yoga potIm Originalrezept wird diese kleine Schüssel des Glücks “Yoga Pot” genannt und wenn man so sieht, was alles drin ist, macht es sogar Sinn, sie wirklich nach dem Yoga zu kochen, da sie sowohl von innen, dank toller Gewürze, als auch von außen (warme, dampfende Schale) wärmt – was sie natürlich auch perfekt macht für die kälter werdenden Tage. Sie besteht aus einer Menge Gemüse, das ich allerdings nicht mitgekocht, sondern im Ofen geröstet habe, so dass es diese unfassbar tollen Röst- und Karamellaromen bekam, dazu gibt es rote Linsen und weiße Bohnen, die in Tomatensoße baden und mit Zimt und Cayennepfeffer abgeschmeckt werden und dann wird alles auf Quinoa oder Reis serviert. Ich habe es nicht nach dem Yoga gekocht, sondern nach einem unglaublich stressigem Tag mit Kopfschmerzen und surrenden Gedanken. Die Versuchung, lieber ein paar Pasta in den Topf zu hauen oder den Pizzadienst kommen zu lassen war dementsprechend enorm groß, aber irgendwie brauchte ich ganz dringend ein paar Vitamine und meistens habe ich die Erfahrung gemacht, dass mich die Zeit in der Küche doch ein bisschen runterkommen und entspannen lässt. So auch diesmal. Wenn man so ein schönes und tolles Essen kocht, kann es die Stimmung nur aufheitern. Und spätestens, wenn man dann mit der dampfenden Schale in den Händen dasitzt und das Resultat genießt, ist alles wieder gut :) Namaste.

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Rezept für einen Apple PieUnd weiter geht´s in der Herbstbäckerei! Kurz nach den Zimt Cupcakes habe ich diesen Apple Pie, der Klassiker in der amerikanischen Küche, gemacht. Was blieb mir auch anderes übrig, haben wir doch einen riesigen Sack Äpfel von Schwiegerfamily´s Apfelbäumen bekommen. Und die MUSSTE ich ja schließlich irgendwie verbrauchen ;) Die Pie Crust habe ich nach meinem üblichen Standardrezept ganz klassisch gehalten, allerdings habe ich mal wieder die Zuckermenge in der Füllung drastisch reduziert und wir fanden es so genau richtig. Wer säuerliche Äpfel dafür nimmt, sollte aber ruhig einen Esslöffel mehr nehmen. Die Füllung ist generell sehr einfach gehalten, da ich die Äpfel im Vordergrund halten wollte. Trotzdem darf natürlich ausreichend Zimt nicht fehlen! Zimt und Apfel sind einfach eine Traumkombi…

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pumpkin whoopie pies

… oder – frei – übersetzt: wahnsinnig leckere, herbstlich gewürzte, weiche Kürbiskekse mit einer mit Ahornsirup gesüßten Frischkäsefüllung. Ich hatte im Sommer ja bereits die Schoko Whoopie Pies mit Erdbeersahne gemacht, die super wurden und perfekt in den Juli gepasst haben. Passend zum Oktober gibt es nun die Variante mit Kürbis, Zimt, Nelken, Ingwer und Ahornsirup, die regelrecht nach Herbst schreit. Allein der Duft beim Backen ist der Wahnsinn! Von der Konsistenz her sind diese Whoopie Pies im Vergleich zu denen aus dem Sommer etwas leichter, saftiger, ja fast kuchenähnlich, was hervorragend mit der leicht gesüßten, flaumigen Füllung harmoniert. Ganz besonders freut mich, dass die Kekse ausschließlich mit (sehr fein gemahlenem) Vollkornmehl gebacken wurden und in Kombination mit Vollrohrzucker und etwas Kokosöl statt einer riesigen Menge Butter sind die Leckereien also tatsächlich auf der gesünderen Seite. Wer das alles nicht im Haus hat, kann natürlich auch auf normales Mehl, Zucker und nur Butter zurückgreifen. Und falls ihr euch die Vollkornvariante nicht traut, weil ihr Angst habt, es könnte jemand herausschmecken: probiert es, ich verspreche, das wird nicht passieren. Vorraussetzung ist lediglich wirklich sehr sehr fein gemahlenes Mehl, dann merkt man höchstens nur dann einen leichten Unterschied, wenn man davon weiß. Wir mahlen unser Mehl immer auf der feinsten Stufe im Bio Supermarkt, wo wir es auch kaufen, das klappt super und kostet nichts.

