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Salbei

Sommer Vegan Vegetarisch

Ratatouille & cremige Salbeipolenta

15. September 2013

Ratatouille {flowers on my plate}

Es ist wieder soweit, der Sommer neigt sich dem Ende zu und der Herbst streckt forsch seine Fühler aus… diese Übergangszeit fasziniert mich jedes Jahr. Wenn wir morgens wieder zu Strickjacke und Schal greifen, wenn es abends plötzlich so viel schneller dunkel wird als uns lieb ist, wenn es zu bereits zu kalt für Salate ist, wir uns aber noch nicht dazu überwinden können, unsere Herde mehrmals wöchentlich mit Suppentöpfen zu belagern, wohl wissend, dass diese Zeit noch schnell genug kommen wird.

Ratatouille & Creamy Sage Polenta {flowers on my plate}

Wenn die warme Sommersonne uns in ihrem letzten Aufbäumen noch mit knackigen Auberginen, Zucchini und feuerroten Tomaten versorgt hat, bevor sie sich stetig zurückzieht, dabei lange sehnsuchtsvolle Schatten wirft und an Kraft einbüst, dann, ja dann ist es Zeit für Ratatouille. Überbacken und warm genug, um uns über kühlere und schneller dunkel werdene Abende hinweg zu trösten, aber auch noch voll von den Aromen des Sommers mit kräftigen Kräutern, süß-säuerlichen Tomaten und knackigem Gemüse. Könnte es ein schöneres Abschiedsessen geben?

Ratatouille {flowers on my plate}

Die Polenta als Beilage war eine spontante Entscheidung, eigentlich wollte ich nur etwas leicht in Olivenöl geröstetes Brot dazu machen, aber mir war passend zum Wohlfühlfaktor und dem bereits herbstlichen Wetter weniger nach knusprig und mehr nach cremig. Warm, leise und dickflüssig vor sich hin blubbernd, aromatisiert mit Salbei und Parmesan und abgeschmeckt mit einem Stück Butter war sie genau der richtige Begleiter als es draußen dunkel wurde.

Ratatouille {flowers on my plate}

In meiner Ratatouille Version fehlt die sonst klassisch dazu gehörende Paprika, da mein Magen Paprika ächtet und jegliches Ignorieren meinerseits böse straft. Wer kann und will, kann aber gerne feine Paprikawürfel mit in die Tomatensoße geben. Ursprünglich wollte ich stattdessen fein gewürfelte getrocknete Tomaten mit dazu geben, habe es im Eifer des Gefechts aber leider vergessen. Nächstes Mal. Ob ihr das Ratatouille fächerartig in kleine hübsche Förmchen schichten wollt wie hier abgebildet oder alles nur grob würfelt und dann bunt vermischt in eine große Auflaufform gebt, ist natürlich völlig egal, nur die Ofenzeiten müssen dann gegebenenfalls etwas angepasst werden. Nachtrag: unser Ratatouille war Teil der Rezeptstrecke, die wir für die Schrot & Korn entwickelt haben und hat es sogar auf die Titelseite geschafft. Wir sind ein kleines bisschen stolz und gönnen uns gleich noch eine Runde!

Ratatouille {flowers on my plate}

Ratatouille & cremige Salbeipolenta
 
Autor:
Für: 2-3 Personen
Zutaten
Für das Ratatouille:
  • 2 kleine Zucchini (ich hatte eine gelbe und eine grüne)
  • 1 Aubergine
  • 3-4 Tomaten
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Glas / Dose Tomaten
  • 100g Feta*
  • paar Zweige Thymian oder Rosmarin
  • Olivenöl
  • Essig (bei mir: Rotweinessig)
  • Salz & Pfeffer
Für die Polenta:
  • ½ Tasse Polenta
  • 3 Tassen Wasser
  • Handvoll frisch geriebener Parmesan*
  • kleine Handvoll Salbeiblätter
  • ein Stück Butter* oder einen guten Schluck Olivenöl
  • Salz
Zubereitung
  1. Zuerst die Tomatensoße machen: Zwiebel und Knoblauch hacken, in Olivenöl glasig dünsten, die Tomaten dazu geben und einige Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und einem kleinen Schuss Essig abschmecken.
  2. Backofen auf 180°C vorheizen. Zucchini, Aubergine und Tomaten in sehr dünne Scheiben schneiden oder einfach nur grob würfeln. Tomatensoße in eine große oder 4 kleine Auflaufformen geben und Gemüses reingeben / die Gemüsescheiben abwechselnd fächerartig einschichten. Gut salzen und pfeffern, dann Thymian oder Rosmarin, leicht zerbröckelten Feta und etwas Olivenöl darüber geben. Abgedeckt für 20 (kleine Formen) oder 30 (große Form) Minuten im Ofen garen.
  3. Währendessen die Polenta machen; dafür Wasser leicht salzen und aufkochen, Hitze reduzieren, Polenta einrühren und halb zugedeckt (spritzt fies) leicht vor sich hinblubbern lassen, ab und zu umrühren.
  4. Nach der abgelaufenen Zeit die Abdeckung die Auflaufform(en) abnehmen und für weitere 15-20 Minuten offen backen. Parmesan, Salbei und Butter oder Olivenöl in die Polenta rühren (wenn sie zu dick wurde mit etwas Wasser ausdünnen) und ggf. noch mit etwas Salz abschmecken, dann alles gemeinsam servieren.
Notizen
*Veganer lassen einfach den Käse weg und nehmen Olivenöl statt Butter

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