Schwarzwurzel--und-Blumenkohlsuppe,-flowers-on-my-plate

Zur Zeit haben wir wöchentlich 1-2 Suppen auf dem Menüplan und dadurch, dass es jedes Mal eine andere gibt, kommt auch keine Langeweile auf. Suppen sind und bleiben für mich ein einfaches Soulfood. Denn was gibt es Schöneres, als nach einem Spaziergang, eingemümmelt in Schal, Mütze und Handschuhe nach Hause zu kommen und sich die Hände an einer dampfenden Schale zu wärmen? Diese Suppe brachte gleich ein paar Neuheiten für mich. Zum Einen wollte ich schon lange mal Schwarzwurzeln probieren, die ja auch Winterspargel genannt werden. Also musste ich als großer Spargelfan das natürlich unbedingt mal testen (und bin begeistert!). Das Zweite war, eine cremige Suppe mit Hilfe von Bohnen statt Sahne herzustellen. Davon habe ich mittlerweile schon öfter gelesen, war immer ein bisschen skeptisch, aber auch ziemlich neugierig. Die Neugier hat nun letztendlich gesiegt und die Skepsis ist wie weggeblasen – man nehme weiße Bohnen, püriere alles und heraus kommt eine samtig-weich-zarte Suppe. Sahne hätte es nicht besser machen können.

2013-02-05_Schwarzwurzelsuppe_Blutorangenkuchen1

Das ganze Gemüse (also Blumenkohl, Lauch, Schwarzwurzeln und Knoblauch) habe ich mal wieder im Ofen geröstet und damit leicht karamellisiert, ich stehe einfach so sehr auf den Geschmack, den das Gemüse in der Zeit annimmt. Alles in allem ist es eine wirklich simple Suppe: Gemüse waschen, kleinschneiden, im Ofen rösten lassen, pürieren, abschmecken, fertig. Die meiste Arbeit übernimmt hier mal wieder der Ofen. Die Menge hat uns zu Zweit für 2 Tage gereicht, falls euch das zu viel ist, könnt ihr den Rest ja einfrieren oder das Rezept eben halbieren.

2013-02-05_Schwarzwurzelsuppe_Blutorangenkuchen

weiterlesen...


Happy New Year by flowers on my plate

Getreu dem Motto “Lieber spät als nie” wünsche ich euch noch ein frohes neues Jahr! Ich hoffe, ihr habt schön gefeiert und hattet einen tollen Start in 2013. Nach dem traditionell recht zuckerreichen und generell etwas ausschweifenden Dezember freue ich mich langsam aber sicher wieder auf frischeres und gesunderes Essen. Ich überlege auch, demnächst wieder einen kleinen Detox zu machen, aber momentan bin ich noch nicht motiviert genug. Trotzdem freue ich mich schon auf nächste Woche, wenn alles wieder seinen gewohnten Gang geht (auch in meiner Küche) und ich lauter tolle neue und gesunde Rezepte ausprobieren werde, ein Großteil davon aus “Plenty“, das ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe. Und falls euch jetzt auch so langsam nach mehr “Frischem” ist, hab ich hier eine tolle Suppe für euch:

Brokkoli & Grünkohlsuppe mit Kichererbsen von flowers on my plate

weiterlesen...


