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Herbst Vegan Vegetarisch

Gefüllter (Riesen)Kürbis

19. Oktober 2014

Gefüllter KürbisIch bin kürbis-süchtig. Ganz offensichtlich, ist das hier ja nun schon das 3. Rezept in weniger als 4 Wochen hier. Auch der Apfel kommt mal wieder nicht zu kurz, sind wir doch dank der Familie und ihrer Apfelwiese bis zur Decke mit frischen knackigen Äpfeln eingedeckt, so herrlich! Ursprünglich wollte ich eigentlich einen normalgroßen Hokkaido für uns füllen, doch als ich dann beim Kürbisstand diesen traumhaften Muscat gesehen habe, kam ich nicht daran vorbei. Kürbisliebe auf den 1. Blick.

Gefüllter KürbisUnter der nach dem Backen lederartigen, leicht zähen Schäle versteckt sich butterweiches, aromatisches und sehr leicht schmeckendes (da nicht soviel Stärke wie z.B. beim Hokkaido enthaltendes) Fruchtfleisch, das sich ganz einfach mit Gabel oder Löffel von der Schale trennen lässt. Wir haben den Riesenkürbis als Hautgericht 2 Tage lang gegessen und noch etwas den Nachbarsfreunden davon abgegeben. Dazu schmecken Oliven ganz besonders gut, salzig-knackig aber nicht zu bitter. Leider habe ich im Eifer des Gefechts – mal wieder – etwas vergessen, in diesem Fall die Kürbiskerne. Die stelle ich mir auch noch sehr gut passend dazu vor, also macht es vielleicht besser als ich und mischt sie noch unter die Hirse.

Was mich außer großen Kürbissen in den letzten Wochen noch erfreut hat:

  • Allerschönstes Moodfood. Manchmal kann ich es immer noch nicht glauben, wie unfassbar gut, einfach und schnell gesundes Essen sein kann
  • Mal wieder: Yoga. Tut mir so so gut.
  • Julias traumhaftes Video
  • Neil Young, damals (läuft im Herbst bei uns in Dauerschleife) wie heute
  • Passend dazu: Gänsehaut Galore bei Nature Is Speaking, besonders das hier – so wahr.

5.0 from 1 reviews
Gefüllter (Riesen)Kürbis
 
Autor:
Für: 6-8 Personen
Zutaten
  • 1 großer Kürbis, z.B. Muscat (unserer hatte 22cm Durchmesser)
  • 3 Knoblauchzehen
  • Olivenöl
  • Salz & Pfeffer
  • 4 Zweige Rosmarin
  • 1 Tasse à 200ml Hirse
  • 1 Tasse à 200ml rote Linsen
  • 200g Maronen, vakuumverpackt
  • 2 Äpfel
  • 1 Topf Blattpetersilie oder Basilikum
  • Apfelessig oder Balsamico
  • 4 EL Kürbiskerne
  • Zum Servieren: Oliven oder gekrümelter Feta
Zubereitung
1) Zuerst den Kürbis aushöhlen, würzen und backen:
  1. Backofen auf 190°C Umluft vorheizen. Kürbis waschen, oben runderherum einschneiden, den Deckel abnehmen und Fruchtfleisch mit Kernen und Fasern herauslöffeln. 1 Knoblauchzehe schälen, halbieren und den Kürbis von innen damit einreiben. Nun 1-2 EL Olivenöl im Kürbis verteilen (ich habe dafür die Hände und die Rosmarinzweige genommen, was das Aroma auch gleichzeitig noch verteilt) und großzügig salzen und pfeffern. Rosmarinzweige in die Mitte geben, dann den Deckel auf den Kürbis setzen und ihn für 45-60 Minuten backen, ab und zu das Fruchtfleisch mit einer Gabel pieksen und checken, ob er schon weich geworden ist. Zwischendurch wenn nötig ggf. mit Alufolie abdecken, damit er oben nicht zu dunkel wird, er darf zwar ein paar dekorative dunkle Flecken bekommen und Blasen werfen, aber mehr auch nicht. Eventuell sammelt sich nach einer Weile im Inneren etwas Kürbiswasser, falls das der Fall ist, Wasser vorsichtig ausgießen und den Kürbis ohne Deckel weiter garen, damit das restliche Wasser verdampfen kann.
2) Nun die Füllung vorbereiten:
  1. Zwischenzeitlich Hirse in einem feinen Sieb gründlich durchspülen, ebenso die roten Linsen. Beides zusammen mit 5 Tassen Salzwasser aufkochen und 10-15 Minuten garen. Maroni hacken, Äpfel entkernen und würfeln, Petersilie in Streifen schneiden. Alles mit Hirse und Linsen vermengen, Kürbiskerne untermischen und dann mit Knoblauch, einigen Spritzern Apfelessig sowie Salz + Pfeffer kräftig abschmecken.
3) Kürbis füllen + vernaschen:
  1. Kürbis aus dem Ofen nehmen, Rosmarin entfernen, Nadeln vom Stiel abziehen und hacken, dann unter die Hirse-Linsen rühren. Kürbis füllen und vorsichtig (er ist jetzt weicher und etwas wabbelig) am besten mit dem Backpapier auf den Tisch stellen. Jetzt kann sich jeder ein Kürbistortenstückchen heraus schneiden, dazu die Oliven oder Feta und ggf. noch einen kleinen Beilagensalat servieren.

 

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