yoga potIm Originalrezept wird diese kleine Schüssel des Glücks “Yoga Pot” genannt und wenn man so sieht, was alles drin ist, macht es sogar Sinn, sie wirklich nach dem Yoga zu kochen, da sie sowohl von innen, dank toller Gewürze, als auch von außen (warme, dampfende Schale) wärmt – was sie natürlich auch perfekt macht für die kälter werdenden Tage. Sie besteht aus einer Menge Gemüse, das ich allerdings nicht mitgekocht, sondern im Ofen geröstet habe, so dass es diese unfassbar tollen Röst- und Karamellaromen bekam, dazu gibt es rote Linsen und weiße Bohnen, die in Tomatensoße baden und mit Zimt und Cayennepfeffer abgeschmeckt werden und dann wird alles auf Quinoa oder Reis serviert. Ich habe es nicht nach dem Yoga gekocht, sondern nach einem unglaublich stressigem Tag mit Kopfschmerzen und surrenden Gedanken. Die Versuchung, lieber ein paar Pasta in den Topf zu hauen oder den Pizzadienst kommen zu lassen war dementsprechend enorm groß, aber irgendwie brauchte ich ganz dringend ein paar Vitamine und meistens habe ich die Erfahrung gemacht, dass mich die Zeit in der Küche doch ein bisschen runterkommen und entspannen lässt. So auch diesmal. Wenn man so ein schönes und tolles Essen kocht, kann es die Stimmung nur aufheitern. Und spätestens, wenn man dann mit der dampfenden Schale in den Händen dasitzt und das Resultat genießt, ist alles wieder gut :) Namaste.

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quinoaburger2Ich bin ja immer wieder neugierig darauf, neue Dinge zu probieren. Wenn ich dann auch noch höre, dass etwas, was ich noch nicht kenne, lecker und auch noch total gesund ist, bin ich ganz Ohr. Quinoa ist dafür das beste Beispiel, denn offenbar ist er ja so eine Art Wunderkorn. Starten wir mal mit den Gesundheitsaspekten: er enthält überdurchschnittlich viel hochwertiges Eiweiß und ist so z. B. für Veganer eine sehr interessante Eiweißquelle. Quinoa ist besonders reich an essentiellen Aminosäuren, an Magnesium, Calcium, Phosphor und Eisen.  Ach ja, und da er besonders wenig Gluten (Klebereiweiß) enthält, ist er auch sehr gut für Menschen mit Glutenunverträglichkeit geeignet. Gar nicht schlecht, für ein Pseudogetreide. Was gibt es sonst noch schönes über Quinoa zu sagen? Die kleinen Körnchen haben einen leicht nussigen und sehr feinen Geschmack, sie sind ein bisschen knackig und weich zugleich. Sie sind sehr vielseitig und können sowohl süß (z.B. als Brei, Auflauf oder Müsli) als auch herzhaft (als Alternative zu Reis oder sonstigen Beilagen, in Suppen gestreut, im Salat – Rezept folgt! – oder wie hier als Bratlinge)  zubereitet werden. Außerdem beträgt die Garzeit von Quinoa nur rund eine Viertelstunde, lange Kochzeiten fallen also auch weg. Diese Burger hier waren wirklich sehr lecker, innen weich und cremig mit dem geschmolzenen Mozzarella und außen schön knusprig.

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spaghetti gemüsejulienne trüffelöl Dieses Essen wurde inspiriert von einem Gericht, das ich mal in einem wundervollen Hotel in Luzern gegessen habe, in dem wir vor ein paar Jahren über Silvester waren. In deren Restaurant hatten wir einen traumhaft romantischen Abend und ich habe das erste Mal etwas mit Trüffeln gegessen. Naja, eigentlich waren gar keine richtigen Trüffel drin, nur frische Pasta und Gemüse, sautiert in diesem unglaublich aromatischem Trüffelöl. Ich war so begeistert von dem Aroma des Öls, dass ich die Trüffel überhaupt nicht vermisst habe. Seither bin ich jedes Mal, sobald ich etwas mit Trüffeln rieche, innerhalb von wenigen Sekunden wieder in diesem Hotel in Luzern. Ist es nicht toll, was Gerüche manchmal auslösen können? Als mir vor kurzem dieses Gericht wieder einfiel, musste ich es sofort auf des Menü für die kommende Woche setzen. Zusammen mit Spaghetti, Parmesanspänen und Zuchini- und Karottenjulienne ergibt es eine herrlich leichtes Frühlingsessen.

This dish was inspired by something similar I once ate at a wonderful hotel in Lucerne, Switzerland where we stayed over New Year´s Eve a few years ago. We had a very romantic evening in their fancy restaurant and it was the first time I ate something involving truffle. Well, actually there was no real truffle in it, only their unbelievably delicious truffle-infused oil. I didn´t mind it though, as the oil itself was so good that I didn´t miss the real truffle for one second. Since then, everytime I smell truffle or truffle oil, it reminds me of this evening and our beautiful stay. Isn´t it great, what the smell of some things can do to you? Recently I remembered this dish and put it on the menu for the following week, together with some spaghetti, shaved parmesan and curled zucchini and carrots it makes a wonderful and light spring dinner.

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Laaaanger Titel, ich weiß. Ich weiß auch, dass Tofu ein heikles Thema ist, es gibt die Fan- und die Hass-Fraktion. Ich bin so ein Zwischending. Bisher nutze ich Tofu fast nur in Form von selbstgemachten Bratlingen, so schmeckt er mir wirklich richtig gut. Mein Standardrezept ist eigentlich ein anderes; mit Lauch, Sojasoße, Paniermehl und Parmesan, aber als ich dann diese Version hier mit Karotten und Ingwer gesehen habe, war ich sehr gespannt und musste sie natürlich testen. Sie waren wirklich lecker, sehr fein und der frische Spinatsalat hat perfekt dazu gepasst. Das Rezept ist übrigens auch ein super Low Carb essen und für Frühling und Sommer perfekt geeignet, weil sehr leicht aber doch sättigend.

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… mit Vollkornmehl ;) Irgendwie hatte ich die Tage mal wieder Lust auf halbwegs gesunde Muffins und da fiel mir dieses Rezept von Annie´s Eats ein, die mal einen tropischen Karottenkuchen gemacht hat. Ich habe das Mehl einfach durch Vollkorndinkelmehl ersetzt, hier und da noch eine Kleinigkeit geändert und ab damit in die Muffinförmchen. Expirement gelungen. Nur etwas zu süß fand ich sie, daher habe ich das Rezept mit weniger Zucker angegeben als im Rezept stand.
Für ca. 14 Muffins:

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