Jederzeit Sommer Süßes Vegan

Tiramisu Törtchen

12. Juli 2017

Tiramisu Törtchen {flowers on my plate} Ich bin normalerweise ja kein großer Kaffee-Fan. Eine zuckersüße kleine Dame gab mir dabei – quasi den gesamten Juni über – allerdings ein wenig Nachhilfe… der schöne, warme, helle Sommer machte auch vor ihr nicht Halt und so war die Devise: Später als sonst ins Bett, trotzdem genau so früh wach und dazwischen immer wieder mal unruhige Nächte. Zwar holt sie nach solchen Aktionen ihren Schlaf dann gut tagsüber nach, das brachte mir (und dem Liebsten) aber meist herzlich wenig. Daher habe ich irgendwann angefangen, meinen Grüntee wieder auszugraben und ja, auch bei so einem Tiramisu Törtchen sag ich nicht Nein. Ich habe Koffein und auch Teein bisher zwar gemieden, da ich Polly über die Muttermilch nicht noch zusätzlich stimulieren will, aber so ab und zu und gut verdünnt, scheint es tatsächlich kein Problem zu sein. Also, immer her mit dem Tiramisu -falls nicht gerade die eher gesunde Variante, dann seeeehr gerne auch das Original, in dessen Genuss ich neulich dank meiner allerliebsten Ylva kommen durfte. So un.fass.bar gut!

Tiramisu Törtchen {flowers on my plate}Heute gibt es das Tiramisu aber in Form eines Törtchens. Efrischend-kalt, passend zum Sommer. In New York habe ich vor einigen Jahren mein bisher bestes veganes (und sogar Rohkost-) Tiramisu gegessen, bei Pure Food & Wine. Leider scheint es den Laden nicht mehr zu geben, sonst hätte ich ihn euch gerne verlinkt. Jedenfalls bin ich seither immer wieder am Probieren und auf der Suche nach eime guten, gesunden Tiramisurezept. Die bei dieser Art von gesunden Köstlichkeiten üblichen Cashewkerne sind zwar cremig, aber mir einfach nicht fluffig genug.

Tiramisu Törtchen {flowers on my plate}Also ein bisschen getüftelt und kombiniert mit Kokosmilch und geschmolzener Schokolade sieht die Sache gleich ganz anders aus… Das Ergebnis ist zwar immer noch nicht gaaanz so fluffig wie das Tiramisu in New York (die Creme war eher wie geschlagene Sahne – wie bekommt man das nur hin, mit Irish Moos? Agar-Agar?), aber schön cremig und nicht ganz so fest, wie bei den reinen Cashew Kuchen. Wer es noch einfacher und schneller mag, kann den Boden übrigens auch weglassen und aus der Creme kleine Pralinen in Mini Muffinförmchen erstellen. Ach und Polly schläft mittlerweile übrigens wieder so schön wie vorher. Also immer daran denken und mantramäßig wiederholen: Es ist nur eine Phase… bis zur nächsten 😉

5.0 from 5 reviews
Tiramisu Tarte
 
Autor:
Für: 1 kleine Springform
Zutaten
Für den Boden:
  • 50g Datteln (eingeweicht)
  • 80g Haselnüsse
Für die Füllung:
  • 400ml Kokosmilch
  • 120g Cashewkerne (eingeweicht)
  • 50g Walnüsse oder zusätzliche Cashews (eingeweicht)
  • 50g Datteln (eingeweicht)
  • 80g Zartbitterschokolade
  • 2EL starker Espresso
  • 3-4EL Ahornsirup oder Honig
  • Mark einer Vanilleschote
  • Zum Servieren: Kakaopulver
Zubereitung
  1. Rund 4-6 Stunden vorher: Cashewkerne, Walnüsse und Datteln jeweils getrennt in lauwarmem Wasser einweichen, bei den Nüssen eine Prise Meersalz hinzufügen. Danach alles abgießen und abtropfen lassen, Nüsse kurz mit frischem Wasser durchspülen.
  2. Für den Boden die Haselnüsse mit der Hälfte der Datteln (50g) im Mixer hacken und in eine kleine runde Springform (wir haben diese hier) geben. Mit den Händen andrücken und damit den Boden formen.
  3. Für die Füllung die Schokolade mit Espresso im Wasserbald schmelzen. Währendessen Kokosmilch, Cashewkerne, Walnüsse, Datteln, Ahornsirup und Vanillemark im Mixer fein pürieren. Abschmecken und ggf. etwas nachsüßen.
  4. Etwa ein Drittel der hellen Creme beiseite stellen. Espresso-Schokolade zur restlichen Füllung im Mixer geben und nochmal gut durchmixen. Zuerst die dunkle Creme auf dem Tarteboden verteilen, dann die helle Creme darüber geben. Im Kühlschrank für mindestens 3-4 Stunden fest werden lassen. Im Kühlschrank gelagert ist die Konsistenz cremig-fest, wer es fester haben möchte, kann die Tarte im Tiefkühlschrank lagern und 10-15 Minuten vor Verzehr antauen lassen. Vor dem Servieren mit Kakaopulver bestreuen.

