salzprojekt give-away

Neulich habe ich euch ja vom Salzprojekt Fleur de Sel vorgeschwärmt und versprochen, dass es eine große Oster Verlosung mit ihren fantastischen Produkten geben wird. Und versprochen ist natürlich versprochen! Verlost werden nun also folgende Produkte mit ihrem Motto “Luxus, ganz schlicht” an insgesamt 10 Leser – und da die Mengen sehr großzügig sind, habt ihr auch garantiert eine ganze Weile was davon:

Wer mitmachen möchte, hinterlässt hier einfach bis einschließlich 7. April 18:00 Uhr einen Kommentar. Wenn ihr eure Gewinnchancen erhöhen möchtet, könnt ihr diese Verlosung gerne öffentlich auf einer Social Media Plattform eurer Wahl (facebook, Pinterest, Twitter usw.) oder auf eurem Blog teilen und den entsprechenden Link dazu in einem separaten Kommentar posten. Die Gewinner und dazugehörigen Gewinne werden per Zufallsprinzip ausgewählt und von mir per email benachrichtigt. Viel Erfolg!

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  Trockenfrüchtekompott mit Vanille Crème Fraiche, flowers on my plate

Es wird mal wieder langsam Zeit für was Süßes, oder? Wie wäre es also mit einem ganz wunderbarem Dessert? Ok, “Trockenfrüchtekompott” hört sich jetzt vielleicht nicht ganz so sexy an wie Triple Chocolate Heidelbeer Cupcakes oder so, aber glaubt mir, es lohnt sich. Ich muss zugeben, hätte ich das Rezept in einem Kochbuch gesehen, hätte ich wahrscheinlich kurz “Aha” gedacht und dann weiter geblättert. Nachdem aber meine liebe Kollegin und Freundin Anne mir bereits des Öfteren ausschweifend davon vorgeschwärmt und mich mit dem Rezept versorgt hat, war es klar, dass ich es mal testen muss – und da kam der Geburtstagsbrunch neulich genau richtig. Am Vorabend wurden also die Trockenfrüchte, in meinem Fall Datteln, Feigen, Aprikosen, Rosinen und Cranberries (kann getauscht werden wie man möchte) mit den Nüssen, bei mir Pistazien, Mandeln und Pinienkerne mit etwas Wasser und einem kleinen Klecks Honig einige Minuten lang geköchelt. Moment, gekochte Nüsse? Da war ich dann doch skeptisch, habe die Anweisung aber natürlich brav befolgt. Ich habe noch eine Vanillestange mit reingeworfen, deren Mark ich vorher ausgekratzt und mit der Crème Fraiche vermengt habe, aber dazu später mehr. Jedenfalls köchelten Früchte, Nüsse, Honig und Vanille so vor sich hin und erfüllten unsere ganze Wohnung mit vorfreudig-süßen Dessertdüften. Natürlich habe ich dann erst mal ein paar Mal zu oft abgeschmeckt, weil es einfach jetzt schon nicht übel war, so richtig himmlisch wurde es aber, als es eine Nacht im Kühlschrank ruhen durfte. Da wurde das Vanillearoma noch intensiviert und das restliche bisschen Wasser wurde von den Früchten und Nüssen aufgesogen, alles zusammen ergab einen schön süßen, knackigen und gleichzeitig cremigen Nachtisch. Naja, in unserem Fall eben Frühstück, aber hey, no regrets. Getoppt wurde das Ganze dann mit besagter Vanille Crème Fraiche und ich musste mich ganz schön zusammenreißen, nicht die Hälfte schon zu verputzen, bevor die Gäste kamen. Also. Was lernen wir daraus? Trockenfrüchtekompott = sexy. So einfach ist das.

Trockenfrüchtekompott mit Vanille Crème Fraiche flowers on my plate

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Winter Bruschetta mit Fleur de Sel_flowers on my plate

