Sommer Süßes

New York Cheesecake mit Erdbeeren

29. Mai 2011

Der perfekte Cheesecake {flowers on my plate}Die Suche nach dem perfekten Cheesecake scheint für meinen Mann und mich eine never ending story zu sein. Immer im Kopf haben wir da den bisher einfach unerreichten Klassiker aus der Cheesecake Factory. Wir waren schon oft nah dran am Original (er hat sich übrigens auch schon mehrfach und immer hochmotiviert daran versucht), aber so 100%ig scheint es nie zu sein. Ob es daran liegt, dass wir nicht im Urlaub sind, wenn wir unseren selbstgebackenen hier essen? Ich weiß es nicht, womöglich. So oder so, diese Variante hier ist definitiv auch eine von den sehr-nah-am-Original-Versuchen und wenn wir mal kurz die Augen schließen und uns vorstellen, dass wir gerade unter der kalifornischen Sonne sitzen, kommt es sogar hin – fast. 🙂
Mein Rezept ist nach einigen Recherchen aus mehreren zusammengetragen, u.a. von dem von Annie und abc. Ich habe noch Vanilleschoten und Erdbeeren hinzugefügt, wie ihr ja wisst, stehe ich total auf die kleinen schwarzen Punkte im Kuchen 🙂 Ich habe 2 kleine gebacken, einen in Herzform für den Muttertag und einen für uns in der kleinen Springform. Ansonsten reicht die Menge aber genau für eine normalgroße Springform.

New York Cheesecake mit Erdbeeren
Author: flowers on my plate
Ingredients
  • 120g Vollkornbutterkekse
  • 70g Butter + zum einfetten
  • 1/2 TL Zimt
  • 1.200g Frischkäse natur
  • 200g Schmand
  • 1 1/4 cup (= 280g) Rohrohrzucker
  • 1 TL Vanilla Extract (optional)
  • 2 Vanillestangen, davon das ausgekratzte Mark
  • 5 Bio-Eier
  • 250g Bio-Erdbeeren
  • Puderzucker für die Erdbeeren, nach Geschmack
  • paar Spritzer Zitronensaft
  • ein paar Blätter frische Minze, in Streifen geschnitten
Instructions
  1. Den Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Boden und Seiten einer normalen Springform mit etwas weicher Butter einfetten
  3. Für den Boden, die Butterkekse in der Küchenmaschine oder im Mixer gleichmäßig zerkleinern, sie sollten klein, aber nicht staubig sein, also rechtzeitig aufhören. Die Butter schmelzen lassen und gemeinsam mit dem Zimt zu den Keksen geben, alles gut mit einem Löffel verrühren. Die Keksmischung auf den Boden der Springform geben und mithilfe der Unterseite eines Trinkglases festdrücken. Ab damit in den Ofen und für 14-15 Minuten backen, bis die Oberfläche leicht gebräunt ist. Auf einem Gitterrost auskühlen lassen, während die Füllung gemacht wird.
  4. Nun den Ofen auf 250°C (ja genau – ist kein Tippfehler 😉 ) Ober-/Unterhitze aufheizen und entweder eine große Schale, in die die Springform gut passt, oder ein tiefes Backblech 1-2 cm mit Wasser füllen und mit in den Ofen geben. Das ergibt dann nachher unser Wasserbad, in dem der Cheesecake geschützt backen kann. Die abgekühlte Springform mit Boden nun von außen mit etwas Alufolie umwickeln, damit nichts vom Wasser ins Innere des Cheesecakes kommen kann (falls die Springform nicht 100%ig dicht ist, was meistens der Fall ist)
  5. Für die Füllung den Frischkäse, Schmand, Zucker, Vanillemark und Vanilla Extract mit der KitchenAid oder dem Handmixer cremig rühren. Die Eier in einer separaten Schale gut mit einer Gabel verquirlen und dazu geben, nur so lange rühren, bis die Eier einigermaßen eingearbeitet sind. Ich schalte dann die Maschine aus und rühre lieber vorsichtig noch mit dem Teigschaber per Hand, um so wenig Luft wie möglich in die Masse einzuarbeiten. Dann die Frischkäsemasse auf den Keksboden geben, vorsichtig ins heiße Wasserbad stellen und 12 Minuten bei 250°C backen. Danach – ohne die Ofentür zu öffnen! – den Backofen auf 170°C runterdrehen und weitere 50-60 Minuten backen, bis der Cheesecake oben leicht gebräunt ist. Auf einem Gitterrost etwa 2 Stunden auskühlen lassen, bis der Cheesecake nur noch lauwarm ist.
  6. Mit einem großen glatten Messer rundherum zwischen Kuchen und Seite der Springform fahren und somit vorsichtig lösen. Die Seiten der Springform aber zunächst noch dranlassen. Den Kuchen abdecken und mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank stellen. 30 Minuten vor Verzehr aus dem Kühlschrank holen. Die Erdbeeren waschen, entstielen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Mit Zitronensaft, der Minze und dem Puderzucker vermengen und kurz marinieren lassen. Kurz vor dem Servieren die Erdbeeren auf dem Kuchen verteilen und dann anschneiden. Tipp zum Anschneiden: ein großes, glattes Messer unter heißem Wasser laufen lassen, abtrocknen und dann anschneiden. Zwischen den Stücken wieder aufwärmen.

