Weiter geht´s mit unserem Urlaubsbericht! Diesmal: der Weg von San Francisco nach Los Angeles auf dem Highway No. 1. Nachdem wir uns von San Francisco und Muir Beach verabschiedet hatten, sind wir zuerst nach Pacific Grove gefahren, haben dort 2 Nächte verbracht und u.a. das nahe Carmel-by-the-Sea und Monterey besichtigt. Übernachtet haben wir in einem supersüßen kleinen Gästecottage, weiter unten findet ihr Fotos dazu. Die Besitzerin, Erika, hat uns auf dem Zimmer selbstgebackene Chocolate Chip Cookies hinterlassen und oh.mein.Gott. waren die gut! So gut, dass ich sie angebettelt habe, mir das Rezept zu geben, um sie auch zuhause mal testen zu können. Natürlich kann und will ich euch auch das nicht vorenthalten, ihr findet es am Ende des Artikels – selbstverständlich mit Erikas Erlaubnis :)
Überhaupt war der Aufenthalt in Pacific Grove sehr schön, angefangen bei den kleinen Details wie dem Frühstückszettel, der an den Türknauf gehängt wurde wie im Hotel, über das hausgemachte (Bio!)Frühstück…
… bis hin zum liebevoll eingerichteten Cottage:
Einige von euch hatten mich gefragt, wie wir an unsere Urlaubsunterkünfte gekommen sind und wie wir alles geplant und gebucht haben. Da wir 2007 schon mal in Kalifornien waren und nun das dritte Mal in New York, wussten wir schon ungefähr, was wir auf jeden Fall wieder sehen wollten und wieviel Zeit wir für die einzelnen Etappen brauchen. Wir haben unser Ticket schon sehr früh (im letzten Sommer, war ein sehr gutes Angebot) über die Lufthansa gebucht, zuerst von München nach San Francisco, dann Los Angeles – New York und schließlich New York – Stuttgart. Bez. der Unterkünfte haben wir sehr gute Erfahrungen mit homeaway.com, airbnb.com und vacationrentals.com gemacht. Ist einfach viel netter und persönlicher, als immer nur in Hotels zu übernachten.
Nach Pacific Grove ging es weiter nach Süden, immer entlang des Highway No. 1
Kein Wunder ist dies eine der schönsten Küstenstraßen der Welt, die Landschaft, vor allem im Abschnitt von Big Sur, ist einfach gigantisch und die Fotos drücken diese Weite leider nicht mal annähernd aus.
Zwischendurch trifft man dann auf diese netten Freunde:
Das nenne ich mal glückliche Kühe und viel Auslauf… wer würde da nicht gerne den Weideplatz tauschen, bei der Aussicht?
Wir sind die gleiche Strecke ja vor 5 Jahren schon mal gefahren, damals in strahlendem Sonnenschein. Diesmal hatten wir anfangs noch Glück mit dem Wetter, nach einer Weile wurde es dann aber regnerisch und stellenweise auch sehr neblig – was der Atmosphäre aber keinen Abbruch getan hat, im Gegenteil; mit dem peitschenden Pazifik unter uns und den in Nebel gehüllten grünen Bergen hatte das Ganze etwas sehr mystisches und fast schon surreales.
Und pünktlich als wir einen Zwischenstopp im zuckersüßen dänischen Dorf Solvang geplant hatten…
… haben sich die Wolken verzogen und die Sonne kam raus.
Wo wir schon mal in einem dänischen Dorf waren, mussten wir natürlich auch die hiesige Konditorei besuchen und die himmlischen, noch ofenwarmen Zimtschnecken probieren.
Frisch gestärkt ging es weiter gen Süden…
… und Santa Barbara empfing uns dann schließlich mit traumhaft-kalifornischem Sonnenwetter
Insgesamt waren diese Tage eine wirklich atemberaubende Etappe unserer Reise und ob ihr´s glaubt oder nicht… wir haben bereits jetzt schon wieder ein bisschen Fernweh!
Hier nun das Rezept für die Chocolate Chip Cookies – ich habe es diesmal nicht gewagt, die Zuckermenge wie sonst zu reduzieren, es wäre ja dann nicht mehr das Original :) Sie sind also schon recht süß, die leicht bittere Schokolade gleicht es aber wieder etwas aus. Meine Cookies sind etwas größer und flacher geworden, ich nehme an, das kommt daher, dass ich meinen normalen Eisportionierer genommen habe, der aber leider nicht die “Golfballgröße” des Originalrezepts hat.