 

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Weitere Rezepte

11 Kommentare

  • Antworten Elfie Jaskulski 12. Juli 2017 at 10:56

    hallo,
    ich habe vor kurzem mein eigenes abgewandeltes tiramisu designt. statt löfflebiscuits habe ich selbstgemachte kamut butterkekse verwendet, ( weil ich keinen zucker mehr esse) die ich mit einer mischung von – rohem kakaopulver mit wasser und dattelpaste ,und vanille gemixt – beträufelt habe. die creme war aus hafercuisine mit arrowroot und agar agar aufgekocht, birkenzucker dazu, kalte hafercuisine dazu um die creme runterzukühlen, damit ich die mandelschlagcreme ( von soyana, ist nicht überall zu bekommen) einrühren kann. diese creme ist luftig und locker und schmeckt unglaublich lecker. allerdings ist das ganze sehr aufwändig, aber das resultat ist es wert. ich kann leider keine mengenangaben liefern, weil ich alles nur nach gefühl messe.

  • Antworten Anja 12. Juli 2017 at 15:53

    Hallo ihr beiden,
    herzlichen Glückwunsch zu diesem schönen Blog. Ich bin heute „hängen geblieben“ und habe glatt 2 Stunden bei euch verbracht. Diese Rezept hat es mir besonders angetan. Welche Springform Größe benutzt ihr dafür?
    Ich freue mich auf Antwort.
    Viele Grüße
    Anja

    • Antworten Dani 12. Juli 2017 at 17:48

      Liebe Anja, wie schön, das freut uns – herzlich Willkommen! Das Rezept ist für eine kleine Springform mit ca. 20 cm. Liebe Grüße und viel Spaß noch 🙂 Dani

      • Antworten Anja 17. Juli 2017 at 11:05

        Liebe Dani, vielen Dank für deine schnelle Antwort. Ich habe die Tarte am Wochenende ausprobiert und zu einem Geburtstag mitgebracht. Was soll ich sagen, alle waren begeistert inkl. meiner beiden Männer. Ich bin froh, dass ich einen solchen Leckerbissen, dank der tollen und gesunden Zutaten, auch meinem 17-Monate alten Sohn nicht vorenthalten muss und ihn guten Gewissens ein Stück davon naschen lassen kann. Wir ernähren uns selbst so gut es geht frei von raffiniertem Zucker und ich bin um jedes Rezept dankbar, dass ohne Zucker auskommt und so wunderbar schmeckt.
        Großes Lob und vielen Dank 🙂
        Schönen Start in die Woche und viele Grüße aus dem schönen Odenwald
        Anja

        • Antworten Dani 20. Juli 2017 at 20:12

          Liebe Anja, ganz herzlichen Dank für das schöne Feedback, freut mich sehr, dass das Törtchen so gut bei euch ankam! Liebe Grüße!