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15 Kommentare

  • Antworten moey 29. Mai 2011 at 18:59

    Ich wusste es, du bist meine Schwester im Geiste 😉

    Ich bin auch seit Ewigkeiten auf der Suche nach dem ultimativen Cheesecake und liebe vor allem den klassischen Cheesecakefactory-Cheesecake in der kalifornischen Sonne sitzend 😉
    –> http://moeyskitchen.blogspot.com/2011/02/auf-der-
    Ich bin bisher noch nicht wirklich nah ans Original rangekommen, bin aber immer seit Jahren immer wieder mal dran. Und fliege dann doch immer erst mal wieder nach Kalifornien, um festzustellen, dass ich wirklich noch lange dafür brauche… Trotz diverser angeblicher Geheimrezepte, Backen im Wasserbad oder auch nicht und trotz zig Amizutaten in meinen Küchenschränken.
    Dein Kuchen sieht von der Konsistenz her schon mal spitze aus und das Mischungsverhältnis sieht auch nicht schlecht aus, die Zubereitung scheint perfekt. Lecker!

    LG Maja

    • Antworten Dani 30. Mai 2011 at 22:46

      hach ja, in Kalifornien schmeckt er einfach noch am besten! Aber die Rumprobiererei macht ja schon auch irgendwie Spass… 😉

  • Antworten Hannah 31. Mai 2011 at 9:46

    Der sieht aber schon echt nach Prachtexemplar aus. Die Konsistenz sieht auf dem Foto weltklasse aus.

    Hab leider noch nie einen Cheesecake aus der Factory gegessen. Hab extra mal geguckt ob die auch ne Filiale in New York haben.. aber neee. :/

    • Antworten Dani 31. Mai 2011 at 14:39

      Ja, ich weiß, ich verstehe auch nicht, warum sie in NY keine haben! Nur außerhalb, z.B. in Hartford, da waren wir im Herbst. Wir sind mittags gelandet, haben den Mietwagen geholt und 3x darfst du raten, wo wir abends gegessen haben! 😉

  • Antworten Hannes 4. Juni 2011 at 23:26

    Das Rezept sowieso, aber auch die Bilder……….ein Traum!!!

    • Antworten Dani 6. Juni 2011 at 21:43

      Vielen Dank ihr Lieben! 🙂

  • Antworten einfach ein sch&ouml 4. Juni 2011 at 23:45

    Einen Geschmack aus dem Urlaub zuhause nachzubacken, da muss man immer scheitern.