Da, sie tut´s schon wieder! Wintergemüse. Aber nachdem ihr mir ja beim letzten Rezept etwas Mut zugesprochen habt, bin ich mal so frech ;) Außerdem ist das hier ja 1. ein “Bye bye Winter” Rezept und 2. sieht es draußen gerade so aus, als ob der Winter für die Verabschiedung ein bisschen Hilfe benötigen würde… vielleicht muss man ihm einfach ein bisschen nachhelfen, damit er sich endlich mal von uns verabschiedet und dem Frühling Platz macht. Vielleicht muss man ein kleines Fest für ihn schmeißen, eine Farewell Party sozusagen. Und um ihm gebührend Lebewohl zu sagen, gibt´s daher nochmal eine kleine Parade, ein feierlicher Aufmarsch, bei dem allerlei saisonales Wintergemüse vorbei schaut und Hallo (bzw. Tschüss) sagt. Mit von der Partie wären dann also die Stars und Sternchen der Wintersaison, darunter meine mittlerweile heiß geliebte rote Bete, Süßkartoffeln, Wintermangold (eigentlich wollte ich Grünkohl, der war aber leider schon nicht mehr da), Pastinaken, karamellisierte Zwiebeln und natürlich Zitrusfrüchte, in dem Fall eine Orange. Grapefruit würde auch passen und wäre ein schöner bitterer Kontrast zum süßen Wurzelgemüse und den Zwiebeln. All das wird schön im Ofen geröstet und dann auf knusprig-warme, frisch gebackene und mit bestem Olivenöl beträufelte Brotscheiben gelegt. Das Olivenöl, das ich hier verwendet habe, schmeckt grandios: scharf-fruchtig, intensiv und ein bisschen (mit ein wenig Fantasie und geschlossenen Augen…) nach lauen Sommerabenden. Sein herber Geschmackt hat mir super zu dem süßen Wurzelgemüse und den Zwiebeln gefallen. Es kommt aus einer Familienplantage in Andalusien und wird ökologisch angebaut, kaufen kann man dieses wunderbare Öl beim Salzprojekt, das ist eine sehr sympathische Kooperation von Matthias und Daniel aus Berlin, die ihre Produkte genau so vermarkten, wie es sein soll: handverlesen ausgewählt und vertrauensvoll. Freunde des mild-fruchtigen Olivenöls werden auch fündig, es gibt nämlich sowohl ein mildes als auch ein intensives.

Fleur de Sel & Olivenöl Salzprojekt, flowers on my plate

Ich wollte euch schon eine ganze Weile mal vom Salzprojekt erzählen, da nämlich eines ihrer anderen Produkte schon seit ein paar Jährchen täglich (ich salze eigentlich nur noch damit) in unserer Küche zum Einsatz kommt und absolut nicht mehr wegzudenken ist: Fleur de Sel, die “Blume des Salzes”, wie es so schön heißt. Als mich Matthias dann neulich angeschrieben hat, habe ich mich umso mehr gefreut, es euch hier vorzustellen, da es definitiv eines meiner Lieblingsprodukte in der Küche ist. Nun gibt es ja so einige Sterneköche, die Fleur de Sel schon empfohlen haben und teilweise glaube ich sogar unter ihrem Namen zu horrenden Preisen in Kleinstmengen vermarkten, die Philosophie vom Salzprojekt gefällt mir da um einiges besser: das Produkt so pur belassen und verkaufen wie es ist und zwar zu einem absolut fairen Preis. In einer rustikalen aber gut durchdachten 1kg-Verpackung aus simplem braunem Papier, innen beschichtet und luftdicht verschließbar, übrigens mit einem netten Insider, den mir Matthias verraten hat: die Umrandung auf dem Verpackungsetikett ist Morsecode für “Hilfe, ich werde in einer Salzfabrik gefangen gehalten” ;) Wenn es nur eine Handvoll Dinge geben würde, die ich mit auf eine einsame Insel nehmen dürfte, Fleur de Sel wäre unter den Top 5. Immerhin muss ich ja den Fisch vor Ort irgendwie würzen. Oder äh, naja, vielleicht auch die dortigen Wildpflanzen, denn ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass das mit dem fischen und mir was werden würde. Ihr merkt schon, so ein Fleur de Sel kann ungeahnte Euphorien bei mir auslösen. Ich bin sogar so begeistert, dass ich über die Jahre schon einige Familienmitglieder erfolgreich angefixt habe und sogar nur noch mit diesem Fleur de Sel verreise, extra in kleine Tütchen abgefüllt. So kam es zum Beispiel im letzten Jahr schon bis nach Kalifornien - was jetzt übrigens genau 1 Jahr her ist und momentan heftigste Fernwehattacken auslöst. Aber zurück zum Thema. Das Salzprojekt hat bisher 3 handverlesene und hochwertige Produkte zu absolut fairen Preisen im Angebot: das Fleur de Sel, das Bio-Olivenöl aus Andalusien und 2 verschiedene Bio-Pfeffersorten aus Südindien, schaut doch einfach mal bei ihnen vorbei, auf facebook und Twitter sind sie auch vertreten. Und ob ihr´s glaubt oder nicht, ich habe doch tatsächlich verlauten hören, dass der Osterhase demnächst einige ihrer Produkte an meine allerliebsten Leser verlosen will! Ist das nicht grandios? Also, stay tuned für ein großes Oster Give-Away :)

