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Weiße Bohnen & Mangold Minestrone auf Quinoa

3. März 2013

Weiße Bohnen & Mangold Minestrone, flowers on my plate

„Och nöööö, Suppe…“ Ich kann euer Naserümpfen und die enttäuschten Schmollgesichter bis hierher sehen 😉 Ja ich weiß, ihr seid alle schon auf Frühling einstellt, zudem sich ja endlich (!!) mal wieder die Sonne blicken lässt und sie uns die nächsten Tage wohl netterweise auch erhalten bleibt. Und ich kann´s euch nicht verdenken, schließlich geht´s mir ja genau so. Aber wie wär´s mit folgendem Versöhnungs-Argument: diese Suppe hier hat mehr was von leichter Minestrone als von Oma Erna´s winterlichem Kartoffeleintopf. Und Minestrone kommt ja bekanntlich aus Italien und in Italien ist´s ja bekanntlich was…? Na? Genau, sonnig! Und warm! Zumindest im Süden, denk ich. Also so langsam mal (schon, oder?). Ob ich damit jetzt die Kurve bekommen habe und euch zum Suppe kochen und essen trotz Anfang März und strahlen blauem Himmel motivieren konnte, bleibt abzuwarten.

Weiße Bohnen & Mangold Minestrone by flowers on my plate

Wer schon mal eine gute Minestrone gegessen hat, der weiß, dass so etwas richtig paradiesisch sein kann. Die ganzen wunderbaren Aromen vom gedünsteten Suppengemüse (in dem Fall Zwiebel, Fenchel, Sellerie und Karotte), die feine Säure der Tomaten, dazu ein paar Kräuter und herrlich dicken weiße Bohnen, von denen die Hälfte grob mit dem Kartoffelstampfer im Topf zerkleinert wurde und die die Minestrone so richtig schön sämig machen. Und beim Essen beißt man zwischendurch noch auf ein, zwei ganze Bohnen, die wunderbar weich und buttrig sind und vor lauter Zartheit fast schon von selbst im Mund zerfallen. Doch bevor es soweit ist, wird der Eintopf auf die Teller (oder süße alte Emaille Töpfchen wie auf dem Foto) verteilt und vor dem Servieren erst einmal mit einem kleinen Schluck besten Olivenöls und einem Spritzer Zitronensaft oder Rotweinessig verfeinert. Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer macht sich auch immer prächtig, genau wie frisch geriebener Parmesan. Man kann diese Minestrone essen wie er ist oder mit einem Scheibchen Brot oder wie hier auf einem kleinen Quinoa-Bett. Hatte einfach Lust drauf an dem Abend und gut gepasst hat es auch. Mein Liebster hat übrigens 3 Teller davon gegessen, in Rekordzeit. Kann also nicht so übel gewesen sein (nur, falls ihr noch ein Versöhnungsargument benötigt…). Reste lassen sich wie immer bei solchen Suppen sehr gut am Tag danach noch essen oder einfrieren.

Weiße Bohnen & Mangold Minestrone auf Quinoa
 
Autor:
Für: 4 großzügige Portionen
Zutaten
  • 250g dicke weiße Bohnen, getrocknet (bereits gekochte / fertige Bohnen gehen auch)
  • 1 großer Mangold
  • 500g Glas- oder Dosentomaten
  • 1 Zwiebel
  • 1 kleine Fenchelknolle
  • 2 Selleriestangen
  • 1 große Karotte
  • 2 Lorbeerblätter
  • kleine Hand voll Thymian
  • 500ml Wasser (z.B. das Kochwasser der Bohnen) oder Gemüsebrühe
  • Olivenöl
  • Salz & Pfeffer
  • 200g Quinoa
  • zum Servieren: Essig oder frischer Zitronensaft & Olivenöl, optional: wachsweich gekochte Eier / frisch geriebener Parmesan / Feta / Prise Cayennepfeffer
Zubereitung
  1. Falls ihr getrocknete Bohnen habt, diese für rund 8 Stunden in Wasser einweichen, dann das Wasser abgießen, kurz durchspülen, aufkochen lassen und garen bis sie weich aber noch ein kleines bisschen bissfest sind - im Dampfkochtopf dauert das etwa 20 Minuten, im normalen Topf mit Deckel drauf eher eine gute Stunde.
  2. Für den Eintopf zuerst Fenchel, Sellerie und Karotte waschen, Zwiebel schälen und alles würfeln, dann in Olivenöl bei mittlerer Hitze andünsten, Deckel drauf und 10-15 Minuten schmoren lassen. Das Gemüse sollte dabei nicht groß Farbe annehmen, einfach nur dünsten lassen und ab und zu umrühren, ggf. die Hitze reduzieren. Währendessen den Mangold waschen und in Streifen schneiden. Mangold dazu geben, ein paar Minuten mit dünsten und alles mit den Tomaten und dem Wasser aufgießen. Kurz aufkochen lassen, dann die Lorbeerblätter und die Hälfte der Bohnen dazu geben, grob mit einem Kartoffelstampfer verkleinern und simmern lassen - je länger, desto besser. Wer mag, kann jetzt schon etwas Salz & Pfeffer dran geben, ich würze meist erst am Schluss.
  3. Kurz vorm Servieren Quinoa kalt in einem Sieb abbrausen und mit etwa der doppelten Menge Wasser und etwas Salz aufkochen lassen, dann die Hitze auf die kleinste Stufe reduzieren und mit geschlossenem Deckel 10 Minuten garen.
  4. Eintopf mit Salz und Pfeffer abschmecken, die Lorbeerblätter rausfischen und zusammen mit einem Schluck Olivenöl, einem Spritzer Essig oder Zitronensaft und den optionalen Toppings (s. oben) auf dem Quinoa servieren.

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