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Rote Bete Chips

17. Oktober 2012

Rote Bete Chips von flowers on my plate

Ha! Wer braucht da denn da bitte noch so olle Kartoffelchips? Gemüsechips sind einfach eine super Sache. Das erste Mal sind mir in England begegnet. Dort hatte ich für den Heimflug eine Tüte voller rote Bete-, Pastinaken- und Karottenchips gekauft. Der Inhalt hat Deutschland nie erreicht… bzw. nur in meinem runden, völlig zufriedenen Bäuchlein. Es ist doch immer wieder erstaunlich, was eine andere Konsistenz so mit Geschmäckern anstellen kann. Fenchel, zum Beispiel. Roh kann ich ihn weder riechen noch essen. Mit etwas Olivenöl im Ofen geröstet allerdings schon, da finde ich ihn nämlich plötzlich superlecker. Und ähnlich ist das hier mit diesen Chips. Nicht, dass ich etwas gegen rote Bete hätte, ganz im Gegenteil. Nachdem ich sie als Kind zwar tatsächlich lange Zeit nicht ausstehen konnte, haben wir uns letztendlich beim Rote Bete Burger doch noch versöhnt und ich habe mittlerweile schon einen Haufen Ideen, was ich noch so alles damit anstellen will. Den Anfang für diese Saison machten eben genau diese Chips. Hauchdünn mit einem Gemüsehobel geschnitten, mit etwas Olivenöl beträufelt, knusprig gebacken und dann mit Fleur de Sel verfeinert. Das ist my kinda Fernsehsnack!

Rote Bete Chips_flowers on my plate

5.0 from 1 reviews
Rote Bete Chips
 
Autor:
Für: reicht für 1 hungrige oder 2 "ich-will-mal-eben-nur-bisschen-naschen" Portionen
Zutaten
  • 2 große oder 3 kleine rote Bete
  • 1,5 TL Olivenöl
  • Fleur de Sel oder normales Meersalz
Zubereitung
  1. Backofen auf 150°C Heißluft vorheizen.
  2. Rote Bete schälen (Achtung! Die kleinen Schätzchen färben alles und jeden) und entweder mit einem Gemüsehobel in feine Scheiben hobeln oder eben entsprechend fein mit dem Messer schneiden. Scheiben in eine Schale geben und mit dem Olivenöl gut vermengen, so dass jedes Scheibchen ein bisschen was vom Öl abbekommt.
  3. Für 25-40 Minuten (hängt stark von eurem Ofen und der Scheibendicke ab) backen, bis sie außen etwas austrocknen und sich wellen, zwischendurch immer mal wieder in den Ofen schauen (jeder Backofen heizt anders und die Schwelle zwischen knusprig und verbrannt ist hier klein). Sie werden erst mit dem Auskühlen knusprig, also ruhig ab und zu mal ein Scheibchen stibitzen, 1-2 Minuten auskühlen lassen und schauen, ob sie schon schön knuspert. Ansonsten noch etwas weiter backen.
  4. Am Schluss alles komplett auskühlen lassen, mit etwas Fleur de Sel bestreuen und am besten noch am selben Tag genießen
Notizen
Obwohl ich die paar übrig gebliebenen Chips luftdicht verpackt habe, waren sie am nächsten Tag schon wieder etwas weich und eben nicht mehr ganz so knusprig, also am besten noch am selben Tag genießen.

Rezept für Rote Bete Chips_flower on my plate

Quelle: Martha Stewart

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17 Kommentare

  • Antworten Jennifer 18. Oktober 2012 at 17:04

    Huhu, das klingt ja super! Meinst du das funktioniert auch mit vorgekochter Rote Bete? Davon hab ich nämlich noch da… Liebe Grüße!