Winter Bruschetta mit Fleur de Sel by flowers on my plate

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Traubenhyazinthe, flowers on my plate

Heute melde mich nur ganz kurz und zwar mit den GlückLINKs!  Jawoll, sie sind wieder da und ich finde das einfach super, ich lese mir heute noch gerne die GlückLINKs aus dem letzten Sommer durch und erfreue mich daran. Es geht darum, Orte, Dinge und Menschen aufzulisten, die einen in den letzten Wochen erfreut und bewegt haben, gestartet wurde die Aktion von Sarah. Ich finde, es ist eine schöne Möglichkeit, die letzte Zeit Revue passieren zu lassen und sich zu überlegen, wovon man manchmal mehr im Leben haben könnte oder sollte, oft sind es die kleinsten Kleinigkeiten, die einen glücklich machen. Wenn ihr mitmachen wollt, nur zu! Los geht´s:

  • Der erste Blumenkauf in diesem Jahr, das Einpflanzen und Aufstellen der Osterdeko
  • Der große Gatsby
  • Superleckere Raw Chocolate
  • Grüne Smoothies und Zitronenwasser, die mich bisher ohne den kleinsten Schnupfen gut durch die Grippewelle gebracht haben (und das seit 2010, toitoitoi)
  • Sonnenspaziergänge in der Mittagspause
  • ein wunderbarer Abend mit meinen 2 Mädels – mit dabei: ein Film, selbstgemachte Chickenburger mit Mozzarella und Mangosalsa und eine ganze Menge PomPoms, die aufgeplustert werden mussten
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Weiße Bohnen & Mangold Minestrone, flowers on my plate

“Och nöööö, Suppe…” Ich kann euer Naserümpfen und die enttäuschten Schmollgesichter bis hierher sehen ;) Ja ich weiß, ihr seid alle schon auf Frühling einstellt, zudem sich ja endlich (!!) mal wieder die Sonne blicken lässt und sie uns die nächsten Tage wohl netterweise auch erhalten bleibt. Und ich kann´s euch nicht verdenken, schließlich geht´s mir ja genau so. Aber wie wär´s mit folgendem Versöhnungs-Argument: diese Suppe hier hat mehr was von leichter Minestrone als von Oma Erna´s winterlichem Kartoffeleintopf. Und Minestrone kommt ja bekanntlich aus Italien und in Italien ist´s ja bekanntlich was…? Na? Genau, sonnig! Und warm! Zumindest im Süden, denk ich. Also so langsam mal (schon, oder?). Ob ich damit jetzt die Kurve bekommen habe und euch zum Suppe kochen und essen trotz Anfang März und strahlen blauem Himmel motivieren konnte, bleibt abzuwarten.

Weiße Bohnen & Mangold Minestrone by flowers on my plate

Wer schon mal eine gute Minestrone gegessen hat, der weiß, dass so etwas richtig paradiesisch sein kann. Die ganzen wunderbaren Aromen vom gedünsteten Suppengemüse (in dem Fall Zwiebel, Fenchel, Sellerie und Karotte), die feine Säure der Tomaten, dazu ein paar Kräuter und herrlich dicken weiße Bohnen, von denen die Hälfte grob mit dem Kartoffelstampfer im Topf zerkleinert wurde und die die Minestrone so richtig schön sämig machen. Und beim Essen beißt man zwischendurch noch auf ein, zwei ganze Bohnen, die wunderbar weich und buttrig sind und vor lauter Zartheit fast schon von selbst im Mund zerfallen. Doch bevor es soweit ist, wird der Eintopf auf die Teller (oder süße alte Emaille Töpfchen wie auf dem Foto) verteilt und vor dem Servieren erst einmal mit einem kleinen Schluck besten Olivenöls und einem Spritzer Zitronensaft oder Rotweinessig verfeinert. Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer macht sich auch immer prächtig, genau wie frisch geriebener Parmesan. Man kann diese Minestrone essen wie er ist oder mit einem Scheibchen Brot oder wie hier auf einem kleinen Quinoa-Bett. Hatte einfach Lust drauf an dem Abend und gut gepasst hat es auch. Mein Liebster hat übrigens 3 Teller davon gegessen, in Rekordzeit. Kann also nicht so übel gewesen sein (nur, falls ihr noch ein Versöhnungsargument benötigt…). Reste lassen sich wie immer bei solchen Suppen sehr gut am Tag danach noch essen oder einfrieren.

