selbstgemachtes Nutella1So, ein Posting vor Weihnachten schaffe ich noch! Nochmal etwas Süßes, denn nach den Feiertagen könnt ihr das vermutlich nicht mehr sehen ;) Kürzlich hatte ich abends unglaubliche Lust auf ein Nutellabrot, wir haben aber schon seit Ewigkeiten kein Nutella mehr gekauft (tatsächlich musste ich das letzte angebrochene Glas sogar wegwerfen, weil es bereits abgelaufen war und entsprechend geschmeckt hat! Hätte nie gedacht, dass uns das mal passiert…), also musste improvisiert werden. Eigentlich ist ja klar, woraus es besteht: Nüsse, Schokolade und Fett. Ach ja, und Zucker, und zwar nicht zu knapp. So habe ich mich also in die Küche begeben und ein bisschen experimentiert.  Dass es auf Anhieb klappt, damit hätte ich nicht gerechnet, umso mehr aber natürlich gefreut. Es besteht nur aus Haselnüssen (die aber geröstete sein sollten wegen dem herrlichen Aroma, wie das geht, seht ihr hier), Zartbitterschokolade, Kokosöl und Honig. Und das Ergebnis war wirklich richtig lecker! Am 1. Tag war mir persönlich die Konsistenz noch ein Tick zu flüssig, es härtet aber etwas nach und war danach richtig schön streichfähig, wie es sein sollte.

selbstgemachtes NutellaUnd nun wünsche ich euch allen wunderbar-schön-entspannte Weihnachtsfeiertage, genießt die Zeit mit Freunden und Familie und hoffentlich einer Menge tollem Essen! Falls wir uns vorher nicht mehr hören (der Umzugsstress geht ab nächster Woche in die heiße Phase) natürlich auch einen tollen Start in 2012!

selbstgemachtes Nutella2

  • 100g geröstete Haselnüsse, Anleitung dazu HIER
  • 80g Zartbitterschokolade, gute Qualität
  • 1 EL Kokosöl
  • 1,5 EL Honig

Haselnüsse in einen Mixer geben und 6-8 Minuten pürieren, bis sie ihre herrlichen Öle abgeben und flüssig werden. Zunächst werden sie körnig, dann gleichen sie einer dicklichen Paste und am Schluss cremig-flüssig.

Währendessen die Schokolade hacken und im Wasserbad zusammen mit dem Kokosöl und Honig schmelzen. Schokomischung zu den flüssigen Haselnüssen geben und alles nochmal gut durchmixen. In ein Schraub- oder Weckglas füllen und entweder sofort genießen oder ein paar Stunden abwarten, bis sich alles etwas gefestigt hat.

Quelle: flowers on my plate / Eigenkreation