karotten-orangen-ingwer suppe, flowers on my plate

Neulich haben wir vom Markt einen Bund wunderhübsche Karotten mitgenommen, die sowas von frisch und knackig waren und so eine tolle Farbe hatten, dass ich einfach schleunigst irgend etwas daraus zaubern musste. Ja, so simple Karotten können mich durchaus begeistern, ich gebe es ja zu… Nachdem ich ein paar Bissen roh geknabbert habe und kurz überlegen musste, habe ich beschlossen, eine knallgelbe Suppe daraus zu machen, da wir an dem Abend nur wenig Hunger hatten und es abends so schnell dunkel wurde und mir nach warmer Wohlfühlsuppe war und überhaupt – ein bisschen Farbe beim Essen schadet nie. Karotte und Orange sind ja schon immer eine gute Kombination gewesen und so wurden wir bei diesem leichten Süppchen auch diesmal nicht enttäuscht. Da ich es besonders fruchtig haben wollte, habe ich die dünn abgeschnittene Orangenschale (ohne den bitteren weißen Teil) und auch die Orangenfilets einfach mitgekocht und mitpüriert, somit kam das Orangenaroma richtig toll raus. Damit die Suppe noch schön cremig aber nicht zu schwer wird, habe ich noch eine klitzekleine Dose Kokosmilch mit dazu gegeben und weil ich noch ein großes Stück Ingwer daheim liegen hatte, durfte sich auch davon noch ein bisschen was für eine zarte Schärfe dazu gesellen. Für ein bisschen knusprigen Crunch, der im schönen Gegensatz zur seidig-cremigen Suppe steht, wurde sie vor dem Servieren noch mit gerösteten Kürbiskernen bestreut. Ein paar Tropfen aromatisches Kürbiskernöl passen auch ganz toll dazu…. einfach, schnell, lecker und die Farbe macht mich immer noch glücklich.

karotten-orangen-ingwer suppe / carrot orange and ginger soup, flowers on my plate

weiterlesen...

 Kürbiscurry mit roten Linsen_flowers on my plate

Als mich die zauberhafte Nadine vom Liebeleiblog vor einer Weile gefragt hat, ob ich während ihrer Flitterwochen einen Gastbeitrag schreiben möchte, habe ich mich riesig gefreut. Ich bin quasi schon seit Stunde 1 Fan der Liebelei und finde es so wunderbar, wie sie sich entwickelt hat: vom brandheißen Insidertipp zum sprichwörtlichen “Lieblings”blog von mittlerweile so vielen Lesern. Und zwar sowas von zurecht und absolut verdient! Bei Nadine spürt man förmlich die Hingabe und ich bin immer wieder froh, sie als geschätzte Bloggerkollegin zu haben – chapeau, meine Liebe! :) Als Thema für meinen Gastbeitrag hat sie “Hallo Herbst” vorgeschlagen und damit hätte sie mir wirklich keine größere Freude machen können. Ich bin ja bekennender Herbstfan und dementsprechend ratterten wochenlang sämtliche Vorschläge durch meinen Kopf, was ich denn machen könnte. Von süß bis herzhaft war alles mögliche dabei. Und als ich dann neulich in der Küche stand um ein spontan zusammengewürfeltes und eigentlich ziemlich undurchdachtes Essen zu kochen, war es plötzlich ganz klar. Und zwar genau in dem Moment, als ich den Topfdeckel von diesem Kürbiscurry hob und mir damit der pure Herbstduft um die Nase wehte. Dieses Curry hat alles, was man benötigt, um den Herbst standesgemäß zu begrüßen: es ist wunderbar cremig, es wärmt einen dank der vielen unterschiedlichen Gewürze von innen, es enthält Kürbis (klar), der durch das Rösten im Ofen ein ganz besonders tolles Aroma bekommt und Zimt (nochmalklar) und ist schlicht und einfach pures Soulfood, das auch noch gut für euch ist. Ich hoffe, es macht euch genauso glücklich wie mich, denn ich hätte mich buchstäblich reinlegen können :) Hier findet ihr meinen Gastbeitrag, schaut doch mal vorbei.

weiterlesen...