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apfel-zimt-karamell-cupcakes1Herbstliche Cupcakes soll es regnen! Bei der Liebelei werden die Muffinbleche geölt und die Frosting Tips poliert, denn sie hosten ihr erstes eigenes Blog Event, hooray! Wie schon gesagt, dreht sich alles um herbstliche Cupcakes und ich gehe mit diesen Apfel-Zimt-Karamell Babies an den Start. Das heißt, wir haben einen klassischen Vanillecupcake mit einer feinen Apfel-Zimt-Füllung und das Ganze wird mit einem reichhaltigen Cream Cheese Karamell Frosting getoppt. Für Teig und Frosting habe ich mich wieder am Miette Buch bedient, in das ich zur Zeit wirklich sehr verliebt bin. Und diese Cupcakes haben mich wirklich umgehauen. Sie sind auf wundersame Weise fest genug, um Füllung und Topping unbeschadet zu tragen und gleichzeitig aber saftig, samtig-flaumig und schön buttrig. Zwar nicht ganz so flaumig wie die Zimt Cupcakes, allerdings waren die ja auch so zart, dass nur leichte Frostings wie das griechische Joghurt Topping dazu passen, alles andere wäre zu schwer. Nein, diese hier sind wirklich die standard to-go Cupcakes, die mit sämtlichen Topping- und Füllungsvariationen funktionieren und schmecken am Tag danach sogar fast noch besser, weil die Vanille- und Butteraromen dann noch mehr zum Tragen kommen. Die Zubereitung ist ein wenig komplizierter, als einfach alles nur zusammen zu rühren, da Butter + Milch und Eier getrennt voneinander ganz kurz leicht erwärmt werden, bis sie dieselbe Temperatur haben. Erst dann werden sie vermengt und ergeben einen sehr seidigen, glatten und recht flüssigen Teig, den ich so bisher auch noch nicht gesehen habe. Aber der kleine extra Aufwand lohnt sich wirklich!

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zimt cupcakesDer Herbst ist da und ich bin ganz verzückt, geht es euch auch so? Vor allem die ersten Wochen finde ich herrlich, das ist wirklich meine liebste Zeit im Jahr. Herbst, das heißt für mich: die erste Tasse heiße Schokolade. Flatterkleidchen mit Stiefeln. Lange Filmabende auf der Couch mit Kuscheldecke. Erinnerungen an Neuengland. Spaziergänge im Herbssonnenlicht, eingehüllt in Strickjacken und garniert mit buntem Laub. Dahlien. Apfelbäume, die ihre Äste unter der üppigen Früchtelast biegen. Und natürlich einer ganze Menge toller saisonaler Dinge zum Kochen und Backen: Apple Pies (Rezept folgt hier), Karamell-Dinge, Kürbisse in sämtlichen Variationen, Zwiebelkuchen… und natürlich Zimt. Für manche ist es eher ein Wintergewürz, ich finde aber, dass es auch ganz hervorragend in den Herbst passt. Also habe ich diese Zimt Cupcakes hier gemacht. Und es sind wohl die zartesten, flaumigsten Cupcakes geworden, die ich je gebacken habe. Schuld daran ist Miette, das Backbuch zur Bilderbuch-Konditorei in San Francisco, das mir mein Mann kürzlich geschenkt hat. Das habe ich regelrecht verschlungen und einige Techniken aus dem Buch auf diese Cupcakes hier angewendet, u.a. das sehr sehr lange Rühren von Butter und Zucker. So lange, bis die Masse sich vergrößert und fluffiger wird, als ich es je für möglich gehalten hätte. Das Topping besteht diesmal total simpel aus griechischem Joghurt (meine neue Sucht, habe ich kürzlich auf “unserem” Hof entdeckt und bin seither davon besessen), gesüßt mit Ahornsirup und mit ein wenig Zimt bestreut. Probiert es aus, wir waren absolut begeistert!

