing war ich gleich ganz aus dem Häuschen. Was für eine geniale Idee! Die Vinaigrette besteht aus Apfelsaft, Apfelessig und Olivenöl, ist mit ein wenig Ahornsirup leicht gesüßt und mit einer Prise Zimt gewürzt. Das nenne ich mal herbstlich! Wir hätten uns in das Dressing reinlegen können und so gab es den Salat die Woche darauf gleich nochmal, diesmal allerdings als Beilagensalat und daher ohne Ziegenkäse. Mit dem Käse kann ich ihn euch aber genauso ans Herz legen, probiert ihn aus!

herbstsalat2

weiterlesen...

apfel-zimt-karamell-cupcakes1Herbstliche Cupcakes soll es regnen! Bei der Liebelei werden die Muffinbleche geölt und die Frosting Tips poliert, denn sie hosten ihr erstes eigenes Blog Event, hooray! Wie schon gesagt, dreht sich alles um herbstliche Cupcakes und ich gehe mit diesen Apfel-Zimt-Karamell Babies an den Start. Das heißt, wir haben einen klassischen Vanillecupcake mit einer feinen Apfel-Zimt-Füllung und das Ganze wird mit einem reichhaltigen Cream Cheese Karamell Frosting getoppt. Für Teig und Frosting habe ich mich wieder am Miette Buch bedient, in das ich zur Zeit wirklich sehr verliebt bin. Und diese Cupcakes haben mich wirklich umgehauen. Sie sind auf wundersame Weise fest genug, um Füllung und Topping unbeschadet zu tragen und gleichzeitig aber saftig, samtig-flaumig und schön buttrig. Zwar nicht ganz so flaumig wie die Zimt Cupcakes, allerdings waren die ja auch so zart, dass nur leichte Frostings wie das griechische Joghurt Topping dazu passen, alles andere wäre zu schwer. Nein, diese hier sind wirklich die standard to-go Cupcakes, die mit sämtlichen Topping- und Füllungsvariationen funktionieren und schmecken am Tag danach sogar fast noch besser, weil die Vanille- und Butteraromen dann noch mehr zum Tragen kommen. Die Zubereitung ist ein wenig komplizierter, als einfach alles nur zusammen zu rühren, da Butter + Milch und Eier getrennt voneinander ganz kurz leicht erwärmt werden, bis sie dieselbe Temperatur haben. Erst dann werden sie vermengt und ergeben einen sehr seidigen, glatten und recht flüssigen Teig, den ich so bisher auch noch nicht gesehen habe. Aber der kleine extra Aufwand lohnt sich wirklich!

apfel-zimt-cupcakes2

weiterlesen...

kürbispüreeWer in der amerikanischen Food Blogsphäre unterwegs ist, kommt an allerlei Kürbisleckerein nicht vorbei. Und das ist gut so, denn was ruft mehr nach Herbst und was könnte die gemütliche Jahreszeit kulinarisch schöner einläuten als Kürbis, am besten noch gepaart mit Zimt, Nelken und Muskat? Wo hierzulande außer Kürbiscremesuppe und vielleicht noch Kürbisgemüse vieles noch recht unbekannt ist, gibt es in den USA sämtliche Variationen, die man sich nur denken kann, gerne auch als süße Backwaren und inklusive dem berühmten Pumpkin Pie, den ich auch noch testen will. Letztes Jahr habe ich bereits Pumpkin Cream Cheese Muffins gemacht, die göttlich waren, aber leider habe ich verpasst, sie zu bloggen. Für die Muffins habe ich mich damals an Kürbispüree aus Vermont bedient, das wir gerade frisch aus dem Urlaub mitgebracht hatten. Da sich die Dosen locker 1-2 Jahre halten, habe ich gleich mehrere mitgenommen. Nun geht mein Vorrat allerdings langsam zur Neige und es wurde Zeit, herauszufinden, wie ich das Ganze selbst herstellen kann. Und hätte ich gewusst, wie einfach das geht, hätte ich die Dosen in Vermont gelassen! ;) Kinderleicht, wirklich und noch dazu um einiges nahrhafter als die Dosenkumpels: Hokkaido (er ist cremig, süßlich und man muss ihn nicht schälen) waschen, Kerne entfernen, klein schneiden und etwa eine halbe Stunde im Ofen rösten. Pürieren, fertig! Ihr seht also, es gibt ab jetzt keine Ausrede mehr, Kürbisbackwerk links liegen zu lassen! ;)

weiterlesen...

