FAQ – Häufig gestellte Fragen

Worum geht´s hier?

Hallo! Schön, dass Du her gefunden hast… wir sind Michael und Dani, flowers on my plate ist unser Foodblog. Ich (Dani) schreibe, koche, backe und fotografiere während sich Michael um alles hinter den Kulissen kümmert. In erster Linie geht es hier um Essen, doch da wir auch gerne reisen, schreibe ich hier auch ab und zu mal davon.

„flowers on my… was?“ – Was heißt das?

flowers on my plate war damals das Ergebnis einer Brainstormingsession; wir wollten einen Namen, der metaphorisch für frisches, farbenfrohes Essen aus natürlichen Zutaten steht, eben einen, der den Blog wider spiegelt. Die “Blumen auf meinem Teller” sind also eine Metapher für gutes Essen im Allgemeinen, denn für uns haben Blumen und gutes Essen eine Menge gemeinsam: natürlich, vielfältig, farbenfroh und glücklichmachend.

Warum wird bei euch gesund und Bio gekocht/gebacken?

Als wir vor ein paar Jahren mit dem Foodbloggen loslegten und ich mich plötzlich ganz begeistert viel öfter in der Küche vorfand als sonst, kam ich irgendwann ins Grübeln, was ich da eigentlich so zusammenrühre und uns vorsetze. Ich wurde neugierig und habe angefangen zu recherchieren. Und wenn man sich mal ein bisschen eingehender mit Zutaten und Nahrungsmitteln beschäftigt, merkt man sehr schnell, dass die Unterschiede zwischen Bio und konventionellen Lebensmitteln oft doch enorm groß sind und man lernt viel. Dass Zucker nicht nur schlecht für Zähne und Hüften ist, sondern z.B. auch das Immunsystem schwächt. Dass Rezepte aus Vollkorn tatsächlich schmecken können, wenn man sie entsprechend zubereitet. Wie faszinierend perfekt die meisten Lebensmittel in ihrer ursprünglichen / natürlichen Form in Bezug auf Vitamine, Mineralien und Spurenelementen für uns sind, auch ohne, dass wir sie ständig verändern oder ihnen Zusätze hinzufügen. Und nicht zuletzt: was der konventionelle Anbau im Vergleich zu Bio bezogen auf Gesundheit, Umwelt und Ethik so alles anrichtet. Da mussten wir nicht lange überlegen und leben seither „bio“.

Wo kauft ihr ein? Ein paar eurer Zutaten finde ich nicht im Supermarkt

Fast zeitgleich mit der Foodbloggerei, der Beschäftigung mit unseren Zutaten und dem Bio-Thema haben wir peu à peu unser Einkaufsverhalten umgestellt. Wir kaufen Samstags zuerst unser Obst und Gemüse beim Bioland oder Demeter Stand auf dem Wochenmarkt, danach den Rest an Trockenvorrat und Kühlprodukten im Bioladen oder in einem kleinen süßen örtlichen Reformhaus. Brot und Brötchen holen wir vom ansässigen Biobäcker. Das ist alles sehr unkompliziert, da wir mittlerweile super eingespielt sind. Freitag Abend oder Samstag Früh mache ich für 10-15 Minuten meinen Menüplan für die kommende Woche, notiere mir dazu den Einkaufszettel und dann wird entsprechend für die kommende Woche eingekauft. Dadurch, dass Obst und Gemüse quasi feldfrisch vom Markt kommen, halten sie sich wunderbar die ganze Woche über. Zu den „exotischen“ Zutaten: es gibt sicherlich einige Produkte, die ich mittlerweile regelmäßig verwende und die es (noch) nicht im normalen Supermarkt gibt, Kokosöl zum Beispiel. Falls ihr Interesse daran habt, findet ihr so etwas im Bioladen oder auch online. Ich versuche allerdings, wo immer möglich alternative Vorschläge mit dazu zu schreiben, damit die Rezepte möglichst einfach nachzukochen sind.

