Schon ewig wollte ich mal eine tolle, rustikale und vor allem total simple Galette machen. Unser Biolandstand hatte neulich mal wieder wunderschönen bunten Mangold, den ich einfach mitnehmen musste und da ich momentan auch noch in Granatäpfel verliebt bin und ich zudem noch einen Pie Crust Teig eingefroren hatte, der von der Herbstgemüse Quiche übrig blieb, kam die Gelegenheit wie gerufen. Dass so eine Galette ganz passabel schmeckt, muss ich wohl niemandem erzählen. Ich tu´s trotzdem. Blättrig-zarter Mürbteig (bei uns war noch aromatischer Rosmarin mit drin), cremige Füllung, knackige, süß-saure Granatapfelkerne und zum Schluss noch salziger Feta. Und das Tolle: man muss den Teig nicht umständlich in eine Form legen und darauf achten, dass die Ränder auch ja hübsch aussehen, oh nein, eine Galette kann mit solchen Schönheits-Attitüden nichts anfangen. Sie will einfach nur grob rund ausgerollt, befüllt und dann an den Rändern eingeklappt und gebacken werden. Simpel, rustikal und doch irgendwie edel. Ich bin sehr happy, dass mein 1. Galette Versuch gleich so gut gelungen ist und bin mir sicher, dass das erst der Anfang von vielen weiteren Kombination war!
05
2012
Mangold, Feta & Granatapfel Galette
Und weiter geht´s in der Herbstbäckerei! Kurz nach den Zimt Cupcakes habe ich diesen Apple Pie, der Klassiker in der amerikanischen Küche, gemacht. Was blieb mir auch anderes übrig, haben wir doch einen riesigen Sack Äpfel von Schwiegerfamily´s Apfelbäumen bekommen. Und die MUSSTE ich ja schließlich irgendwie verbrauchen ;) Die Pie Crust habe ich nach meinem üblichen Standardrezept ganz klassisch gehalten, allerdings habe ich mal wieder die Zuckermenge in der Füllung drastisch reduziert und wir fanden es so genau richtig. Wer säuerliche Äpfel dafür nimmt, sollte aber ruhig einen Esslöffel mehr nehmen. Die Füllung ist generell sehr einfach gehalten, da ich die Äpfel im Vordergrund halten wollte. Trotzdem darf natürlich ausreichend Zimt nicht fehlen! Zimt und Apfel sind einfach eine Traumkombi…
Ich habe ja bereits erwähnt, dass ich eine besondere Liebe zu Pies hege und vor ein paar Wochen war ich ziemlich im Mini Pie Fieber. Die liegen offenbar gerade total im Trend, zumindest laut der New York Times, die die Pies schon als die neuen Cupcakes preist. Die Seattle Times sieht das übrigens genauso. Ob das stimmt weiß ich nicht, ich mag beide und finde, dass sowohl Pie als auch Cupcake ihre Daseinsberechtigung haben :) Ich habe verschiedene Versionen getestet, nachdem ich bei Eat Drink Pretty inspiriert wurde. Es gab Hand Pies, Pie Pops am Stiel (die ich so putzig fand, dass ich sie kaum essen wollte) und einen herzhaften Mini Pie im Glas, von dem es leider kein Foto gibt. Rezepte gibt es hier nicht wirklich, Basis war immer meine übliche Pie Crust und die wurde dann eben mit einem runden Keksausstecher ausgestochen mit verschiedenen Füllungen belegt:
11
2011
Basic Pie Crust Tutorial
Schon mal versucht, einen Pie, eine Quiche oder eine Tarte zu backen? Dabei erfolgreich gewesen mit dem Mürbteig-Part? Wenn ja, dann freu dich! Und klick weiter ;) Für alle anderen: ich fühle mit euch. Ich habe es auch hinter mir, mehrmals. Auch ich stand des Öfteren völlig konfus mit einer riesigen Mehl-/Buttersauerei in der Küche und hatte, statt einem zarten, glatten Teig nur irgendwelche Sandkastenkrümeln in den Händen. Also hab ich das Thema erstmal beschlossen zu ignorieren und ein paar Wochen sein lassen. Doch natürlich war klar, dass ich diesem Dilemma nicht allzulange entkommen konnte, viel zu oft lauern lecker aussehende Rezepte und Ideen an jeder Ecke, die irgendeine abgewandelte Form der pie crust erfordern. Außerdem hab ich schon immer eine besondere Liebe für Pies und Tartes gehabt. Also nochmal von vorn.
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… und Pecankern küsste Ahornsirup und gemeinsam schlüpften sie unter die Schokoganache-Decke. Und so lebten sie glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende die bösen Gabeln kamen. Und die kamen schnell. Und sie ließen nichts übrig. Diese Füllung ist nämlich einfach unglaublich… knackige Nüsse, süßer Ahornsirup und eine leicht bittere Schokolade *seufz*
Mit der Pie Crust bin ich (mal wieder) leider nicht so zufrieden gewesen, daher gibt´s erst Mal nur das Rezept für die Füllung. Die ich aber problemlos ohne Crust löffeln könnte ;)
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Am WE waren wir beim Freund meiner Mutter (der verwirrenderweise auch Michael heißt, nachfolgend also nur noch MamaMichael genannt ;) ) und haben ihn, seine Wohnung und das Rhein in Flammen Spektakel besucht. Da ich gerade sowieso ständig nach Vorwänden suche, um backen zu können, musste ich auch hier nicht lange überlegen. Eigentlich war mir mehr nach was herbstlichem, aber da (mein) Michael kürzlich mit frischen Himbeeren an kam, wollte ich die in einer Tarte bzw. Pie verarbeiten. Also dachte ich mir, mach ich mal “kurz” den Basic Pie Teig. weiterlesen...




























