Brokkoli Avocado Salat flowers on my plate

Heute muss ich euch zuerst mal kurz was erklären. Also, folgendes: so gut wie alle meine Artikel werden Tage im Voraus vorbereitet. Mit Text, Fotos, Rezept und eben allem was so dazu gehört. Auch wenn ich liebend gern spontan genug wäre, euch noch am selben Abend zu posten, was ich 2 Stunden vorher gegessen habe, es klappt leider nicht. Ein bisschen Vorausplanung gehört bei mir einfach dazu, sonst bekomme ich das alles zeitlich nicht unter einen Hut. Kleine Anmerkung am Rande: für ein kurzes Handyfoto ist schon öfter Zeit, daher findet ihr auf Instagram einige Schnappschüsse unserer unter-der-Woche-Teller. Jedenfalls, Vorausplanung. So kam es, dass ich am letzten Wochenende hier saß, diesen Artikel vorbereitet habe, mit dem Blick nach draußen und mich am wunderbar-warmem Frühlingswetter erfreuend. Das erklärt den nun folgenden Text – nur falls sich jemand wundert, warum ich gerade heute den Frühling bejubeln muss, wo es doch seit 4 Tagen wieder graue Bindfäden regnet. Es wird ganz bestimmt ganz bald schon wieder ganz sonnig. Los geht´s.
Grün. Sattes, saftiges, wunderbares Grün. Wie lange haben wir uns wohl nach Dir gesehnt? Wohl mindestens genau so lange, wie nach Deinem Buddy, dem strahlenden Blau am Himmel. Richtig schön grün wird es gerade überall – draußen auf den Wiesen, an den Bäumen und nun dank diesem Salat in sämtlichen Grün Tönen auch auf unseren Tellern. Neulich bei Lena von Coconut & Vanilla gefunden, habe ich mich gleich in die Kombination von frischem Salat, knackigem Brokkoli und zartweicher Avocado verliebt.

Brokkoli Avocado Salat flowers on my plate

Bei uns gab´s noch ein paar Frühlingszwiebeln dazu (noch mehr grün!) und die nicht vorhandenen Pistazien wurden durch geröstete Mandeln ersetzt. Für kleine weiße Farbtupfer sorgen Mozzarellastückchen, die durch die Wärme des gerade gegarten Brokkoli ganz leicht anschmelzen. Parmesan oder Feta passt aber auch sehr gut. Dazu gab es eine Dijon-Senfvinaigrette mit einer schönen leichten Schärfe sowie dunkles Vollkornbrot mit grün schmeckender Demeter Butter und Fleur de Sel. Und der Frühling ist da - oder kommt ganz bald wieder…

Brokkoli Avocado Salat flowers on my plate

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Blutorangen & Joghurt Kuchen by flowers on my plate

Februar. Draußen ist es immer noch winterlich und genau so fühlt es sich auch an; dunkel, grau, manchmal noch stellenweise weiß, schlafend und wir fangen an, nach längeren Tagen, Sonnenstrahlen und zartem Grün zu lechzen. Es ist irgendwie jedes Jahr das Selbe. Das Ende des Winters ist immer irgendwie ein bisschen zu lange, zieht sich zu sehr, bis sich dann endlich die ersten Frühlingsvorboten blicken lassen. Als kleine “Entschädigung” finden wir aber gerade jetzt sämtliche Zitrusfrüchte auf dem Markt, deren leuchtende Farben uns quasi schon von weitem entgegen rufen: “Hier, kauf mich!” Was wir dann auch allzu gerne tun, denn sie füllen nicht nur unsere Mägen, sondern machen uns dank der kräftigen Farben und Aromen auch einfach irgendwie glücklich. Sauer, süß, bunt. Was macht außerdem noch glücklich? Kuchen. Also machen wir einen Zitruskuchen. Nachdem ich Blutorangen dieses Jahr wieder für mich entdeckt habe, könnte ich sie tonnenweise pur essen, am liebsten mit einem kleinen Klecks Naturjoghurt, der ganz leicht mit Ahornsirup gesüßt und mit Orangenschale aromatisiert wurde, darüber dann knackig-geröstete, grob gehackte Mandeln (wie auf dem Foto hier - leider habe ich die 2. Orange nicht fotografiert, die hatte nämlich noch viel mehr hübsche dunkelrote Muster mit drin). Joghurt ist auch in diesem Kuchen drin und sorgt damit für eine tolle Konsistenz und einen herrlichen Geschmack. Genau wie natürlich die Orangenschale und die frische Vanille, die fürs Aroma zuständig sind. Der frisch gepresste Blutorangensaft süßt ihn schon leicht, dazu kommt zur Unterstützung noch ein bisschen Honig. Hach ja. So lässt sich der Februar doch schon viel besser ertragen.

