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Farinata

Jederzeit Vegan Vegetarisch

Rosmarin Socca mit Mangold & Oliven

7. Februar 2013

Rosmarin-Socca,-Mangold,-Oliven_flowers-on-my-plate

So-was? Ja genau, so ging´s mir auch. Socca kommt ursprünglich aus Genua und ist mittlerweile im ganzen Mittelmeerraum verbreitet, u.a. in Nizza, wo man diesen herrlichen Pfannkuchen aus Kichererbsenmehl, Olivenöl und Wasser Socca nennt – Farinata ist ein anderer Name für das gleiche Gericht. So eine Socca hat eine goldgeldbe Farbe und ist unglaublich vielseitig – genau wie eben Pfannkuchen kann man sie nach Lust und Laune süß oder salzig füllen oder toppen und total easy und schnell geht es auch noch. Das Einzige, was ihr vielleicht einige Zeit vorher machen solltet, ist, den Teig kurz anzurühren und ruhen zu lassen, eure Verdauung wird euch die Wartezeit danken. Ich mache unseren Teig, wie von Sarah vorgeschlagen morgens, gehe ins Büro und abends muss er nur noch gebacken und getoppt werden. So ist in weniger als einer halben Stunde das Essen auf dem Tisch – inklusive Beilagensalat. Das Rezept reicht anscheinend auch für 3 kleinere Pfannkuchen, wir nehmen aber meist eine größere Pfanne und weil ich faul bin, machen wir aus dem ganzen Teig nur eine Socca, die dann halt ein bisschen dicker ist. Wir finden´s so super – außen schön knusprig, innen weich und zart. Am besten lässt sich der Teig in der Pfanne im Backofen backen, da es u.U. schwierig sein kann, den Pfannkuchen zu wenden – mal klappt es bei mir ganz gut, mal ist es eine Katastrophe, daher bin ich dazu übergegangen, ihn nur noch im Ofen zu machen, das ist wirklich die einfachste Variante. Und während der Teig im Ofen ist, könnt ihr die Zutaten für den Belag zusammen schnippeln, einen Beilagensalat machen oder wie ich schon mal nebenher das Rezept abtippen 😉 Super Arbeitszeitaufteilung also, so mag ich das.

Socca-mit-Rosmarin,-Mangold-&-Oliven

Lasst eure Fantasie spielen beim Belag, so eine Socca ist wie eine weiße Leinwand. Diesmal gab es gedünsteten Mangold, Oliven, Avocado, ein bisschen kräuterigen Ziegenfrischkäse und ein paar Spritzer Zitronensaft. Als Nächstes will ich mal eine Art Pizza damit versuchen, also mit Tomatensoße, gegrilltem Gemüse und etwas Käse überbacken. Oder eben mal süß, dann aber natürlich den Salzgehalt im Teig stark reduzieren. Kichererbsenmehl bekommt ihr mittlerweile glaube ich in fast jedem Supermarkt, ansonsten könnt ihr mit einem einigermaßen gescheiten Mixer auch selbst welches machen: getrocknete Kichererbsen rein, Deckel drauf, losmixen (Achtung, die ersten paar Sekunden wird es ziemlich laut…) und schwupps – you just made Kichererbsenmehl! Je nachdem, wie gut euer Mixer ist, kann es sein, dass ihr das Mehl noch kurz absieben müsst um keine groberen Stücken drin zu haben. Ich habe meins selbst gemacht und bin ganz begeistert, wie easy das war. Lasst euch von der kleinen Größe nicht irritieren, wir haben die auf dem Foto abgebildete Socca zu Zweit nur zu 3/4 geschafft – den Rest gab es dann am nächsten Tag zum Mittagessen. Noch so etwas schönes an Socca: man kann sie heiß, lauwarm oder kalt genießen.

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