zimt cupcakesDer Herbst ist da und ich bin ganz verzückt, geht es euch auch so? Vor allem die ersten Wochen finde ich herrlich, das ist wirklich meine liebste Zeit im Jahr. Herbst, das heißt für mich: die erste Tasse heiße Schokolade. Flatterkleidchen mit Stiefeln. Lange Filmabende auf der Couch mit Kuscheldecke. Erinnerungen an Neuengland. Spaziergänge im Herbssonnenlicht, eingehüllt in Strickjacken und garniert mit buntem Laub. Dahlien. Apfelbäume, die ihre Äste unter der üppigen Früchtelast biegen. Und natürlich einer ganze Menge toller saisonaler Dinge zum Kochen und Backen: Apple Pies (Rezept folgt hier), Karamell-Dinge, Kürbisse in sämtlichen Variationen, Zwiebelkuchen… und natürlich Zimt. Für manche ist es eher ein Wintergewürz, ich finde aber, dass es auch ganz hervorragend in den Herbst passt. Also habe ich diese Zimt Cupcakes hier gemacht. Und es sind wohl die zartesten, flaumigsten Cupcakes geworden, die ich je gebacken habe. Schuld daran ist Miette, das Backbuch zur Bilderbuch-Konditorei in San Francisco, das mir mein Mann kürzlich geschenkt hat. Das habe ich regelrecht verschlungen und einige Techniken aus dem Buch auf diese Cupcakes hier angewendet, u.a. das sehr sehr lange Rühren von Butter und Zucker. So lange, bis die Masse sich vergrößert und fluffiger wird, als ich es je für möglich gehalten hätte. Das Topping besteht diesmal total simpel aus griechischem Joghurt (meine neue Sucht, habe ich kürzlich auf “unserem” Hof entdeckt und bin seither davon besessen), gesüßt mit Ahornsirup und mit ein wenig Zimt bestreut. Probiert es aus, wir waren absolut begeistert!

weiterlesen...


Mesdames et Messieurs, es wird fron-sösisch! Diesmal wollte ich eine Tarte probieren, zusammen mit den Birnen, die wir am Wochenende gekauft hatten. Nach ein bisschen Inspirationsstöbern im Netz hatte ich Lust auf eine Birnentarte mit Mandeln und Frischkäse, nur leider habe ich kein für mich passendes Rezept gefunden, so wie ich mir das Ganze in meinem kleinen Köpfchen vorstellte. Also habe ich einfach mal wild drauf losgelegt. Schade, dass ich keine Mandelblättchen da hatte, die hätten super auf die Birnen gepasst. Stattdessen hab ich die gemahlenen Mandeln (die ich hier hatte) einfach mit in den Teig eingebacken und dafür weniger Mehl genommen.  Nicht schlecht, aber der Mandelgeschmack kam nicht so durch wie erhofft – Mandelblättchen oben drauf (statt dem Gitter) wären bestimmt noch besser. Nächstes Mal. Teig und Füllung enthalten bewusst wenig Zucker, da die Birnen ja schon recht süß sind. Außerdem kommt zum Schluss noch eine Zimt-Zuckermischung über alles, die im Ofen leicht karamellisiert. Das Ergebnis war très bon, die Birnen, der Frischkäse mit einem Hauch Zitrone und die zarte Teigkruste ergeben eine richtig schöne, runde (wortwörtlich, haha) Tarte


Für den Tarteboden mit Gitter:

weiterlesen...