Blutorangen & Joghurt Kuchen, flowers on my plate

Dieser Kuchen ist kein groß gezuckerter und eingebutterter “ich-brauch-danach-erst-mal-ein-Mittagsschläfchen”-Kuchen. Er trägt auch kein dickes Zuckerglasurgewand – was ja auch mal ganz nett ist, aber hier nicht wirklich nötig. Er ist viel simpler, genau wie seine Zubereitung und fast schon ein kleines bisschen rustikal (so ohne Glasur), dabei aber gleichzeitig zart, saftig, herrlich aromatisch und nur leicht süß, was mir persönlich sehr gut gefällt, da man die Blutorange so wunderbar heraus schmecken kann. Wenn ihr ihn aufpeppen wollt, serviert ihn mit einem Klecks geschlagener Sahne oder mit Rahmjoghurt, der mit etwas Honig oder Ahornsirup gesüßt wurde. Ein Traum!

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mandelfeigentörtchen_flowers on my plate

Passend zur kälteren Jahreszeit dürfen auch meine Kuchen wieder etwas “handfester” werden. Luftige, fluffige Cupcakes, die vor lauter Zartheit fast davon wehen, wenn man sie nur anhaucht sind an sich zwar eine feine Sache, aber im Moment ist mir eher nach etwas nussigem und saftigem, so wie diesem Mandeltörtchen. Es besteht zum größten Teil aus gemahlenem Mandeln und wird jeden Nussliebhaber glücklich machen. Damit es nicht zu kompakt wird, habe ich noch einen Hauch Mehl und Speisestärke mit dazu gegeben und steif geschlagenes Eiweiß vorsichtig untergehoben. Aromatisiert wurde der Teig schön herbstlich mit Zimt und Amaretto, gesüßt mit Ahornsirup statt Zucker. Die Süße war für uns genau richtig, wenn ihr aber richtige Süßschnäbel seid, erhöht die Sirupmenge ruhig ein wenig. Das Törtchen wurde nach dem Backen ein Mal durchgeschnitten und bekam eine cremige Honigmascarpone verpasst, oben drauf kamen dann noch ein paar frische Feigen und gehackte, ungeschälte Mandelkerne. Ich habe es zwar nicht ausprobiert, aber ich denke, dass man das Mehl auch komplett weglassen und das Törtchen damit ganz glutenfrei machen könnte. Dann einfach etwas mehr Speisestärke hinzufügen. Ich habe nur ein kleines Törtchen mit einer 18cm Durchmesser Backform gemacht und uns und unserem Besuch hat das völlig gereicht. Dadurch, dass der Kuchen so nussig ist, schafft man eigentlich sowieso nicht mehr als 1 Stück auf einmal.

Mandel-Feigentörtchen_flowers on my plate

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mandel kirsch muffins

Diese Muffins hier sind aus 2 Gründen entstanden: 1. habe ich mal wieder Mandelmilch gemacht und hatte das Mandelmark davon noch übrig (und die guten Bio Mandeln wandern bei mir ganz sicher nicht in den Müll…) und 2. wollte ich etwas sehr einfaches, schnelles machen und dabei möglichst wenig Geschirr verbrauchen. Darf ich vorstellen: Mandel & Kirsch Muffins. Ok ja, die Kirschen müssen entsteint werden, aber sonst habt ihr kaum Arbeit damit. Den Großteil des Teiges macht ihr in der Küchenmaschine, in der ihr vorher die Mandelmilch gemacht habt = ein Mal weniger spülen.

mandel kirsch muffins2

Ich habe meine Mandelmilch mit Datteln gemacht, d.h. ich hatte nicht nur das Mandelmark sondern auch 3 Datteln noch mit drin. Wenn ihr nur das Mandelmarkt habt, fear not, nehmt einfach 1-2 EL mehr Honig. Wenn ihr kein übriges Mandelmark von der Mandelmilch nehmt, könnt ihr bestimmt auch 100g gehackte Mandeln nehmen, allerdings habe ich das selbst noch nicht ausprobiert. Statt Butter habe ich diesmal Olivenöl genommen, aber recht wenig, da die Mandeln ja schon (sehr gesundes) Fett enthalten. Und weil ich den leichten Crunch von den Mandeln noch betonen wollte, habe ich zusätzlich noch etwas Polenta in den Teig gegeben. Beides kam gut raus, sie sind eher nussig als fluffig und recht kompakt, aber uns haben sie so sehr gut geschmeckt. Entweder pur zum Frühstück, als Büro-Snack oder Sonntag nachmittags mit einem Klecks Sahne. Amarettosahne. Es könnte sein, dass ich sie hauptsächlich Sonntag nachmittags gegessen habe… und ach ja: wenn ihr auch dem Teig noch einen Schuss Amaretto verpassen wollt – ich erzähl´s niemandem, versprochen.

