Zur Zeit haben wir wöchentlich 1-2 Suppen auf dem Menüplan und dadurch, dass es jedes Mal eine andere gibt, kommt auch keine Langeweile auf. Suppen sind und bleiben für mich ein einfaches Soulfood. Denn was gibt es Schöneres, als nach einem Spaziergang, eingemümmelt in Schal, Mütze und Handschuhe nach Hause zu kommen und sich die Hände an einer dampfenden Schale zu wärmen? Diese Suppe brachte gleich ein paar Neuheiten für mich. Zum Einen wollte ich schon lange mal Schwarzwurzeln probieren, die ja auch Winterspargel genannt werden. Also musste ich als großer Spargelfan das natürlich unbedingt mal testen (und bin begeistert!). Das Zweite war, eine cremige Suppe mit Hilfe von Bohnen statt Sahne herzustellen. Davon habe ich mittlerweile schon öfter gelesen, war immer ein bisschen skeptisch, aber auch ziemlich neugierig. Die Neugier hat nun letztendlich gesiegt und die Skepsis ist wie weggeblasen – man nehme weiße Bohnen, püriere alles und heraus kommt eine samtig-weich-zarte Suppe. Sahne hätte es nicht besser machen können.
Das ganze Gemüse (also Blumenkohl, Lauch, Schwarzwurzeln und Knoblauch) habe ich mal wieder im Ofen geröstet und damit leicht karamellisiert, ich stehe einfach so sehr auf den Geschmack, den das Gemüse in der Zeit annimmt. Alles in allem ist es eine wirklich simple Suppe: Gemüse waschen, kleinschneiden, im Ofen rösten lassen, pürieren, abschmecken, fertig. Die meiste Arbeit übernimmt hier mal wieder der Ofen. Die Menge hat uns zu Zweit für 2 Tage gereicht, falls euch das zu viel ist, könnt ihr den Rest ja einfrieren oder das Rezept eben halbieren.
































