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Gebackener Kürbis im Prosciutto di San Daniele Mantel & Dreierlei vom Grana Padano

20. Dezember 2016

Gebackener Kürbis im Prosciutto di San Daniele Mantel mit Dreierlei vom Grana Padano {flowers on my plate}Ahhhhh, Italien. Sommer, Sonne, gutes Essen. Der Sommer fühlt sich ja bereits viel zu lange her an, aber wer sagt, dass wir uns nicht ein bisschen kulinarische Sonne auf den Teller holen können? Kombiniert mit dem Besten von jetzt, saisonal muss schließlich sein. Darf ich also vorstellen: Ein leichter Salat aus dunklem Feldsalat- und Rucolagrün mit cremigem Ofenkürbis im Prosciutto di San Daniele Mantel, darauf knackige Kürbiskerne und Dreierlei vom Grana Padano – als Chips, frisch gehobelte Späne und in der cremig-würzigen Joghurtsoße, das leicht an ein Caesar Salad Dressing angelehnt ist.

Gebackener Kürbis im Prosciutto di San Daniele Mantel mit Dreierlei vom Grana Padano {flowers on my plate}Aufmerksame Leser mögen nun denken: Moment – Prosciutto? Seid ihr nicht ein rein vegetarischer Blog…? Jein. Überwiegend vegetarisch, ja, vor allem ich, auf den Liebsten traf das ja nie zu. Und ich muss gestehen, seit ich ein kleines Menschlein mit ernähre und quasi 24/7 Milch produziere, bin ich von der jahrzehntelangen 95%-Vegetarierin zur Allesesserin mutiert. Ja, das hätte ich vorher auch nicht gedacht. Nicht während der Schwangerschaft, da hätte ich es sogar fast ein bisschen erwartet, erst nach der Geburt ging der große Proteinhunger bei mir los. Fisch habe ich ja bereits immer gerne gegessen, Fleischgelüste hatte ich vorher aber so gut wie nie. Also wirklich, so gar nicht. Hat mich einfach nicht interessiert. Ganz anders jetzt, ich weiß nicht, ob es am plötzlichen Kalorienumsatz eines Bauarbeiters liegt, den das Stillen so mit sich bringt, aber ich bin nicht nur dabei, ständig viel zu essen, sondern ganz untypisch für mich eben auch ab und an Fleisch – Dinge, die ich das letzte Mal in meiner Kindheit gegessen habe. Mamas Bolognese Soße. Zartes Hähnchenfilet. Würziges Salamibrot. Und eben auch luftgetrockneten Schinken alias Prosciutto.

Gebackener Kürbis im Prosciutto di San Daniele Mantel mit Dreierlei vom Grana Padano {flowers on my plate}Wer kennt ihn nicht, den original Prosciutto di San Daniele? Luftgetrocknete, hauchdünne Scheiben, egal ob im Sommer zur Melone, auf der Steinofenpizza oder einfach pur. Der Prosciutto di San Daniele ist ein wahres Traditionsprodukt und wird lediglich mit Meersalz behandelt. Er enthält weder Zusatzstoffe noch Konservierungsmittel und reift für mindestens 13 Monate. Ebenfalls traditionell hergestellt wird der Grana Padano, noch so eine italienische Ikone. Das Rezept für den Grana Padano wurde bereits vor Jahrhunderten von Benediktinermönchen erfunden und seither wird er immer auf die gleiche Weise gefertigt. Er reift für mindestens 9 Monate und seine original Grana Padano Herkunft ist am Brandzeichen an der Rinde zu erkennen. Beides, sowohl der Prosciutto di San Daniele als auch der Grana Padano tragen das Gütesiegel „g.U.“, die geschützte Ursprungsbezeichnung der EU, das für hohe Qualität, Authenzität und Rückverfolgbarkeit steht. Beide Marken haben sich nun zusammen getan, um im Rahmen einer Kampagne auf das „g.U.“ Qualitätssiegel aufmerksam zu machen. Weitere Infos zu den zwei Produkten findet ihr auf Grana Padano bzw. Prosciutto di San Daniele oder auf ihrer gemeinsamen Facebook Seite.

Gebackener Kürbis im Prosciutto di San Daniele Mantel mit Dreierlei vom Grana Padano {flowers on my plate}
Mal sehen, ob und wie lange der Fleischhunger bei mir noch anhält. Aber keine Angst, wir werden hier nun nicht anfangen, das hundertachtundfünfzigste Gulasch Rezept zu posten. Das können andere viel besser, wir bleiben bei dem, was wir können und jahrelang schon machen. Ich esse zwar weiterhin noch überwiegend vegetarisch, habe in den letzten Wochen aber (nach anfänglich schlechten Gewissen) gelernt: wenn mich zwischendrin mal die Lust überkommt, gebe ich ihr auch nach. Dem Körper etwas zu verweigern, was er offensichtlich gerade braucht, macht schließlich auch keinen Sinn. Ich bin gespannt.