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Apfel-GranolaNoch ein Granola! Ein schnelles, nussiges Knuspermüsli, das mit zarten Honig-Zimt-Äpfeln und Bio-Naturjoghurt geschichtet wird. Willkommen zur Frühstücksoffenbarung.

Yet another Granola! A nice and nutty one which comes together in no time, topped with tender honey-cinnamon-apples and plain organic yoghurt. This makes one amazing breakfast…
Für 2 Personen / breakfast for 2:

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granola

Seit unserem Neuenglandtrip, v.a. seit dem unglaublich leckerem Frühstück im Four Columns Inn will ich mich an homemade granola versuchen. Als ich kürzlich auf David Lebovitz´s Apfel-Zimt-Version stieß war klar, dass ich sie testen muss. Also schnell Nussmischung besorgt, den Rest hatte ich im Haus.  Den Zuckeranteil habe ich im Rezept unten etwas verringert, da das Endergebnis doch etwas arg süß war. Ich spiele immer mit Zuckerersatz herum, meist nehme ich eine Kombination aus Ahornsirup, Honig, Vollrohrzucker und Agavendicksaft. Man kann aber natürlich auch einfach nur z.B. Honig oder Zucker nehmen. Die Menge ergibt 1 Backblech, ca. 500 Gramm und der Duft beim Backen ist der absolute Wahnsinn! Geschmack und Konsistenz übrigens auch: knusprig, aber durch die Äpfel nicht zu trocken.  Hunbun meinte, es erinnert ihn irgendwie an gebrannte Mandeln. Vergesst Kellog´s & Co., macht euer eigenes Müsli! :)

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Cupcakes Weihnachten
Juhu, mein 1. Cupcake-Wettbewerb!! Ehrlich gesagt sogar mein 1. Web-Wettbewerb überhaupt, in den USA steht das bei den ganzen Foodbloggern ja an der Tagesordnung, aber hier? Umso mehr hab ich  mich gefreut, als ich auf Baking the Law von diesem BackAthon gelesen habe.  Das Thema war “Völlerei auf dem Weihnachtsmarkt”. Völlerei? Hey,  count me in! ;-) Mein Back-Adrenalin schoss in die Höhe und die kreativen Zellen arbeiteten auf Hochtouren. Es gab erst mal ein wildes, tagelanges Brainstorming… Also. Völlerei… Weihnachtsmarkt… Eierlikör, Lebkuchen (Lebkuchen!), Gewürzorangen (nein, lieber Kirschen – ess ich auf dem Markt so gerne auf ner warmen Waffel), Zimt (Zimt!!), Mandeln, Nüsse, Plätzchen (Vanillekipferl!)… Der Schoko-Lebkuchencupcake stand ziemlich schnell fest, erst wollte ich die Lebkuchen hacken und direkt in den Teig geben, als ich dann aber auf die Idee mit dem Vanillekipferlfrosting kam, hatte ich Angst, dass die Lebkuchen die zarten Vanillekipferl zu sehr übertünchen. Also nur 1 TL Lebkuchengewürz rein, sorgt auch für den lebkuchigen Geschmack, nur eben nicht ganz so dominant.
Außerdem war klar, dass noch irgendwas mit Zimt rein muss, denn Zimt liebe ich einfach. Also mussten als Füllung die Zimtkirschen her, die Kirsch-Schoko-Kombi passt ja auch ganz gut. Für das Frosting wollte ich als Kontrast zum dunklen, schoko-lebkuchig-kirschigen Cupcake eine sehr zarte, winterliche Creme und da fielen mir sofort die Vanillekipferl ein. Und Oh. Mein. Gott. – wie himmlisch ist dieses Frosting. Sowas von herrlich zart und leicht, überhaupt nicht schwer oder übermäßig süß oder zu sahnig – wenn ich nicht wüsste, wieviele Kalorien drin sind, ich würde es nicht glauben.
Damit war die Cupcake Idee also zu Ende gedacht und wenn das mal nicht völlerei-ig  ist, dann weiß ich auch nicht mehr ;-)

Lebkuchen Cupcake
Für 8 Cupcakes:

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