Beilage & Snack Vegan Vegetarisch Winter

Grünkohlchips

6. März 2014

Grünkohlchips / Kale Chips {flowers on my plate}

Knusper, knusper Knäuschen… schon mal Grünkohlchips gegessen? Wenn ja, dann seid ihr offenbar voll im Trend. Wenn nicht, macht gar nix, ich erzähl´s keinem. Solange ihr mir versprecht, sie mal zu probieren. Grünkohlchips oder auch „kale chips“, wie sie in den USA heißen, sind schon vor 3 oder 4 Jahren aus der amerikanischen Bloggerwelt hier rübergeschwappt und ich habe mich sofort verknallt. Leider habe ich es aber bisher immer verpasst, mal ein nettes Foto zu machen, was sich übrigens bei dunkelgrün-braunen Blättern auch als gar nicht so einfach herausgestellt hat. Daher habe ich die Gelegenheit mit den Maroni-Ricottaburgern genutzt und den Burger direkt mal dekorativ daneben gestellt.

Grünkohlchips / Kale Chips {flowers on my plate}

Sieht gleich schon viel netter aus, oder? Die Chips sind totaaaaal einfach herzustellen, mittlerweile gibt es zigtausende verschiedene Varianten, doch ich bin eigentlich immer der treu geblieben, die ich das 1. Mal versucht hatte, damals entdeckt bei Sarah. Sie sind salzig, knusprig und einfach nur lecker, perfekt als Beilage zu Burgern oder zum vor dem Fernseher snacken.

Grünkohlchips / Kale Chips {flowers on my plate}

So wie es aussieht, werde ich hiermit dann auch meine diesjährige Winterkategorie zum Abschluss bringen… Chips zum Abschluss, could be worse! Der Frühling steht nämlich – zumindest wettertechnisch – hier schon sehr in den Startlöchern; immer her mit den milden Temperaturen und Sonnenschein. Am Wochenende gibt es also eine schöne Frühlingsrezeptübersicht für euch und bis dahin, husch-husch noch schnell Chips machen, geht auch ganz easy und fix!

Grünkohlchips
 
Autor:
Für: 2-3 Personen als Beilage oder zum Snacken
Zutaten
  • 1 Bund Grünkohl (sieht aus wie ein hübsches grünes Sträußchen)
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 TL Meersalz (Fleur de Sel passt hier perfekt)
  • Saft einer halben Zitrone
  • 2 TL Ahornsirup oder Honig (trust me - nicht weglassen)
Zubereitung
  1. Backofen auf 120°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Grünkohl von den Stielen befreien, waschen und gut trocken tupfen, dann in grobe Stücke reißen (die dicken Mittelstiele der einzelnen Blätter entsorgen) und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben. Olivenöl mit Salz, Zitronensaft und Ahornsirup vermengen, über den Grünkohl geben und kurz mit den Händen einmassieren, jedes Stückchen soll was vom schönen Dressing abbekommen. Für 30-40 Minuten im Ofen knusprig backen.
  3. Die Chips schmecken am besten frisch, wenn ihr sie länger aufheben wollt, könnt ihr sie bei 100°C im Ofen für 10-15 Minuten nochmal knusprig backen.
Notizen
Quelle: leicht adaptiert von My New Roots

 

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16 Kommentare

  • Antworten Krisi 6. März 2014 at 18:21

    Diese Chips möchte ich schon so lange probieren. Sie sehen wirklich klasse aus und man hört so oft davon. Ich muss dass unbedingt bald probieren=)
    Liebe Grüsse,
    Krisi
    http://excusemebutitsmylife.blogspot.com

    • Antworten Dani 11. März 2014 at 12:24

      Kann sie sehr empfehlen, viel Spaß damit! 🙂

  • Antworten Sarah 6. März 2014 at 22:17

    Das steht schon seit einer Ewigkeit auf meiner Ausprobierliste. Wunderhübsch sieht das bei dir aus!
    ♥ Sarah

    • Antworten Dani 11. März 2014 at 12:24

      Vielen Dank, liebe Sarah!

  • Antworten Lena 7. März 2014 at 8:56

    Ich hab die kale chips schon vor 2-3 Jahren mal ausprobiert, aber ich kann dem Hype leider gar nichts abgewinnen.
    Ich finde es aber immer wieder lustig wie lange es dauert bis die amerikanischen Trends zu uns schwappen. Hier ist jetzt „offiziell“ (und außerhalb der Foodbloggerszene) Grünkohl total trendig, in Amerika wie du schreibst schon vor 4 Jahren. Da ist der Trend also schon wieder vorbei.
    Genauso zu beobachten bei Cupcakes, Macarons, Whoopie Pies etc.
    Liebe Grüße

    • Antworten Dani 11. März 2014 at 12:25

      Das stimmt, das dauert immer ewig! Bin gespannt, wann die ersten Cronuts hier auftauchen, in 2 Jahren? 😉 Wobei ich darauf jetzt auch nicht gerade scharf bin…

      • Antworten phero 12. März 2014 at 14:21

        die gibts doch auch hier schon längst 🙂 hab ich aber nicht probiert, da ich weder donuts noch croissants mag.