Gebackener Kürbis im Prosciutto di San Daniele Mantel & Dreierlei vom Grana Padano
 
Autor:
Für: 2-3 Personen
Zutaten
  • 1 kleiner Kürbis (Hokkaido, Acorn oder Butternut)
  • Olivenöl
  • Handvoll Salbeiblätter
  • 50g Prosciutto di San Daniele
  • 50g Grana Padano
  • 2 EL Kürbiskerne
  • 2 große Handvoll Blattsalat nach Wahl (bei uns: Rucola und Feldsalat)
Für das Dressing:
  • 150g Rahmjoghurt
  • ½ TL Dijon Senf
  • 1 EL Olivenöl
  • Spritzer Zitronensaft
  • Salz & Pfeffer
  • Etwas Wasser zum verdünnen
Zubereitung
  1. Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Kürbis ggf. schälen und in Spalten schneiden, mit etwas Olivenöl einreiben, leicht salzen und für 10-15 Minuten im Ofen garen. Währendessen den Grana Padano reiben, ein kleines Reststück (ca. 10g) für die Dekospäne übrig lassen.
  2. Für die Grana Padano Chips mit einem Teelöffel 6 Häufchen vom geriebenen Käse als Taler auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben (wir haben sie einfach mit zum Kürbis gegeben). Rest vom geriebenen Käse für das Dressing beiseite stellen. Die Käsetaler für 5-6 Minuten backen bis die Ränder gerade goldbraun werden, dann komplett auskühlen lassen. Zum Schluss die Kürbiskerne noch für 2-3 Minuten mit in den Ofen geben zum Rösten.
  3. Für das Dressing alle Zutaten verrühren und mit dem Rest vom geriebenen Grana Padano, Zitronensaft, Salz & Pfeffer pikant abschmecken, mit etwas Wasser verdünnen.
  4. Salat putzen und trocken schleudern. Jede Kürbisspalte mit je 1 Salbeiblatt und etwas Prosciutto di San Daniele locker umwickeln. Salat und Kürbis auf einer großen Platte oder 2 großen Tellern anrichten. Restliches Stück Grana Padano mit dem Sparschäler in Späne schälen. Salat mit Dressing beträufeln und mit Grana Padano Spänen, Chips und Kürbiskernen anrichten. Dazu passt Ciabatta oder Olivenbrot, das sich auch prima ins restliche Dressing tunken lässt (ebenso wie die Kürbisspalten).

Dieser Beitrag entstand im Rahmen einer Kooperation mit Grana Padano und Prosciutto di San Daniele – vielen Dank!

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Weitere Rezepte

6 Kommentare

  • Antworten Julia 20. Dezember 2016 at 14:24

    Ach Dani, iss auf was Du Lust hast und was Dir gut tut! So lange die Teller so hübsch sind, ist doch alles gut 🙂
    Liebe Grüße!
    Julia

    • Antworten Dani 20. Dezember 2016 at 15:14

      Das ist lieb von dir, Julia! 💕 wir wünschen euch noch ein paar traumhaft entspannte Tage! Dicken Drücker in die Sonne, Dani

  • Antworten Franziska 21. Dezember 2016 at 9:31

    Dann lass es dir schmecken, ganz ohne schlechtes Gewissen! Der Salat sieht schonmal traumhaft aus. Ich freue mich sogar darauf, hier auch hin und wieder mal Rezepte mit Fleisch zu lesen.
    Liebe Grüße
    Franzi

    • Antworten Dani 21. Dezember 2016 at 14:41

      Hihi, ja mal sehen, ob und was da noch so kommt – ich lass mich überraschen! 😉 Danke dir und liebe Grüße, Franziska!

  • Antworten Susanne Drothler 9. Oktober 2017 at 11:00

    Liebe Dani, das ist ein ganz windervolles Rezept! Überhaupt bin ich von Deinen (Kürbis-)Rezepten total begeistert. Und erst recht von Deiner süßen Polly und Deinem wunderschönen Blog. Vielen, lieben Dank und herzliche Herbstgrüße aus Graz! Susanne

    • Antworten Dani 11. Oktober 2017 at 14:28

      Oh Susanne, wie lieb von dir, ganz herzlichen Dank! Viele liebe Grüße nach Graz und wir freuen uns, wenn du wieder mal hier vorbei schaust 🙂 Dani

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