about

flowers on my plate…
… steht für frisches, farbenfrohes und (meist…) gesundes Essen aus biologischen Zutaten. Die “Blumen auf meinem Teller” sind eine Metapher für gutes Essen im Allgemeinen, denn für mich haben die beiden eine Menge gemeinsam: natürlich, vielfältig und farbenfroh.

Was genau heißt das jetzt? Im Englischen gibt es den schönen Begriff “whole foods”, was soviel heißt wie “ganzes”, echtes Essen, unverfälscht, vollwertig und natürlich. Irgendwo habe ich mal gelesen: denk bei jedem Lebensmittel, das du in den Einkaufswagen legst, darüber nach, ob es auch ohne die Nahrungsmittelindustrie existieren würde. Wenn nicht, leg es zurück. Das ist das mehr oder weniger das ganze Prinzip; zurück zur Natur, zum vollwertigen, ursprünglichen Zustand der Lebensmittel: Viel Frischkost, echte Butter statt komischer Chemie-Margarine, echte Sahne statt künstlich hergestellter Halbfett”sahne” usw. Die Zutaten so gut es geht in ihrem Urzustand essen, also auch mal Vollkornmehl oder Vollrohrzucker. Oder gleich: auch Zuckeralternativen testen wie Datteln, Bananen, Ahornsirup, Honig, Agavendicksaft usw. Und: wieder mehr Respekt vor der Herkunft unseres Essens haben; lieber nur ein Mal pro Woche ein Stück hochqualitatives Bio-Fleisch statt jeden Tag das Antibiotika-Schnitzel aus der Massentierhaltung.

Ich versuche ein bisschen daran zu erinnern, dass frisches, gesundes und farbenfrohes Essen keine Folter ist, sondern richtig schmecken, Freude machen und sexy sein kann. Einfache, gute und vollwertige Zutaten sind meist besser als man denkt und die Kombinationsmöglichkeiten sind unendlich.

Das Wort “gesund” hat verständlicherweise bei vielen Menschen einen schalen Beigeschmack. “Gesund”, das ist etwas, was man sollte, was man muss, was einem von klein auf anerzogen wurde. Und immer schwebt die Drohung mit: wenn du dich nicht gesund ernährst, wirst du irgendwann dick, krank und unglücklich. Was ziemlich blöd ist, denn wer will sich schon gerne ein schlechtes Gewissen beim Schokolade essen machen lassen? Eben. Ich bin der Meinung, dass es die Mischung macht und wer sich überwiegend bewusst und (Achtung, da kommt es wieder, das böse Wort) gesund ernährt, soll auch kein schlechtes Gewissen haben, wenn er sich mal ein 2. Stück Kuchen auf den Teller lädt. Essen soll schließlich Spass machen und die Zubereitung davon ebenso. Deshalb – und weil ich mich nicht gerne in Schubladen stecken lassen ;) – findet ihr hier sowohl Gesundes (süß oder herzhaft), als auch manchmal weniger Gesundes, Vegetarisches, aber manchmal auch Nicht-Vegetarisches und sogar das ein oder andere vegane Rezept, wonach mir eben der Sinn steht und was gerade so in unserer Küche brutzelt.

Gebt der Natur eine Chance, sie weiß am besten, was gut für euch ist. Und esst dann auch weiterhin – mit gutem Gewissen – euer Stück Schokolade ;)

natürlich essen
Was mir ansonsten sehr am Herzen liegt, und das schon seit Jahren, ist die Herkunft und Qualität der Zutaten, die wir verwerten, daher wird bei uns fast ausschließlich mit Bio-Zutaten gekocht und gebacken. Mehr dazu könnt ihr bei Interesse in der Kategorie “Du bist, was Du isst – Bio & Co.” nachlesen.

Wie ich zum Kochen und Backen kam…
Das fing so ungefähr vor 15 Jahren an, als ich eines Tages beschloss – sehr zur Freude meiner Eltern – Vegetarierin zu werden. O-Ton meiner Mutter: “Gut, von mir aus, aber ich werde nicht jeden Tag etwas für dich extra kochen”. Da hatte sie natürlich Recht. Und da ich die nächsten Jahre nicht nur von Salat und Beilagen leben wollte, lernte ich, den Kochlöffel zu schwingen, und zwar mit immer größerer Freude an der Sache. So ging das jahrelang, mittlerweile bin ich keine strenge Vegetarierin mehr sondern esse, worauf ich Lust habe (meist aber immer noch hauptsächlich vegetarisch) und liebe es, neue Dinge auszuprobieren.

Feedback?
Da dieser Blog im Netz ja bekanntermaßen öffentlich zugänglich ist und ich mich – ihr ahnt es – unheimlich gerne über das Thema Essen generell austausche, freue mich über jegliches Feedback (Fragen, Lob, Kritik – whatever) in Form von emailsWoru oder Kommentaren. Und natürlich bin ich völlig aus dem Häuschen, wenn es eines der Rezepte auf eure Nachkoch- oder Backliste schafft :)

Und zum Schluss: Hinweise zu den Rezepten
Alle Rezepte sind – wenn nicht anders angegeben – für 2-3 Personen berechnet.
Alle Ofentemperaturen sind als Ober-/Unterhitze (keine Umluft!) angegeben

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English version / About flowers on my plate:

flowers on my plate is about the metaphoric “Flowers” we eat everyday, i.e. all the good stuff: unprocessed, freshly made, colorful, natural and organic food. Many of my recipes are considered to be healthy, but not all of them (I HAVE to have a cupcake sometimes!). The main topic here is food, however, as we love to travel I will also post about our trips.