Rote Bete Chips von flowers on my plate

Ha! Wer braucht da denn da bitte noch so olle Kartoffelchips? Gemüsechips sind einfach eine super Sache. Das erste Mal sind mir in England begegnet. Dort hatte ich für den Heimflug eine Tüte voller rote Bete-, Pastinaken- und Karottenchips gekauft. Der Inhalt halt Deutschland nie erreicht… bzw. nur in meinem runden, völlig zufriedenen Bäuchlein. Es ist doch immer wieder erstaunlich, was eine andere Konsistenz so mit Geschmäckern anstellen kann. Fenchel, zum Beispiel. Roh kann ich ihn weder riechen noch essen. Mit etwas Olivenöl im Ofen geröstet allerdings schon, da finde ich ihn nämlich plötzlich superlecker. Und ähnlich ist das hier mit diesen Chips. Nicht, dass ich etwas gegen rote Bete hätte, ganz im Gegenteil. Nachdem ich sie als Kind zwar tatsächlich lange Zeit nicht ausstehen konnte, haben wir uns letztendlich doch noch versöhnt und ich habe mittlerweile schon einen Haufen Ideen, was ich noch so alles damit anstellen will. Den Anfang für diese Saison machten eben genau diese Chips. Hauchdünn geschnitten, mit etwas Olivenöl beträufelt, knusprig gebacken und dann mit Fleur de Sel verfeinert. Das ist my kinda Fernsehsnack!

Rote Bete Chips_flowers on my plate

weiterlesen...


vanille-mandelmilch

Irgendwo hab ich mal gelesen, dass man sich für längere Blogpausen nicht entschuldigen soll, weil es egozentrisch wäre zu glauben, dass es überhaupt jemandem aufgefallen ist. Auch auf die Gefahr hin, dass ihr mich jetzt für völlig ichbezogen haltet, so ganz darüber hinwegsehen, dass ich seit ein paar Wochen in der Versenkung verschwunden bin will ich auch nicht, denn das fände ich einfach ein wenig… unhöflich. Einen speziellen Grund oder eine Top-Entschuldigung kann ich euch dafür gar nicht nennen, es war einfach einiges los, ich war viel unterwegs und obwohl ich trotzdem noch fast täglich gekocht habe, die Zeit, Kreativität – und offen gesagt auch ein bisschen die Lust, hey, I´m only human ;) – zum Bloggen und Fotografieren hat einfach irgendwie gefehlt. Ich hoffe, ihr nehmt´s mir nicht allzu übel und schaut trotzdem noch hier vorbei. Heute gibt´s auch endlich mal was Neues und zwar etwas, was ich euch schon viiiiiel zu lange vorenthalten habe, was sich aber schon seit einiger Zeit in meinem Lieblingsrepertoire befindet: Mandelmilch. Hach ja… die schöne gute Mandelmilch! Schon Kleopatra wusste von ihren herrlichen Vorzügen, kluges Mädchen: Mandeln sind vitaminreich (A, C und E, wobei das E-Vitamin u.a. das “Schönmach”-Vitamin für die Haut ist), magnesiumhaltig und calciumreich. Allerdings erhält man nur dann die optimalen Nährstoffmengen, wenn man die Mandelmilch frisch und selbst macht, anstatt sie in den unsexy Tetra Paks im Laden zu kaufen – eigentlich ja klar, oder? Ich bin zwar, wie ihr ja wisst, keine Veganerin und nehme daher auch ganz gerne mal Demeter Milch für mein Müsli, allerdings finde ich den zarten, feinen Geschmack der Mandelmilch richtig richtig lecker und genieße sie deshalb gerne pur (*edit: oder auch im Müsli, Smoothie, Backwaren…), leicht gekühlt und ganz leicht gesüßt – ein Traum. Diesmal wollte ich zusätzlich ein bisschen Farbe mit reinbringen und da fielen mir die Goji Beeren ins Auge, die wir aus Kalifornien mitgebracht haben – frische Beeren, solange noch Saison ist, wären natürlich auch eine super Idee. Ich habe die Goji Beeren eingeweicht und dann zusammen mit der Mandelmilch püriert. Das ist was fürs Auge, für den Gaumen und für den Körper, darf sich die Goji Beere doch tatsächlich Superfood nennen.

goji herz mandelmilch

weiterlesen...