  • Antworten Carina 7. März 2014 at 12:15

    Gemüseschips kennt man ja, aber Grünkohl??? Hört sich so verrückt an, dass ich es unbedingt ausprobieren muss 🙂

    Viele Grüße
    Carina

    • Antworten Dani 11. März 2014 at 12:25

      Verrückt auf jeden Fall, aber sehr lecker! 🙂 Liebe Grüße!

  • Antworten Nathalia 7. März 2014 at 14:33

    Ich habe die ja schon vor ausprobiert, als ich sie „damals“ das erste mal auf Pinterest gesehen hab. Sie waren auch ganz okay, aber irgendwie nicht so lecker, dass dafür noch einmal den Aufwand mit der langen Backerei betrieben hätte. Vor allem weil bei so einem normalen Backblech kaum was rauskommt.
    Ich liebe Grünkohl aber schon seit ich ein Kind war, also war ich dem Trend wohl vorraus. Grünkohl-Röllchen mit Joghurtsauce…. Mjam.

    • Antworten Dani 11. März 2014 at 12:28

      Hallo Nathalia, schade, dass sie dir damals nicht geschmeckt haben – hattest du sie denn ganz knusprig gebacken? Wenn sie nämlich noch ein bisschen weich sind, schmecken sie mir auch nicht. Die Ausbeute fand ich für eine gute halbe Stunde im Ofen (vor allem ja bei einer viel niedrigeren Temperatur als z.B. beim Kuchen backen) absolut ok, klar, sie schrumpfen etwas durch den verlorenen Wassergehalt, aber wir haben trotzdem gut davon essen können.
      Grünkohlröllchen mit Johgurtsoße hören sich aber auch lecker an! 🙂

  • Antworten Claudia 7. März 2014 at 17:33

    Sieht auf jeden Fall lecker aus, muss ich auch mal ausprobieren! Möglicherweise eine gesunde Alternative für gemütliche Fernsehabende, die sogar genauso herrlich knuspert wie die herkömmlichen Chips. Mit einer Joghurtsauce zum Eintunken stelle ich sie mir richtig lecker vor, außerdem erinnert mich das dann irgendwie an Nachos…nur eben in sehr kalorienarm. 😀
    Du hast oben geschrieben, dass man diese Chips auch eine Zeit lang aufbewahren kann und dann bei 100 Grad wieder aufbacken könnte. Wie lange kann man sie circa in voraus machen, hast du da schon Erfahrung damit?
    Freue mich übrigens schon auf deine Frühlingsrezepte! 🙂
    Liebe Grüße, Claudia

    • Antworten Dani 11. März 2014 at 12:30

      Soße zum Tunken wäre ein grandiose Idee! Und ja, sie knuspern wirklich richtig schön, man muss sie nur lange genug drin lassen (aber nicht zu lange, sie werden dann auch leider recht schnell dunkel).
      Zu den Erfahrungen kann ich dir leider gar nicht so viel sagen, da die Chips bei uns meist nur 1 bis max. 3 Tage halten, aber am 3. Tag habe ich sie auch schon mal nochmal aufgeknuspert, das ging gut 🙂
      Liebe Grüße!

  • Antworten Ylva 9. März 2014 at 8:36

    Liebe Dani, was für ein wunderbarer Abschluss des kulinarischen Winters. Denn jaaa, juhuuu, yeah! Endlich steht der Frühling vor der Tür. Zwar hinke ich dem März noch völlig hinterher (denke nämlich andauernd, es sei noch Februar) aber wie ist dieses Wetter mit all dem Erwachen in der Natur herrlich! Sollte der Winter doch noch einmal zurück kommen, würde ich es mir mit diesen Grünkohl Chips gemütlich machen; und zwar zusammen mit dem Liebsten auf dem Sofa und mit einer schönen TV-Serie. Und weil er mich so anlacht, vielleicht auch mit dem tollen Burger…? Mhhhh!
    Ganz herzliche Grüße,
    Ylva

    • Antworten Dani 11. März 2014 at 12:31

      Meine liebe Ylva, diese Chips passen perfekt zu sämtlichen Burgern, davon wird man auch nicht sofort satt, anders, wie wenn man Pommes dazu ist, sehr praktisch 😉
      Liebe Grüße!

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