  • Antworten Hannah 12. Juli 2017 at 23:04

    Hach, liebe Dani – nach dem Triple Chocolate Eis noch so ein Rezept, was du auch glatt unter „Still-Kost“ taggen kannst 😉 Wird am Wochenende ausprobiert 🙂 Mh, und bezüglich der Fluffigkeit: Vielleicht ist die Grundsubstanz da dann nicht Nuss, sondern Seidentofu oder Sojaquark? Wobei – wenn die New Yorker Variante sogar roh war, bleiben fast nur Nüsse??? Da ich nicht sooo der Soja Fan bin, find ich die Nuss Basis eh besser.
    Bezüglich Stillen und Coffein / Teein – da war jetzt wiederum der Hinweis meiner Hebamme, dass das gar nichts ausmache und nichts gegen Espresso, Cappuccino oder Grüntee spräche. Und so freue ich mich nachmittags auf meinen Cappuccino (größer ist mein Kaffeekonsum eh nicht) oder mal nen Eiskaffee, jetzt als es so heiß war. Lustigerweise verschwand meine Cappuccino Lust mit Beginn der Schwangerschaft und ich konnte mir echt nicht vorstellen, dass mir jemals Cappuccino wieder besser schmecken könnte als Milch mit Honig oder Kakao, was ich stattdessen trank… Und kaum war Luisa auf der Welt, ward meine Cappuccinolust auch wieder geboren 😉 … und ja, ich habe nicht den Eindruck, dass es sie noch mehr stimuliert, bzw. sie ruhiger wäre, wenn ich ihn weglasse…
    Liebe Grüße an euch und eine gute Nacht! 🙂 Hannah

    • Antworten Dani 20. Juli 2017 at 20:11

      Liebe Hannah, wie lustig mit dem Cappuccino in der Schwangerschaft- und passend 😉 Hier scheint mit Grüntee auch alles gut zu sein. Seidentofu ist eine gute Idee, wobei ich da ähnlich denke wie du… dann lieber Nuss und Kokosmilch. Ganz liebe Grüße! Dani

  • Antworten Hannah 14. Juli 2017 at 17:19

    sooo, das Wochenende mit diesem leckeren Rezept etwas vorgezogen 😉 und nun das erprobte Rating und der ausdrückliche Rat zum Nachmixen! Es schmeckt total gut und ist auch noch recht schnell gemacht! Nüsse und Datteln hab ich über Nacht eingeweicht, morgens gemixt, zum Dessert war es dann gut schnittfest. Es schmeckt tatsächlich nach Tiramisu – durch die Datteln und Kokos sogar irgendwie leicht alkoholisch – so wie es eben gehört.
    Was bei mir nicht ganz so schön geworden ist wie auf euren Fotos ist die Trennung der Schichten – oder anders gesagt: Ich glaube meine Masse war etwas flüssiger, so dass die weiße nicht auf der Schoko blieb, sondern reingesackt, sich leicht vermischt hat, was dem Ganzen aber geschmacklich keinen Abbruch tut. Wenn ich geduldiger gewesen wäre, hätte ich das auch vermeiden können, indem ich den Boden mit der Schokoschicht kurz gekühlt hätte und dann die helle Crème drauf. War nicht geduldig, bzw. eine süße Maus im Stubenkörbchen in der Küche nicht ;-)… und wie gesagt: Es schmeckt bombastisch gut!
    Liebe Grüße und ja, Danke für deine Mail… Antwort folgt 😉 Hannah
    P.S.: Die Konsistenz ist bei mir etwas „griesig“, was ich nicht schlimm finde, machst du es doch auch in der (Bosch?) Küchenmaschine oder nimmst du den Vitamix? Auf deinen Fotos sieht es etwas cremiger aus als mein Exemplar

  • Antworten Martina 26. August 2017 at 23:06

    Nachdem schon eure Schoko Mocha Mousse Tarte so lecker war, hab ich mich heute an dieses Rezept gewagt.
    Wahnsinn! Ich bin total begeistert! Dank der guten Beschreibung ist das Törtchen super schnell zubereitet
    und schmeckt unheimlich cremig und fluffig. Vielen Dank für dieses sensationelle Geschmackserlebnis!
    Alle waren schwer begeistert und konnten es kaum glauben, dass die Torte auch noch vegan ist.
    Ich freue mich schon auf weitere (vegane) Kreation von euch!
    Liebe Grüße
    Martina

    • Antworten Dani 4. September 2017 at 15:29

      Liebe Martina, das freut und motiviert uns sehr, vielen Dank für dein Feedback 🤗

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