Chai Sirup flowers on my plate

Chai Sirup steht schon seit gefühlten 100 Jahren auf meiner Nachmachliste, jeden Herbst und Winter kam bisher etwas dazwischen und hat mich da ein Cookie- oder dort ein Kürbisrezept abgelenkt, aber diesmal blieb ich standhaft. Und als mich Carola von Twoodeldrum gefragt hat, ob ich bei ihrem Adventskalender mitmachen will, hat mich das nur noch mehr motiviert, einen tollen Klassiker zu bloggen, den ich schon eine Weile auf der Liste habe. Den Chai Sirup werde ich zusammen mit ein paar anderen Köstlichkeiten aus der Küche zu Weihnachten verschenken und sieht er nicht putzig und absolut verschenkungswürdig aus, in dem kleinen Bügelfläschchen und nett dekoriert? Es lohnt sich aber nicht nur, ihn wegen der Optik zu machen, da wäre natürlich auch noch der umwerfende Geschmack (für mich Weihnachten pur) und nicht zu vergessen der Duft, der eine wahnsinnig wohlriechende Chai-Wolke in unsere ganze Wohnung verströmt hat. Einer der Vorteile einer offenen Küche. Die Gewürze habe ich zunächst trocken geröstet, damit sie ihr Aroma besser entfalten können. Das stand zwar so nicht im Rezept, hat sich für mich aber z.B. auch bei Curries bisher immer sehr bewährt. Die Zuckermenge habe ich auch etwas reduziert, weil ich die allzu süß-klebrigen Chais nicht so sehr mag.

Noch ein Wort zur Haltbarkeit: ehrlich gesagt kann ich selbst nicht sagen, wie lange genau der Sirup sich hält, ich war aber diesmal sehr genau und habe sowohl die Flaschen als auch Trichter und Umfüllbehälter penibel sterilisiert, theoretisch sollte er sich also monatelang aufbewahren lassen. Das Mischungsverhältnis ist 1:1, also 1 Teil Milch auf 1 Teil Sirup, man kann ihn entweder in einen Latte oder Tee geben oder pur mit Milch trinken, wer´s vegan mag, kann super auf selbstgemachte Mandelmilch oder andere Nussmilch zurück greifen. Erst diese Woche habe ich eine sagenhaft cremige Cashew-Vanille-Milch gemacht und sie heiß mit dem Chai Sirup vermengt, herrlich! So, jetzt genug geredet, hüpft rüber zu Carola, dort findet ihr das Rezept!

Chai Sirup + Gewürze

 

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karotten-orangen-ingwer suppe, flowers on my plate

Neulich haben wir vom Markt einen Bund wunderhübsche Karotten mitgenommen, die sowas von frisch und knackig waren und so eine tolle Farbe hatten, dass ich einfach schleunigst irgend etwas daraus zaubern musste. Ja, so simple Karotten können mich durchaus begeistern, ich gebe es ja zu… Nachdem ich ein paar Bissen roh geknabbert habe und kurz überlegen musste, habe ich beschlossen, eine knallgelbe Suppe daraus zu machen, da wir an dem Abend nur wenig Hunger hatten und es abends so schnell dunkel wurde und mir nach warmer Wohlfühlsuppe war und überhaupt – ein bisschen Farbe beim Essen schadet nie. Karotte und Orange sind ja schon immer eine gute Kombination gewesen und so wurden wir bei diesem leichten Süppchen auch diesmal nicht enttäuscht. Da ich es besonders fruchtig haben wollte, habe ich die dünn abgeschnittene Orangenschale (ohne den bitteren weißen Teil) und auch die Orangenfilets einfach mitgekocht und mitpüriert, somit kam das Orangenaroma richtig toll raus. Damit die Suppe noch schön cremig aber nicht zu schwer wird, habe ich noch eine klitzekleine Dose Kokosmilch mit dazu gegeben und weil ich noch ein großes Stück Ingwer daheim liegen hatte, durfte sich auch davon noch ein bisschen was für eine zarte Schärfe dazu gesellen. Für ein bisschen knusprigen Crunch, der im schönen Gegensatz zur seidig-cremigen Suppe steht, wurde sie vor dem Servieren noch mit gerösteten Kürbiskernen bestreut. Ein paar Tropfen aromatisches Kürbiskernöl passen auch ganz toll dazu…. einfach, schnell, lecker und die Farbe macht mich immer noch glücklich.

karotten-orangen-ingwer suppe / carrot orange and ginger soup, flowers on my plate