    Es grüßt

    Martin

  • Antworten Ursula Kruck-Hantsch 5. Juni 2011 at 15:25

    Einfach verführerisch – ebenso das Ambiente – da bekomme ich Lust auf mehr… 🙂

    Mein Kompliment
    Ursula

  • Antworten Alexandra 19. April 2013 at 16:01

    Hallo Dani,
    Dein Post ist zwar schon fast zwei Jahre alt, aber ich habe ihn erst jetzt gesehen und muss ihn unbedingt kommentieren. Genau wie Du habe ich lange nach dem perfekten Rezept für New York Cheesecake gesucht und einige Enttäuschungen erlebt. Es ist mir wirklich unerklärlich, wie Rezepte mit Magerquark (!!!) als das perfekte Rezepte für einen NYC Cheesecake dargestellt werden können. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe seit einiger Zeit das für mich perfekte Rezept gefunden und vielleicht hast Du ja mal Lust es zu testen. Basis ist ein Rezept von Hannah Schmitz, dass ich erweitert bzw. meinem Geschmack angepasst habe. Sie macht den Boden mit Zwieback, das kann ich persönlich nicht empfehlen. Ich mache ihn wie Du und backe ihn auch vor. Bleibt also nur noch das Topping: 5 Eier, 3 Pck. Frischkäse (Echten Frischkäse mit 200g-Packungen gibt es von Exquisa (70%) oder Buko, Philadelphia enthält nur 175g "Milcheiweißprodukt" mit jeder Menge Zusatzstoffe.), ¼ TL Salz, 1/2 Schote Vanille, 100g Zucker, 1 Cup Cornsyrup,
    2 Becher Schmand oder saure Sahne, 1/2 Schote Vanille, 2 EL Zucker

    Für den Belag die 5 Eier, den Frischkäse, den Zucker, den Cornsyrup ("thats what makes him creamy") und die Vanillee verrühren und auf den Boden geben. 40 – 50 min. bei 150 Grad Heißluft (170 Grad Ober-/Unterhitze) backen. Herausnehmen und 20 min. auskühlen lassen. Nix mit Wasserbad und so. Das geht auch ganz hervorragend ohne.

    Währenddessen das "Topping" – sprich den Guss – zubereiten und zwar: 2 Becher Schmand oder saure Sahne mit 2 TL Zucker und der Vanille verrühren. Nach den 20 Min. auf den Kuchen geben und gleichmäßig verstreichen. Nochmals für 10 Minuten bei 150 Grad Heißluft in den Backofen schieben. Herausnehmen und auskühlen lassen.

    Der Kuchen schmeckt ab dem 2. Tag nach der Zubereitung am besten.

    Er ist also denkbar einfach und meine Lieblingswaffe, wenn ich mit einem Kuchen beeindrucken will, aber nicht viel Zeit für die Zubereitung habe.

    Falls Du ihn mal bäckst, würde ich mich freuen, Deine Meinung dazu zu hören.

    Liebe Grüße,
    Alexandra

  • Antworten Tonia 2. Juni 2013 at 19:48

    Sieht gut aus! Yummy!

  • Antworten Jessica 16. September 2014 at 22:36

    Ich habe den Kuchen am Wochenende gebacken und er ist wunderbar geworden!!! Suuuuuper lecker, luftig locker…herrlich! Wird auf jedenfall wieder gebacken 🙂 Danke für das Rezept.
    LG Jessi

    • Antworten Dani 17. September 2014 at 12:31

      Liebe Jesse, das freut mich sehr und weckt Erinnerungen… der war nämlich wirklich sehr lecker, der Cheesecake und ich schätze, den muss ich Dringend mal wieder machen, hab jetzt nämlich akute Lust drauf, dank Dir 😉 Liebe Grüße!

  • Antworten Dampfgarer 11. Oktober 2018 at 17:21

    Ahh! Endlich einen hilfreichen Beitrag zu diesem Thema gefunden! Vielen lieben Dank! 🙂

  • Antworten Hannah 4. März 2019 at 22:46

    Liebe Dani, sie war zwar noch niemals in New York, aber euer Cheese Cake kam beim 101. Geburtstag meiner Großmutter sehr gut an. Herzlichen Dank für das erprobte Rezept.
    Ganz liebe Grüße an euch von Hannah

    • Antworten Dani 12. April 2019 at 16:45

      Liebe Hannah, das freut uns unglaublich – was für eine Ehre, mit „dabei“ gewesen zu sein 🙂 Ganz liebe Grüße an euch!

    Was sagst Du dazu?