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vanille-mandelmilch

Irgendwo hab ich mal gelesen, dass man sich für längere Blogpausen nicht entschuldigen soll, weil es egozentrisch wäre zu glauben, dass es überhaupt jemandem aufgefallen ist. Auch auf die Gefahr hin, dass ihr mich jetzt für völlig ichbezogen haltet, so ganz darüber hinwegsehen, dass ich seit ein paar Wochen in der Versenkung verschwunden bin will ich auch nicht, denn das fände ich einfach ein wenig… unhöflich. Einen speziellen Grund oder eine Top-Entschuldigung kann ich euch dafür gar nicht nennen, es war einfach einiges los, ich war viel unterwegs und obwohl ich trotzdem noch fast täglich gekocht habe, die Zeit, Kreativität – und offen gesagt auch ein bisschen die Lust, hey, I´m only human ;) – zum Bloggen und Fotografieren hat einfach irgendwie gefehlt. Ich hoffe, ihr nehmt´s mir nicht allzu übel und schaut trotzdem noch hier vorbei. Heute gibt´s auch endlich mal was Neues und zwar etwas, was ich euch schon viiiiiel zu lange vorenthalten habe, was sich aber schon seit einiger Zeit in meinem Lieblingsrepertoire befindet: Mandelmilch. Hach ja… die schöne gute Mandelmilch! Schon Kleopatra wusste von ihren herrlichen Vorzügen, kluges Mädchen: Mandeln sind vitaminreich (A, C und E, wobei das E-Vitamin u.a. das “Schönmach”-Vitamin für die Haut ist), magnesiumhaltig und calciumreich. Allerdings erhält man nur dann die optimalen Nährstoffmengen, wenn man die Mandelmilch frisch und selbst macht, anstatt sie in den unsexy Tetra Paks im Laden zu kaufen – eigentlich ja klar, oder? Ich bin zwar, wie ihr ja wisst, keine Veganerin und nehme daher auch ganz gerne mal Demeter Milch für mein Müsli, allerdings finde ich den zarten, feinen Geschmack der Mandelmilch richtig richtig lecker und genieße sie deshalb gerne pur (*edit: oder auch im Müsli, Smoothie, Backwaren…), leicht gekühlt und ganz leicht gesüßt – ein Traum. Diesmal wollte ich zusätzlich ein bisschen Farbe mit reinbringen und da fielen mir die Goji Beeren ins Auge, die wir aus Kalifornien mitgebracht haben – frische Beeren, solange noch Saison ist, wären natürlich auch eine super Idee. Ich habe die Goji Beeren eingeweicht und dann zusammen mit der Mandelmilch püriert. Das ist was fürs Auge, für den Gaumen und für den Körper, darf sich die Goji Beere doch tatsächlich Superfood nennen.

goji herz mandelmilch

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nusscracker5

Dass geröstete Nüsse, Olivenöl, Kräuter und Meersalz fingerlickin´gut schmecken, das habe ich schon vorletztes Jahr an Weihnachten gemerkt. Da habe ich nämlich eine Nussmischung mit Rosmarin, Paprikapulver, Fleur de Sel und Olivenöl aufgepeppt und dann geröstet. Die gab es vor dem Weihnachtsmenü zum Aperitif. Und wenn ich ehrlich bin – ich hätte wahrscheinlich nicht viel mehr gebraucht an diesem Abend. Gebt mir eine Schüssel voll gut gewürzter, frisch gerösteter Nüsse mit einem Hauch Olivenöl und ich bin glücklich. Als ich dann diese Nusscracker hier gesehen habe, wusste ich sofort, dass sie sicher gut sein werden. Und wie wahr… knusprig, würzig, herrlich. Wie kann man bei dieser Mischung auch enttäuscht werden?

nusscracker

Der Knoblauch passt super. Paprika könnte ich mir auch gut vorstellen. Und nächstes Mal will ich unbedingt etwas geriebenen Parmesan darüber streuen, leider kam mir die Idee erst, als ich sie aus dem Ofen geholt habe. Und wo wir schon beim mediterranen Parmesan sind: wie wäre es mit getrockneten Tomaten, klein gehackten Oliven… ihr wisst schon. Wir haben sie mit einem Dipp aus Frischkäse, Schmand und Frühlingszwiebeln und am Tag darauf mit etwas Camembert und Obst gegessen. Eigentlich wollte ich noch eine Guacamole machen, aber ob ihr´s glaub oder nicht: ich habe einfach völlig vergessen, sie zu machen. Einfach so. Dafür landete die reife Avocado dann im Magic Schokoshake. Es gibt wirklich schlimmeres… für die Avocado und mich.

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