Bio + auf dem Markt einkaufen ist ja ganz nett, aber einfach viel zu teuer

Das kommt darauf an. Wir geben, seit wir Bio bzw. frisch auf dem Markt einkaufen nur marginal mehr Geld aus aus als früher, als wir völlig planlos alle paar Tage durch den Supermarkt gestreift sind und eingepackt haben, wonach uns gerade der Sinn stand. Und dann kurz darauf viel zu viel wegwerfen mussten, weil es schlecht geworden ist. Wir finden es schade, dass man in unserem Land diese „Geiz ist geil“ Mentalität auch auf Lebensmittel anwendet – wieso soll ich von etwas, das ich mindestens 3 Mal täglich zu mir nehme und das mich nachweislich gesund oder langfristig auch krank machen kann das Allerbilligste wählen? Unsere Gesundheit und auch unsere Umwelt sind uns das bisschen Mehrgeld und den bewussteren Einkauf einfach wert. Mehr dazu findet ihr in diesem Artikel: Bio = zu teuer? Der Artikel ist zwar von 2011 und unsere Einkaufsroute hat sich zwecks Umzug geändert, aber die Aussagen bleiben die gleichen

Woher nimmst du die Zeit fürs Kochen, Backen und Bloggen?

Wir sind wie gesagt mittlerweile sehr gut eingespielt. Ich versuche 1x wöchentlich ein Rezept für den Blog zu entwickeln, das vorher eben entsprechend getestet und fotografiert wird, das passiert meist 2-3 Wochen vor der eigentlichen Veröffentlichung, so dass ich genügend Zeit dafür habe. Kochen, backen und fotografieren sind für mich kreative Entspannungstherapie, oder auch ganz simpel: ein großes Hobby. Selbst kochen kostet natürlich schon etwas Zeit und in Verbindung mit unseren Vollzeitjobs kommt bei uns das Abendessen in den seltensten Fällen vor 19 oder manchmal auch 20 Uhr auf den Tisch, aber damit können wir gut leben. Außerdem lernt man mit der Zeit immer besser, voraus zu planen. Dazu gehört, dass ich mir jede Woche 10-15 Minuten Zeit nehme um zu überlegen, was ich in der nächsten Woche ungefähr kochen will. Dementsprechend wird eingekauft und so hat man eine grobe Basis. Das ist so eine Erleichterung, das glaubt man gar nicht. Keine ratlos vor dem Kühlschrank stehenden „Was koch ich heute nur?“ Fragen mehr, keine panischen (und viel zu ausschweifenden, weil hungrig ausgeführten) Supermarkttouren nach Feierabend, einfach nur entspannt. Meistens zumindest 😉

Gibt es bei euch immer nur gesundes Essen? Was ist mit Schokolade?

Ha! Wir lieben Schokolade! Alles andere wäre gelogen. Und wir essen sie auch gerne, nur eben mit Genuss und nicht in rauen Mengen. Wir haben gemerkt, dass wir uns viel besser fühlen wenn wir uns entsprechend ernähren, wir sind fitter, gesünder und haben mehr Energie. Ja ok, das hört man irgendwie immer… aber so einen Unterschied dann tatsächlich am eigenen Körper zu spüren ist einfach eine ziemliche Erfahrung und motiviert. Klar haben wir auch mal Tage an denen das nicht so klappt, ich keine Zeit oder Lust zu kochen habe und wir dann einfach Essen gehen oder uns eine Pizza holen. Aber grundsätzlich ja, meistens essen wir tatsächlich „so gesund“ 😉