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Rote Bete Gnocchi by flowers on my plate
Hach. Hört sich schön an, oder? Ist es auch. Diese netten pinken Wölkchen gab es bei uns zum Valentinstag. Der Deal war, dass ich das Essen mache und mein Liebster den Nachtisch. Was er auch irgendwie wunderbar hinbekommen hat. Ich werde euch jetzt nicht erzählen, dass er erst daheim gemerkt hat, dass nur die Hälfte an Buttermenge da war, die er gebraucht hat. Oder dass alle Eier gefehlt haben, für den Kuchen. Zum Glück haben wir liebe Nachbarn. Nein, das erzähle ich euch nicht, weil er es wirklich alles wunderbar gedeichselt hat und der Kuchen ganz fantastisch war. Überhaupt ist es toll, wenn ich auch mal bebackt werde. Wir haben absichtlich kein kompliziertes 5 Gänge Menü ausgesucht, da wir einfach nicht den ganzen Abend in der Küche verbringen wollten. War ja schließlich ein Donnerstag. Und Valentinstag. Nicht, dass ich die 5-Gänge-Menü-Tour nicht auch schon gemacht hätte, aber wenn ich so etwas in Angriff nehme, dann ist grundsätzlich Wochenende oder Urlaub und ich fange am besten schon vormittags damit an. Gaaaaanz stressfrei bin ich dann meist mit guter Musik und ab dem frühen Abend auch des Öfteren mit einem oder zwei Gläsern Glas Wein in der Hand in der Küche vorzufinden. Ich mag das schon mal ganz gerne, aber eben nicht an einem Donnerstag. Also gab es Gnocchi. Die macht man zwar auch nicht mal eben in einer halben Stunde, aber die Idee hat mich einfach nicht los gelassen und die Farbe passte so toll zum Valentinstag und überhaupt. Motiviert war ich also und oft ist das ja auch schon alles, was man braucht.

Rote Bete & Ricotta Gnocchi, flowers on my plate

Das war mein erster Gnocchi Versuch überhaupt. Und mal wieder kann ich nicht so ganz verstehen, was mich die ganze Zeit davon abgehalten hat. Es klingt viel komplizierter, als es ist. Ok zugegeben, bei dieser Variante hier muss man 2 Mal ein bisschen Wartezeit einplanen, in der die rote Bete auskühlen kann, aber wenn man ein kleines bisschen Zeit mitbringt ist das kein Problem. Dazu gibt es ein einfaches, zitroniges Basilikumpesto, das in 5 Minuten im Mixer zusammengerührt wird. Den Ricotta schmeckt man bei den Gnocchi nicht unbedingt heraus aber ich denke, er hilft eine Menge bei der Konsistenz der kleine Knubbelchen – sie halten zwar gut zusammen, sind dabei aber trotzdem weich und fluffig.

youmakemyheartbeet

Das Rezept ergibt ungefähr die doppelte Menge an Gnocchi die wir zu Zweit benötigt haben, der Rest wurde einfach eingefroren und ich freu mich jetzt schon auf ein schnelles, leckeres unter-der-Woche-Essen, für das ich die tiefgefrorenen Gnocchi einfach für ein paar wenige Minuten ins kochende Wasser werfe und mit einer Soße nach Wahl vermenge. Das Pesto hat für uns beide gut ausgereicht, da blieb nichts übrig. Ihr müsst übrigens nicht bis zum nächsten 14. Februar damit warten, wenn ihr die Gnocchi nachmachen wollt. Schließlich – Achtung, cheesy Kitschalarm – kann ja jeden Tag Valentinstag sein. Kitschalarm Ende.
PS: das Dessert könnt ihr hier bestaunen: Klickmich – es war himmlischst!