Für ca. 12 Cookies:
- 80g Butter, Zimmertemperatur
- 150g brauner Zucker
- 50g normaler / Rohrohr-Zucker
- 1 TL Vanille Extrakt
- 1/2 TL Salz
- 1 Ei, Zimmertemperatur
- 1/2 TL Backpulver, bei mir: Weinstein
- 1/2 TL Natron
- 1 TL Maisstärke
- 160g Mehl
- 200g Zartbitterschokolade, gehackt
Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und 2 Backbleche mit Backpapier auslegen.
Mehl mit Salz, Backpulver, Natron und Maisstärke vermengen und beiseite stellen.
Butter und Zucker 8-10 Minuten lang vermengen, bis die Masse etwas heller und leicht fluffig wird. Ei 2-3 Minuten lang gut einrühren, dann Vanille und bei laufendem, langsamem Motor die Mehlmischung dazu geben. Zum Schluss die Schokostückchen unterrühren und mit einem Esslöffel oder Eisportionierer ca. 12 Keksbälle auf dem Backblech verteilen, dabei jeweils ausreichend Abstand dazwischen lassen, da sie sich beim backen ziemlich ausdehnen.
Für etwa 18-20 Minuten backen, die Bleche nach der Hälfte der Backzeit austauschen. Auf einem Gitterrost auskühlen. Am besten schmecken sie, wie alle Cookies, frisch bzw. am selben Tag.
Tipp: wer nicht alle Cookies gleich benötigt oder essen will, kann einen Teil des Teiges auch in Cookieballform (also bereits portioniert) einfrieren. So könnt ihr sie an backfaulen oder stressigen Tagen direkt aus dem Gefrierfach in den Ofen stecken, einfach ein paar Minuten länger backen und ofenfrisch genießen!
Quelle/Source: Erika aus Pacific Grove – Thank you! :)









































zuckerwandlerin
Boah die kekse sehen ja lecker aus! :)
Überhaupt sind deine bilder toll!
LG, zuckerwandler
Dani
Danke dir! ;)
seiltanz
Wirklich schöne Bilder, und das Cottage sieht sehr schön aus :-)
Finde es auch viel persönlicher wenn man in kleinen Gästehäusern unterkommt :-) Und das Frühstück sieht total süß aus!
Dani
… und es war soooo lecker! :)
seiltanz
Das glaub ich gern :D
Lebenslustiger
Meine alte Heimat!!! Ach wenn ich diese schönen Bilder von all den schönen Orten sehe, die ich selbst so oft in Natura gesehen habe, frage ich mich schon: Warum sind wir nochmal zurück nach Deutschland gezogen??? liebe Grüße, Anette
Dani
wow Anette, da beneid ich dich aber drum!! Aber naja, hier ist´s ja auch schön… und wie heißt es so schön: the grass is always greener on the other side ;)
Tina
Ich bin grad zufällig hier reingestolpert – tolle Rezepte und wunderschöne Bilder. Ich bin im März von NYC nach SF und dann den Highway 1 runter bis nach LA gefahren, durchs Central Valley wieder hoch. Und ich möchte auch schon wieder hin. (Ich hatte übrigens fast nur Regen, sogar Hagel auf dem Sunset Boulevard.)
Dani
Vielen Dank Tina! Nur Regen ist aber fies… ich wette aber, es war trotzdem einmal toll, oder? ;) Hach ja, das Fernweh juckt…
Tina
Gern – und verdient! : ) Zu große Cookies sind auch so ein Problem wie viel Regen in California: gar keins. Denn jetzt muss ich ja auf jeden Fall nochmal hin! Und ich würde sofort, jaaaaa. Big Sur, hach! Carmel! 17 Mile Drive! SF! East Bay! Yosemite! Das war sogar mit Regen und Nebel ne echte Zauberreise. Beim nächsten Mal stimmen wir uns dann ab, ja? : )
Dani
Deal! :)
Yosemite haben wir leider selbst beim 2. Mal nicht geschafft, irgendwie reicht die Zeit dann nie… aber nächstes Mal hoffentlich ;)
Übrigens verliere ich mich seit Tagen schon immer mal wieder in deinem tollen Blog… so schön <3
Theresa
Hallo,
Deine Fotos sehen wirklich schön aus!!! Ich habe mich gerade etwas auf deinem Blog umgeschaut und habe diesen Beitrag gefunden. Das ist echt super, denn im Dezember werden ich und mein Freund die selbe Strecke entlangfahren. Und da mir das Cottage super gut gefallen hat, wollte ich dich fragen, ob du mir mal die Adresse oder den genauen Namen geben könntest. Und vielleicht hast du ja noch ein paar Tipps für Unterkünfte auf der Strecke zwischen San francisco und los Angeles !? Das wäre ganz super!
Vielen dank und viele grüße,
Theresa
Dani
Hallo Theresa, du hast eine email :)
LG, Dani