Wir versuchen hier ein bisschen daran zu erinnern, dass frisches, gesundes und farbenfrohes Essen keine Folter ist, sondern richtig schmecken, Freude machen und sexy sein kann. Einfache, gute und vollwertige Zutaten sind oft besser als man denkt und die Kombinationsmöglichkeiten sind unendlich. Das Wort “gesund” hat bei vielen Menschen einen schalen Beigeschmack. “Gesund”, das ist etwas, was man sollte, was man muss und immer schwebt die Drohung mit: wenn du dich nicht gesund ernährst, wirst du irgendwann dick, krank und unglücklich. Was ziemlich blöd ist, denn wer will sich schon gerne ein schlechtes Gewissen beim Schokolade essen machen lassen? Eben. Wir sind der Meinung, dass es die Mischung macht und wer sich überwiegend bewusst ernährt, soll kein schlechtes Gewissen haben, wenn er sich mal ein 2. Stück Kuchen auf den Teller lädt. Essen soll schließlich Spass machen und die Zubereitung davon ebenso. Lasst uns der Natur eine Chance geben, sie weiß am besten, was gut für uns ist. Und dann genießen wir auch weiterhin – mit gutem Gewissen – unser Stück Schokolade. Oder Pizza. Oder oder.

Ihr redet von „natürlich und gesund“ – warum lebt ihr nicht vegan?

„Natürlich“ ist ja  so ein bisschen Auslegungssache. Ich verstehe z.B. den Punkt, dass es nicht gerade natürlich ist, wenn Milchkühe nur für den menschlichen Bedarf als Nutztiere gezüchtet und gehalten werden. Wir sind keine Veganer, aber  als „Menüplanverantwortliche“ (was ein Wort!) achte ich aus vielerlei Gründen auf einen bewussten (sprich: nicht ausschweifenden) Konsum tierischer Produkte und bin begeistert von vielen veganen Rezepten, z.B. selbstgemachte Mandelmilch, die es mittlerweile regelmäßig bei uns gibt. Viele unserer Rezepte sind sehr leicht veganisierbar, seit einiger Zeit vermerke ich das auch an der entsprechenden Stelle mit einem Sternchen *. Für mich sind vegane oder auch rohköstliche Rezepte eine absolute Bereicherung im Repertoire, auf die ich sehr neugierig bin und die mich immer wieder begeistern. Aber auch hier halten wir es nach dem Motto: Neues entdecken, aber nichts verbannen. Wir möchten nicht zu 100% auf tierische Produkte verzichten, weder auf Milchprodukte noch auf Eier oder Fisch (Fleisch kochen wir sehr selten). Diese Produkte sind bei uns ausnahmslos von hochwertiger Qualität, nachhaltig (beim Fisch) und Bio. Viele mögen sagen, dass es das auch nicht besser macht, aber der Meinung bin ich nicht. Wenn ich ein Ei oder ein Stück Käse genieße, das von einem wesensgerecht gehaltenem Tier aus kleinbäuerlicher Landwirtschaft kam, dann finde ich, dass es definitiv einen Unterschied macht gegenüber einem Produkt aus der Massentierhaltung, die völlig indiskutabel ist und verboten gehört. Unsere Rezepte spiegeln unsere Art zu Essen wider – die ist nicht perfekt, aber (meist) sehr bewusst, in mehrfacher Hinsicht. Und wir freuen uns sehr, wenn ihr mit dabei seid.

Was sind GlückLinks?

Diese Initiative wurde vor einigen Jahren von Sarah von epicée ins Leben gerufen. Etwa ein Mal im Monat bloggen wir Links zu Orten, Personen, Dingen oder Ereignissen, die mich oder uns in den letzten Wochen erfreut, inspiriert oder bewegt haben. Ich finde, es ist eine schöne Möglichkeit, die letzte Zeit Revue passieren zu lassen und sich zu überlegen, wovon man manchmal mehr im Leben haben könnte oder sollte, oft sind es die kleinsten Dinge.

Und sonst so?

Falls ihr mehr erfahren oder mal „hinter die Kulissen“ schauen möchtet, findet ihr uns auch auf InstagramPinterestfacebook und Twitter. Außerdem freuen wir uns über jeden einzelnen Kommentar oder email von euch, denn der Austausch mit euch ist mit das Schönste am Bloggen! Wenn ihr Fragen, Anmerkungen, Kritik oder einfach nur Zeit und Lust habt, schickt gerne jederzeit eine email an dani@flowersonmyplate.de oder michael@flowersonmyplate.de

1 Kommentar

Was sagst Du dazu?