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Blutorangen & Joghurt Kuchen by flowers on my plate

Februar. Draußen ist es immer noch winterlich und genau so fühlt es sich auch an; dunkel, grau, manchmal noch stellenweise weiß, schlafend und wir fangen an, nach längeren Tagen, Sonnenstrahlen und zartem Grün zu lechzen. Es ist irgendwie jedes Jahr das Selbe. Das Ende des Winters ist immer irgendwie ein bisschen zu lange, zieht sich zu sehr, bis sich dann endlich die ersten Frühlingsvorboten blicken lassen. Als kleine “Entschädigung” finden wir aber gerade jetzt sämtliche Zitrusfrüchte auf dem Markt, deren leuchtende Farben uns quasi schon von weitem entgegen rufen: “Hier, kauf mich!” Was wir dann auch allzu gerne tun, denn sie füllen nicht nur unsere Mägen, sondern machen uns dank der kräftigen Farben und Aromen auch einfach irgendwie glücklich. Sauer, süß, bunt. Was macht außerdem noch glücklich? Kuchen. Also machen wir einen Zitruskuchen. Nachdem ich Blutorangen dieses Jahr wieder für mich entdeckt habe, könnte ich sie tonnenweise pur essen, am liebsten mit einem kleinen Klecks Naturjoghurt, der ganz leicht mit Ahornsirup gesüßt und mit Orangenschale aromatisiert wurde, darüber dann knackig-geröstete, grob gehackte Mandeln (wie auf dem Foto hier - leider habe ich die 2. Orange nicht fotografiert, die hatte nämlich noch viel mehr hübsche dunkelrote Muster mit drin). Joghurt ist auch in diesem Kuchen drin und sorgt damit für eine tolle Konsistenz und einen herrlichen Geschmack. Genau wie natürlich die Orangenschale und die frische Vanille, die fürs Aroma zuständig sind. Der frisch gepresste Blutorangensaft süßt ihn schon leicht, dazu kommt zur Unterstützung noch ein bisschen Honig. Hach ja. So lässt sich der Februar doch schon viel besser ertragen.

Blutorangen & Joghurt Kuchen, flowers on my plate

Dieser Kuchen ist kein groß gezuckerter und eingebutterter “ich-brauch-danach-erst-mal-ein-Mittagsschläfchen”-Kuchen. Er trägt auch kein dickes Zuckerglasurgewand – was ja auch mal ganz nett ist, aber hier nicht wirklich nötig. Er ist viel simpler, genau wie seine Zubereitung und fast schon ein kleines bisschen rustikal (so ohne Glasur), dabei aber gleichzeitig zart, saftig, herrlich aromatisch und nur leicht süß, was mir persönlich sehr gut gefällt, da man die Blutorange so wunderbar heraus schmecken kann. Wenn ihr ihn aufpeppen wollt, serviert ihn mit einem Klecks geschlagener Sahne oder mit Rahmjoghurt, der mit etwas Honig oder Ahornsirup gesüßt wurde. Ein Traum!

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Schwarzwurzel--und-Blumenkohlsuppe,-flowers-on-my-plate

Zur Zeit haben wir wöchentlich 1-2 Suppen auf dem Menüplan und dadurch, dass es jedes Mal eine andere gibt, kommt auch keine Langeweile auf. Suppen sind und bleiben für mich ein einfaches Soulfood. Denn was gibt es Schöneres, als nach einem Spaziergang, eingemümmelt in Schal, Mütze und Handschuhe nach Hause zu kommen und sich die Hände an einer dampfenden Schale zu wärmen? Diese Suppe brachte gleich ein paar Neuheiten für mich. Zum Einen wollte ich schon lange mal Schwarzwurzeln probieren, die ja auch Winterspargel genannt werden. Also musste ich als großer Spargelfan das natürlich unbedingt mal testen (und bin begeistert!). Das Zweite war, eine cremige Suppe mit Hilfe von Bohnen statt Sahne herzustellen. Davon habe ich mittlerweile schon öfter gelesen, war immer ein bisschen skeptisch, aber auch ziemlich neugierig. Die Neugier hat nun letztendlich gesiegt und die Skepsis ist wie weggeblasen – man nehme weiße Bohnen, püriere alles und heraus kommt eine samtig-weich-zarte Suppe. Sahne hätte es nicht besser machen können.

2013-02-05_Schwarzwurzelsuppe_Blutorangenkuchen1

Das ganze Gemüse (also Blumenkohl, Lauch, Schwarzwurzeln und Knoblauch) habe ich mal wieder im Ofen geröstet und damit leicht karamellisiert, ich stehe einfach so sehr auf den Geschmack, den das Gemüse in der Zeit annimmt. Alles in allem ist es eine wirklich simple Suppe: Gemüse waschen, kleinschneiden, im Ofen rösten lassen, pürieren, abschmecken, fertig. Die meiste Arbeit übernimmt hier mal wieder der Ofen. Die Menge hat uns zu Zweit für 2 Tage gereicht, falls euch das zu viel ist, könnt ihr den Rest ja einfrieren oder das Rezept eben halbieren.

2013-02-05_Schwarzwurzelsuppe_Blutorangenkuchen

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