    • Antworten Dani 18. Oktober 2012 at 17:34

      Hallo Jenny,
      hmmm, ehrlich gesagt bin ich da ein bisschen überfragt, ich hab´s nämlich mit gekochter Bete noch nicht ausprobiert. Google hat auch leider keine eindeutige Antwort gebracht. Theoretisch wüsste ich aber nicht, was dagegen sprechen würde, wenn du sie sowieso schon da hast, probier´s doch einfach mal. Könnte mir vorstellen, dass sie evt. etwas länger benötigen, bis sie knusprig sind…
      Liebe Grüße!
      Dani

      • Antworten Jennifer 18. Oktober 2012 at 22:23

        Huhu, danke für deine Antwort 🙂 Ja google hatte ich auch schon versucht aber nichts gefunden. Ich probiers einfach mal aus! Kann ja nur schief gehen 🙂
        Viele liebe Grüße an dich, Jenny

  • Antworten Anja 10. November 2012 at 18:36

    Tolle Idee. Ich habe nur den Fehler gemacht erst nach 35 Minuten in den Ofen zu schauen. Da war die rote (bzw. in meinem Fall rot-weiß geringelte Bete) bereits tiefschwarz…

    • Antworten Dani 11. November 2012 at 13:50

      Hallo Anja,

      ach du meine Güte, das tut mir leid! Da hat dein Ofen aber ganz schön Power… naja, jeder ist anders, ich ergänze lieber mal das Rezept entsprechend.
      Danke dir und liebe Grüße!

  • Antworten Maori 27. Januar 2013 at 17:18

    Tipp: statt Gummihandschuhe kann man sich die Hände prima dick (!) mit Olivenöl einreiben – klappt auch

    • Antworten Dani 27. Januar 2013 at 19:45

      Das ist ein super Tipp, den ich sehr gerne beherzigen werde, danke! 🙂

  • Antworten Cornelia Lohs 30. Juli 2013 at 17:06

    Leckeres Rezept!!

  • Antworten BrendaB 30. Oktober 2013 at 19:41

    Hallo, habe heute Abend zum ersten Mal Rote Beete Chips gegessen obwohl ich um dieses Gemüse sonst einen großen Bogen mache- war so lecker dass ich gleich nach einem Rezept gegooglet habe und dieses hier scheint mir sehr vielversprechend- grundsätzlich frage ich mich ob das ausbacken auch in der Friseuse funktioniert… hat da jemand schon Erfahrung mit gemacht?
    LG

    • Antworten Dani 31. Oktober 2013 at 15:12

      Hallo Brenda, grunsätzlich sollte das genauso gut gehen – einfach nur kurz frittieren und darauf achten, ein hitzestabiles Öl oder Fett zu nehmen, das einen entsprechend hohen Rauchpunkt hat

  • Antworten John 21. Mai 2014 at 14:55

    Ich mag keine Rote Bete, aber meine Freundin ist begeistert von den Knabberzeug.

    • Antworten Dani 28. Mai 2014 at 17:51

      Das freut mich, danke dir 🙂

  • Antworten Andreas 6. September 2014 at 19:20

    Hallo, bin durch Schrot & Korn auf euren Blog aufmerksam geworden und muss gestehen:
    ich bin begeistert! So viele tolle Rezepte und Ideen…. Die rote Bete-Chips werden gleich nächste Woche ausprobiert!

    • Antworten Dani 7. September 2014 at 18:06

      Hallo Andreas, das freut uns sehr, mach´s dir bequem und viel Spaß beim Chips knabbern 🙂

  • Antworten Vivien Koch 20. April 2016 at 9:46

    Sehr sehr schöne Rezepte ! Bin begeistert. Weißt du denn zufälligerweise die Nährwerte ? Liebe Grüße

    • Antworten Dani 20. April 2016 at 17:39

      Vielen Dank, Vivien! Wir geben keine Kalorien oder Nährwertangaben für unsere Rezepte an, online sollte man das aber anhand der Zutaten berechnen können – hoffe, das hilft? Viele Grüße!

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