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yoga potIm Originalrezept wird diese kleine Schüssel des Glücks “Yoga Pot” genannt und wenn man so sieht, was alles drin ist, macht es sogar Sinn, sie wirklich nach dem Yoga zu kochen, da sie sowohl von innen, dank toller Gewürze, als auch von außen (warme, dampfende Schale) wärmt – was sie natürlich auch perfekt macht für die kälter werdenden Tage. Sie besteht aus einer Menge Gemüse, das ich allerdings nicht mitgekocht, sondern im Ofen geröstet habe, so dass es diese unfassbar tollen Röst- und Karamellaromen bekam, dazu gibt es rote Linsen und weiße Bohnen, die in Tomatensoße baden und mit Zimt und Cayennepfeffer abgeschmeckt werden und dann wird alles auf Quinoa oder Reis serviert. Ich habe es nicht nach dem Yoga gekocht, sondern nach einem unglaublich stressigem Tag mit Kopfschmerzen und surrenden Gedanken. Die Versuchung, lieber ein paar Pasta in den Topf zu hauen oder den Pizzadienst kommen zu lassen war dementsprechend enorm groß, aber irgendwie brauchte ich ganz dringend ein paar Vitamine und meistens habe ich die Erfahrung gemacht, dass mich die Zeit in der Küche doch ein bisschen runterkommen und entspannen lässt. So auch diesmal. Wenn man so ein schönes und tolles Essen kocht, kann es die Stimmung nur aufheitern. Und spätestens, wenn man dann mit der dampfenden Schale in den Händen dasitzt und das Resultat genießt, ist alles wieder gut :) Namaste.

yoga pot2

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pumpkin whoopie pies

… oder – frei – übersetzt: wahnsinnig leckere, herbstlich gewürzte, weiche Kürbiskekse mit einer mit Ahornsirup gesüßten Frischkäsefüllung. Ich hatte im Sommer ja bereits die Schoko Whoopie Pies mit Erdbeersahne gemacht, die super wurden und perfekt in den Juli gepasst haben. Passend zum Oktober gibt es nun die Variante mit Kürbis, Zimt, Nelken, Ingwer und Ahornsirup, die regelrecht nach Herbst schreit. Allein der Duft beim Backen ist der Wahnsinn! Von der Konsistenz her sind diese Whoopie Pies im Vergleich zu denen aus dem Sommer etwas leichter, saftiger, ja fast kuchenähnlich, was hervorragend mit der leicht gesüßten, flaumigen Füllung harmoniert. Ganz besonders freut mich, dass die Kekse ausschließlich mit (sehr fein gemahlenem) Vollkornmehl gebacken wurden und in Kombination mit Vollrohrzucker und etwas Kokosöl statt einer riesigen Menge Butter sind die Leckereien also tatsächlich auf der gesünderen Seite. Wer das alles nicht im Haus hat, kann natürlich auch auf normales Mehl, Zucker und nur Butter zurückgreifen. Und falls ihr euch die Vollkornvariante nicht traut, weil ihr Angst habt, es könnte jemand herausschmecken: probiert es, ich verspreche, das wird nicht passieren. Vorraussetzung ist lediglich wirklich sehr sehr fein gemahlenes Mehl, dann merkt man höchstens nur dann einen leichten Unterschied, wenn man davon weiß. Wir mahlen unser Mehl immer auf der feinsten Stufe im Bio Supermarkt, wo wir es auch kaufen, das klappt super und kostet nichts.

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tofupatties1

Laaaanger Titel, ich weiß. Ich weiß auch, dass Tofu ein heikles Thema ist, es gibt die Fan- und die Hass-Fraktion. Ich bin so ein Zwischending. Bisher nutze ich Tofu fast nur in Form von selbstgemachten Bratlingen, so schmeckt er mir wirklich richtig gut. Mein Standardrezept ist eigentlich ein anderes; mit Lauch, Sojasoße, Paniermehl und Parmesan, aber als ich dann diese Version hier mit Karotten und Ingwer gesehen habe, war ich sehr gespannt und musste sie natürlich testen. Sie waren wirklich lecker, sehr fein und der frische Spinatsalat hat perfekt dazu gepasst. Das Rezept ist übrigens auch ein super Low Carb essen und für Frühling und Sommer perfekt geeignet, weil sehr leicht aber doch sättigend.

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Es ist Winter. Definitiv. Es schneit schon wieder ohne Ende, die Flocken draußen stapeln sich unaufhörlich in den 2-stellingen Zentimeterbereich und bekommen schon gar keine Chance mehr zum Tauen. Was bleibt einem also anderes übrig, als lange, eingeschneite Winterabende mit entsprechend heißen, wärmenden Suppen zu verbringen? Genau. Diesmal war´s die Süßkartoffel. Sie hat sich zum Ingwer gesellt und gemeinsam haben sie in reichlich Kokosmilch gebadet.
Rezept:

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